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Beitrag Fearless - Huo Yuan Jia
Fearless - Huo Yuan Jia oder: Dir schmier i jetzt dänn eini! Kampf- oder Martial-Arts-Filme sind mehrheitlich Männersache. Während er sich im bequemen Fernsehstuhl ungläubig die Augen reibt und sich danach ernsthaft überlegt, ob diese Salti, Schrauben oder sonstigen Sprünge wirklich echt sind, sitzt Frau meistens da, guckt sich die durchtrainierten Kerle an und fragt sich, ob da jetzt eigentlich auch mal eine Handlung oder eine Art Geschichte fabriziert wird. Oder sollte es wirklich nur um dieses ewige Prügeln gehen? Fearless soll ja der "letzte" Martial-Arts-Film mit Jet Li sein. Jet Li? Ist das ein Bruder von Bruce Lee? Müsste man den kennen? Filme wie Hero (schön farbig, aber sonst?) oder Unleashed hat der Herr gemacht. Super. Kann der auch sonst was, ausser Leute verkloppen und den ewig gleichen Gesichtsausdruck in die Kamera halten? Hä? Ja, eben. Da wird der Guck-Nachbar auf einmal ganz ruhig. Es gehe ja in diesen Filmen nicht so sehr ums schauspielern, sondern halt ums kämpfen. Aber das verstehe halt nicht jeder.... Anyway, Fearless hat neben den vielen und teils wirklich spektakulären Fights auch noch eine kleine Geschichte zu bieten, an der sich alle nicht so kampfgeilen Zuschauer festhalten können. Die Drehorte sind zugegebenermassen wunderschön, das kleine Dorf im Hinterland würde hervorragend auf jede Postkarte passen und der Hauptkämpfer wird gegen Ende sogar noch richtig sympathisch. Aber eben, s'braucht immer erst eine Frau, die den abgehobenen Mann auf den richtigen Weg weist. Das hingegen, wussten wir ja schon immer... Fazit: Ja, auch als Kampfsport-uninteressierter Gucker kann man dem Film etwas abgewinnen. Eine mehrheitlich gute Geschichte, schön aufgemotzte Kampfszenen (ich gebs ja zu) und die Tatsache, dass man spätestens nach diesem Film weiss, wer Jet Li ist. Und wenn der jetzt dann in einer weiteren Folge von The Mummy wieder in einer grösseren Produktion mittut, kann Frau ohne weiteres damit prahlen, seinen "letzten" Martial-Arts-Film gesehen zu haben. Und der ist nicht mal schlecht. Ein angenehmes Making-Of mit vielen Zwischensequenzen über Darsteller, Machart und Geschichte des Films lohnt einen genaueren Blick. Der Trailer ist jedoch bekannt. Schön, dass die Originalfassung auf die DVD gepresst wurde. So hört man Mandarin im klaren Digital Sound. Das Bild macht ebenfalls einen sauberen und klaren Eindruck. |


