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Beitrag Music and Lyrics
Music and Lyrics oder: Pop, goes my Heart Sobald eine Komödie mit Hugh Grant angesagt ist, darf man inzwischen davon ausgehen, dass der Kerl nicht nur unverschämt gut aussieht, sondern auch irrwitzige Sprüche an den Mann bringt. Dies, im Zusammenhang mit schöner Musik und einem zum Schreien komischen Musikvideo aus den 80-er Jahren, macht genau die Klasse von Music and Lyrics aus. Nein, der Film hat keine besonders innovative Geschichte, keinen grossen Spannungsbogen oder dramatische Momente zu bieten. Musice and Lyrics lebt von dem Zusammenspiel seiner beiden Hauptfiguren, den staubtrockenen Sprüchen von Hugh Grant und natürlich dem angesprochenen Musikvideo, das die ersten paar Minuten des Films zu einem Lachfeuerwerk machen. Ausserdem geht "Pop, goes my Heart" einem nicht mehr aus dem Ohr. Inzwischen wurde das Lied auch noch als Single ausgekoppelt und düste ein bisschen in den UK-Charts herum. Hugh Grant spielt "seine" Rolle, die er einfach am besten kann. Einen Single, der sarkatisch, zynisch und trotzdem ein Frauenschwarm ist. Vor allem wenn er mit seinem Po wackelt, den "Töff-Tanz" vorträgt und damit die Frauen zum kreischen bringt. Hervorragend dazu passt hier Drew Barrymore, die, ebenfalls typisch, ein wenig schusselig, vorlaut aber herzig agiert und natürlich im grossen Finale das eine oder andere Tränchen vergiessen darf. Zu den beiden sehr sympathischen Hauptrollen gesellen sich Nebendarsteller, die in ihren Auftritten ebenfalls recht lustig und sympathisch daherkommen. Fazit: Music and Lyrics mag keine Überkomödie sein, die mit Neuheiten oder innovativen Ideen glänzt. Dafür ist die Geschichte zu simpel. Dafür glänzen die Darsteller, der Witz ist herrlich und die Musik bleibt einem im Ohr hängen. Ein schöner Film für alle diejenigen, die sich ein bisschen Romantik in den grauen Alltag reinholen wollen. Als Extra auf der DVD darf natürlich das vollständige Musikvideo vom Anfang des Filmes nicht fehlen. Dazu ist ein schönes Making-Of abrufbar, in dem die Darsteller und Macher unter anderem erzählen, wie es zum Film kam und wie sich Hugh Grant dabei fühlte, hinter dem Sangesmikro zu stehen. Eine lustige Sache sind auch Bloopers und Versprecher. Auch ihnen wird ein eigenes Feature gewidmet. Die beiden zusätzlichen Szenen sind dann eher Geschmacksache. Hoher Standard wird in Sachen Ton und Bild geboten. Keine sichtbaren Störungen, die Songs kommen klar durch die Boxen, auch wenn für einen solchen Film keine aufwändigen Sound-Anlagen nötig sind. |


