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Beitrag The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford

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The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Ein Mann, ein Schuss...


Bei Film-Reviews muss der Schreiber ja immer aufpassen, keine Spoilers zu verraten. The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford ist diesbezüglich eine dankbare Ausnahme, da die Quintessenz der über zweieinhalb Stunden Laufzeit bereits im Titel ziemlich bündig zusammengefasst wird. Überdies sind die Tatsachen - oder zumindest die damit verbundenen Legenden - historisch verbürgt und können in Geschichtsbüchern nachgelesen werden. Jesse James war eine der grossen amerikanischen Figuren der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts: Das Foto seiner aufgebahrten Leiche war eines der ersten Bilder in der Geschichte der Fotographie, das Ikonenstatus erlangte wie in jüngerer Geschichte die Bilder von Che Guevara oder Prinzessin Diana.

Der Film hält sich grösstenteils an die offizielle Geschichtsbuch-Version und beleuchtet das letzte Jahr im Leben von Jesse James. Eigentliche Hauptfigur ist aber der "Feigling" (Coward) Robert Ford, der alles daran setzt, so zu werden wie sein grosses Idol und dieses schliesslich umbringt, im Glauben, damit selbst als Held in Erinnerung zu bleiben. Leider trifft das Gegenteil ein: Er erhält nicht etwa Applaus für seine vermeintliche Heldentat, sondern wird im Gegenteil weitherum angefeindet und zehn Jahre später umgebracht.

Diese interessante menschliche Tragik besetzt leider nur gerade die letzten zehn der insgesamt 155 Filmminuten und verkommt zur Nebensache. Was den Rest betrifft, so kommt der Film nur sehr träge in Gang und entwickelt sich dann vor allem in diejenuge Richtung, in die er sich kaum hätte entwicklen sollen, nämlich in Richtung Glorifizierung von Jesse James. Dies beginnt bereits mit der Besetzung von dessen Rolle mit Superstar Brad Pitt. So wurde aus dem Film unvermeidlicherweise primär ein Portrait von Jesse James und nur sekundär eines von Bob Ford.

Doch dies ist nicht die grösste Schwäche des Films. Diese liegt vielmehr in dessen Unübersichtlichkeit, dessen Sperrigkeit und dem Fehlen eines roten Fadens in der Geschichte. Auf der positiven Seite zu vermerken gibt es einige interessante Denkanstösse zum Thema Helden und Heldenbilder, zudem einen guten Soundtrack sowie eine ansprechende schauspielerische Leistung von Ben Afflecks kleinem Bruder Casey in der Rolle von Bob Ford. Brad Pitt als Jesse James verkörpert einfach einen typischen Brad-Pitt-Charakter. Cool, tough, brutal, sexy. Im Wilden Westen nichts Neues also.

Insgesamt muss The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford als eher missglückter Versuch bezeichnet werden, das schon längst tote Western-Genre wiederzubeleben. Wie auch immer, der Versuch wurde wenigstens gemacht. Das ist doch schon mal ein Anfang.

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ebe's Wertung: 3 Sterne

Zu diesem Thema wurden insgesamt 36 Beiträge geschrieben.
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Zitat ebe (2007-09-02 22:09:00)

Jesse James war eine der grossen amerikanischen Figuren der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

mmh... oder des vorletzten jahrhunderts? 8)

gargamel's Wertung: Noch nicht bewertet

Zitat gargamel (2007-09-02 22:17:40)
Zitat ebe (2007-09-02 22:09:00)

Jesse James war eine der grossen amerikanischen Figuren der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

mmh... oder des vorletzten jahrhunderts? 8)

Uiuiui, ich Ewiggestriger bin offenbar noch im 20. Jahrhundert steckengeblieben...^ hab's entsprechend korrigiert, danke fuer den hinweis

ebe's Wertung: 3.0 Sterne

nichts zu danken. kenne diese sehnsucht nach einer zeit, als alles noch etwas übersichtlicher war, schliesslich selber... ;)

gargamel's Wertung: Noch nicht bewertet

Zitat ebe (2007-09-02 22:09:00)

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Ein Mann, ein Schuss...

Insgesamt muss The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford als eher missglückter Versuch bezeichnet werden, das schon längst tote Western-Genre wiederzubeleben.

Na also der Aussage möchte ich doch nur 2 Dinge entgegenhalten:
"The Proposition": http://outnow.ch/DVDs/2007/Proposition/
und das aktuelle Box Office aus den USA: http://www.boxofficemojo.com/weekend/chart/

Also ganz so mausetot ist der Western dann doch nicht...

matree's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat matree (2007-09-10 13:15:36)
Zitat ebe (2007-09-02 22:09:00)

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Ein Mann, ein Schuss...

Insgesamt muss The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford als eher missglückter Versuch bezeichnet werden, das schon längst tote Western-Genre wiederzubeleben.

Na also der Aussage möchte ich doch nur 2 Dinge entgegenhalten:
"The Proposition": http://outnow.ch/DVDs/2007/Proposition/
und das aktuelle Box Office aus den USA: http://www.boxofficemojo.com/weekend/chart/

Also ganz so mausetot ist der Western dann doch nicht...


Ja, hast schon recht. Vor allem der US-Start von 3:10 to Yuma ist tatsächlich phänomenal. Bin sehr gespannt auf diesen Film.
Es scheint also tatsächlich, dass der Western wieder vermehrt im kommen ist. Einigen wir uns also auf folgende Aussage: Der Western war tot und ist nun auf dem besten Weg dazu, Wiederauferstehung von den Toten zu feiern...

ebe's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat ebe (2007-09-10 15:00:45)
Zitat matree (2007-09-10 13:15:36)
Zitat ebe (2007-09-02 22:09:00)

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Ein Mann, ein Schuss...

Insgesamt muss The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford als eher missglückter Versuch bezeichnet werden, das schon längst tote Western-Genre wiederzubeleben.

Na also der Aussage möchte ich doch nur 2 Dinge entgegenhalten:
"The Proposition": http://outnow.ch/DVDs/2007/Proposition/
und das aktuelle Box Office aus den USA: http://www.boxofficemojo.com/weekend/chart/

Also ganz so mausetot ist der Western dann doch nicht...


Ja, hast schon recht. Vor allem der US-Start von 3:10 to Yuma ist tatsächlich phänomenal. Bin sehr gespannt auf diesen Film.
Es scheint also tatsächlich, dass der Western wieder vermehrt im kommen ist. Einigen wir uns also auf folgende Aussage: Der Western war tot und ist nun auf dem besten Weg dazu, Wiederauferstehung von den Toten zu feiern...

Ich bin ja eher für: "Der Western wird immer wieder für tot erklärt und feiert immer wieder Wiederauferstehung." ;-)

Ich sag da nur: "Erbarmungslos", "Tombstone", "Wyatt Earp", "Der mit dem Wolf tanzt". Um die frühen 90iger abzudecken.

Edit: Um noch einmal auf die 2000er-Western zu kommen. Da fallen mir ja noch "The Three Burials of Melquiades Estrada", "The Missing" und "Open Range". :d

[Editiert von matree am 2007-09-10 23:10:20]

matree's Wertung: 4.0 Sterne

Wenn wir schon am Auflisten sind, fallen mir spontan auch noch Dead Man oder The Quick and the Dead ein.

Totgesagte leben also länger, du hast mich überzeugt...;)

Zumindest aber bleibt die Tatsache, dass der klassische Western, früher das Hollywood-Genre schlechthin, während langer Zeit vor sich hin kriselte (Nun zufrieden mit meiner Wortwahl...?). Dies trotz der genannten Beispiele.
Ich erachte es nun durchaus als möglich, dass Filme wie Jesse James oder 3:10 to Yuma ein Revival einläuten könnten - mit einem neuen, jungen Zielpublikum.

ebe's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat ebe (2007-09-12 09:56:23)

Totgesagte leben also länger, du hast mich überzeugt...;)

Zumindest aber bleibt die Tatsache, dass der klassische Western, früher das Hollywood-Genre schlechthin, während langer Zeit vor sich hin kriselte (Nun zufrieden mit meiner Wortwahl...?). Dies trotz der genannten Beispiele.

Geschafft! :d
...naja...manchmal kann ich lästig sein. Bitte mir nicht übel nehmen. 8)

matree's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat ebe (2007-09-12 09:56:23)

Wenn wir schon am Auflisten sind, fallen mir spontan auch noch Dead Man oder The Quick and the Dead ein.

In Bezug auf 3:10 to Yuma und The Quick and the Dead:

Sieht so aus als würd Russell Crowe gerne den Revolverhelden spielen..:d
Na ja, er passt ja auch besser in Kostümfilme als in andere... (Besipiel "A Good year":d)

[Editiert von eowyn44 am 2007-10-12 11:21:40]

eowyn44's Wertung: 4.0 Sterne

Guter Titell ^

Castelli's Wertung: Noch nicht bewertet

Sorry, aber meiner Meinung nach ist das ganz klar KEIN Western! Nur weils Pferde, Pistolen und Verbrecher hat und im 19. Jahrhundert spielt, kann man einen Film noch lange nicht in diese Schublade tun. (hat ja schliesslich auch keine Cowboys und kaum Schiessereien - und gut schiessen kann auch kaum jemand wirklich gut. pfft!)

Zum Film selber: BOOOORING!!! Wieso genau hab ich 3 Stunden meines Lebens für so einen langweiligen Pfupf vertublet? Die will ich wieder haben! Nei aber au! Ich bin zwar von Casey Affleck (den ich wirklich sehr gerne sehe) schwer beeindruckt, dass er wirklich 3 Stunden diese nervige Krächzstimme durchhalten konnte, und Sam Rockwell hat mir auch gefallen, aber die Story? Die Erzählweise? Das Ganze wäre mindestens anderthalb Stunden kürzer auch gegangen, dann wäre vielleicht irgendwann einmal noch Spannung aufgekommen. Wenn ich Vielfilmschauerin mir nach 20 Minuten überlege, ob ich in der Pause vielleicht nicht doch besser gehen sollte, dann spricht das nicht unbedingt für den Film...

Die einzige Szene, die mir wirklich gefallen hat, und wo ich mir gerne etwas mehr in die Richtung beim Rest des Films gewünscht hätte, war die, wo Bob sich in Jesses Bett legt und sich sozusagen an dessen Stelle denkt. Da hat sogar die Voice-Over-Erzählweise perfekt gepasst. Aber EINE interessante Minute Film macht den ellenlangen Rest leider nicht wett. x(

pps' Wertung: 2.0 Sterne

So schlecht war der Film auch wieder nicht. Die schauspielerische Leistung von Casey Affleck und Brad Pitt ist toll. Der Film hat auch trotz einigen Durchhängern ein paar spannende Momente.
Was wirklich genervt hat ist das immer wieder gleiche Muskikstück das mir nach 2 1/2 Stunden langsam zu viel wurde. Trotzdem ein nicht schlechter Film.

Micholos' Wertung: 4.0 Sterne

Fantastischer Film! Durch die exzellenten Bilder und die sehr guten Schauspielerischen Leistungen (vor allem von Brad Pitt und Casey Affleck) wirken die 155 Minuten nie langweilig und bleiben immer spannend und unterhaltsam. Für einmal haben die Kritiken auf OutNow.ch meiner Meinung nach (bis jetzt?) völlig daneben gegriffen. Ein Muss!

filmchefchen's Wertung: 6.0 Sterne

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Wie bitte?

Nachdem ich so viele positive Stimmen gehört habe, war auch ich gegenüber ebes Kritik ein wenig misstrauisch. Zu recht. Denn kaum fing der Film an, wusste ich, dass es kein Fehler war, sich Brad Pitt in seiner neuen Paraderolle anzusehen.

Das dieser ausgezeichnet ist, muss ich ja nicht wiederholen. Seit langem war der liebe Brad nicht mehr so gut. Aber das Lob gehört natürlich auch dem Newcomer Cassey Affleck, der seinen Bruder bei weitem in den Schatten stellt. Die Szenen zwischen Pitt und Affleck sind nur schon ein Genusss, weil beide so viel Intensität und Leidenschaft in ihre Rollen gesteckt haben. Hier der etwas eingebildete, meist kalte, aber oft auch sympathische Jesse James und auf der anderen Seite ein unerfahrener, junger Mann, der merkt, dass der vorhin genannte gar nicht das ist, was er sich von ihm erhofft hat. Da ist es umso passender, dass Jesse James selbst von einem Idol und Weltstar und Robert Ford von einem unbekannterem Gesicht, das aber immer mehr an Popularität gewinnt, gespielt wird.
Doch auch alle Nebendarsteller überzeugen immer, da wäre zum Beispiel Sam Rockwell, der einmal mehr beweist, dass er ein sehr interessanter Charakterdarsteller ist.

Diese ganze Geschichte, die übrigens einem Theaterstück sehr ähnlich ist, wurde nicht nur in hervorragende Bilder und Farben gepackt, die atmosphärisch so dicht sind, wie man es selten sieht, sondern auch noch mit einer wunderbaren Tonspur untermalt. Es stimmt einfach alles in diesem Film, jede Kameraeinstellung ist hervorragend, jeder Schauspieler in seiner Rolle. Die Regie ist also absolut meisterhaft.

Fazit: Das Jesse James nicht jedem gefällt, überrascht mich nicht. Es ist ein anspruchsvoller Film, bestimmt kein Western, sondern viel mehr ein Drama, ein Porträt über zwei Männer, das mich persönlich restlos überzeugt hat. Ein theatralischer Film, aber doch kein abgefilmtes Theater. The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford ist oscarverdächtig und verdient die Höchstnote.

psg's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat filmchefchen (2007-11-04 11:00:17)

Für einmal haben die Kritiken auf OutNow.ch meiner Meinung nach (bis jetzt?) völlig daneben gegriffen.

Zitat henker (2007-11-04 14:20:54)

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford oder: Wie bitte?
Nachdem ich so viele positive Stimmen gehört habe, war auch ich gegenüber ebes Kritik ein wenig misstrauisch. Zu recht.

O weh - niemand hat mich lieb... ;)

Zugegeben, einige Passagen meiner Review (wie z.B. den letzten Abschnitt) hätte ich mittlerweilen ein wenig anders formuliert - doch überrascht mich die Begeisterung trotzdem. Klar, schlecht ist der Streifen nicht. Doch oscarverdächtig? Nun gut. Viele Verdächtige erweisen sich im Nachhinein ja als unschuldig...:d

ebe's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat ebe (2007-11-04 20:17:11)

O weh - niemand hat mich lieb... ;)

Zugegeben, einige Passagen meiner Review (wie z.B. den letzten Abschnitt) hätte ich mittlerweilen ein wenig anders formuliert - doch überrascht mich die Begeisterung trotzdem. Klar, schlecht ist der Streifen nicht. Doch oscarverdächtig? Nun gut. Viele Verdächtige erweisen sich im Nachhinein ja als unschuldig...:d

Ooh, armer ebe...:d
Schade, dass der Film dich nicht so zu begeistern vermochte wie er das bei henker und mir tat... Hoffentlich wird der Film noch ein Bisschen besser besucht, vielleicht gibt es dann noch mehr Befürworter des Films.

filmchefchen's Wertung: 6.0 Sterne

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Ich fand den Film auch toll. Speziell Brad Pitt, der sonst so gar nicht mein Lieblingsschauspieler ist, überzeugt als Jesse James. Ich glaube der spielt echter als das original :d

Warum der Film nicht allen gefällt? Da schliesse ich mich restlos der Meinung von 'henker' an:

Zitat henker (2007-11-04 14:20:54)

Fazit: Das Jesse James nicht jedem gefällt, überrascht mich nicht. Es ist ein anspruchsvoller Film, bestimmt kein Western, sondern viel mehr ein Drama, ein Porträt über zwei Männer, das mich persönlich restlos überzeugt hat. Ein theatralischer Film, aber doch kein abgefilmtes Theater. The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford ist oscarverdächtig und verdient die Höchstnote.

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Zur schlechten Bewertung:

Zitat henker (2007-11-04 14:20:54)

Nachdem ich so viele positive Stimmen gehört habe, war auch ich gegenüber ebes Kritik ein wenig misstrauisch.

noja, seit beinahe jeder halbwegs-schlechte Alternativfilm hier auf Outnow vom Redakteuren Bestnoten erhält bin ich sowieso sehr kritisch gegenüber der Meinung der Readakteure. Irgendwie deckt sich meine Meinung sogut wie nie mit dem des Readakteurs. Egal welcher den Artikel erfasst hat 8)

Lord eAgle's Wertung: 4.0 Sterne

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Ein vom Anfang bis zum Ende unglaublich intensiver und spannender Film, der mir jegliches Zeitgefühl (160 Minuten!!) abhanden kommen liess. Vom Drehbuch über die tolle Kameraführung hin zu den ganz starken Darstellerleistungen (Brad Pitt ist ein toller Schauspieler, Casey Affleck die Entdeckung des Filmes) passt einfach alles. Dazu kommt die fantastische Musik von Nick Cave und Warren Ellis.
Ganz klar ein Oscar-Kandidat.

thatssno's Wertung: 6.0 Sterne

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Zitat filmchefchen (2007-11-04 11:00:17)

(bis jetzt?) völlig daneben gegriffen.

Siehste, ebe! ;)

filmchefchen's Wertung: 6.0 Sterne

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Auch ich muss mich - sorry ebe ;) - den positiven Kritiken anschliessen. Ganz starker Film. Diese Bilder! Diese Musik! Diese Atmosphäre! Diese Schauspieler!

Muss aber zugeben, dass mir die erste Hälfte ein wenig zu lang war. Hängte manchmal es bitzeli. Auf 5 Sterne von mir kommt der Film trotzdem dank der ausgezeichneten zweiten Hälfte. Ich würde sogar behaupten, der Film legt gegen Schluss immer mehr zu. :o

jon's Wertung: 5.0 Sterne

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Ich sehe gerade dass Assassination in der USA sagenhafte 4 Mio Dollar eingespielt hat, und international ganze 10 Mio Dollar, also ein Drittel des Budgets. Gahts na? Wo sind die Leute mit Filmgeschmack? x(

Da kann man die Oscarnominationen für Casey und Brad (die sie verdient hätten) ja gleich vergessen. Schade.

jon's Wertung: 5.0 Sterne

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wow, dirty harry, wir sind einer meinung. in sachen film...! das ist ein ganz grossartiger, sehr poetischer und wunderschön verfilmter western. wie schön, dass man in langsamkeit schwelgen kann anstatt in MTV-schnittabfolgen. fantastisches kino, ganz ganz gross gespielt (hat jemand Ted Levine, den Captain Stottlemayer aus Monk erkannt? ;)), auch fürs heimkino!!!

[Editiert von pb am 2008-02-25 12:37:31]

pb's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat pb (2008-02-25 12:24:47)

wow, dirty harry, wir sind einer meinung.


Ja, das scheint tatsächlich eine Ausnahme zu sein. Ich habe gerade kurz deine Liste überflogen. Die Fälle, wo ich die selbe Wertung abgegeben habe lassen sich beinahe an einer Hand abzählen. Also entweder wir bewerten schlicht unterschiedlich, oder unsere Geschmäcker reiben wirklich ein wenig. ;)

...freue mich jedenfalls schon auf die DVD.

jon's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat Dirty Harry (2008-02-25 22:19:24)
Zitat pb (2008-02-25 12:24:47)

wow, dirty harry, wir sind einer meinung.


Ja, das scheint tatsächlich eine Ausnahme zu sein. Ich habe gerade kurz deine Liste überflogen. Die Fälle, wo ich die selbe Wertung abgegeben habe lassen sich beinahe an einer Hand abzählen. Also entweder wir bewerten schlicht unterschiedlich, oder unsere Geschmäcker reiben wirklich ein wenig. ;)

was ja nicht sonderlich schlimm ist, schön dass es für filme wie diesen hier ein wenn auch eher kleines publikum gibt.

pb's Wertung: 5.0 Sterne

Die Erzählweise gnagt schon ein wenig am Sitzleder, doch dafür stimmen die schönen Bilder, der tolle Score und die Schauspieler: Sam Rockwell ist toll, Brad Pitt spielt wie immer sehr glaubwürdig und toll (wann kommt nach 12 Jahren seine nächste Oscarnomination?) und Casey Affleck ist eine tolle Neuentdeckung der den Oscar verdient hat.

Betreffend Schiesskunst, ich habe mal gelesen, dass die Wildwest Darstellung der Schussduelle sehr unrealistisch seien da die damaligen Pistolen sehr ungenau geschossen haben. Dies hat man in dem Film sehr gut gezeigt - auch wenn zwei Szenen weiter einer mit einem genauen Kopfschuss ermordet wird...

[Editiert von sj am 2008-03-13 08:23:42]

sj's Wertung: 4.0 Sterne

es gab zweifellos gute schützen unter den "cowboys", die waren aber sehr selten und ein mittiger kopfschuss war wirklich ein zufallsprodukt. Mr. James wurde wahrscheinich eh aus noch kürzerer distanz erschossen. dann trifft's auch gut das hirn.
völlig unrealistisch sind sicher die aus den hüften-volltreffer-schützen.

[Editiert von pb am 2008-03-14 09:32:16]

pb's Wertung: 5.0 Sterne

Und was sagst du zum Score? Für mich wieder einmal richtig schön zum zuhören!

sj's Wertung: 4.0 Sterne

eine ganz tolle überraschung ist das, der score. ich war sehr angenehm überrascht. sehe es so wie du, ja.

pb's Wertung: 5.0 Sterne

Hab nun auch den Soundtrack. Grosse klasse, wie sowieso alles von Nick Cave. *fanboy* 8)

jon's Wertung: 5.0 Sterne

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford wird seinem Titel eigentlich gar nicht gerecht. Regisseur Andrew Dominik gibt sich Mühe, ein differenziertes Porträt zweier aussergewöhnlicher Männer zu zeigen. Doch im Endeffekt ist und bleibt Bob Fords Tat feige, aber man verzeiht es ihm schlussendlich, besonders nach Sätzen aus dem Off wie: "And soon he missed Jesse James as much as anybody" oder "Bob Ford truly regretted that he shot Jesse James"

Besonders hervorzuheben ist die Szenerie und die Kameraführung von Roger Deakins, die Musik von Warren Ellis und Nick Cave (cooler Gastauftritt!) und das Spiel von Brad Pitt, Casey Affleck (Nebendarsteller??? Wtf?!), der hier mehr überzeugt als in Gone Baby Gone und eine extrem Academy-wirksame Performance zeigt, und Sam Shephard als Frank James.
Die Überlänge hat mich nie gestört und ein Western ist der Film schon gar nicht.

Ja...eigentlich müssten es 6 Sterne sein, aber irgendetwas hat gefehlt, obwohl ich nicht genau sagen kann was. The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford unterscheidet sich qualitativ von anderen 6-Sternern, deshalb habe ich einige Aversionen gegen die Höchstwertung. Trotzdem: 5,5 Sterne

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-06-01 19:32:59]

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

filmisch und darstellerisch gut - sonst langweilig, sehr langweilig. Wenn ich nicht 3h Zug gefahren wär, hätt' ich nie erfahren, wie der Film ausgegangen wäre ... ah doch! X(

rem's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat rem (2011-09-05 22:54:19)

Wenn ich nicht 3h Zug gefahren wär, hätt' ich nie erfahren, wie der Film ausgegangen wäre ... ah doch! X(

Ja, genau... Man schaut ja auch JFK oder Gandhi, weil man wissen will, wies endet. |)

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat El Chupanebrey (2011-09-06 11:11:41)
Zitat rem (2011-09-05 22:54:19)

Wenn ich nicht 3h Zug gefahren wär, hätt' ich nie erfahren, wie der Film ausgegangen wäre ... ah doch! X(

Ja, genau... Man schaut ja auch JFK oder Gandhi, weil man wissen will, wies endet. |)


ich will damit nur sagen, dass man Filme mit bekannten Enden auch spannend gestalten kann (s. Grounding ^) und sorry, auch Ghandi ist mit 188 min. (!) ödest in die Länge gezogen.

rem's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat rem (2011-09-06 21:59:42)

ich will damit nur sagen, dass man Filme mit bekannten Enden auch spannend gestalten kann (s. Grounding ^)

Meet me over at the Grounding-Thread, will you? ;) Wie ich den hasse...

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat El Chupanebrey (2011-09-06 23:57:27)
Zitat rem (2011-09-06 21:59:42)

ich will damit nur sagen, dass man Filme mit bekannten Enden auch spannend gestalten kann (s. Grounding ^)

Meet me over at the Grounding-Thread, will you? ;) Wie ich den hasse...


:D

rem's Wertung: 2.0 Sterne


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