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Beitrag Restul e tacere

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Restul e tacere oder: Als Kameras noch von Hand betrieben wurden

Restul e tacere ist aus mancher Hinsicht ein ganz spezieller Film. Zum einen die Tatsache, dass er anfangs des 20. Jahrhundert spielt und das damalige Misstrauen in das neue Medium Film aufzeigt - Also ein Film über die Anfänge des Films. Es ist auch durchaus amüsant zu sehen, wie es dazumal an den Sets zu und her gegangen sein muss und was sich den damaligen Filmemachern für Probleme gestellt haben. Zum anderen bemerkt man aber auch den rumänischen Einfluss, den der Film erhalten hat. Die einzelnen Figuren, sowie die Gesellschaft sind sehr speziell und leben ihre ganz eigene Art von Kultur. Dies gibt dem Film eine ganz besondere Note.

Nae Caranfil hat es geschafft, zu einer historischen Begebenheit einen unterhaltenden, lernreichen Film zu drehen. Den besagten Film aus der damaligen Zeit gibt es tatsächlich und man erhält im Film gewisse Originalsequenzen eingespielt. Dieser Aspekt verleiht dem Film viel Glaubwürdigkeit, trotzdem wirkt er nie wie ein historischer Dokumentarfilm. Gemäss einer Aussage des jungen Regisseurs Caranfil, fühlte er sich bei seiner Arbeit zu diesem Film ein wenig wie sein Protagonist, der den rumänischen Film in die Welt hinaus bringen wollte.

Die schauspielerischen Leistungen waren durchwegs sehr gut. Herausragend ist dabei Ovidiu Niculescu in der Figur von Leon. Er spielt seine Rolle sehr überzeugend und dominiert den Film zu einem grossen Teil. Schade ist nur, dass die Maske sich bei ihm nicht sonderlich viel Mühe genommen hat und die Figur zeitweise etwas unwirklich erscheinen lässt. Ansonsten ein sehr ansprechender Film, zwar mit gewissen Längen, aber durchaus empfehlenswert.

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pj's Wertung: 4.5 Sterne


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