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Beitrag Children of Men

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Children of Men oder: Kinderlos ins Chaos


Alfonso Cuarón ist der Regisseur hinter Harry Potter and the Prisoner of Azkaban. Dem "allgemeinen Thema" Kind bleibt er auch bei Children of Men treu, aber der Film ist dann doch von einem ganz anderen Schlage als die Mär des Zauberlehrlings. Cuarón zeichnet ein düsteres Endzeitszenario basierend auf dem Buch von P.D. James, die Welt stirbt aus...! Und dass es nicht immer der atomare Holocaust, ein Asteroideneinschlag oder das Böse aus dem All sein muss, macht den Film umso packender und bringt ihn näher an eine realistischen Wahrscheinlichkeit als an puren Science Fiction.

Children of Men lebt aber nicht nur von der Thematik sondern auch von der ein oder anderen besonderen Wendung, auf denen aber nicht herumgeritten wird. Sie erscheinen viel mehr fast nebenbei und stellen die Protagonisten vor vollendete Tatsachen, denen sie einfach nicht entgehen können. Eine weitere Besonderheit, die den Film auf ein hohes Niveau hebt, ist die gute Besetzung, allen voran Clive Owen als deprimierter Hauptcharakter, der immer zwischen Aufgabe und aussichtloser Aufmüpfigkeit schwebt. Aber auch Michael Caine als pfiffiger Althippie und Julianne Moore bringen eine tolle Präsenz auf die Leinwand, die aber nie von der Story ablenken. Erstaunlich ist die kurze Laufzeit des Films, selten hat man heutzutage das Gefühl, dass der Film noch problemlos 30 Minuten länger hätte dauern können.

Ein spannender, deprimierender Untergangstimmungs-Thriller, faszinierend umgesetzt und Erinnerungen hinterlassend, die nah gehen.

Extras: Das Bonusmaterial befindet sich auf Disc 2 dieser Edition. Gefallen können sogar einmal die recht informativen Filmdokus, aber auch Cuaróns nach diesem Film gedrehte Dokumentation "The Possibility of Hope" enthält interessante Theorien. Eine besondere Variante ist für einmal der Audiokommentar, der von einem doch ganz schön linkslastigen Denker, Slavoj Zizek, mir ehrlicherweise völlig unbekannt, stammt. Beim detailreichen und sehr scharfen Bild bleibt die Frage, ob dieser extrem hohe Kontrast Mittel zum Zweck ist. Wahrscheinlich schon, ebenso wie die Verfremdung des Bildes. Die Tonspur ist weniger umfangreich als man es vielleicht bei einem solchen Genrefilm erwarten würde. Es wird eher auf Realisms gesetzt, denn auf viel Effekttum, was dem Film wiederum eine fast klaustrophobisch-reale Wirkung gibt.

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pb's Wertung: 5 Sterne

Einer der besten Filme der letzten Zeit.

Die Kameraführung (die Szene mit dem Wohnblock als Beispiel) sind einfach nur atemberaubend.

Von der Geschichte her: Genau so muss es sein.

Btw:

Was sind "Children of Men"? Nein, es sind nicht die Kinder gemeint, sondern "Kriege"...

Very nice but very despressing...

Markus' Wertung: 5.0 Sterne

Seh ich ganz änlich, für mich einer der besten Filme der letzten paar Jahre!

Liegt einerseits am beklemmend realistisch und sehr aufwändig umgesetzten Horror-Szenario, das in keinster Weise nur Ansätze einer positiven Zukunft erahnen lässt.

In Kombination mit den langen Szenen ohne Schnitt ergibt sich eine unheimlich dichte Atmospähre. Und wenns mal richtig zur Sache geht folgt die Kamera auf Schulterhöhe unserem Protagonisten durchs Kampfgetümmel, Dreck und Blut klebt an der Linse und entsteht der Eindruck das man zusammen mit Faron sich durch die Hölle duckt.

Auf der anderen Seite ist der Streifen einfach verflucht spannend erzählt. Alles beginnt mehr oder weniger harmlos, etwas lockere Spässchen und Zynismuss der sich dann aber ganz schnell in eine sehr ungemütliche Stimmung umwälzt. Tiefschläge vorprogrammiert. Und als z.B die Wehen bei der Frau einsetzen und die "Polizei" gerade den Bus kontrolliert, die natürlich unter keinen Umständen die schwangere Frau entedecken dürfen, dann steigt einem selbst beim zuschauen der Puls merklich an. Höhepunkt ganz klar die Szene im Wohnblock am Schluss die eine sehr verstörrende, anderseits aber auch etwas Hoffnungsvolles an sich hat.

Children of Men ist eine beklemmend realistische Zukunfsvision allerdings alles andere als ein Feel-Good Movie, dafür aber spannend bis zur lezten Minute. Solchen Stuff wollen wir mehr!!

Chemic's Wertung: 6.0 Sterne

Kann mich den vorherigen Meinungen ganz anschliessen. Ein toller Film der einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Clive Owen ganz stark und die Umsetzung 1A. Geniale, passende Kameraführung und absolut glaubwürdige Schauspieler. Grosses Stück Kino!

daw's Wertung: 5.0 Sterne

Für mich kommt das ganze viel zu übertrieben und gesucht daher. Die Story mag zwar unterhalten hat jedoch Hänger.

Ist zwar keine 08/15 Story, aber die Elemente, dass genau Kee schwanger ist, sind gewöhnlich und schon mehrmals gesehen.

Der Film mag vor allem bei den Schauspielern punkten. Clive Owen spielt seinen Part wie immer stark.
Die Kameraführung wurde hier schon angesprochen. Kann ich wirklich auch unterschreiben

Unter dem Strich mach dies aufgerundete 2.5 Sterne.

Le-Chiffre's Wertung: 3.0 Sterne


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