Forum Movies - Reviews: Kino

Beitrag Vacancy

» Zum letzten Beitrag springen

Vacancy oder: Never trust a Hotel-Manager


Fernab der gross beworbenen und ach so gar ekligen Mode-Horrorfilme wie Hostel oder Saw 3 gibts diejenigen Geschichten, über die man kaum etwas hört und darum bei Ansicht des Materials fast vom Stuhl fällt. Vacancy ist so ein "kleiner" Film, der überraschenderweise mit grossen Namen aufwartet und den Zuschauer nach einer kurzen Einführungszeit an den Kinosessel fesselt und die Fingernägel traktieren lässt.

Die Ausgangslage so genial simpel. Ein Pärchen, zerstritten und sich gar nicht mehr grün, wird gezwungen in der Abgeschiedenheit in einem üblen Motel zu übernachten. Sind dort die Positionen mal bezogen, fängt der Grusel-Thrill richtig an. Da hats zwei Figuren mit Masken, die brutal Jagd auf die Touristen machen, einen schmierigen Hotelmanager mit Videokamera und natürlich keinen Ausweg aus der Misere. Das mag durchaus bekannt klingen, wird aber in Vacancy mit einer derartigen Intensität gespielt, das man leicht vergisst, dass es sich "nur" um einen Film handelt.

Das liegt vor allem an den hervorragenden Leistungen von Kate Beckinsale (Underworld, Click) und Luke Wilson (My Super Ex-Girlfriend), die ihren Figuren soviel Glaubwürdigkeit verleihen, dass man definitiv mit ihnen mit zittert. Dazu kommen schnelle Schnitte, passende Musik und jede Menge Unheimlichkeiten, die so ein altes Motel mit sich bringt.

Fazit: Vacancy erinnert durch seine Dichte und Atmosphäre an einen anderen Kollegen und zeigt, dass auch ohne grossartige Special-Effects Gruselfilme gemacht werden können, die sich dem Zuschauer direkt ins Hirn bohren und ihn für die gesamte Spielzeit fesseln. Leider mag der Schluss nicht so ganz überzeugen, aber dann ist man eh am durchschnaufen.

Wie schon bei diversen anderen Filmen, sitzen Schweizer Fans auch bei Vacancy auf dem Trockenen. Entweder man gönnt sich ein Reisli in den grossen Kanton oder die Warterei auf den DVD-Release geht wiedermal los. Da allerdings Sommerferien sind und Freiburg eine schöne Stadt ist, lohnt sich ein Ausflug allemal. Und seit dort keine Bundesliga mehr gespielt wird, dürften sich auch die dortigen Kinos vermehrt über Besuch freuen.

» Die komplette Filmkritik lesen

muri's Wertung: 5 Sterne

schliesse mich dem urteil an. hier noch die version vom spiegel.

neh's Wertung: 4.0 Sterne

War doch gar enttäuscht vom film nach dieser sehr guten Kritik für diese Sorte von Film.
Der Film ist vorhersehbar. Ist ja klar, dass sich die beiden schlussendlichw ieder gern haben, also ist das ganze Gespiele am Anfang überflüssig gewesen.
Die Handlung der Figuren während dem Film sind auch wirklich teilweise nicht mehr ignorierbar gewesen, denn teilweise waren die Handlungen so dermassen blöd oder unlogisch(Bsp. Waffe, warum konnte sie nicht einfach hüpfen in dieser Panik Situation? Oder auch die Kameras. Warum haben sie die kameras nicht einfach mit den Tüchern im Zimmer verdeckt? Mit der Taschenlampe die sowieso nur noch wenig Batterie hat in das belichtete Untergeschoss?)
Es gibt auch sehr viele Anschlussfehler im Film(z.B. als er mit der Taschenlampe in der Hand im Untergeschoss versuchte das Türchen zu öffnen und im nächsten Schnitt ist die Taschenlampe weg. Die Taschenlampe in der Hand war ja schon dumm genug.)

Spoiler zum Lesen Text markieren

Da ist natürlich auch noch der Polizist der kommt um sie zu retten, doch natürlich stirbt er(Vorhersehbarkeit). Aber warum sind dann keine anderen Polizisten gekommen, da er nicht mehr auf die Wache zurückgekehrt ist und sein Funktelefon durchgeschnitten?


Aber der Schluss ist der allerschlimmste. Zuuuu inkonsequent.

Spoiler zum Lesen Text markieren

Wie kann es sein,dass ihr Mann trotzdem noch lebt, nachdem er verblutet ist während der nacht? Wieder einmal ein Happy End in Hollywood.


Aber es hat auch sehr viel positives. DIe Musik, die an Psycho erinnert, kein explizites Gemetzel und trotzdem noch intensiver als in anderen Horrorfilmen(Saw2,3,4,5,6,7,8,9,10...), und auch allgemein gesagt ist die Spannung höchst hoch.
Schlussendlich doch enttäuschend und nicht besser als andere Filme dieser Art.

fearing is believing's Wertung: 3.0 Sterne

Ganz feiner Streifen. Vacancy ist durchgehend sehr spannend und vermag zu fesseln. Leider trügen ein paar Logiklöcher dem Ganzen. Auch wurde die Marke Hollywood zu dick aufgetragen.

Spoiler zum Lesen Text markieren

Beispielsweise das billige Happy End.

()=()'s Wertung: 4.0 Sterne


Beiträge suchen

Aktive Beiträge