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Beitrag The Bubble - Ha-Buah

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The Bubble - Ha-Buah oder: Friends in Tel Aviv


Mit der Blase im Titel sind die Szeneviertel in Tel Aviv gemeint, in denen man vom Nahost-Konflikt wenig bis gar nichts spürt. Tatsächlich wirkt das Drumherum im Film von Eytan Fox (Yossi & Jagger) ein bisschen wie eine Soap. In der Partymetropole Tel Aviv sind alle Menschen schön, tragen coole Shirts, quatschen tagelang im Kaffee und haben easy Jobs wie z.B. CD-Verkäufer. Der Feind im eigenen Land wird höchstens dann Thema, wenn man einen Anti-Kriegs-Rave am Strand organisieren will, und beim Verteilen der Flyer in der Fussgängerzone von nicht wenigen Passanten angepöbelt wird. Der Kontrast zum staubigen Nablus, wohin die Handlung im zweiten Teil wandert, könnte nicht grösser sein.

Natürlich wird auch eine homosexuelle Beziehung unterschiedlich bewertet in den beiden Landesteilen. Deshalb ist die Liebesbeziehung im Zentrum von The Bubble gleich doppelt belastet. Ein offen schwuler Jude liebt einen Araber, der zuhause immer noch "in the closet" ist. Damit kommt eine gewisse Brisanz in den Film, die nicht so recht zur den locker-flockigen Nebenhandlungen und dem coolen Soundtrack passen will. In Israel wurde der Film zum Hit, nicht zuletzt weil der TV-Star Yousef Sweid mitspielt, einer der wenigen Araber im israelischen Fernsehen. Das Drehbuch, das von Gal Uchowsky stammt, einem Journalisten und Produzenten, der auch bei Israel sucht den Superstar in der Jury sitzt, ist aber etwas überstrukturiert. Jeder Turning Point wird zum schicksalhaften Ereignis hochstilisiert. Bis zum Schluss die gesamte Sprengkraft der Beziehung symbolisch verschmilzt und in einer Katastrophe mündet, die wieder einmal klar macht, dass es noch ein langer Weg ist bis zu dauerhaftem Frieden im Nahen Osten.

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rm's Wertung: 3 Sterne

Weitere Trailer zum Film



rm's Wertung: 3.0 Sterne


Der Film fängt etwas verwirrend an (wer ist denn jetzt mit wem? :i) und die Sprache, trotz deutschem Untertitel, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber die Geschichte ist durchaus interessant, die Charaktere kommen auch ohne überbezahlte Hollywood-Schauspieler sehr gut rüber und die Verstrickung von verschiedensten Thematiken sorgen dafür, dass der Film keine Durchhänger hat und zeigen die Unterschiede zum westlichen Europa.

1A-Streifen, absolut sehenswert!!

la_trulla's Wertung: 5.0 Sterne


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