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Waitress oder: Mmmh Kuchen! *Magenknurr*


Meine persönliche erste Erinnerung an Keri Russell wird immer mit der Fernsehserie Felicity verbunden sein, wo sie jahrelang die Hauptrolle spielte. Und genau diesen Prototyp des süssen, unschuldigen und zu jedem netten Mädchens spielt sie auch in Waitress. Es verwundert also kaum, dass die schauspielerische Leistung sehr solide und nicht zu bemängeln ist. Aber auch die anderen Rollen sind gut besetzt, allen voran die der beiden weiteren Kellnerinnen, die einfach nur urkomisch sind.

Trotz seines ernsten Themas gelingt es dem Film, nicht düster zu sein und immer wieder mit richtigen Stand-Up-Comedy-Szenen zu überraschen. Zwar handelt es sich oftmals um eine spezielle, eher derbe Art von Humor, trotzdem wurden bei der von mir besuchten Vorstellung alle Leute bestens unterhalten. Erfrischend ist auch die Tatsache, dass die Schwangerschaft für einmal nicht nur als ein positives, wunderbares Ereignis porträtiert wird, welches die Schwangere nur als innere Ruhe an den Tag legend und voller Vorfreude zeigt. Jennas gemischte Gefühle und teilweise ziemlich negativen Äusserungen über ihr Kind sind tausendmal sympathischer als das sonst so zelebrierte Bild der werdenden Mütter.

Was den Film so besonders und einzigartig macht ist allerdings seine Echtheit und sein Realitätsbezug. Waitress ist zwar ein Stück weit eine romantische Liebeskomödie mit einem Hauch von Drama, rührt den Zuschauer aber trotzdem in einer ganz unkitschigen Art und Weise. Die Probleme des Films sind real und die Lösungen sind es ebenso. Ganz im Gegenteil zu etlichen Hollywoodromanzen kommt hier kein Prinz auf seinem weissen Pferd angeritten oder es geschieht irgendeine unwahrscheinliche Begebenheit. Es ist die ganze Zeit Jenna selbst, die ihr Schicksal steuert und die schliesslich dafür verantwortlich ist, was sie aus ihrem Leben macht.

Eine herrliche Geschichte über den Mut, nochmals von vorne zu beginnen, ehe es zu spät ist.

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kat's Wertung: 5.5 Sterne

Keri Russel fand ich in diesem Film ganz schlecht. Man konnte ihr ihre Rolle einfach nicht abnehmen.
Das Ganze erlebte ich als langfädiger, teilweise sogar langweiliger und etwas unglaubwürdiger Film dessen Setting eigentlich ganz interessant gewesen wäre.
Was mir nämlich wirklich gefallen hat, war die realitätsnahe positiv trockene Art wie in diesem Film die Geschehnisse des Lebens gehandhabt wurden.
Mit jemand anderem in der Hauptrolle und etwas nachvollziehbareren Figuren zu Beginn hätte der Film durchaus etwas werden können. Vielleicht hätten auch etwas intelligentere Dialoge etwas geholfen. Auch wenn diese irgendwie dazugehören.

kiri's Wertung: 2.0 Sterne


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