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Beitrag Tenacious D: The Pick of Destiny

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Tenacious D: The Pick of Destiny oder: Suck my Cock, while I rock!


Fans von Jack Black und Kyle Gass werden die Veröffentlichung von The Pick of Destiny kaum erwarten können. Die Complete Masterworks von Tenacious D gibts ja schliesslich auch schon zu kaufen. Nun wird uns die Geschichte der Band erzählt. Die Geschichte von zwei Musikern, die Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um die beste Rockband der Welt zu werden.

Wer die Filme von Jack Black kennt, der weiss, dass wenn der rundliche Kerl die Hauptrolle innehat, dann wird einem was geboten fürs Geld. Der Mann hampelt, strampelt, rockt und posiert sich durch seine Filme, dass beinharte Fans des Kaliforniers immer wieder auf ihre Rechnung kommen. School of Rock, Nacho Libre oder auch High Fidelity wurden durch seine Fähigkeit aus sich einen kompletten Affen zu machen, aufgewertet.

Sein Gegenpol ist Kyle Gass. Auch er hat immer wieder kleine Auftritte in Filmen (Wild Hogs, Elf), hat es aber bislang noch nicht in die Gagen-Kategorie seines Kumpels gebracht. Auch in Pick of Destiny spielt er klar die zweite Geige und tut dem Film durch seine Ruhe einen guten Gefallen.

Was natürlich bei einem Rock-Musical (und nichts anderes ist Pick of Destiny, stimmen muss, ist die Musik. Da machen die beiden Jungs einen sauberen und rockigen Eindruck, auch wenn der Anfangswitz mit den gesungenen und coolen Dialogen mit der Zeit an Klasse verliert. Vor allem die ersten knapp zehn Minuten des Films sind göttlich und machen es den restlichen knapp 80 heidenschwer, auch nur annähernd die geweckten Erwartungen zu erfüllen.

Fazit: Pick of Destiny hat starke Momente, aber leider auch viel Leerlauf. Während einem in den Anfangsminuten Witz, Gaststars und coole Musik um die Ohren gehauen werden, flacht das Ganze danach zur puren Hampele mit dem finalen Duell gegen den Teufel ab. Mehr solcher Cameos, eine frechere Geschichte und mehr Comedy hätten dem Film nur gut getan. Das wird Die-Hard-Fans des Duos herzlich wenig kümmern, denn die werden an diesem Film ihre helle Freude haben. Der Rest sollte es sich eher zweimal überlegen.

Die DVD macht vor allem eins: Rocken bis die Anlage auseinanderfällt.... Nicht nur fetzt der Sound glasklar durch die Boxen und lässt das Wohnzimmer zur Konzerthalle werden, sondern es sind enorm viele Extras auf die DVD gepresst worden, dass der Interessierte gut und gerne ein paar Momente im Menü rumdrückt und sich herrlich amüsiert. Natürlich ist auch hier die Musik im Vordergrund und Features wie das "Jump-to-a-Song" passen hervorragend. Ein Musikvideo gibts noch obendrauf, sowie tonnenweise Extra-Szenen, von denen eine sogar ein alternatives Ende beinhaltet. Bloopers sind ebenfalls drin und auch Tim Robbins zeigt, dass er Probleme mit dem Text hatte...

Trailers, ein schön langes, ausführliches und lustiges Making-Of und natürlich diverse Audiokommentare dürfen ebenso wenig fehlen, wie Aufnahmen der Band aus dem Studio.

Auch hier gilt. Wer Jack Black mag, liebt, vergöttert oder anbetet, der wird seine helle Freude am ganzen Paket haben.

» Die komplette DVD-Kritik lesen

muri's Wertung: 3.5 Sterne

Ach der Streifen ist ja nur noch geil. Den Soundtrack kannte ich ja fast auswendig bis ich den Streifen sehen konnte, aber in Kombination rockt das Teil einfach nur noch ohne Ende. Klar, das ganze ist ne wahre Trashperle aber etwas anderes erwarte ich von JB und KG auch nicht. Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert aber als Tipp, besser zuerst paar Eichhof Lager reinzwitschern, kommt einfach besser!

In dem Sinne.....rocking and fucking rollin! }:)

Chemic's Wertung: 5.0 Sterne

Hier ist der endgültige Beweis: Keiner bringt Musik und Schauspielerei so grotesk auf die Reihe wie Jack Black. Äusserlich keineswegs für den Zelluloid-Stardom prädestiniert, hat er eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Und diese erlaubt es ihm, seine eigenen Ideen in Projekte umzusetzen. "Pick of Destiny" stammt aus seiner und Kyle Gass' Feder und ist eine grossartige Persiflage auf das Rockbusiness und die Geschichte des Musikgenres geworden. Kein Klischee wird hier ausgelassen, keine Idee ist zu abwegig, um sie nicht zu verwenden.

Aber was die Stärke des Films wirklich ausmacht: Er funktioniert sogar, wenn man mit Rock'n'Roll Lifestyle nicht vertraut ist. Einige Jokes werden zwar verloren gehen, aber viele funktionieren nur schon aus dem schieren Gegensatz, den Jack und Kyle gegenüber der Rockwelt bieten. Zwei übergewichtige Clowns spielen sich in den Musikolymp? Das will man erst einmal gesehen haben!

So ein Projekt kann wohl auch nur entstehen, wenn man jemanden wie Liam Lynch als Regisseur bekommt. Seit längerem ein Buddy der Tenacious D "Zwillinge", ist Lynch selber ein Musiker, der keineswegs dafür bekannt war, Konventionen einzuhalten. Wer sich davon überzeugen will, kann sich seinen Slacker-Hit "United States of Whatever" mal zu Gemüt führen.

Neben der astreinen Produktion halten vor allem die Gastauftritte einiger Stars die Laune hoch. Ben Stiller, Tim Robbins oder (grandios) dem Foo Fighters Frontmann Dave Grohl sieht man in den etwas anderen Rollen. So wird dem Indie-Film auch ein leichter Hauch an Starpower eingehaucht, was hier nur positiv auffällt. Und da auch bei den Extras eher auf Grossproduktion gemacht wurde, ist diese DVD ohne Einschränkungen zu empfehlen.

uas' Wertung: Noch nicht bewertet

Ich bin eh schon ein riesen fan von Jack black. Als ich mir das erste Album gekauft habe war ich einfach nur begeistert. Er hat super musik mit seinem einzigartigem witz gemischt. Leider habe ich bevor ich the pick of destiny gesehen habe schon faST alle songsequenzen gesehen. Deswegen war mir vieles schon bekannt. Trotzdem fand ich den Film eifach lustig. z. B. die szene in der man Kyle als kind (schon da mit glatze) sieht könnte aus einem ihrer songs stammen. Nicht der beste Film von Jack jedoch ein sehr unterhaltsames stück Rock n roll:d

mr.wolf's Wertung: 4.0 Sterne


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