Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Death at a Funeral
Death at a Funeral oder: In Friede sollst du ruhn Death at a Funeral ist sehr britisch und sehr schwarz. Der junge britische Drehbuchautor Dean Craig hat mit seinem Skript die Aufmerksamkeit von Frank Oz erlangen können. Die Kombination von den genialen Charakteren aus Craigs Drehbuch mit der Erfahrung von Oz im Bereich der Komödien schaffte diesen einmaligen und extrem unterhaltenden Film. Die meist sehr steifen und mit familiären Spannungen gespickten Momente einer Beerdigung eskalieren in Death at a Funeral in einem Desaster. Trotz oder möglicherweise gerade eben dieser Tragik wegen wird der Film immer wie unterhaltender, je verstrickter und tragischer die Situation. Ein erstklassiges Drehbuch und ein guter Regisseur machen allerdings den Film nicht alleine aus. Doch auch das Cast besticht durch Namen aus den besten Reihen die Grossbritannien im Moment zu bieten hat. An vorderster Front Matthew Macfadyen der schon als Mr. Darcy in Pride and Prejudice brilliert hat. Er versteht es den stehengebliebenen und resignierten Daniel auf eine sehr realitätsnahe Weise zu spielen, dass man mit ihm fast permanent Mitleid haben muss. Aber auch Daisy Donovan spielt ihre Rolle als Martha mit sehr viel Hingabe: Die Powerfrau, welche ihren liebenswerten Mann auf Drogen wie ein Kind im Auge behalten muss, dem dafür verantwortlichen Bruder die Leviten liest und vergebens einem Anderen klarzumachen versucht, dass sie nix von ihm will - dabei verliert sie weder ihre Fassung noch an Sexyness. Auch die restlichen Charaktere werden dermassen überzeugend gespielt, dass man schon beinahe von einem Dokufilm sprechen könnte ... okay, annähernd beinahe. Mit Ausnahme der Anreise von all den Gästen spielt der gesamte Film auf dem Anwesen, auf welchem die Beerdigung stattfindet. Die für wenig Abwechslung sorgende Location wird zu einem grossen Teil durch humoristische Elemente und geniale Figuren wettgemacht. Doch die bald vorgestellten Charaktere welche sich konzentriert an einen so kleinen Ort bewegen, lassen nicht viel Spielraum offen für eher schwache Dialogteile. An gewissen Stellen erhält der Film dadurch seine Längen und verliert entscheidende Punkte für die Bestnote. Trotzdem ein ganz klares Must-See! |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 24 Beiträge geschrieben.
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Nein! Von vorne bis hinten, Nein! An diesem Film ist praktisch alles unoriginell, vorhersehbar und schon tausendfach gesehen:"Mann-werden-per-Zufall-Acid-Pillen-verabreicht-und-dieser-ist-danach-auf-nem-Dauertrip-und-macht-ganz-lustige-Sachen"... gähn, der "Dauernörgelnde-und-fluchende-Opa-im-Rollstuhl".... gäääääääääääähn........ Der Film ist jede Minute zu lang, kaum auszuhalten und strotzt nur so von Biederkeit, ganz nach dem Motto: das fanden unsere Grosseltern noch lustig. In seinen "besten" Momenten kommt der Film an eine Verwechslungskomödie in einem Provinztheater inklusive nerviger Darsteller heran, wie sie uns das Schweizer Fernsehen während der Sommermonate jeweils am Freitag-Abend vorsetzt. Bisher der schlechteste Film des Jahres. Pfui! |
In der ersten Halbzeit etwas handzahm, dreht die Komödie in der zweiten Hälfte kräftig auf und sorgt für viel Situationskomik - herausragend ist Alan Tudyk als Simon. Kommt aber nicht ganz an "Knocked up" heran. |
die guten kritiken liessen mich wesentlich mehr erwarten. ich fand die geschichte auch nicht sonderlich lustig. einige gags hat man meiner meinung einfach zu breitgetreten, bzw der typ aufm dauertrip. spätestens als er sich im wc einschloss, hätte man getrost einen schluss-strich ziehen können. der zwerg brachte wenigstens in der 2. hälfte etwas pepp rein. sonst ganz okay, aber für mich kein must-see. |
Dieser Film ist sicherlich nicht mit schwarzem Humor bestückt und vielleicht ein ganz kleines bisschen britisch (dank den Schauspielerinnen/Schauspielern und der Location). Aber hauptsächlich ist dieser Film amerikanisch, er hat den Hollywood-Touch. PS Wieso ganz genau hat das Publikum von Locarno diesen Film zu ihrem Liebling erkoren?!?!? |
der war noch so mittel |
Also, humorlose & frustrierte Kinogänger, die diese tolle und superlustige Komödie so negativ bewerten (siehe Kommentare) sollten nicht mehr ins Kino gehen und nur noch TV-Sendungen wie DAS WORT ZUM SONNTAG oder Kochsendungen schauen. DEATH AT A FUNERAL ist wohl der humorvollste britische Film seit Monty Python's LIFE OF BRIAN. Test: wenn dich diese Komödie nicht zum lachen bringt, steckst du bereits in einer tiefen Winterdepression und solltest deshalb baldmöglichst einen Psychiater aufsuchen und eine Johanniskrautkur starten! [Editiert von Emilie am 2007-09-07 00:38:11] |
Zitat Emilie (2007-09-07 00:36:43)
Nee, schätzchen, so einfach ist das nicht wie du dir das vorstellst. bloss weil du dies superlustig gefunden hast, stempeln wir (ich) dich auch nicht gleich zur kichererbse... wobei, wenn ich's mir recht überlege, vielleicht steckst DU ja in einer manischen phase... |
Film war glatt, sauber gespielt und richtig unterhaltend. Zwar kommt er nicht ganz ohne das Fäkaldingens aus, aber dafür hat mir Alan Tudyk überraschend gut gefallen. Seine Rolle hatte ich anhand des Trailers als der grösste Nervfaktor erwartet. An den Reaktionen im (überwiegend weiblichen) Publikum nach zu beurteilen, hatten alle ihren Spass. Es wurde gegiggeled und gelacht wie schon lange nicht mehr. Wirklich eine sehr lustige Sache. Valium rockt! |
Zitat lafrecciablu (2007-09-07 08:53:17)
Hallo lafrecciablu (Frage: lafrecciablu - ist das nicht eine Heilpflanze gegen Haarausfall???), ich bin weder ein Schätzchen noch eine Kichererbse, du Macker. Es ist einfach so, dass die Schweizer sicherlich den Humor nicht erfunden haben. Nenn mir mal einen Schweizer Film, der annähernd so lustig ist, wie DEATH AT A FUNERAL? |
Zitat maekki7000 (2007-09-04 12:33:52)
Ich glaube, dass du nicht weisst, was schwarzer Humor ist und England kennst du wohl auch nur vom Hörensagen ... [Editiert von Emilie am 2007-09-07 12:02:41] |
Zitat Emilie (2007-09-07 09:50:54)
Keine ahnung, bin kein schweizer. was hat aber death at a funeral mit humor und das schweizer filmschaffen zu tun? fakt ist, ich hab schon witzigere komödien gesehen und fühl mich weder frustriert noch depressiv. Und bloss weil ein paar outnow-viewer den nicht superdoll bewertet haben, sind wir noch lange nicht gegen england oder gute komödien. und NEIN, ich bin kein Mittel gegen Haarausfall. |
Death at a Funeral oder: Bloody Valium! Meine Begeisterung, den Film schauen zu gehen hat ein bisschen abgenommen, als ich die schlechten Stimmen hier gesehen habe. Doch ich habe mich nicht entmutigen lassen und ging ins Kino. Leider verliert der Film gegen Ende etwas an Fahrt, bleibt aber immer auf hohem Niveau. Die Story besteht zwar grösstenteils aus den Geschichten um Simon und Peter, doch diese reichen für den Film völlig aus. Auch die Running Gags erfreuen den Zuschauer (die Fotos, das Valium...). Everthing is so fucking green! [Editiert von El Chupanebrey am 2008-04-08 18:24:46] |
Ich gebe zu, dass ich auch an verschiedenen Stellen gelacht habe. Einzelne Szenen weisen eine gewisse Sensationskomik auf. Aber gesamthaft gesehen ist der Film schwach. Es werden "humoristische" Gags aneinander gereiht, doch sind die Pointen meist in den Grundzügen voraussehbar. Einen tieferen Sinn konnte ich nicht erkennen. Primitivität und Geschmacklosigkeiten machen, auch wenn sie zum Lachen reizen, keinen Humor aus. Letztlich handelt es sich um einen Klamaukfilm, wobei der Klamauk - der durchaus Wert haben könnte - hier nicht gekonnt ist. [Editiert von Granunaile am 2007-09-09 21:23:35] |
Death at a Funeral braucht ein wenig Zeit um dann kurz nach der Hälfte so richtig in Fahrt zu kommen. Auch sind nicht alle Schauspieler gleich gut. (die Frau des Verstorbenen war sehr unglaubwüridg) Aber dafür gibt es wirklich geniale Leistungen, man denke da nur an den kleinwüchsigen Peter Dinklage, Alan Tudyk, der wohl die danbarste Rolle von allen hat und natürlich darf man auch den Hauptdarsteller Matthew Macfadyen nicht ausser Acht lassen. Nicht ganz so lustig wie erwartet, aber immer noch Humor auf einem hohen Niveau! |
Habe mich sehr gut unterhalten und viel gelacht, schwarzer Humor wie es nur die Engländer beherrschen. Für all die Englisch keine Fremdsprache ist, ist der Film ein MUSS !
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very british, eine wirklich gute sache, die ein paar geile schrullige lacher zu verbuchen mag. für freunde des etwas abgründigeren humors unbedingt zu empfehlen! |
Bei diesem Film ist es wirklich egal, dass die Gags vorhersehbar sind. Das Ganze ist so nah am Leben (und offensichtlich auch am Tod), dass man wirklich unweigerlich mitlachen muss. |
Death at the Funeral gestern Nacht angesehen. Ganz gute Schwarze Komödie. Es war schön, Matthew Macfadyen und Keeley Hawes mal wieder gemeinsam vor der Kamera zu sehen (die beiden waren bei MI5 zusammen und sind auch privat verheiratet). Die Verwechslungen sind schön gemacht. Alle Hypochonder auf einem Haufen. Den Grossonkel hät ich glaub ich nach dem ersten Stockschlag auf der Autobahn ausgesetzt. Hat mir gefallen. Obwohl mir diese Art Humor (Humor der auf den Peinlichkeiten anderer aufbaut), nicht 100% zusagt. Jeder mit einer 'speziellen' Familie (und wir alle haben das doch, wenn wir ehrlich sind), kann sich hier reinfühlen. Aufgerundete 3.5 Sterne. |
Ja, insgesamt wurden die Erwartungen getroffen. Eine schwarze Komödie welche während der ganzen Spielzeit bei Laune hält. Vielleicht liegt es an mir, doch die meisten Jokes konnte ich schon voraus ahnen, doch amüsant blieb es trotzdem. |
Death at a Funeral ist eine kurzweilige Komödie. Der Film ist böse, amüsant und sehr witzig. Das Valium war der Hammer [Editiert von ()=() am 2008-08-04 19:50:44] |
Die beste Komödie seit langem. |
Sage nur Seimen?- *Seimen?* DER Brüller.. Habe diesen Film per Zufall entdeckt und hauptsächlich wegen Matthew MacFaddyen gekauft... =o) Diesen Film kann ich jede Woche sehen... Und mich dabei todlachen... |
Zitat Granunaile (2007-09-09 21:21:41)
[Editiert von Granunaile am 2012-05-13 21:39:53] |

