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Beitrag Black Sheep

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Black Sheep oder: Das Beissen der Lämmer


Peter Jacksons Frühwerk (Braindead, Bad Taste) gab dem Horrorkino in Neuseeland eine gewisse Tradition, die Clip-Regisseur Jonathan King mit The Black Sheep gerne weiterführt. The Birds mit Schafen ist die serviettentaugliche Zusammenfassung des amüsanten Streifens. Liebliche Wolllieferanten werden quasi zum weissen Tod, wenn sie sich wie eine Lawine bedrohlich auf die armen Menschlein stürzen. Aber ein neuseeländischer Grusler wäre nur halb soviel wert, wenn nicht die Effektenbude WETA ihre Handwerker mitspielen lassen würde. Die Killerschafe sind bestens inszeniert und dann am komischsten, wenn sie fliegend von rechts ins Bild sausen. Da ist nix mit Compischäfli. Die Tiere sind alle echt oder wüten als Animatronic. Leider es gibt einen kleinen Overkill, wenn gegen Ende des Films der eine oder andere Mensch-Mouton-Mutant seine Aufmachung macht. Da wäre weniger mehr gewesen, zumal sie oft am Orks im Schafspelz erinnern.

Nötig ist die Effektshow nicht wirklich, denn die menschliche Schafsbeute überzeugt von ganz alleine. Oliver Pocher Look-Alike Nathan Meister muss sich vom Opfer zum Helden wider Willen wandeln. Danielle Mason ist eine schnuslige Ökotante, deren Aromakerzchen, welche sie zur Beruhigung immer mit dabei hat, hilfreich werden, wenn man unterirdisch vor Schafen flüchten muss. Tammy Davis ist der schwer aus der Ruhe zu bringende Naturbursche. Und ein Grosi mit Schrotflinte darf auch nicht fehlen. Black Sheep ist alles andere als lammfromm, aber ein bisschen mehr Spitzen gegen die Genindustrie hätten schon sein können. Lustig ist der Film allemal.

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rm's Wertung: 5 Sterne

Erkennbar sind gute Ansätze für einen schönen Splatter. Leider zu wenig radikal und deshalb ein feelgood movie mit kaputten Schafen. Optisch ansprechend umgesetzt, jedoch hat sich das kindlich-humorvolle bald einmal ausgeschöpft..

dom's Wertung: 3.0 Sterne

NRJ-Movie-Night hat immer einen gewissen Reiz. Erstmals wartest du gemütlich in einem sich langsam füllenden Kino, dann erhältst du eine nette Ansprache mit 15 Minuten Verspätung und dann geht endlich der Film ab. Doch bevor es anfängt macht man sich darüber lustig, dass beim eingespielten Logo noch Cursor und MediaPlayer auf der Leinwand zu sehen sind, nur um dann endgültig loszufluchen. Erstmals ist es eine direkte DVD Projektion, also Bild und Tonqualität unter aller Sau und dazu noch DEUTSCHE Sprache mit deutschen Untertiteln. Ich weiss ja nicht, Vorpremiere in ehren, aber so kann man den Film nicht geniessen.

Zum Film. Black Sheep klang schon interessant als vor rund einem Jahr in einem Newsschnipsel über ein Film geschrieben wurde, bei dem es um Killerschafe ging. Dieses Unverbrauchte und völlig abgefahrene findet man dann auch 1:1 im Film wieder. Ein Schocker ist jedoch nicht daraus geworden, man nimmt ihn deswegen einfach nicht ernst genug und es gibt einfach zu viele Szenen, bei dehnen man sich herzhaft vergröhlen kann.

Ähnlich wie bei Chucky grinst man schon breit, wenn die Schafe ins Bild wandern, dieser "jööö"-Effekt verunmöglicht einfach jegliche Spannung. So ist der Film auch ähnlich wie Evil Aliens oder Severance einfach ein Feel-Good-Streifen mit einigen ganz hässlichen Splatterszenen aber ansonsten mehr zum Lachen als zum Gruseln. Sehr unverbrauchtes Material, dass auch mit gut ausgewählten Schauspielern gezeigt wird welche vor allem wegen dem weiblichen Öko-Feng-Schi-Import ganz schnell sympathisch werden. Einige Hänger, ein völlig voraussehbarer und simpler Plot sowie kaum ausgenützte Spannungsmomente sind die grossen Minuspunkte, welche Black Sheep eine bessere Wertung als 4 verwehren. Ansonsten für Zwischendurch an einem Filmabend sicher ganz nett. Määääääh

db's Wertung: 4.0 Sterne

Kompletter Schwachsinn, nichts beurteilt passender diesen grossen Haufen AA!

Sorry, ich bin wirklich keiner der nichts für die Filmwelt übrig hat, auf Teen-Splatter mit Ausziehspielchen oder "Klassiker" wie z.B. Die wilden Kerle steht und dann eine belanglose Wertung wie "voll Scheisse" oder "richtig fürn Arsch" abgibt.

Dieser Film ist einfach so hohl wie so mancher Witz von Anke Engelke!


Während des Films baut sich so gut wie keine richtige Stimmung auf, die ein packt oder begeisternd mitzieht. Schon der Anfang wirkt peinlich und einfallslos durch das Missgeschick des überzogen dargestellten Umweltaktivistens. Dann eine Story, wie aus Residänt Iwäl und Darstellern, die plump von einem Geschehen ins andere gezappt werden, gezappt ist wahrlich treffend ausgedrückt (bsp: Hui, wir stehn auf einem Berg am Arsch der Insel, werden von einer Herde Schafen verfolgt, machen zwei Schritte und mir nichts dir nichts verstecken wir uns in einem Gebäude?) Ich würde noch weitere Beispiele nennen nur kann ich mich nicht mehr daran errinern......


Ein Lob an die wunderschönen Landschaftsaufnahmen, die vielen Eingeweide (die auch schon mal besser aussahen), den überzeugenden Hauptdarsteller mit der Schafphobie (und natürlich dem "sagenhaften" Schluss, NICHT!)!

lutzefutz's Wertung: 2.0 Sterne

Der Film war höchst amüsant nur ist mir jetzt grad nicht mehr wirklich wohl von all den hässlichen grusigen und einfach unappetitlichen Szenen ;) Aber sonst hat mir der Film eigentlich gut gefallen und er war auch noch recht witzig. Aber ein bisschen weniger wäre vielleicht doch besser gewesen.

HomerSimpson's Wertung: 4.0 Sterne


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