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Beitrag Day Watch - Dnevnoy dozor

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Day Watch - Dnevnoy dozor oder: Apocaliptyco Fortissimo


Day Watch ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein viel geradliniger Film. Trotzdem ist ein Wiederanschauen von Night Watch absolutes Pflichtprogramm, bevor man ins Kino geht. Nach nur wenigen Minuten ist sichtbar, dass das Budget grosszügiger ausgefallen ist und sich die Spezialeffekte nicht mehr vor grossen US-Produktionen scheuen müssen. Doch nicht nur sind die Tricks besser geworden, auch die Figuren bekommen mehr Tiefe und Interaktion unter einander. Held Antons Konflikt mit seinem Sohn mag zu berühren und die Liebesgeschichte funktioniert auch. Einzig der Bösewicht Zavulon bleibt auch im zweiten Film eher blass und unbedrohlich. Doch wenigstens hat er einen Namen, der auf der Zunge vergeht. Die Story ist ein Flickenteppich aus Mythen und Archetypen, die auf originelle Weise miteinander verwoben wurden. Irgendwo in der Mitte der Geschichte wird Day Watch sogar zur Bodyswitch-Komödie! Der Humor funktioniert und hebt Day Watch von ähnlichen Produktionen ab. Eher unfreiwillig komisch jedoch die Ganze Sache mit der "Kreide des Schicksals", aus der man bestimmt mehr heraus hätte holen können. Am meisten überrascht das Ende, da es ziemlich final scheint und ich mich frage, wie die Geschichte im abschliessenden Kapitel der Trilogie, Dusk Watch weiter erzählt werden wird.

Fans von ideenreicher Fantasy-Action dürfen unbedenklich reinschauen. Klar gibt es immer wieder Déja vu Erlebnisse, doch der Film ist ein spannender, abwechslungsreicher Mix, der bestens unterhält.

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ma's Wertung: 4 Sterne


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