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Beitrag The Shining
The Shining oder: Schreibstau schadet nicht nur der eigenen Gesundheit... Der auf einem Roman von Stephen King basierende The Shining ist ein Meilenstein im Horrorgenre und eines der grössten Meisterwerke der Filmgeschichte. Stanley Kubrick betonte zwar selbst, er habe keine klassischen Horror-Effekte wie knarrende Türen in seinem Film einbauen wollen. Nun ist The Shining aber der Horrorklassiker schlecht hin geworden. Die knarrenden Türen gibt es hier zwar wirklich nicht, doch hier lernen uns andere Sachen das Gruseln: Sowohl die bedrohlichen Kamerafahrten, beispielsweise wenn Danny mit seinem Dreirad durch die unendlich langen Gänge des Hotels rollt, als auch die düstere Musik oder das Bild der aus einem Lift flutenden Blut-Welle. Schon in der ersten Szene, in der wir aus einer Helikopter- Perspektive (der Schatten des Helis ist übrigens einmal zu sehen) Jacks Auto auf den Strassen Colorados sehen, fährt mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken. Diese Anfangsequenz, vom Vorspann begleitet, ist natürlich noch untermalt mit der berühmten Orgel-Musik. Im Vordergrund steht aber Jack Torrances ebenso grusliger wie verstörender Wandel vom grinsenden Familienvater zu einem Irren. Jack Torrance ist so Protagonist und Antagonist in einem. Auch wenn Jack Nicholson keine Preise für seine Rolle bekam, hier spielt er eindrücklicher denn je. Jedes Mal, wenn ich seinen Namen höre, sehe ich ihn verrückt durch die Tür gucken und seinen berühmten Satz "Here's Johnny!" rufen. Dieser Aufschrei ist übrigens eine Anspielung auf Ed McMahons berühmte Ansage von Johnny Carson in der Tonight Show damals noch mit Johnny Carson und noch nicht Jay Leno. Es muss wohl Shelley Duvall wie auch Danny Lloyd Angst gemacht haben, mit dem, völlig in der Rolle lebenden, Jack Nicholson zu spielen. Shelley Duvall (die mit diesen Film für einen Razzie Award nominiert wurde) hat es vielleicht sogar zu viel Angst gemacht, denn sie ist auch die Einzige im Film, die mich nicht vollkommen überzeugt hat. Ihr ewiges hysterisches Gekreische nervt gegen Ende, obwohl ja genau dieses Geschrei Jack noch mehr anzuspornen scheint und, von daher betrachtet, passt sie dann doch wieder in den Film hinein. Der junge Danny (der erst nach Jahren erfuhr, dass er in einem Horrorfilm mitgespielt hatte) spielt seinen Part sehr glaubwürdig und ernst, was natürlich an Kubricks meisterhafter Regie liegt. Denn kleine Jungs, wie der damalige Danny, glaubwürdig und - gerade in so einem Film - nicht lächerlich werden zu lassen, ist wahrlich eine Kunst. Lächerlich, ja schon eher eine Frechheit, ist jedoch, dass man Kubrick ebenfalls für einen Razzie nominiert hat. Das wäre etwa so, wie wenn man dem Eisbären Knut einen Oscar fürs Lebenswerk in die Pfoten drücken würde. Grossartig hat mir auch Scatman Crothers gefallen. Er ist mit Abstand die sympathischste Figur im Film und strahlt extrem viel Wärme aus. Gerade in so einem Film war ich um diese Wärme froh. Was ist jetzt tatsächlich besser, Buch oder Film? Eigentlich mag ich diese Frage nicht besonders, schliesslich sind es zwei unterschiedliche Medien. Trotzdem kam in mir nach Ende des Filmes das Gefühl auf, Kubricks Adaption sei sogar noch besser als das Buch selbst. Was Stephen King in Worten beschreibt, zeigt Kubrick in eindrücklichen Stimmungsbildern, die vielleicht noch vielschichtiger als blosse Worte sind. Wenn es im Film schneit, überträgt sich diese Kälte auf den Zuschauer. Solche "Extrem-Gefühle" hatte ich weniger beim Buch. Aber grundsätzlich sind Buch und Film hier zwei verschiedene Dinge, vieles wurde im Film abgeändert (die Hecken wurden zu einem Labyrinth), weggelassen oder dazuerfunden (das Blut, welches aus dem Lift fliesst). Jedenfalls ist für mich klar, dass Nicholson wie geschaffen für Jack Torrance wurde und so die absolute Idealbesetzung ist. Der Meister King wollte Kubrick jedoch Jacky Boy ausreden und stattdessen Michael Moritary oder Jon Voight in der Rolle haben. Zum Glück hat sich der Regisseur doch noch durchgesetzt. Niemand kann so wunderbar verrückt spielen wie Nicholson. In den Szenen mit dem übergeschnappten Jack sind alle seine Mimiken eine Freude für den Zuschauer. Ich könnte jetzt noch seitenlang jede einzelne Szene durchschwärmen, was ich jetzt aber nicht tue, denn wer's gesehen hat, weiss schliesslich wie gut Kubricks Film ist und wer's nicht gesehen hat, sollte das dringend nachholen. Fazit: The Shining ist für mich ohne Frage der beste Horrorstreifen aller Zeiten, weil der Horror eben nicht durch billige Effekte, sondern durch die ganze Atmosphäre - die mit Hilfe von der formidablen Kamera, exzellenter Regie und an den Nerven zerrender Musik aufgebaut wird - entsteht. Das macht den Film auch so zeitlos. Die düsteren Bilder brennen sich in uns ein und wir können sie nicht mehr auswaschen. Die Extras beinhalten ein sehr aufschlussreiches und mit Filmausschnitten gespicktes Making-Of . Dieses wurde von Kubricks Tochter Vivian gemacht, und an ihr liegt es auch, dass man hier tiefere Einblicke als in den üblichen Making-Ofs bekommt. Da sehen wir beispielsweise Jack Nicholson herumblödeln, beim telefonieren über Nudeln reden, Zähne putzen oder neben dem fleissig schreibenden Kubrick seinen Text lernen. Ein gerührter Scatman Crothers erklärt uns bei einem Interview mit Tränen in den Augen, dass er die Arbeit am Set nie vergessen wird und Danny Lloyd wie sein eigener Sohn gewesen sei. ("It was beautiful... just like my son."). Weniger sympathisch ist hier Shelley Duvall, die sich in einer Sequenz um ihre Haare sorgt, welche den Regisseuren herzlich wenig zu interessieren scheinen. In einer anderen Szene streitet sie mit dem Meister um einen Satz oder muss sich die harte Kritik von Stanley persönlich anhören, der offenbar nicht sehr zufrieden mit seiner Hauptdarstellerin ist. Tatsächlich sieht die Arbeit mit ihr sehr anstrengend aus. Für das Making-Of liegt ausserdem noch ein Audiokommentar der Tochter vor. Weniger gut ist der Trailer von The Shining (auch auf der DVD enthalten), der nur aus nicht endend wollenden, rollenden Titeln und der Lift-Szene besteht. Das war es dann aber auch schon mit den Extras, einen Audiokommentar für den Film gibt es hier nicht. Das Hauptmenü kommt nur mit einem einzigen Standbild aus. Ton und Bild sind ganz in Ordnung. Das Bild schummert teilweise, stört aber eigentlich nie. Die Synchronisation auf Deutsch ist hier besonders grauenhaft, da die Stimmen im Originalton einen gewissen Hall im riesigen Hotel haben, der im Deutschen aber komplett entfällt. Ausserdem bin ich der Meinung, dass man es gar nicht erst versuchen sollte Jack Nicholson zu synchronisieren, dafür ist seine Stimme einfach zu mächtig und der Schauspieler zu gut. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 40 Beiträge geschrieben.
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ein klarer 6er, grosses psychogruselkino! ich hab mir im kino fast in die hosen gemacht, als ich den damals sah... uiui. |
Jack Nicholson's beste Rolle... Ich mag ja sonst keine Horrorstreifen, aber Kubrick's approach ist einfach gigantisch. Es gibt eigentlich nur folgendes zu sagen: All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. |
Immer so ne Sache mit den Klassikern und den alten Horrorstreifen. Meistens verlieren sie mit der Zeit den Biss oder werden - obwohl sie damals gut waren - einfach lächerlich. The Shining ist allerdings Zeitlos und erhält seine 6 Sterne, weil er mit Jack Nicholson einen perfekten Hauptdarsteller hat und rundum einfach gelungen ist. Im Psychothriller Bereich mag er ja möglicherweise das Referenzprodukt sein, aber ihn allgemein als der beste Horrorfilm zu bezeichnen, finde ich dann doch zu viel. Da gibt es andere Filme, die zwar qualitativ nicht an The Shining herankommen, aber mich viel stärker vor den Bildschirm gefesselt haben. |
Das ist einer der Filme, die ich nicht mehr freiwillig schauen werde. Der ist damals im Kino (jaja, hab den im Kino gesehen) grauslig eingefahren und hat mich danach noch nächtelang beschäftigt. |
Zitat db (2007-06-10 22:48:35)
alt? 30 jahre sind doch nicht alt... dann bin ich uralt... |
Zitat pb (2007-06-11 08:26:24)
In dreissig Jahren geschieht gewaltig viel im Filmbusiness, etwa gleichviel wie im Computerbusiness. Das liegt auch daran, da sich das Publikum verändert und so gewisse Elemente kaum mehr schockieren. Alien schockte damals noch die Massen, heute ist es ein cooler Horrorfilm aber nicht mehr. Das meine ich damit. Shining ist jedoch so gemacht, dass er Elemente braucht, die sich nicht abnützen und daher hat er heute noch die gleich Wirkung wie damals. |
Zitat db (2007-06-11 08:53:15)
das sehe ich ganz anders. Alien ist noch heute ein Rolemodel für unzählige Genrefilme, plus er ist fantastisch gemacht. Nur schon damit hebt er sich von fast allem aus dem Genre ab. Und das ist auch bei Shining der fall. beide film leben nicht von schockmomenten, sondern vom psychologischen moment. solche filme auf einer so hohen machensstufe sind immer zeitlos. |
Ich will kein Wort über den Film verlieren, weil ich den nicht gesehen habe (Obwohl ich dank den Simpsons und Family Guy eine ungefähre Ahnung von der Handlung habe.). |
Zitat El Chupanebrey (2007-06-17 13:07:05)
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Zitat henker
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Wunderbarer Horrorfilm. Zwischendrin sogar ungewollt lustig. |
Zitat CodyMaverick (2007-10-12 12:12:59)
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Here's Johnny... Ein Klassiker, den ich noch nicht gesehen habe? Nichts wie rein in den DVD-Player! All work and no play makes El Chupa a dull boy... [Editiert von El Chupanebrey am 2009-01-14 18:12:13] |
Tja,das ist zweifels ohne der beste Horrorfilm überhaupt! Ich meine,es gibt viele gute.Halloween,Nightmare on Elm Street,Tanz der Teufel.Doch meiner Meinung nach fahren sie alle im Fahrwasser vom "Shining".Der Film hat wirklich nichts von seiner Kraft eingebüsst! Einfach perfekt! Er funktioniert noch genauso wie damals! P.S. Da es hier schon angemerkt wurde,ihr müsst euch unbedingt mal das "Simpson Shining" anschauen! Ohne Bier und Fernsehen dreht Homer durch |
P.S. Bei der deutschen Synchro Verhallen die Stimmen SEHR WOHL in den Räumen des Hotels! Genauso wie beim O-Ton! Ist also ein Fehler in der Kritik!!! [Editiert von King Kong am 2008-08-16 13:55:09] |
The Shining hat viele geniale Szenen. Spoiler zum Lesen Text markieren
Der ganz klare Pluspunkt des Filmes ist die Atmosphäre. Das Teil ist durchgehend immer packend und sehr spannend. |
Ganz klar der gruseligste Film den ich je gesehen habe. Ich habe einen sehr guten Film erwartet, aber da er schon ein bisschen älter ist war ich nicht darauf gefasst, dass er so einfährt. z.B. die szene im Badezimmer von Zimmer 2-3-7. Ich konnte fast nicht hinsehen. Diese ungewohnte Kameraführung und die geniale Musik sorgen für mehr Gänsehaut als saw und alle nightmare on elmstreet-filme zusammen Und mit Jack Nicholson hat Stanley Kubrick ganz klar die perfekte Bezetzung für Jack Torrace gefunden. |
Ich weiss! Die Szene im Bad mit der alten Frau kam mir immer so Real vor! Ich weiss garnicht,wie ich das erklären soll,ich meine als die Kamera zuerst ins Schlafzimmer fährt und dann Jack die Tür öffnet,könnte man meinen es handele sich um sein eigenes Schlafzimmer! Irgendwie ist es die Beleuchtung oder so,aber wie gesagt,es kommt einem VERDAMMT Real vor! |
tja, meine jungen padawans. da sitzt ja auch nicht ein michael bay oder ein ähnlicher, unter galoppierender selbstüberschätzung leidender schnudderi im regiesessel... und da kommen dann halt filme raus, die die zeit überdauern. |
Zitat El Chupanebrey (2007-11-03 21:01:37)
und das vom rechtschreibinquisitor... |
Zitat gargamel (2009-01-13 22:50:13)
sie lernen's garga, sie lernen's... |
Zitat gargamel (2009-01-13 22:50:13)
[Editiert von farossi am 2009-01-14 09:29:53] |
Zitat farossi (2009-01-14 09:29:08)
ach, das ging nicht nur gegen bay, sondern ganz allgemein gegen "werbefilmer mit zu grossen budgets", von denen in hollywood im moment so einige herumschwirren... (emmerich z.b. gehört auch in diese kategorie...)
yep, schauen wir. und ich prophezeie dir (auch wenn prophezeiungen eher deine domäne sind), dass nicht die actionstreifen überdauern, deren einzige qualität das aufzeigen des technischen standes der sfx-industrie zum zeitpunkt ihrer entstehung sind.
genau das tue ich ja eben nicht! ich weise lediglich darauf hin, dass die nicht nur in total verschiedenen ligen, sondern auch völlig verschiedene spiele spielen (kubrick als schachgrossmeister, bay et al als lokale halmagrössen). [Editiert von gargamel am 2009-01-14 11:09:24] |
farossi, schau, es gibt filme die völlig unabhängig vom genre meisterwerke sind und ihre zeit weit überdauern. das sind ein paar dutzend filme, vielleicht mehr, vielleicht weniger. und es ist wohl kaum zu bezweifeln, dass viele viele filme nie diesen status erreichen. ich denke kaum, dass ein film von michael bay in 20 jahren in einem atemzug mit solchen meisterwerken genannt werden wird. und ja, das ist genreübergreifend. |
Zitat pb (2009-01-14 10:33:22)
da stimme ich dir vorbehaltlos zu, ja. denn bays filme würde ich a) niemals als genreübergreifend bezeichnen und b) sind diese folglich auch nicht mit solchen filmen vergleichbar. Zitat gargamel (2009-01-14 10:16:25)
ja, den vergleich finde ich gut. es mögen ja auch nicht alle schach, ist dem einen und anderen zu anspruchsvoll |
Zitat farossi (2009-01-14 12:11:05)
anders gesagt: actionstreifen, die überdauern, die heissen nicht "transformers" oder "the island", sondern z.b. "bullit", "raiders of the lost ark" oder "pulp fiction". [Editiert von gargamel am 2009-01-14 16:04:31] |
Zitat farossi (2009-01-14 12:11:05)
ich hab so das gefühl, du verstehst es zwar, willst es aber nicht verstehen...
nochmals: ich spreche hier nicht von einem genre! |
Zitat gargamel (2009-01-13 22:58:03)
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@ pb: ok, hab's endgültig geschnallt; will heissen: genreübergreifend = no bay - okay? Zitat gargamel (2009-01-14 12:35:58)
ist ja schon gut... natürlich hast du wieder mal recht.
...und "the rock" nicht vergessen! |
ich denk mal einige die die michael bay filme gering schätzen gehören nicht zur zielgruppe, soll jetzt nciht heissen, dass all jene keine meinung haben dürfen, aber es sollte schon gesagt werden, dass die filme von michael bay alles andere als schlecht sind. |
So, während ihr noch ein bisschen über Michael Bay diskutiert, füge ich hier auch noch meine Kritik hinzu. |
Hast du eine Badewanne!? Ich würde mal nachsehen ob nicht wer da drinliegt! |
Zitat nick* (2009-01-14 22:35:27)
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Zitat farossi (2009-01-14 20:15:20)
naja, fast... wer weiss, vielleicht liegt das meisterwerk bei bay noch drin? (ich lasse mich gerne überraschen!) |
Zitat nick* (2009-01-14 22:35:27)
eine der grusligsten szenen der filmgeschichte... ich hab mir das erste mal fast in die hosen gemacht. |
Zitat gargamel (2009-01-14 12:35:58)
Pulp Fiction und Actionfilm....ja das ist aber sehr genreübergreifend! Ich denke das Bay mit The Rock schon einen Actionklassiker geschaffen hat den man in ferner Zukunft als einen der besseren Actionfilme der 90er klassifizieren wird. |
Zitat gargamel (2009-01-14 22:46:12)
Ich habe mir die Spaced-Serie vor ca. einem Jahr zugelegt und viele der Hommagen natürlich erkannt, aber bis jetzt hatte ich mich echt jedes mal gewundert, was es mit diesen beiden auf sich hat! |
ich bezweifle nicht, dass mr. kubrick ein grosser meister-regisseur war, doch bei the shining gibt es ganz klar ein paar grosse minus-punkte: im gegenzug zu den gängigen meinungen, dass hier jack nicholson die ideale besetzung ist, finde ich, dass er grad trotz superleistung nicht der richtige war. das liegt daran, dass die wandlung vom lieben familienvater zum psychopathen mir zu wenig differenziert ist und dass nicholson, selbst wenn er einen liebenden vater und ehemann spielt, einfach etwas diabolisches in seinen zügen hat. somit wäre mir ein anfangs "netteres" gesicht irgendwie passender in der rolle vorgekommen. die gruslige atmosphäre geht gegen ende des films flöten, wenn die ehefrau völlig hysterisch und wild zappelnd durch das hotel hüpft - der grusel weicht einer lächerlichkeit und ich wünschte mir, dass das beil im badezimmer uns von dieser filmfigur erlösen würde. |

