Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Tron
Tron oder: Die Mutter des Computerfilms Lang ists her. Vor Intel Pentium, Windows oder gar Notebooks, beschäftigte der Computer die Menschen in Hollywood. Diverse Male wurde der Cyberspace inzwischen für irgendwelche dahergelaufenen Geschichten verwendet. Manchmal besser (War Games, The Matrix), mehrheitlich aber schlimmer (The Net, The Lawnmower Man). Doch ganz am Anfang stand Tron, der dem Zuschauer erstmals einen (natürlich fiktiven und trotzdem interessanen) Einblick in die Welt innerhalb des Computers ermöglichte. Machen wir uns nichts vor. Natürlich sind die Abwehrprogramme keine fliegenden Schiffe à la Star Wars. Ebensowenig wie die Datenströme, die aus einer orangen Linie bestehen und auf denen man fräsen kann. Alles klar. Keine Diskussion darüber. Aber wie die Macher von Tron versucht haben, diese spezielle und damals noch kaum der Masse zugängliche Materie näher zu bringen, das hat schon was an sich. Und wer würde nicht mal gern seine bevorzugten PC-Games live und in Persona spielen können? Die Machart des Films, das wird im ausführlichen und sehr interessanten Making-Of auf der DVD noch genauer erklärt, ist so einfach, wie überzeugend. Man filmte die Szenen innerhalb des Computers in Schwarz/Weiss und colourierte danach die einzelnen Figuren, Gebäude und Maschinen. Den Bösewichten wurden andere Farben als den Helden zugeteilt und die Zauberer am Computer konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Als Schauspieler treffen wir hier auf einen jungen Jeff Bridges, der später in Filmen wie Arlington Road oder The Fisher King zu einem Star des anspruchsvollen Hollywoodfilms aufstieg. An seiner Seite kämpft Bruce Boxleitner, der in den 80-er Jahen vor allem als "Lee Stetson" in der Vorabend-Krimiserie Agentin mit Herz zum Star wurde. Auch Fans von Babylon 5 dürften diesen Herren nur allzu gut kennen. Sie beide kämpfen sich wacker durch den Film und mögen gegen die immensen (und teilweise recht billig aussehenden) Special-Effects gut zur Wehr zu setzen. Fazit: Tron war damals im Kino ein Flop und eine dennoch geplante Fortsetzung erschien "nur" als PC-Game. Und obwohl das Ding immer wieder im Fernsehprogramm läuft und somit vielen Guckern ein Begriff sein wird, schafft es der Film immer wieder, einem die gut 90 Minuten Spieldauer so unterhaltsam wie möglich zu machen. Keine grösseren Längen, ein paar schöne Stunts und immer wieder Kopfschütteln aufgrund der Darstellungen der Welt innerhalb des PCs machen aus dem Film ein gutes Stück Kino. Ein Film solcher Machart schreit natürlich nach Erklärungen aller Art. Und diese sind in der "Deluxe Edition" mehr als ausführlich vorhanden. Einblicke in die Animationsstadien, Entwicklungen der Cyberspace-Szenen und ein fast 90-minütiges Making-Of sind nur ein kleiner Teil des gigantischen Angebotes an Extras, Features und Berichten. Dazu gibts zusätzliche Szenen, einen alternativen Beginn, Berichte zu Set und Design, sowie Storyboard-Vergleiche und sogar die Galerie fürs Merchandise hat ein eigenes Feature bekommen. Eine perfekte Ausstattung für einen Film, der damals revolutionär war. Erstaunliches auch bei den technischen Ansichten der DVD. Das Bild wurde sauber transferiert und hat keinerlei Schmierereien oder sonstige Unreinheiten zu bieten. Das gleiche mit dem Ton, der glasklar und in sehr guter Qualität durch die Boxen jagt. Vor allem, wenn die Verfolgungsjagden (Cyber-Töff gegen Cyber-Panzer) anlaufen, dann rappelts im Karton. |
Versklavte 'Versicherungs-Applikationen' Ach, wie ist der Film PC-technisch naiv. Aber trotzdem Kult! |
Ich fand ihn köstlich, vor allem, wenn man tagaus tagein mit diesen Kisten arbeitet, ist es sehr erfrischend mal zu sehen wie das dort drinnen "aussieht". Obwohl der Augenkrebslook etwas gewöhnungsbedürftig ist und sie klar am Anschlag waren, fand ich den Film sehr amüsant und wirklich mal etwas Spezielles. |
ich hab immer wieder spass an dem film. |
Irgentwie tun mir die knirpse da drin ja schon leid so oft wie ich ihnen Viren und Windows Weltuntergänge beschere *hust*
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Nette Idee, teilweise sogar richtig gute Idee, leider aber sehr langweillig erzählt. Dafür sind aber die diversen Games richtig gut gemacht, allen voran das Race. |
Der Film ist für damalige Verhältnisse sicher toll gemacht, mag aber nur bedingt zu unterhalten. Wie hier auch schon erwähnt, ist die Idee sicher gut, leider aber etwas langweilig erzählt und umgesetzt. Dafür sieht der zweite Teil doch schon mal ganz nett aus... |
Der Streifen hat mir gut gepasst. Die grosse Stärke von Tron ist, wie hier schon viele geschrieben haben, die Machart (für die damalige Zeit) und die Grundidee. Leider hat der Film schwächen in der Story. Es fehlt an Tempo. |
Die Machart und die Idee für diese Zeit sind schlichtweg genial. Trotzdem wirkt es mehr wie ein NES-Spiel, als wie ein Film. Die Story weiss auch nur bedingt zu unterhalten. Sehr mühsam hingegen war der Soundtrack, der ging mir rasch ziemlich auf die Nerven. Tron war für die 80er genau das, was Tron:Legacy heute darstellt: Effekte auf allerhöchstem Niveau mit ziemlich lascher Geschichte, die trotz netter Idee, einfach nicht überzeugen kann. |
Als Kind geliebt und noch heute ein Riesenfan: Tron ist Kult. Und ich bin überzeugt, dass der von nun an bei mir immer im Doppelpack mit Tron Legacy daher kommt. |

