Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag A.I. Artificial Intelligence
A.I. Artificial Intelligence oder: Super-Teddy auf Abenteuertrip Spielberg verfilmt Kubrick's Vision der weitentwickelten künstlichen Intelligenz - und nach dem ersten Schock den 3. Akt und das Finale betreffend, gewinnt man dem Film einiges ab. Von Seite der Darsteller liess sich viel erwarten und Osment aber vor allem Jude Law spielen exzellent. Nach wie vor den stärksten Eindruck hinterlässt aber der erste Akt in David's neuem Zuhause, den Konflikten und dem Neid des "echten" Sohnes ausgesetzt, dort hat A.I. seine besten Momente. Von eher Kubrick'scher Sicht scheint hingegen die Flesh Market-Inszenierung zu sein, einem apokalyptischen Schrottinferno, wenn auch Spielberg vorgeworfen wurde, besonders in Akt 3 (Eiszeit, blaue Fee) äusserst viel Einfluss auf die Story genommen zu haben. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt allerdings, dass der grosse Teil des Designs von A.I. noch zu Lebzeiten Stanley Kubricks gefertigt worden ist und somit auch diese oft kritisierten Handlungsstränge den Überlegungen des grossen Englischen Regisseurs entstammen und nicht einfach Spielbergs Hirngespinst sind. A.I. ist besonders bei wiederholtem Anschauen, hat man einmal das Trauma des scheinbar verpassten Endes überwunden, ein Genuss und eigentlich doch einer der besten Filme des vergangenen Jahres. Die DVD ist als 2 Disc Set ausgelegt, die Special Features beschränken sich vor allem auf die Macher rund um den Film und bieten einen fast alles abdeckenden Rundumschlag in Sachen Infos, wobei sich der Schwerpunkt um die grandiosen Effekte dreht. Dennoch hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über Kubricks Einfluss erfahren. |
hm, ich kann nicht verstehen wieso der film im mittel nur 3.2 sterne bekommen hat? |
Hab den Film ja als DVD..genial sag ich nur. |
kubrick hat 20 jahre gezögert den film zu machen.da kam spielberg(anscheinend auf drängen von kubrick-witwe christiane und jan harlan)und |
Möglicherweise bin ich nicht genügend zartbesaitet für diesen Film, denn je länger er dauert, desto nervtötender empfand ich ihn. Bis etwa zur Hälfte wäre "A.I." gar nicht so übel, stimmig inszeniert und mit gut agierenden Schauspielern, die das beste aus Spielberg mit Kitsch vollgestopftem Drehbuch zu machen versuchen (z.B. die Geschichte mit der blauen Fee). Gegen Ende wirds dann aber wirklich mühsam, vor allem dann, wenn das kleine Roboterchen im ewigen Eis gefunden wird - ab dann ists sowas von langatmig und zähflüssig, da erblasst sogar weicher Käse vor Neid. Hat mir nicht gefallen, tut mir leid :( [Editiert von 'gollum' am 08 Nov 2004 08:24:33] |
Bah die zweite hälfte war nur noch mies |
Jep Kitsch jagt Kitsch |
Einer der besten Filme des neuen Jahrtausends und klar der Beste Spielberg Film. Ich kann jeden Beteiligten dieses Filmes nur in den höchsten Tönen loben. Ein Visueller, Tiefdringender achterbahnritt, mit guten bis genialen Vorstellungen der Schauspieler. Ein Film wie Ihn Kubrick nicht hätte machen können (jedoch genauso spannend gewesen seine Interpretation des Stoffes anzusehen) Einer meiner Lieblingsfilme. |
AI ist wirkli gelungen, spielberg's bester film seit schindler's liste. |
Die Idee ist interessant. Die Umsetzung? Naja, ich bin da etwas gespalten und bei nochmaligen sehen musste ich feststellen, dass alle Szenen, die typisch Kubrick waren absolut brilliant waren und alle typischen Spielberg Szenen (DAS ENDE!!!) einfach müllig war. Ach, Stanley hättest du doch das noch fertig gemacht |
Artificial Intelligence ist einer der Filme die polarisieren, die einen finden ihn Schlecht die anderen Genial, ich gehöre irgendwie zu keinem der beiden lager. Roboter, Cyborgs und Maschinen faszinieren mich seit Terminator und immer wieder tauchen sie in den Kinofilmen auf. Robocop, I-Robot, Robots und jetzt AI. Einerseits erzählt er die Geschichte von Hoffnung, Liebe und Verlust, die Suche eines kleinen Jungen nach der sogenannten Blauen Fee. Der Film insich zeugt von Qualität, durchwegs gute Schauspieler, Effekte und sets. Selten Schimmert der Gebrauch des Computers durch. Haley Joel Osment spielt den Roboter glaubwürdig, steif, naiv und ohne einmal zu blinzeln. Jude Law hingegen spielt den lebendigen, geschwäzigen und aalglatten Lovebot beinahe perfekt. Die anderen Schauslieler liefern solide Leistung falle aber nicht weiter auf. Die Geschichte selber geht über weite Strecken recht träge voran und nur in wenigen momenten kommt Stimmung auf. Spätestens als dann der Roboter auf dem Mehresgrund festsitzt, hätte man den Film abbrechen müssen, denn was danach kommt ist genau so überflüssig wie sinnlos. Fazit: Ein eher Kopflastiger streifen mit vielen Ecken und Kannten der aber durchaus eine gute Geschichte zu erzählen weis. Erwartet jedoch nicht Action oder speziell düstere Atmosphäre. [Editiert von Skynet am 2005-11-25 13:05:42] |
ich finde der film regt zum denken an und das ist ein wichtiger punkt für mich. die "reise" des überaus überzeugenden david ist nett umgesetzt. Und: Ich will auch so einen Liebesroboter |
So, nun konnte ich mir diesen Film auch mal ansehen. Die erste Halbzeit war wirklich grandios, lässt dann merklich nach. Es wechselt vom technisch-interessanten ins mystisch-märchenhafte. Manchmal versteh ich es auch nicht ganz oder war nicht bei der Sache. In der zweiten Hälfte war die Darstellung des versunkenen New Yorks sehr gut. Doch eines bleibt den ganzen Film erhalten: Die schauspielerische Glanzleitung von "David"! Auch Jude Law spielte sehr gut... und natürlich Teddy! Der hat es mir voll angetan. =) |


