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Breach oder: Nastrovje!


Einer muss ja den Anfang machen, wenn es darum geht, potenzielle Oscarfilme zu veröffentlichen. Dieses Jahr ist es Breach, der, basierend auf einer wahren Geschichte, die Konfrontation zweier Männer zeigt, von denen einer gewaltig Dreck am Stecken hat und trotzdem vollkommen überzeugt ist, das Richtige zu tun.

Dass solche ernsten, leisen, aber ausdrucksstarken Filme nicht die grosse Kasse machen, dürfte niemanden überraschen. So konnte Breach in Amerika auch nur knapp über 30 Millionen Dollar einspielen. Meist sind es aber genau diese Filme, die es schaffen, die (nicht so zahlreichen) Zuschauer total zu überzeugen und diese dazu anspornen, von ihren Filmerlebnissen zu erzählen.

Breach ist kein Thriller oder Actionfilm. Es ist ein spannendes Drama um einen Mann, dessen Kartenhäuschen langsam in sich zusammenfällt und der nun vor der Entscheidung steht, noch einmal ein letztes Mal das, in seinen Augen, Richtige zu tun. Bereits in den Anfangsminuten des Films wird, durch Bilder der realen Urteilsverkündung, klar, dass nicht die Frage nach dem "War ers" zentral ist, sondern diejenige des "Wie wird er überführt".

Chris Cooper ist einer derjenigen Schauspieler, die in Hollywood nicht von den Plakatwänden lächeln und alleine mit ihrem Gesicht Eintrittskarten verkaufen. Dabei war er in Syriana, Seabiscuit oder Adaptation mit von der Partie und für Letzteren gabs sogar einen Oscar als bester Nebendarsteller. Der Mann kann also was und das zeigt er in Breach praktisch in jeder seiner Szenen. Er gibt der Figur Tiefe, lässt uns an seinen Beweggründen teilhaben und porträtiert seinen Charakter während der letzten Monate grandios.

An seiner Seite überrascht (ein weiteres Mal) Ryan Phillippe (Flags of our Fathers, Crash) mit einer ebenfalls sehr überzeugenden Darstellung des jungen, aufstrebenden Agentenkandidaten, der schlussendlich zur entscheidenden Figur dieses Dramas wird. Spätestens jetzt sollte Ryan Phillippe bewiesen haben, dass er mehr ist als "nur" der Ex-Mann von Reese Witherspoon.

In einer Nebenrolle kommt Laura Linney recht wenig zum Zug und auch 24-Präsident Dennis Haysbert kann sich nicht so richtig entfalten. Somit bleibt es beim grossen Aufeinandertreffen der Hauptfiguren, die kaum Platz für irgendwelche Nebengeräusche lassen.

Fazit: Breach ist Schauspielerkino vom Feinsten. Die Geschichte hat ein paar Längen und zwischendurch wirds mühsam, den Gesprächen zu folgen, aber die Darsteller liefern erstklassige Arbeit ab. Wer also einen Film übers FBI sehen will, ohne dass die Reifen quietschen oder wie wild um sich geballert wird, der ist bei Breach absolut richtig.

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muri's Wertung: 4.5 Sterne

ich kann mich muris meinung komplett anschliessen. der film ist spannend, und die beiden hauptdarsteller genial. wer mal ein agentenfilm ohne unrealistisches krims-krams sehen möchte, liegt hier absolut richtig!

th's Wertung: 5.0 Sterne

mir hats auch sehr gut gefallen. solide darsteller, unspektakülar im positivem sinne, kein unnötiges ausgeschmücke. auf das wesentliche reduziert. eine wohltat in der kinolandschaft.

lafrecciablu's Wertung: 5.0 Sterne

hm kann mich nicht anschliessen, fand das Teil richtig öde! Ich meine es gibt keine Überraschungen, die Rollen sind von Anfang bis zum Schluss klar verteillt, als Betrachter zweifelt man nicht eine Sekunde an der Angelegenheit, das hat für mich nichts mit Spannung zu tun! Es gibt auch keine Spannung wo sich die die beiden Agenten gegenseitig ausspielen oder änliches! Die genaze Szenerie wird einfach sehr melancholisch heruntergekurbelt! Dazu kommt nach das die Frau von O'Neil mir persönlich extrem auf die Nerven ging!

Tja ob unrealistisch oder nicht, mir ist da bisschen Agenetenaction oder Thriller mit dem einten oder anderen Gadget lieber als so ein runtergeleihertes Depressionsdrama! Oscar für The Breach, würde mich doch sehr wundern!

Chemic's Wertung: 2.0 Sterne


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