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Atonement oder: Caught in the act of love...


Taschentücher bereithalten! Atonement, beruhend auf dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan, spielt auf der Klaviatur der ganz grossen Gefühle und rührt mit entsprechend grosser Kelle an. Wie Keira Knightley und James McAvoy zueinander finden und durch eine Kette unglücklicher Zufälle sogleich wieder auseinandergerissen werden, lässt das Augenwasser wie von selbst triefen.

Der Film kann in zwei Hauptteile unterteilt werden, wobei der erste, 1935 spielende, der stärkere ist. In einer geschickten zeitverzögerten Erzählweise untermalt er mit einem stimmigen Mix aus Musik und Soundeffekten sowie hervorragenden Aufnahmen die verhängnisvollen Ereignisse. Der zweite, ab 1939 spielende Teil ist dann eher konventionelles Kriegs-Gefühlskino, wie man es aus diversen anderen Filmen kennt, ebenfalls sehr schön inszeniert, aber manchmal dennoch etwas langfädig. Die Geschichte gipfelt schliesslich in einem glänzenden Epilog mit Altstar Vanessa Redgrave, der den Zuschauer veranlasst, das soeben vollgeschneuzte Taschentuch ein weiteres Mal aus der Tasche zu kramen.

Etwas unklar ist, wieso die 13- und die 18-jährige Briony von zwei verschiedenen Darstellerinnen verkörpert wird. Gewiss, junge Frauen machen in dieser Lebensphase einen gewaltigen äusserlichen Entwicklungschub durch. Doch ein guter Maskenbildner hätte diesen sicherlich in ansprechender Weise hingekriegt - mit nur einer Darstellerin. Denn es wirkt einfach etwas seltsam, wenn dieselbe Person, um lediglich fünf Jahre gealtert, plötzlich ein anderes Gesicht hat.

Solche Details ausser Acht gelassen, ist Atonement grosses Tränenkino im besten Sinn und als solches vollauf gelungen. Die sich ereignenden Zufälle mögen konstruiert wirken, aber letztendlich hängen alle grossen Love Stories von Zufällen ab, man denke nur an Romeo und Julia. Am besten, man schaut sich diesen Film mit dem Partner oder der Partnerin an - und schliesst diese(n) nachher in die Arme, dankbar dafür, dass einander etwas mehr glückliche gemeinsame Momente vergönnt sind als Cecilia und Robbie auf der Leinwand.

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ebe's Wertung: 5 Sterne

Zu diesem Thema wurden insgesamt 24 Beiträge geschrieben.
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Habe den Film letzte Woche in England im Kino gesehen. Das Buch war ja schon gut, zum Glück ist es der Film auch! Tolle Schauspieler, epische Bilder und eben die gute Story machen den Gang ins Kino zu einem Sehvergnügen. Solche Filme wünscht man sich vermehrt auf der grossen Leinwand zu sehen!

Spaceodysee's Wertung: 6.0 Sterne

Den Film musste ich mir schon alleine wegen meinem Lieblingsschauspieler James McAvoy anschauen, der natürlich wie immer absolut top spielt. Das Buch von Ian McEwan (bin ich noch nicht ganz durch, liest sich aber auch recht schnell) ist auch wirklich sehr clever und wunderschön geschrieben (die Details! Die Sprache!)

Ich möchte der OutNow-Kritik insofern aber nicht zustimmen, als dass der Film nicht wirklich als "klassische" Schnulzenverfilmung, wie etwa "The Englisch Patient" oder Ähnliches (und versteht mich nicht falsch, solche Filme gefallen mir meist auch sehr gut), zu zählen ist. Dafür ist erstens die Vorlage zu komplex, und die filmische Machart auch. Auffällig ist schon mal, dass der Film nicht wirklich auf die Tränendrüse drückt. Ich selber bin ja fleissige Kinoheulerin, und wenn James auf der Leinwand leidet, dann fliessen die Tränen meist sehr schnell und lange. Hier aber nicht. Das liegt aber nicht an allfälliger mangelnder Qualität des Filmes oder so. Meiner Meinung nach handelt es sich bei "Atonement" - trotz der grossen Gefühle - nicht um Herz-, sondern klar um Kopfkino. Klar leidet man mit den Figuren mit, freut sich mit den Liebenden über die anfänglichen Szenen am Brunnen und in der Bibliothek, und wünscht sich ein finales Happy-End, aber letztlich unterscheidet sich die Geschichte ja gerade durch die äusserst interessante Erzählweise (Erzählung eines Ereignisses aus verschiedenen Perpektiven, Rückblenden, Zeitsprünge etc.) derart von herkömmlichen Liebesgeschichten, dass der Film eigentlich eine eigene Kategorie verdient hätte. Und Kriegsszenen sieht man ja auch keine - die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges zeigt sich aber umso beeindruckender in jener unglaublichen Szene am Strand in Frankreich, in der in einer einzigen, schnittlosen Szene der Rest der klägliche Rest der britischen Armee gezeigt wird und man förmlich mit Robbie und seinen beiden Begleitern durch das Chaos torkelt.

Ohne an dieser Stelle zuviel zu verraten, zeigt meiner Meinung nach praktisch die ganze Storyline von Briony (als angehende Autorin, als Erfinderin von Tatsachen, die Robbie ins Gefängnis bringen, und schliesslich am Schluss als alternde Schriftstellerin, die die Ereignisse ihres letzten Romanes in ein neues Licht rückt), dass die Geschichte letztlich nicht einfach die Erzählung einer Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Spiel mit dem Erzählen, oder vielleicht sogar das Erzählen des Erzählens selbst ist. Meisterhaft zeigt sich dieser Aspekt des Filmes im genialen Score, wo das Rattern der Schreibmaschine als immer wiederkehrendes Musikelement enthalten ist: Schreiben und Erzählen ist in der Geschichte derart zentral, dass man ständig durch die Musik daran erinnert wird, und gleichzeitig wirkt hier der Score nicht nur als episch-musikalisches Beigemüse, sondern auch sehr effektiv als Teil der Story selbst.

Ich fand jedenfalls den Film wirklich sehr sehr clever erzählt und gemacht, und gerade dadurch hat er mich letztlich sehr ergriffen. Es ist definitiv kein Film, den man sich anschauen und dann Pizza essen gehen kann; zumindest ich musste danach noch lange über das Gesehene nachdenken. Aber das sollten gute Filme ja eigentlich auch tun, oder?

pps' Wertung: 6.0 Sterne

Zitat fangrrrl (2007-11-10 14:57:35)

zumindest ich musste danach noch lange über das Gesehene nachdenken. Aber das sollten gute Filme ja eigentlich auch tun, oder?

In der Tat.
Danke jedenfalls für deinen Beitrag, der mich dazu gebracht hat, nochmals ein wenig intensiver über den Film nachzudenken, wozu ich in Venedig, wo er den Auftakt für einen zehntägigen Filmmarathon bildete, nur beschränkt gekommen bin...

Ich habe in meiner Review einige Aspekte bewusst ausgeklammert, einerseits, weil ich McEwans Vorlage nicht kenne und so die Kongenialität der Verfilmung nicht beurteilen kann, andererseits, weil für mich die Liebesgeschichte als die Handlung treibender roter Faden im Vordergrund steht. Ich möchte aber doch betonen, dass auch ich den Streifen keinesfalls als schnulzigen Schmachtfetzen à la "Titanic" verstanden haben will.


Zitat fangrrrl (2007-11-10 14:57:35)

Auffällig ist schon mal, dass der Film nicht wirklich auf die Tränendrüse drückt. Ich selber bin ja fleissige Kinoheulerin, und wenn James auf der Leinwand leidet, dann fliessen die Tränen meist sehr schnell und lange. Hier aber nicht. Das liegt aber nicht an allfälliger mangelnder Qualität des Filmes oder so. Meiner Meinung nach handelt es sich bei "Atonement" - trotz der grossen Gefühle - nicht um Herz-, sondern klar um Kopfkino.


Für mich lassen sich - zumindest bei diesem Film - Kopf- und Herzkino nicht eindeutig trennen. Gerade, weil der Film so elegant und intelligent aufgebaut ist, ging er mir so besonders ans Herz. Interessant: Im Gegensatz zu dir bin ich kein fleissiger Kinoheuler (hey, bin ja auch ein Mann...;)), insbesondere bei überfrachteten, schicksalsschwangeren Rührstücken, die mich mehr ärgern als bewegen. Bei diesem Film hingegen blieben meine Augen nicht trocken.
Wenn ich in meiner Review von Tränenkino spreche, meine ich dies in keiner Weise abschätzig. Im Gegenteil, die Kunst des Filmes besteht geradezu darin, nicht auf die Tränendrüse zu drücken und gerade deswegen das Wasser trotzdem fliessen zu lassen.

Zitat fangrrrl (2007-11-10 14:57:35)

(...), dass die Geschichte letztlich nicht einfach die Erzählung einer Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Spiel mit dem Erzählen, oder vielleicht sogar das Erzählen des Erzählens selbst ist.


Ähnlich argumentierte auch das Presseheft: Dort war von "the power of story telling" die Rede. Ich meine, das ist zwar ein interessanter Aspekt, jedoch nicht das zentrale Filmthema. Beziehungsweise: wenn es das wäre, müsste ich den Film durch eine etwas kritischere, sagen wir "intellektuellere", Brille betrachten. Die Story wäre mir dann etwas zu konstruiert.
Weil es sich um einen wirklich ausgezeichnet gemachten Film handelt, habe ich beschlossen, ihn nicht auf dieser Ebene zu interpretieren - und ihn so (fast) uneingeschränkt zu mögen...

ebe's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat ebe (2007-11-11 21:07:31)

Danke jedenfalls für deinen Beitrag, der mich dazu gebracht hat, nochmals ein wenig intensiver über den Film nachzudenken, wozu ich in Venedig, wo er den Auftakt für einen zehntägigen Filmmarathon bildete, nur beschränkt gekommen bin...

Venedig? Neid. NEID! Neidneidneidneid! ;)

Zitat ebe (2007-11-11 21:07:31)

Ich möchte aber doch betonen, dass auch ich den Streifen keinesfalls als schnulzigen Schmachtfetzen à la "Titanic" verstanden haben will.

So hab ichs auch wirklich nicht aufgefasst. Aber ein bisschen rührseliger hatte ich es mir im Vorfeld doch vorgestellt, vielleicht find ich den Film auch deswegen etwas kopflastig - aber eben, ich meine das absolut gar nicht negativ.

Zitat ebe (2007-11-11 21:07:31)

Ähnlich argumentierte auch das Presseheft: Dort war von "the power of story telling" die Rede. Ich meine, das ist zwar ein interessanter Aspekt, jedoch nicht das zentrale Filmthema. Beziehungsweise: wenn es das wäre, müsste ich den Film durch eine etwas kritischere, sagen wir "intellektuellere", Brille betrachten. Die Story wäre mir dann etwas zu konstruiert.
Weil es sich um einen wirklich ausgezeichnet gemachten Film handelt, habe ich beschlossen, ihn nicht auf dieser Ebene zu interpretieren - und ihn so (fast) uneingeschränkt zu mögen...

Hmm... ich denke, man kann den Film letztlich ziemlich unterschiedlich verstehen - für dich ist ganz klar die Liebesgeschichte im Vordergrund, und klar, die fesselt einen, man will, dass Robbie es nach Hause schafft und endlich sein Recht bekommt und mit seiner Cecilia zusammenkommen kann.

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Und als Zuschauer/Leser fühlt man sich dann ja ziemlich gebeutelt, wenn es dann nicht dazu kommt, und die grosse Liebe ein so fieses Ende findet.

Man kann aber auch Briony als Hauptfigur ansehen, und die Art und Weise, wie sie schon als Kind alles in die Form einer Geschichte packen muss (und hier weiss ich halt nicht, ob ich das so verstanden habe, weil ich das Buch kenne, oder ob das im Film auch so klar rüberkommt), und wie sie dann am Schluss

Spoiler zum Lesen Text markieren

doch noch ein Happy-End für das Liebespaar schreibt, weil sie es halt, wenn nicht im richtigen Leben, so aber sicher in der Fiktion verdient haben.

Ich weiss ehrlich gesagt selber nicht, was ich als wichtigere Storyline emfpunden habe. Ist irgendwie beides gleich zentral, und wirklich genial umgesetzt. Was soll ich sagen - einfach ein grossartiger Film!

pps' Wertung: 6.0 Sterne

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Zitat ebe (2007-11-11 21:07:31)

...nochmals ein wenig intensiver über den Film nachzudenken, wozu ich in Venedig [...] nur beschränkt gekommen bin...


*hüstel* The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford *hüstel*... ;)

psg's Wertung: 5.0 Sterne

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Zitat henker (2007-11-12 17:04:55)
Zitat ebe (2007-11-11 21:07:31)

...nochmals ein wenig intensiver über den Film nachzudenken, wozu ich in Venedig [...] nur beschränkt gekommen bin...


*hüstel* The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford *hüstel*... ;)


Das vergibst du ebe nie, was? 8)

El Chupanebrey's Wertung: 4.0 Sterne

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Zitat fangrrrl (2007-11-11 21:31:51)

Venedig? Neid. NEID! Neidneidneidneid! ;)


Hmmm ja, das sieht man dir an, du bist ja richtig grün vor Neid...;):d


Zitat fangrrrl (2007-11-11 21:31:51)

Man kann aber auch Briony als Hauptfigur ansehen, und die Art und Weise, wie sie schon als Kind alles in die Form einer Geschichte packen muss (und hier weiss ich halt nicht, ob ich das so verstanden habe, weil ich das Buch kenne, oder ob das im Film auch so klar rüberkommt)


Stimmt, da hast du recht. Ohne das Buch gelesen zu haben, denke ich durchaus, dass dort die Hauptrolle noch stärker auf Briony ausgerichtet ist als im Film. Wahrscheinlich - korrigier mich, wenn ich falsch liege - funktioniert sie dort sogar als eine Art Alter Ego von McEwan...? Ich habe übrigens kürzlich ein anderes Buch von ihm gelesen ("Amsterdam"), das unverkennbar dieselbe Handschrift trägt. Glänzend durchkomponiert, flüssig zu lesen und stimmig bis in die Details. Aber irgendwie, so fand ich, etwas zu glatt, zu brilliant. Das gewisse Etwas, das ein Buch besonders erinnernswert macht, fehlte mir. Die Love Story in Atonement ist für mich dieses gewisse Etwas.

Zitat fangrrrl (2007-11-11 21:31:51)

Ich weiss ehrlich gesagt selber nicht, was ich als wichtigere Storyline emfpunden habe. Ist irgendwie beides gleich zentral, und wirklich genial umgesetzt. Was soll ich sagen - einfach ein grossartiger Film!


Da hab ich nichts weiter hinzuzufügen...;)

ebe's Wertung: 5.0 Sterne

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Etwas unklar ist, wieso die 13- und die 18-jährige Briony von zwei verschiedenen Darstellerinnen verkörpert wird. Gewiss, junge Frauen machen in dieser Lebensphase einen gewaltigen äusserlichen Entwicklungschub durch. Doch ein guter Maskenbildner hätte diesen sicherlich in ansprechender Weise hingekriegt - mit nur einer Darstellerin. Denn es wirkt einfach etwas seltsam, wenn dieselbe Person, um lediglich fünf Jahre gealtert, plötzlich ein anderes Gesicht hat.

Wer auch immer diese Kritik geschrieben hat, sollte sich das Making of von Atonement ansehen. Dort erklären sie, weshalb sie zwei verschiedene Darstellerinnen gewählt haben.

Olivia007's Wertung: Noch nicht bewertet

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Gefühlskino ja, Tränendrüsenfilm (für mich) nein. Spezielle Machart, vor allem die Filmszenen, die aus den verschiedenen Perspektiven der Filmfiguren gezeigt werden. Genial ineinander verwoben, wunderschön von der kamera eingefangen. die kriegszene am strand, minutenlang ohne schnitt, ist einfach das geilste, was ich in letzter zeit gesehen habe. ein liebesdrama der etwas anderen art. mehr als sehenswert!

lafrecciablu's Wertung: 5.0 Sterne

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hat mich sehr berührt und mitgerissen dieser Film. Die Schauspieler sind alle grossartig (McAvoy, Knightley, Ronan, Redgrave..). Besonders gefallen hat mir die Ruhe dieses Films gefallen; Die schönen Bilder, die Musik, alles wurde langsam und ohne Eile gezeigt. Einfach wunderschön!

rogerthecat's Wertung: Bewertung gesperrt

Atonement ist ein grossartiger Film, der sich mühelos ganz oben in meine persönliche Bestenliste des sehr zufrieden stellenden Kinojahres 2007 einreiht.

Als allererstes möchte ich einmal Seamus McGarvey loben, der hier noch nicht erwähnt wurde. Sein scharfes Auge für Details, Farben und Stimmungen machen seine Kameraführung zum Genuss und zum besten, was man seit langem sehen durfte. Jedes einzelne Bild könnte ein Gemälde sein, so schön ist das alles fotografiert. Dazu kommt noch ein grossartiger Schnitt, der vor allem bei einer Schlüsselszene, als Robbie der kleinen Briony den Brief überreicht und man danach Robbies Gedanken zu sehen bekommt, absolut brillant ist. Es gibt viele solche atemberaubende Momente in diesem Film.

Völlig begeistert war ich auch von der jungen Newcomerin (und dem eigentlichen Kern des Filmes) Saiorse Ronan, die sich schon als eine richtig reife Charakterdarstellerin entpuppt. Mit ihren ausdrucksstarken Blicken zieht sie jeden Zuschauer in ihren Bann. Doch nicht nur sie spielt phänomenal. Auch ab den Leistungen von Keira Knightley und James McAvoy kann man nur staunen. Beide liefern wohl die glänzendsten Leistungen ihrer bisherigen Karriere. (Soweit ich das beurteilen kann).

Fazit: Ich bin begeistert. Joe Wright erweist sich als fantastischer Regisseur und das adaptierte Drehbuch als äusserst intelligent. Dazu kommt eine perfekte Besetzung, eine geniale Visualisierung und ein wunderbarer Score. Atonement wird mit Oscar Nominationen überschüttet werden. Und das zu recht.


psg's Wertung: 5.0 Sterne

Ich kann mich hier nicht ganz so den Lobgesängen, die auf Atonement gesungen werden, anschliessen. Nichtsdestoweniger ist es ein einfühlsamer, gut inszenierter Film. Die Schauspieler machen ihre Arbeit hervorrganed, vor allem die junge Saiorse Ronan hat mich beeindruckt. Ein Extralob verdienen auch die guten Kameraführungen und das solide Drehbuch.
Was mich am Film etwas störte, waren die hin- und hergehenden Zeitsprünge und die Länge, die dem Filmvergnügen am Ende ein bisschen einen Abbruch tut.
Trotzdem ein guter Film, ohne Frage
4,5

[Editiert von El Chupanebrey am 2007-12-23 12:06:54]

El Chupanebrey's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat El Chupanebrey (2007-12-22 18:26:20)

...aber ein spezielles Highlight...ich weiss nicht.


:o


[Editiert von henker am 2007-12-22 20:34:23]

psg's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat henker (2007-12-22 20:34:11)
Zitat El Chupanebrey (2007-12-22 18:26:20)

...aber ein spezielles Highlight...ich weiss nicht.


:o


Na schön, habs wegeditiert, klingt vielleicht gar etwas zu hart.

El Chupanebrey's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat El Chupanebrey (2007-12-23 12:05:59)
Zitat henker (2007-12-22 20:34:11)
Zitat El Chupanebrey (2007-12-22 18:26:20)

...aber ein spezielles Highlight...ich weiss nicht.


:o


Na schön, habs wegeditiert, klingt vielleicht gar etwas zu hart.


Jep, richtig so, denn neben Filmen wie Fred Claus, Alvin and the Chipmunks, Meine schöne Bescherung und weiterem Mainstream-Weihnachtskram stellt Atonement ganz sicher ein grosses Highlight der Saison dar.

psg's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat henker (2007-12-23 14:14:48)
Zitat El Chupanebrey (2007-12-23 12:05:59)
Zitat henker (2007-12-22 20:34:11)
Zitat El Chupanebrey (2007-12-22 18:26:20)

...aber ein spezielles Highlight...ich weiss nicht.


:o


Na schön, habs wegeditiert, klingt vielleicht gar etwas zu hart.


Jep, richtig so, denn neben Filmen wie Fred Claus, Alvin and the Chipmunks, Meine schöne Bescherung und weiterem Mainstream-Weihnachtskram stellt Atonement ganz sicher ein grosses Highlight der Saison dar.


So gesehen stimmt das Statement natürlich.

El Chupanebrey's Wertung: 4.0 Sterne

war ein netter Film aber so überragend war er auch wieder nicht... wenn es natürlich der einzige OK Film war in einem Haufen Mainstreamschrott, ist dieses Urteil etwas zu fest gewichtet...

db's Wertung: 5.0 Sterne

Die erste Hälfte fand ich nicht so gut, da alles viel zu übertrieben und zu lahm war, danach aber wurde der Film immer wie besser und packender. Der Krieg wurde sher gut und realistisch dargestellt, die Schauspieler spielen sehr gut,w enn auch Keira knightley in ihrer Rolle eigentlich nicht viel zu spielen hatte, doch ihr männlicher Gegenpart war sehr sehr gut, die Bilder wunderschön und die Geschichte unendlich tragisch.

fearing is believing's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat ebe (2007-08-31 12:00:00)

Etwas unklar ist, wieso die 13- und die 18-jährige Briony von zwei verschiedenen Darstellerinnen verkörpert wird.

Hä? Hättest du das kleine Mädchen per Maske als eine 18 jährige Frau schminken wollen oder eine 18 Jährige finden wollen die ein 13 Jähriges Mädchen spielt? Abgesehen von den Gesichtsmerkmalen ist auch die Körpergrösse von einer 13 und 18 jährigen einfach zu unterscheiden.

Im Gegenteil, ich war seit langem wieder einmal überrascht wie gut man die drei Frauen (13 Jährig, 18 Jährig, 70 Jährig) gecastet hatte und man die Rolle absolut abnimmt.

Ebenfalls Top: Musik (!) und Kamera

[Editiert von sj am 2008-03-28 09:35:13]

sj's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat sj (2008-03-28 09:33:14)
Zitat ebe (2007-08-31 12:00:00)

Etwas unklar ist, wieso die 13- und die 18-jährige Briony von zwei verschiedenen Darstellerinnen verkörpert wird.

Hä? Hättest du das kleine Mädchen per Maske als eine 18 jährige Frau schminken wollen oder eine 18 Jährige finden wollen die ein 13 Jähriges Mädchen spielt?

Nee, 13-jährige spielen lassen, 5 Jahre warten und dann den Rest des Filmes drehen...;):)

Nein Blödsinn. Natürlich kann man keine 13-jährige eine 18-jährige spielen lassen oder umgekehrt. Aber eine 15-16jährige für beide Rollen wäre vielleicht eine Lösung gewesen. Zugegeben, man müsste schauen wie's rauskommt. Ist's schlecht gemacht, wirkt's schnell oberpeinlich.

Mich hat einfach die Tatsache gestört, dass sich Saiorse Ronan und Romola Garai m.E. überhaupt nicht ähnlich sehen. Trotz gleicher Haarfarbe und Frisur.

ebe's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat ebe (2008-03-29 07:34:34)

Mich hat einfach die Tatsache gestört, dass sich Saiorse Ronan und Romola Garai m.E. überhaupt nicht ähnlich sehen. Trotz gleicher Haarfarbe und Frisur.

Ich finde es hat super gepasst!

sj's Wertung: 5.0 Sterne

der film ist echt sensationell! genialer schnitt, eindrückliche bilder, hervorragende schauspieler. der schluss ist echt erschütternd. einfach spitze!

eowyn44's Wertung: 6.0 Sterne

Zitat sj (2008-03-29 14:35:15)
Zitat ebe (2008-03-29 07:34:34)

Mich hat einfach die Tatsache gestört, dass sich Saiorse Ronan und Romola Garai m.E. überhaupt nicht ähnlich sehen. Trotz gleicher Haarfarbe und Frisur.

Ich finde es hat super gepasst!

versteh ich auch nicht... also wenn da keine ähnlichkeit war, dann weiss ich auch nicht!

pb's Wertung: 5.0 Sterne


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