Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Hairspray
Hairspray oder: Shake it baby Wie tiefgründig ein Film à la Hairspray sein kann, macht schon der Namen klar. Das Motto des Films ist ganz einfach: Haarspray, ergo auch die richtige Frisur, sind das Wichtigste im Leben und viel höher einzustufen als Intelligenz. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Tanzen. "Wer cool ist und die richtigen Moves drauf hat, braucht weder die Schule noch ein Abschlussdiplom" predigt beispielsweise der Moderator der regionalen Quotentanzshow. Zwar kommt am Rande eine gewisse Rassismusthematik zum Zuge, die Art und Weise wie mit ihr umgegangen wird trägt dann aber doch eine ziemlich starke 60er-Jahre Note der Naivität. Möglicherweise wurde im Original von 1988 noch der Nerv der Zeit getroffen, heute allerdings wirken Geschichten, in denen ein x-beliebiges Mädchen daherkommt und die ganze Welt verändert, etwas lächerlich. Auch die eigentliche Story ist dünn ausgefallen und regelrecht austauschbar. Wagt man sich aber einmal an diesen Oberflächlichkeiten vorbei und nimmt den Film so wie er ist, hat man eine gute, leichte Unterhaltung garantiert. Die Musik groovt und motiviert zum Mittanzen und John Travolta tut wieder einmal das, was er scheinbar am Liebsten tut: singen und tanzen. Hairspray ist das Porträt einer verrückten, lustigen und antiquierten Welt, die man sich heute kaum noch vorstellen kann. Ich als noch "Halbkind" habe mich jedenfalls amüsiert. Ob richtige "Erwachsene" diese Art von Humor ebenfalls lustig finden ist fraglich und muss noch herausgefunden werden. Allerdings lohnt sich der Ticketkauf fast schon deshalb, um die Kuss- und Tanzszenen von Christopher Walken und John Travolta zu sehen. |
Ich habe den Film noch nicht gesehen, möchte aber was zur Kritik anmerken: In der Kritik steht: "Möglicherweise wurde im Original von 1988 noch der Nerv der Zeit getroffen" Da muss ich ab der Unwissenheit des Autors schmunzeln. John Water war in den 80er das enfant terrible der Filmszene. Er wurde berühmt als König des schlechten Geschmakes. Divine war eine echte Transe - was man von Travolta (ausser "In his Closet") nicht sagen kann. Glaube kaum das das Orginal dem Zeitgeist entsprach - es wurde denoch ein Erfolg weil er gerade so daneben war. |
es liegt leider schon eine ewigkeit zurück, als ich das original gesehen habe. wer am anfang aber gut aufpasst, sieht sogar den original-regisseur john waters in einem cameo-auftritt, wie er mit der singenden wucht-brumme tracy zusammenprallt. klar wirkt das ganze heutzutage ziemlich bieder und albern. welche eltern flippen heute noch aus, wenn ihre kleinen tanzshows im tv angucken? aber witzig und peppig gedreht, mit einem guten schauspieler-ensemble, einen fetzigen soundtrack. wobei travoltas fat-suit etwas gar straff aussieht, als hätte er ein face-lifting bekommen, wonach er nichts anderes kann, als dümmlich zu grinsen. die rassen-problematik ist sicher auch sehr oberflächlich angehandelt, aber in dieser geschichte darf man keinen tiefgang erwarten. für unterhaltung ist trotzdem garantiert. |
Schade dass der Film nur in so wenigen Kinos läuft |
Ich ging nur in den Film, weil ich "musste" und hatte deshalb auch kaum irgendwelche Erwartungen. |
Wer Musicals mag, wird bei diesem filmischen Aufsteller mit den besten Zutaten bedient. Die gesamte Besetzung ist hinreissend, die Gesangs- und Tanzszenen sind mitreissend. Ich hatte rund zwei Stunden eine Riesenfreude und wäre anschliessend am liebsten nochmals in den Kinosaal hineingegangen. Doch Nocturnes gibt's halt nur an den Wochenenden... |
Gestern habe ich mir diesen Streifen mit meiner Freundin und ein paar Kollegen angeschaut und auch wenn der Film nicht bei allen gut angekommen ist, so habe ich mich doch sehr gut unterhalten. |
Ich finde es ein grandiosen Film.Ich habe fast noch nie so ein tolles Musical gesehen. Schaut ihn euch unbedingt an sonst verpasst ihr einer der grösten und grandiosesten filme seit es filme gibt. |
Zitat BasilB (2007-09-26 08:31:08)
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Dieser Film ist eigentlich der Grund, warum ich unbedingt Mama Mia schauen möchte (leider immer noch nicht gesehen). Ich hatte einen unglaublichen Spass an dem Film. Der grösste Pluspunkt war ganz klar die Musik und die dazu getanzten Tänze. Der Soundtrack habe ich mir einen Tag später gleich zugelegt. (ich find's einfach eine geile Musik). Die Schauspieler waren auch allesamt sehr überzeugend und der Humor kam auch nicht all zu kurz. Die Story könnte besser sein, aber wann gibt's schon einen Musik- Film mit einer ordentlichen Handlung? Es war jedenfalls ein richtig guter Feel-Good Movie. |

