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Beitrag Code Name: The Cleaner
Code Name: The Cleaner oder: Riiicolaa! Cedric the Entertainer kennen einige vielleicht noch von seinem Auftritt in Be Cool oder aus The Honeymooners. Danach ist meist Sense mit dem Bekanntheitsgrad des schwarzen Komikers bei uns. Seine Filme laufen kaum mal bei uns im Kino, seine Spässe treibt er in Amerika und so ist es auch relativ schwierig, diesen dicken Clown irgendwo anzusiedeln. Jetzt kommt er mit Codename: The Cleaner zu uns und zeigt, dass er The Bourne Identity oder The Man who knew to little genau geguckt hat. Denn die Ausgangslage ist bei beiden Filmen relativ ähnlich. Natürlich differenziert sich Codename: The Cleaner bald einmal von seinem Kollegen und versucht, die ganze Geschichte um den Gedächnisverlust mittels Humor rüber zu bringen. Und erstaunlicherweise gelingt das vielfach. Auftritte in holländischen Tanztruppen, Fotos mit Ziegen oder wild herumfuchtelnde Menschen schaffen es immer wieder, dass man ein paar Mal recht laut herauslachen kann und auch sonst meist mit einem Grinsen vor dem TV sitzt. Codename: The Cleaner ist offensichtlich eine One-Man-Show von Cedric the Entertainer, der sich recht zusammenreisst, um nicht total dämliche Aktionen zu starten. Wer den Kerl mag, der hat hier einiges zu gucken. An seiner Seite tritt Lucy Liu (Charlies Angels, Kill Bill) auf. Sie darf ein paar Mal recht herzig in die Kamera gucken und Roundkicks verteilen. Dass sie aber ihren Spass am Dreh hatte, wird im Abspann klar, wenn der Film Bloopers und Versprecher zeigt. Zusätzlich auftreten (und sexy tanzen) darf Desperate Houswife Nicolette Sheridan. Sie versprüht ein bisschen laszive Bösartigkeit, hat aber schlussendlich nicht viel zu melden. Auch die ehemalige Kampfsau Mark Dacascos (Le Pacte des Loups, Cradle 2 the Grave) ist von der Partie, zeigt aber erst im Finale, was er kann. Fazit: Codename: The Cleaner ist lustig. Nicht hochstehend, nicht besonders spannend, aber zum grinsen und lachen gibts schon ein paar Sachen. Das liegt vor allem am Hauptdarsteller, der recht schusselig agiert und auch in den ausichtslosesten Szenen noch einen netten Spruch an den Mann bringt. Das macht den Film zu einer gelungenen Komödie, die mit einer Spieldauer von knapp 90 Minuten auch nicht zu lange dauert. Leider hat man bei der Aufmachung der DVD an Infos und interessantem Material gespart. So sind einzig Texttafeln mit Infos über die Darsteller und der originale Trailer abrufbar. Dafür macht der Film technisch eine gute Falle und hat ein schönes Bild und einen klaren, gut übertragenen Ton zu bieten. |

