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Beitrag Grindhouse - Death Proof

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Grindhouse - Death Proof oder: Boah geile Karre, Alter!


Grindhouse sollte das Double-Feature heissen, bei dem Quentin Tarantino und Robert Rodriguez je einen Teil beisteuerten. Das Doppelpack floppte allerdings an den amerikanischen Kinokassen, und nun werden die beiden Streifen separat zu uns in die Säle kommen. Mit den zwei Filmen wollen die beiden Kultregisseure das Grindhouse-Genre wiederbeleben.

Grindhouse beschreibt eine Art Kino, welche in der 60ern und 70ern vor allem in Texas populär war. Fern ab vom hollywoodschen Kommerzkino zeigten diese Säle Lowcost-Produktionen des Horror-Genres. Dabei gab es verschiedene Unterkategorien wie Splatter, Slasher, Cannibal, Sexploitation, Blaxploitation und so weiter und so fort. Solche Filme hatten meist nur ganz wenige Kopien, zwanzig war schon ein riesiger Release. Die wenigen Kopien wurden dann lokal angekündigt, und spielten typischerweise eine Woche lang in einer Stadt, um danach an die Kinos der nächsten Stadt weitergereicht zu werden. Durch den Transport, die miserable Qualität der Kinoprojektoren und die monatelange Benutzung der Kopie, wurde diese natürlich abgenützt, was zu Sprüngen, Kratzern, Hängern und allerhand andern Merkmalen führte.

Death Proof enthält massenhaft solcher Elemente, was dem Film einen gewissen verwegenen Touch gibt. Doch was ein richtiges Grindhouse-Movie ausmacht, nämlich die effektive Erzählweise, die Unverfälschtheit, die Absurdität und die schockierende Umsetzung, findet sich in Death Proof leider nicht wieder. Der Film beschert dem Publikum vorallem eines: Girlietalk. Dazu kommt ein Crash, plus eine kurze, mässig inszenierte Verfolgungsjagd.

Die Dialoge der Mädels mögen ja authentisch sein ("ja, wir fluchen auch dauernd"), aber Hand aufs Herz: Nach zwei Minuten fängts an zu nerven. Und es ist kein Ende in Sicht. Der Kinobesucher versinkt also immer tiefer im Kinosessel, wird beim Lapdance kurz aus den Träumen gerissen, und Mitte Film freudig hellwach, als Stuntman Mike endlich seinem Beruf gerecht wird. Doch kaum ist die Szene vorüber, kommen - das kann ja nicht sein! - erneute vier Girlies. Und man sackt zurück in den Kinosessel.

Tarantino-Jünger werden sich wohl mit den zig Referenzen zu anderen Tarantino-Filmen über Wasser halten können. Die Visage seines Charakters im Film selber hat wie üblich die Eigenschaften eines Turnschuhs (reintreten und wohlfühlen). Kurt Russell ist als weinerlicher Psychopath eher amüsant als furchteinflössend, und die Mädels nerven einfach nur. Fazit: Death Proof ist sehr nah am Gutelaunefilm für Teenager und verfehlt das Horror-Genre komplett.

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neh's Wertung: 3 Sterne

Zu diesem Thema wurden insgesamt 61 Beiträge geschrieben.
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Ich hoffe dass die ursprüngliche Grindhouse Version im Doppelpack auch noch bei uns in den Kinos laufen wird, zumindest in Deutschland soll das so ein paar Monate später geschehen.

Irgendwie reizt mich Death Proof ohne Planet Terror (und die Fake Trailers? Gab es die Fake Trailers in der Einzelfassung?) überhaupt nicht.

Sacri's Wertung: Noch nicht bewertet

nein, keine fake-trailers. aber die cannes-version war 27min länger als die im doppelpack.

neh's Wertung: 3.0 Sterne

Also das ganze Vorgeplänkel zu den 2 Streifen versaut mit den Kinospass enorm. Zuerst muss ich wohl doppelt dafür bezahlen, dann less ich hier solche Kritiken und schlussendlich werden wohl auch Fake-Trailers nicht gezeigt! Als einzige Lösung seh ich da den Import eines vernüftigen DVD-Double-Feature, ich lass mich doch nicht verarschen!

Chemic's Wertung: Noch nicht bewertet

Also wenn man erwartet, dass der gute Kurt Russell nun 116 Minuten lang Gas gibt (und das im wörtlichen Sinn) und auf der Leinwand der Bär tanzt, dann wird man schnell mal auf den Boden der Realität zurückgeholt. Denn Death Proof ist vor allem Girlietalk in der Bar, Girlietalk im Auto und ein heisser Lapdance. Dieses Geschwafel ("Did you suck his Dick?", "Who are you calling Bitch", usw.) nimmt etwa knapp 80 Minuten des Filmes ein. Wenns wenigstens interessant oder lustig wär. Aber noch nicht mal das hat der Herr mit dem spitzen Kinn geschafft.

Der Film hat aber drei coole Sachen zu bieten.
1. Kurt Russell. Dreckiges Grinsen, vernarbtes Gesicht und ein Bösewicht der richtig cool ist.
2. Der Klingelton aus Kill Bill 1 (das Pfeiflied) ist ein schöner Verweis.
3. Der Frontalcrash

Ja, s'dauert ca. 50 Minuten, bis es zum ersten (und leider einzigen) Mal richtig cool wird. Dann flachts wieder ab, es gibt Girlietalk zum X-ten und für das immerhin halbgelungene Finale (warum steigt die Tusse nicht ab der Motorhaube, wenn das Auto hält?) muss man regelrecht dankbar sein.

Noch was zum "Grindhouse". Ausser einer kurzen Schwarz/Weiss-Sequenz, einigen komischen Schnitten und ein bisschen Farbflecken auf der Leinwand ist von der gross angekündigten "speziellen" Filmart nicht viel zu sehen.

IMO Tarantinos mit grossem Abstand schwächster Film. Noch nicht mal die Mukke ist cool...x(

muri's Wertung: 2.0 Sterne

wieso tarantino eigentlich lieber eine frau sein will, kann man bei spiegel online nachlesen. herrlich unfreiwillig zynisch.

neh's Wertung: 3.0 Sterne

Handlung gleich Null, Darsteller gleich Null, Spannungsbogen gleich Null, Logik gleich Null, der neue Tarantino "Death Proof", der einzeln und in verlängerter Fassung, als das ursprüngliche "Grind House"-Projekt, in Deutschland startet, ist eine halbe Katastrophe. Meine Kritik zum Film würft 5/10 Punkten.

Gott, dieses Geplänkel war geradezu nervtötend, belanglos und schlichtweg heuchlerisch selbstverliebt. Absolut mit grossem Vorsprung schlechtester Tarantino.

[Editiert von Soraly am 2007-07-20 17:25:18]

Soraly's Wertung: 3.0 Sterne

Tarantino is back! Einfach herrlich dieser Streifen. Die Dialoge sind vom allerfeinsten aber sicher nicht für jedermann. Obwohl der Film überhaupt nicht Actionlastig ist vergeht er wie im Fluge. Kurt Russel ist so was von cool und herrlich geschaffen für diese Rolle. Die Girls sind teilweise auch optisch Hingucker, bestechen aber vor allem durch tolle Dialoge. Der Schluss ist schlicht und einfach perfekt und ungewöhnlich wie auch unerwartet. Danke Quentin, so gefällt es wieder....

[Editiert von gytcup am 2007-07-23 15:16:40]

gytcup's Wertung: 5.0 Sterne

Ich hör immer "tolle Dialoge"... Ja sagmal. Da gehen aber die Ansprüche an "tolle Dialog" teilweise schon mächtig auseinander ;)

muri's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat muri (2007-07-23 15:09:22)

Ich hör immer "tolle Dialoge"... Ja sagmal. Da gehen aber die Ansprüche an "tolle Dialog" teilweise schon mächtig auseinander ;)


immer im kontext zum filminhalt. und da passen sie einfach vom allerfeinsten....

gytcup's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat gytcup (2007-07-23 15:18:22)
Zitat muri (2007-07-23 15:09:22)

Ich hör immer "tolle Dialoge"... Ja sagmal. Da gehen aber die Ansprüche an "tolle Dialog" teilweise schon mächtig auseinander ;)

immer im kontext zum filminhalt. und da passen sie einfach vom allerfeinsten....


das ändert nix an der tatsache, dass sie erbärmlich langweilig sind und nix mit grindhouse zu tun haben...

neh's Wertung: 3.0 Sterne

Der Film ist einfach cool bis zum Anschlag und mir gefällt er. Hier geht es ja um die eigene Meinungsäusserung oder? Deine habe ich gelesen mit Interesse und die Geschmäcker gehen ja zum Glück weit auseinander...

gytcup's Wertung: 5.0 Sterne

da hast du natürlich recht ;)

neh's Wertung: 3.0 Sterne

schlecht. kein stern. was ist aus quentin tarantino geworden?!?!

[Editiert von stainboy am 2007-07-23 17:42:52]

stainboy's Wertung: 0.0 Sterne

Also ich finde den Film genial. Ja, es braucht am Anfang eine Weile bis er so richtig loslegt, aber dann wird er einfach super.
Die Film-Musik ist meiner Meinung nach ebenfalls gut gewählt.

manu!?'s Wertung: 6.0 Sterne

Ich kann die Dissereien hier auch nicht komplett nachvollziehen und werde mich zu gegebener Zeit auch noch dazu äussern. Der Film ist cool und man verlässt das Kino "pumped"!

Aber zuerst was anderes. Wen hat das Blick-Interview mit Tarantino von heute auch angeödet? Es liegt nicht am Autor, der versteht schon was (Das Gespräch war wohl auch ein Roundtable), sondern eher am Platzmangel in der Publikation. Wie soll man auch einen Schnellsprecher wie Tarantino auf ein paar Zeilen verdichten können?

Deshalb Ersatz: Bela B. meet Quentin T.
Online als Video bei www.welt.de oder hier als Text. Feine Sache!

rm's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat rm (2007-07-25 14:46:02)

Ich kann die Dissereien hier auch nicht komplett nachvollziehen und werde mich zu gegebener Zeit auch noch dazu äussern. Der Film ist cool und man verlässt das Kino "pumped"!

Dass du nach halbnackten, aufs Auto geketteten, schreienden Frauen und Girlietalk das Kino "pumped" verlässt, ist schon klar....;)

muri's Wertung: 2.0 Sterne

Im grossen Ganzen ist der Film höchst mittelmässig. Die Dialoge sind weitgehend dümmlich, und ich sehne mich nach den Dialogen mit Uma Thurmann in Kill Bill zurück. Auch die Handlung gibt wenig Sinn. Ich konnte weder schauspielerische noch regiemässige Sonderleistungen erkennen. Solide ist die Technik, während der Verfolgungsrennen sogar sehr gekonnt. Immerhin bietet der Film einen unterhaltsamen Kinoabend. Und das ist auch etwas wert. Man darf einfach nicht den Fehler machen, einen Taratinofilm von der Qualität von Pulp Fiction oder Kill Bill zu erwarten ...

Nachtrag: Nachdem ich nochmals darüber geschlafen habe, habe ich die Bewertung etwas erhöht. Ich habe wohl in der Tat den oben genannten Fehler begangen, einen Film auf dem künstlerischen Niveau früherer Taratinofilme, insbesondere von Kill Bill, zu erwarten. Das Thema ist zwar ein ähnliches (Skrupellose Zerstörung von Menschenleben, welche mit Rache beantwortet wird). Death Proof erreicht dieses Niveau aber bei weitem nicht. Verglichen mit anderen Filmen, die ich als mittelmässig empfunden habe, empfinde ich ihn heute doch als besser. Darum einen Stern mehr als ursprünglich vergeben (4 statt 3).

[Editiert von Granunaile am 2007-07-27 08:12:18]

Granunaile's Wertung: 4.0 Sterne

ein guter film, der einem genau das gibt, was man erwarten kann: trash. absolut hammermässige klassiker von ami-schlitten, ne bande von heissen miezen und der absolut obercoole kurt russel. die geilen stunts ohne "cgi zauber" sind hier auch nicht zu vergessen, oldschool like the cars. nice one! zwei mängel weist der film aber leider auf:

Spoiler zum Lesen Text markieren

das ende von russel ist eines so coolen charakters unwürdig: plötzlich jammert er nur noch rum und ergibt sich seinem schicksal: jaja, klar. OMFG! zweitens: das girlie-talk zeug ist zu lang geraten, was interessiert einem das nichtssagende gebrabbel? eine reduktion auf die zum teil wirklich echt witzigen sticheleien wären mehr gewesen!

Ghost_Dog's Wertung: 4.0 Sterne

Das ist einer der schwächsten Streifen, die ich je gesehen habe... blablabla, Kicher, lach, fluch... super Film. Absoluter Mist.

V8 Power's Wertung: 2.0 Sterne

Grindhouse - Death Proof- Gib Gas lieber Michael Schumacher

So, der anfängliche Zweiteiler Grindhouse kommt jetzt getrennt als Planet Terror und eben Death Proof in die Kinos. Death Proof wurde von Quentin Tarantino sogar umgeschnitten und verlängert um ihn einzeln in die Kinos zu bringen. Abgeliefert hat er einen Streifen, bei dem man ohne Erwartungen hineingeht und doch mit einem Grinsen hinausläuft, aber das kommt nicht daher, weil der Film gut ist, sondern weil die letzten 15 Minuten überzeugen.

Dies kommt vor allem daher, dass Tarantino auch bei Death Proof zwei Filme in einen gewürgt hat, die durch die Pause getrennt sind. Dabei wird der erste Teil primär vom Gequassle zwischen den vier Frauen dominiert, was zwar zu einigen amüsanten Szenen führt aber hauptsächlich eher langweilig und zum Teil einfach blöd ist. Wenigstens kann hier Kurt Russell zeigen, dass er doch Schauspielern kann. Jedenfalls bleibt es recht enttäuschend und neben einem ganz netten Tanz gibt es neben dem krachenden (ersten) Finale wenig Interessantes. Wenigstens gibt es noch einige bekannte Gesichter und Hinweise auf frühere Tarantino-Streifen.

Dies ändert sich dann nach der Pause, wo die Gespräche auf ein Minimum zusammengestrichen werden und wenigstens noch etwas Action geboten wird. Hier wird wieder alles gut gemacht, was man in der ersten Hälfte vermisst hat und das macht auch dementsprechend Spass.

Fazit: Death Proof ist eine sehr zweischneidige Sache und bietet neben einem kotzlangweiligen ersten Teil, einen zweiten Teil der wiederum vollkommen das bietet was man eitenglich erwartet hätte. Schauspielerische Leistungen und Gore halten sich in Grenzen und neben dem vielen Frischfleisch kann Kurt Russel durchaus überzeugen. Wer Tarantino-Fan ist, wird sich wohl damit anfreunden können, mir war das ganze zu zweischneidig. Tarantino hätte lieber die beiden Teile in einen hineingedrückt und Death Proof um eine halbe Stunde verkürzt. Dann wäre es ein kompakter kurzweiliger Streifen geworden, bei dem er immer noch genügend gequassle und gerase hätte bieten können.

Erster Teil 2 Sterne
Zweiter Teil 4 Sterne
Endwertung: 3 Sterne

db's Wertung: 3.0 Sterne

Was schreibt man über einen Film wie Death Proof? Im Vergleich zu vielen anderen Kinofilmen habe ich (zu meinem persönlichen Leid) keine Recherchen über ihn angestellt. Die Tarantino Filme, die ich bisher gesehen habe, empfand ich unisono als sehr gute Filme, seit jeher gefiel mir seine Art Filme zu drehen und in jedem Film gewisse Wiedererkennungswerte einfliessen zu lassen. Ich hielt Tarantino daher für einen sicheren Wert- my bad.


Wer auf viertelstündige Diskussionen zwischen platten Frauen-Stereotypen steht, in denen es abwechslungsweise um Coitus und Felatio geht, dürfte einen Heidenspass an dem Streifen haben. Was Eingangs noch witzig ist, wird schnell schal und wirkt sehr plastisch. Wie authentisch das Gequatsche der Frauen WG auf 4 Rädern ist, soll jeder selber beurteilen, mir persönlich gehen grenzdebile Dis(s)kussionen über das Liebesleben von drei ohnehin demnächst abkratzenden Aushilfsprotagonisten auf den Wecker. Wenigstens ist deren sprichwörtlicher Biss ins "Gras" (in diesem Fall eher "Stossstange") eine kleine Entschädigung für die ertragene Langeweile und man ertappt sich dabei, wie man schadenfreudig die Hände reibt und hofft das der Spass jetzt beginnt- Fehlanzeige.

Nachdem sich meine Begeisterung für den Film in sehr überschaubaren Grenzen hielt, sprach mich ein Bekannter, den ich bisher als sehr harschen Kritiker diverser Blockbuster erlebt habe auf meine Meinung an. Selbstredend lobte er den Film in höchsten Tönen, trash ist ja schliesslich Kult und mit dieser Aufschrift scheint man heute so ziemlich jeden Schund an den Mann bringen zu können. Meine negative Meinung band er an der Spekulation fest, dass ich ein Problem mit "starken Frauen" hätte und orakelte "leicht chauvinistische Charakterzüge" bei mir zu entdecken. Ich dachte eine ganze Weile lang über diese- vermutlich salopp dahingesagten- Vermutungen nach. Ich kam zu den Schluss, dass das Bild welches der Bekannte von "starken Frauen" hat vermutlich einfach zu sehr von meinem divergiert. Ich empfinde fluchende, rauchende, prügelnde und nymphomanische Frauen nicht per se als "stark", wobei Tarantino und mein Bekannter wohl der entgegengesetzten Meinung sind. Ob diese Ansicht nun chauvinistischer Natur sind lasse ich mal so im Raum stehen. In Death Proof scheint jeder Charakter, auf den nicht oben genannte Charakterzüge zutreffen Fischfutter zu sein - Funktioniert offensichtlich bei den Fanboys.

Ich kann leider nicht genau erörtern was genau mich an dem Film gestört hat. Über die Schauspielerische Leistung kann man sich nicht beklagen (da keine Vorhanden) und die Effekte sind gezielt auf B-Movie Standart gehalten (weswegen hab ich eigentlich 15 Steine an der Kinokasse hingelegt?)- sonst könnte man dem Film ja nicht das Prädikat "Trash" auftackern- und ohne Trash kein Kult, erklärt sich von selbst. Am meisten störte mich wohl, dass die Frauen auf männliche Archetypen aufgebaut sind- nur eben mit Brüsten. Die von vielen gelobten "tollen Dialoge" rangieren irgendwo zwischen "Hip Hop Disserei" und "Girlie WG"- nervtötend. Zuletzt ist Kurt Russel in der Rolle des ich-schrei-wie-ein-kleines-Mädchen-Stuntmans der grösste Besetzungstechnische Griff ins Klo seit langem. Als böser Bube mit flotten Aufreisser-Sprüchen noch glaubhaft, kann man in der zweiten Hälfte des Streifens bestenfalls gönnerhaft den Kopf Schütteln. War der erste Teil lediglich "nervtötend" glitt er Film nach der Pause mit der Sinkgeschwindigkeit der Titanic ins lächerliche ab. Zu meinem persönlichen Schock wurden weitere vier random Girlies in eine Karre gesetzt und der Schwachsinn (inklusive Konversationen, diesmal Gottseidank kürzer) nimmt erneut seinen Lauf. Der "Showdown" ist mit der Finesse einer durchschnittlichen Knight Rider Folge gedreht- das gehört natürlich so, weil Trash-Kult und so. Warum Geld in eine Verfolgungsjagd investieren, wenn man sie mit 50kmh und unspektakulären Kamerafahrten auf einer Landstrasse abdrehen und dann den Fanboys als "retro" verkaufen kann.

Schlechte Filmqualität, ein mieses Drehbuch, platte Charaktere und einfältige Konversationen machen einen mässigen Film nicht zum Kult, auch dann nicht, wenn sie von Tarantino inszeniert und mir einer ordentlichen Prise Menschenverachtung und Fussfetischismus gewürzt sind.

3 Sterne- einen für den Unfall, in dem die Chicks endlich aus dem Genpool ausscheiden, einen für den Lapdance (der den Höhepunkt des Films repräsentiert) und einen für Kurt Russel, der den ganzen Mist mit sich hat geschehen lassen...

Kal Jerico's Wertung: 3.0 Sterne

gut gebrüllt ;)

neh's Wertung: 3.0 Sterne

Death proof ist langweilig(zu viel "girl-talk") aber trotzdem genial(Tarantino eknnt sein Handwerk sehr gut mit seinem sehr sehr coolem Filmstil). Der Film ist wirklich nicht ins Horrorgenre einzuordnen, sondern eher ins Actiongenre. Die girls sind heiss wenn auch viele operiert und die zweite hälfte des Filmes ist wie die Outnow Kritik schon gesagt hat, eher Feelgod Movie als Horror-Movie.
Der Filmstil ist genial, die Dialoge meistens sehr gut und lustig aber der Film ziet sich auch in die Länge aber letztendes fühlt man sich richtig gut beim Verlassen des Kinos. Frauenpower.

fearing is believing's Wertung: 4.0 Sterne

Es gibt Filme, die lassen einen nicht mehr los... und dann gibt es da noch Death Proof -- der lässt einen auch nicht mehr los, aber aus ganz anderen Gründen als dass das bei einem wirklich beeindruckenden Film geschieht.

Nicht alles, das wie Gold glänzt, ist auch Gold. Oder, nicht überall wo Tarantino drauf steht, ist auch Kult drin! Nein, ernsthaft, Death Proof ist ja wohl der schwächste Film, den "Mr. Blatherskite" abgeliefert hat: so viel Schrott -- und dann auch noch für den europäischen Markt in einer längeren Fassung -- habe ich selten zu Gesicht bekommen.

Die vier Punkte, die mich dazu bewegen diesem auf Film gebannten Verbrechen doch 3 anstatt der verdienten 2 Sterne zu geben:

1. Kurt Russel's Wandlung zum weinerlichen Bubie
2. der Lapdance
3. die Autos (obwohl er ja schon einen Abzug für den gelben Mustang kriegen sollte, die 60er Jahre Versionen würden besser aussehen als die aus den 70ern)
4. der Song im Abspann (in der Version der Zürcher Hillbilly Moon Explosion wäre es ja noch geiler...)

Das wär dann aber auch schon alles, das man diesem Film abgewinnen könnte. Das Gelabber in den Anfangsminuten wer wann wie und wo Pot besorgen muss, darf, kann, will oder eben nicht will mag ja in Amerika die prüden Kinogänger noch "schockieren", aber bitte, in unseren Breitengraden ist das ja wohl nicht mehr der Oberschocker. Überhaupt, dieses Gelabber: nach zehn Minuten bekommt man arg Lust, diese Zicken auf die übelste Art hinzurichten! Nein ernsthaft, was soll an diesen Dialogen meisterhaft sein? Zugegebenermassen, Frauen können schon mal ziemlich schmutzig und sexistisch daherreden (v.a. wenn die Herren der Schöpfung nicht anwesend sind), aber wir tun es NICHT dauernd...Und anstatt seine Figuren ständig über Sex reden zu lassen, wäre es doch mal echt an der Zeit, seine Figuren auch Sex haben zu lassen und das dann auf die Leinwand zu bringen... Aber nein, das grössenwahnsinnige Wunderkind aus Hollywood vergnügt sich damit, seine eigenen Filme zu zitieren!!!! GÄHN...

Es ist zu hoffen, dass Planet Terror wenigstens hält, was der Traier verspricht! Tarantinos neuestes Machwerk ist schlicht und ergreifend eine Katastrophe...

sky's Wertung: 3.0 Sterne

Nun gut, Death Proof mag den bisherigen Tarantino-Streifen in einigem unterlegen sein. Vorallem, was die Story und deren Tiefe betrifft (der Rhein ist wohl tiefer als die Story von Death Proof).
Aber ich war froh, dass zwischen all den futuristischen und immer gleich bleibenden Stories auch mal ein Film in die Kinos kommt, der sich von all jenen unterscheidet!

Mir gefiel die Machart sehr - dieser Grindhouse style vermischt mit i-pods und Handys, die beiden Charger gegen den Rest der Autowelt, Klingelton und Pussywagon-Aufkleber aus Kill Bill - auch wenn noch mehr solche "features" eingebaut hätten werden können.

und, speziell erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die Filmvorschau: welcher Filmemacher hat sich denn bis anhin darüber Gedanken gemacht?!?!?! dafür gibts für Mr. Tarantino's neusten Streich mindestens 1 Extrapunkt!! :d

[Editiert von la_trulla am 2007-08-08 10:09:40]

la_trulla's Wertung: 5.0 Sterne

@kybusan: Uiui, ich möchte mal lesen, wie du über einen Film herziehst, dem du 0 Sterne verteilst...;)

ebe's Wertung: 4.0 Sterne

Zitat sebe (2007-08-08 13:15:55)

@kybusan: Uiui, ich möchte mal lesen, wie du über einen Film herziehst, dem du 0 Sterne verteilst...;)

gar nicht ;) Konsequentes ignorieren wäre bei nem 0 Sterne Filmchen à la "one night on öhm in Paris" ja wohl angebracht...
Dass man Death Proof als eigentlicher Tarantino-Fan nicht ignorieren kann, ist ja wohl klar. Aber dass man dann mit einem leichten Unbehagen im Kinosessel sitzt, das sich zu ner ausgewachsenen Übelkeit entwickelt... bei aller Liebe, für so was hab ich nicht 16 Möhren hingelegt.
Doch wie gesagt, Mr. Tarantino hat es fertig gebracht, vier Punkte auf sein Konto gutschreiben zu lassen; lausige vier Punkte, aber immerhin.

sky's Wertung: 3.0 Sterne

Tarantino kultivierte den schund......!!
Er gibt immer vor intelektuell und "antinullachtfünfzehnhollywood" zu sein. Nun gut, das klappte ganz gut bei pulp fiction, (vorallem dank den schauspielern) bei Kill Bill kann man sich streiten.....mir hat der auch schon nicht mehr gefallen. Doch beim neuen film hoffe ich sehr fest, dass er auf die nase fallen wird. Er hat mit diesem film schlicht kein grosser erfolg verdient. Wenn ein Neuling ein derartigen film machen würde, würde er in der presse verrissen werden!

Peace

}:)

Osterhaas' Wertung: 2.0 Sterne

Quentin Tarantino's Death Proof oder: Stuntman Mike gibt Gas

Wow, ich versteh euch hier ja sowas von nicht. Erschreckender Weise habe ich aber festgestellt, dass wir doch tatsächlich den selben Film gesehen haben. Für mich ist Tarantino immer noch ganz der Alte, weil er eben das bietet, was man sonst im Kino nirgends bekommt.

Wo sonst sieht man heute noch den ganzen Vorspann lang in einem Auto zwei nackte Frauenfüsse liegen, die mit dem Beat der Musik mitschlagen? Wo sonst gibt es in einem einzigen Film so viele Anspielungen auf Filmklassiker und Trash? Und wo, bitte sehr, sieht man locker einmal ganz unzensiert ein abgetrenntes Bein durch die Luft fliegen? Die Antwort kennt ihr natürlich: Beinahe nirgendwo, ausser beim Kultregisseuren QT.

Es tut einfach gut wieder einmal die Dialoge des Meisters zu hören. Haben sie mir vor allem in Kill Bill Vol. 1 ziemlich gefehlt, kam ich hier wieder voll auf meine Kosten. Dem ungeschminkten Geplapper über Sex, Stunts, Filmen und Frauenärsche zuzuhören, machte mir einfach einen Heidenspass. Aber wenn man sich natürlich nicht darauf einlässt, dann kann man sich auch nicht amüsieren.

Wer hat was von schlechter Musik gesagt?
Down In Mexico von The Coasters, Baby It's You von Smith, Hold Tight! von Dave Dee, Dozy Beaky, Mick & Tich ("who the fuck are they?") oder der Abspannsong Chick Habit von April March: Jeder Song passt wieder perfekt in die Szene.

Optisch ist QT's Film wieder einmal grandios. Nicht nur hat der Meister es geschafft das schönste junge Fleisch weit und breit zu bekommen, auch die Kameraführung ist wieder toll. Besonders die finale Autojagd wurde genial gefilmt. Die Grindhouse-Effekte sind an den richtigen Momenten eingesetzt und ich war froh, dass es nicht mehr war.

Fazit: Magische Momente, einer der besten Lapdances der Filmgeschichte, Anspielungen auf eigene und andere Filme, ein exzellenter Cast (allen voran Kurt Russel) und ein toller Soundtrack: Das alles bietet Tarantino in seinem neusten Streich. Vielleicht muss man ein Tarantino-Fan wie ich sein, um sich darauf einzulassen, anders kann ich mir die Kommentare hier jedenfalls nicht erklären.

"So what's your name, icy?"
"Stuntman Mike."
"Stuntman Mike's your name?"
"You ask anybody."
"Hey Warren, who is this guy?"
"Stuntman Mike."
"And who the hell is Stuntman Mike?"
"He's a stuntman."
:d


[Editiert von henker am 2007-08-19 16:36:23]

psg's Wertung: 5.0 Sterne

du schreibst, dass man sich auf die dialoge "einlassen" müsste. offensichtlich fällt es einem tarantino-jünger wie dir schwer, dem "meister" etwas anderes als genialität abzugewinnen. der typ ist einfach overrated und das nicht zu wenig.

neh's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat neh (2007-08-19 12:27:03)

offensichtlich fällt es einem tarantino-jünger wie dir schwer, dem "meister" etwas anderes als genialität abzugewinnen.


Ja, das gebe ich ganz offen zu. Ich kann ihm einfach nur Genialität abgewinnen, weil ich nichts anderes finde.

psg's Wertung: 5.0 Sterne

Ich bin ganz der Meinung henkers und rms! Was ist an dem Film nur so "schlecht"? Der "Girlietalk" ist nicht typisch Kommerzfilm sondern die Dialoge passen zum Film. Ausserdem mag ich die Mischung von alt und modern (z.B. Schallplatte und ipod).

filmchefchen's Wertung: 5.0 Sterne

tja tarantinomässig top-durchgestylter film bei dem jede umherschwirrende mücke inszeniert erscheint, sehr hübsch. und der soundtrack schreit auch nach kult.

klar, gelaber war lustig, die ersten 10 minuten, dann hats genervt, aber das wurde vielleicht glaube ich eventuell schon mal angedeutet wenn ich mich nicht täusche, oder?

handlung, wo? nirgends, aber wo bitte schön war die handlung in kill bill?
never mind

trotz ein paar aufgeschnappter anspielungen hatte ich das gefühl dass ich 80% der andeutungen nicht verstanden habe, ausserdem bin ich mit dem grindhousekino nicht vertraut und kann diesbezüglich auch keinen kommentar abgeben.

trotzdem amüsant.

unterem strich, jetzt aber mal ganz ohne tarantinobonus, sehr nett anzusehender film aber also gesamtwerk nicht herausragend.

[Editiert von nonsense am 2007-08-21 01:11:37]

nonsense's Wertung: 4.0 Sterne

oje, oje, mein lieber quentin... was war denn das?

ich hätte ja nicht gedacht, dass ich mich hier den negativen stimmen anschliessen muss (v.a. nachdem rm den film cool fand, mit dem ich mich im sub-genre "girls'n'guns" doch meist finde :i). aber dieser streifen... naja.

der grosse zitierer scheint dem völligen grössenwahn verfallen zu sein und zitiert mittlerweile nur noch sich selber: klingelton, pussywagon, michael parks (ok, den erwartet man mittlerweile, und er war auch amüsant...)...
seinen fussfetisch hat er hier in einem masse ausgelebt, dass es wirklich nervig wurde: kaum eine einstellung, in der nicht irgendwelche nackte frauenfüsse ins bild hingen, kaum ein dialog, bei dem's nicht irgendwann mal um fussmassagen ging...
und die "genialen dialoge", die einige hier zu hören glaubten, die gingen komplett an mir vorbei.

hübsch war der frontalcrash. beindruckend zoe bells turnerei auf der motorhaube. cool der "faster pussycat kill kill"-mässige schluss. und kurt russel gefiel auch (aber den mochte ich schon immer irgendwie :d).

aber das wars dann halt schon...

auch ich muss sagen: "tarantino's fifth film" ist sein absolut schwächster.

ach ja: der soundtrack war fein, keine frage. jack nietzsche als opener, sehr hübsch!

[Editiert von gargamel am 2007-10-31 09:41:47]

gargamel's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat filmchefchen (2007-08-20 20:54:27)

Der "Girlietalk" ist nicht typisch Kommerzfilm...


nur weil's nicht "typisch kommerzfilm" ist, ist's noch lange nicht gut... 90 minuten hypnotoad wären auch nicht "typisch kommerzfilm", aber sehen möchte ich das ja trotzdem nicht unbedingt...

gargamel's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat gargamel (2007-10-31 09:59:00)
Zitat filmchefchen (2007-08-20 20:54:27)

Der "Girlietalk" ist nicht typisch Kommerzfilm...


nur weil's nicht "typisch kommerzfilm" ist, ist's noch lange nicht gut... 90 minuten hypnotoad wären auch nicht "typisch kommerzfilm", aber sehen möchte ich das ja trotzdem nicht unbedingt...


Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass er deswegen gut sei, aber ich finde, dass es dazu beiträgt, dass der Film nicht allzu hollywoodhaft (wenn's denn das Wort überhaupt gibt) ist.

filmchefchen's Wertung: 5.0 Sterne

Zitat filmchefchen (2007-10-31 17:01:00)

hollywoodhaft (wenn's denn das Wort überhaupt gibt)


Sorry fürs "Senf dazugeben" (;)), aber das kostet Tantiemen! :d

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

Zitat El Chupanebrey (2007-10-31 17:13:42)
Zitat filmchefchen (2007-10-31 17:01:00)

hollywoodhaft (wenn's denn das Wort überhaupt gibt)


Sorry fürs "Senf dazugeben" (;)), aber das kostet Tantiemen! :d


und die anderen 163 funde unter google, alle auch von dir? }:)

gargamel's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat gargamel (2007-10-31 23:06:11)
Zitat El Chupanebrey (2007-10-31 17:13:42)
Zitat filmchefchen (2007-10-31 17:01:00)

hollywoodhaft (wenn's denn das Wort überhaupt gibt)


Sorry fürs "Senf dazugeben" (;)), aber das kostet Tantiemen! :d


und die anderen 163 funde unter google, alle auch von dir? }:)


Die haben brav bezahlt...:d

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

Death Proof braucht lange bis er richtig in die Gänge kommt. Was mir nicht gefallen hat, waren die Frauen Gespräche, die einfach zu sehr in die Längen gezogen wurden. Dabei verliert man schnell mal das Interesse am Film (Schade:().

Hatte aber auch Positive Sachen. Der alte Kurt spielt seine Rolle als Bösewicht wirklich Klasse und der Schluss (letzte 15min) macht Spass.

Fazit: Der Film hält meiner Meinung nach nicht was er verspricht. Es fehlt an Spannung, besseren Dialoge und mehr Unterhaltung.

()=()'s Wertung: 3.0 Sterne

Also bitte Leute, irgendwann ists gut.

Tarantino hat den Schauspielern immer gerne einfache, fast schon sinnleer wirkende Dialoge auswendig lernen lassen, aber der Unterschied war, dass sie a) nur sinnleer WIRKTEN, während sie bei Death Proof sinnleer SIND, b) für viel Situationskomik sorgten, während sie hier nicht eine Minute lustig sind und c) nicht 95% des Filmes ausmachten. Wem wollte Tarantino damit überhaupt ansprechen? Die Männer langweilen sich zu Tode mit dem Endlosgeschwafel und für sie wirkt das wie Werbeunterbrechung bis das kommt, was man will und die Frauen stellen sich die Frage, was für ein weltfremder Mensch der Regisseur nur ist. @Outnow-Kritiker: Die Dialoge sind überhaupt nicht authentisch, kein Mädchen der Welt redet so.

Und nicht einmal die langersehnte Action überzeugt. Von der Blonden habe ich einen originelleren Tod erwartet. Die Verfolgsjagden sind zwar nicht schlecht insziniert, aber ihnen fehlt der Pfiff. Es werden einfach nur Autos gerammt, gelegentlich wackelt mal ne Frau auf der Haube.

Vorhersehbar war sowieso alles. Ein Gähn für die künstlichen Filmfehler die lustig sein sollen und ein Gähn hoch 10 für einen Tarantino, der ja sooo toll ist, wenn er die Filmgeschichte (und nebenbei sich selbst) zitiert. Das einzig Gelungene am Film war die Musik.

[Editiert von First It Giveth am 2007-12-19 02:08:02]

First It Giveth's Wertung: 1.0 Sterne

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Na gut... Das war mein erster Tarantino, aber das war ein ganz schlechter Start! Nichts gegen Leute, die Death Proof gut finden, der Film ist ein klarer Fall von "Hate it or love it".
Aber ein Film sollte schon etwas mehr als fluchende Girlies, Flimmerbild und zwei Autoszenen beinhalten.

Zitat neh (2007-05-25 20:02:00)

Der Film beschert dem Publikum vorallem eines: Girlietalk. Dazu kommt ein Crash, plus eine kurze, mässig inszenierte Verfolgungsjagd.

Die Dialoge der Mädels mögen ja authentisch sein ("ja, wir fluchen auch dauernd"), aber Hand aufs Herz: Nach zwei Minuten fängts an zu nerven. Und es ist kein Ende in Sicht. Der Kinobesucher versinkt also immer tiefer im Kinosessel, wird beim Lapdance kurz aus den Träumen gerissen, und Mitte Film freudig hellwach, als Stuntman Mike endlich seinem Beruf gerecht wird. Doch kaum ist die Szene vorüber, kommen - das kann ja nicht sein! - erneute vier Girlies. Und man sackt zurück in den Kinosessel.


Besser könnte man es nicht umschreiben. Kaum hat man das Gefühl "Na endlich ist die Exposition durch", gibts einen Crash und alles versandet wieder und es resultiert in noch mehr Girlie-Talk.

Der Film ist Trash in Reinform, leider nicht die Art Trash, die mir zusagt.
Das Highlight des Films ist Kurt Russell, dem man allerdings etwas mehr Screentime gönnen würde. Und kaum fängt die zweite Girl-Group ihren Angriff an und man sich denkt, dass jetzt das, was einem in Trailern und Beschrieben versprochen wurde, anfängt, sieht man auf die Uhr und merkt: "Hey, in 15 Minuten ist fertig!"

Es mag Leute geben, die den Film genial finden, herrlich, brilliant, ich zähle mich nicht dazu, aber ich lasse jedem seine Meinung.
Ich habe einige Male wegen wirklich flotten Sprüchen lachen müssen (einmal sogar wegen den Girls!), Kurt Russell ist cool, der Soundtrack gibt (zumindest teilweise) etwas her und die Kühlerhaubenfigur von Mike ist eine Anspielung auf Convoy mit Kris Kristofferson, der heute Russell vom Aussehen her nicht unähnlich ist.
2,5

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

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Zitat El Chupanebrey (2008-01-24 16:45:06)

Na gut... Das war mein erster Tarantino, aber das war ein ganz schlechter Start!


Jep, du hättest besser mit Pulp Fiction oder Kill Bill angefangen, dann hättest du gewusst, ob es sich für dich lohnt, sich auch noch auf sein hier auf outnow.ch umstrittenstes Werk einzulassen.
Death Proof ist auch nicht mein Lieblings-Tarantino, finde ihn aber trotzdem verdammt cool. Aber Pulp Fiction ist da schon noch einige Klassen weiter oben. ;)

psg's Wertung: 5.0 Sterne

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Zitat henker (2008-01-24 17:41:48)
Zitat El Chupanebrey (2008-01-24 16:45:06)

Na gut... Das war mein erster Tarantino, aber das war ein ganz schlechter Start!


Jep, du hättest besser mit Pulp Fiction oder Kill Bill angefangen, dann hättest du gewusst, ob es sich für dich lohnt, sich auch noch auf sein hier auf outnow.ch umstrittenstes Werk einzulassen.
Death Proof ist auch nicht mein Lieblings-Tarantino, finde ihn aber trotzdem verdammt cool. Aber Pulp Fiction ist da schon noch einige Klassen weiter oben. ;)


Na, da freu ich mich doch drauf! ;)

El Chupanebrey's Wertung: 2.0 Sterne

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Zitat El Chupanebrey (2008-01-24 19:13:44)
Zitat henker (2008-01-24 17:41:48)
Zitat El Chupanebrey (2008-01-24 16:45:06)

Na gut... Das war mein erster Tarantino, aber das war ein ganz schlechter Start!


Jep, du hättest besser mit Pulp Fiction oder Kill Bill angefangen, dann hättest du gewusst, ob es sich für dich lohnt, sich auch noch auf sein hier auf outnow.ch umstrittenstes Werk einzulassen.
Death Proof ist auch nicht mein Lieblings-Tarantino, finde ihn aber trotzdem verdammt cool. Aber Pulp Fiction ist da schon noch einige Klassen weiter oben. ;)


Na, da freu ich mich doch drauf! ;)


stell dir vor, pulp fiction hat sogar mir als tarantino-muffel gefallen ;)

farossi's Wertung: Noch nicht bewertet

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Tarantino spaltet mit diesem Werk erneut die Zuschauerschaft. "Death Proof" sieht aus wie Grindhouse, ist aber ein ziemlich typischer Tarantino - Flick. Spannung kommt selten auf und der Film wird bis auf "Kill Bill Vol.1" fast nur von Dialogen dominiert. Kurt Russel kann als ach so fieser Highwayprolo mit Sprung in der Schüssel überzeugen. Leider vergisst Tarantino bei all dem Gelabbers, den anderen weiblichen Figuren wirklich Charakter zu geben.In seiner kürzeren Fassung, macht der Film bestimmt mehr her, als in der Langfassung. Die Crashszene kommt recht derb daher und die finale Verfolgungsjagd machte auch echt Laune, nur dazwischen gab es viel Leerlauf. Immerhin gab es Auftritte von Nicky Katt, Marley Shelton als Dr. Block, Michael Parks und Sohn sowie Tarantino als Barkeeper und Eli "Hostel" Roth.x(

mülltonne's Wertung: 3.0 Sterne

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Death Proof passt doch!

Habe mich nun bis heute eher distanziert von diesem Tarantino-Knüller unter anderem wegen der erwähnten und oft kritisierten Frauen-Tratschereien, aber hej, so schlimm wars doch gar nicht. Die stilsicheren Mädels wurden derart attraktiv aus den vielfältigen Kamerawinkeln präsentiert, so dass es den Bildern eine stark ästhetische Note verlieh. Die Kamera war allgemein eh der Hammer!

Tarantino gehört dennoch klar hinter die Kamera....und nicht ein einziges Frame davor!:o)

Fazit: Absolut empfehlenswert, aber eher ein untypisches Werk vom Regisseur!

---- Spannend, unterhaltsam, TOP-Soundtrack, Grindhouse-Feeling! -----

lutzefutz's Wertung: 5.0 Sterne

Es hätte wirklich ein tolles Erlebnis werden können. Ich sass in einem Car mit etwa 40 Personen. Es war schon fast halb zwölf spät abends. Es stand uns noch eine zweistündige Fahrt bevor bis wir zu Hause ankamen. Um in einem Car die Müdigkeit und Langweile zu überwinden muss natürlich ein Film her, und prompt hatte auch einer einen dabei. Nicht irgendeine romantische Komödie bei der man schon nach kurzer Zeit die Augen schliessen und ein Nickerchen machen kann. Nein! Die Rede ist hier von Death Proof (Todsicher). Ein Film, der anscheinend rasant Action und knallharte Dialoge zu bieten hat. Grosse Vorfreude herrschte bei mir, weil ich nun einen sicher unterhaltsamen und von Kritiker gefeierten Streifen reinziehen durfte. Der Höhepunkt war für mich aber, dass dieser Thriller von Regie-Ass Quentin Tarantino stammte, der sein Handwerk ja gut verstehen soll und von dem ich bisher noch keinen Film gesehen habe. Schliesslich entstand durch ihn Kultfilme wie Reservoir Dogs, Pulp Fiction und der Zweiteiler Kill Bill. Sein neustes Werk konnte also einfach nur grandios sein. Sollte also kein Problem sein, mich und die restlichen Leute für knappe zwei Stunden bei Laune und wach zu halten und mich davon abzulenken, dass der Sessel in dem ich sass, nicht sehr angenehm war.

Doch grosse Vorfreude wurde schon bald durch riesige Langweile verdrängt. Das ganze begann mit drei Frauen, die durch das Drehbuch verdammt werden, einander völlig unnötig voll zu labern. Manche Leute mögen sich vielleicht an den Dialogen des Films erfreuen, die durch Tarantino höchstpersönlich entstanden sind. Ich konnte mit ihnen leider überhaupt nichts anfangen. Und Hey!! Ich war nicht mal der einzige. Nach dem ersten Auto Crash mit Stuntman Mike (Kurt Russel ist es zu verdanken, dass ich diesen sch*** durch gestanden habe) fragten sich viele verständlicherweise ob der Film noch ins Sinnlosere abdriften konnte. Die weiterführende Story (sorry, aber die hatte nun wirklich keinen Sinn mehr und könnt aus irgendeiner Cornflakes Packung stammen) war der Auslöser dafür, das in meiner Sitzgegend mehr als die Hälfte der Personen einschliefen (darunter auch Leute, die sich wie ich unermesslich auf den Film gefreut haben). Mein Sessel wurde immer unbequemer und gab so keine gute Schlaffläche ab. Mir ist immer noch unbegreiflich, warum ich meine Augen nicht von Bildschirm abgewendet und ein bisschen Musik mit meinem MP3 gehört habe. Ich hatte wohl einfach noch einen kleinen Hoffnungsschimmer in mir, der gebangt darauf wartete, dass sich der Streifen gegen Ende noch ein wenig von der miserablen Richtung die er fuhr abwenden und steigern würde. Denkste. Das einzige was sich noch ein wenig veränderte war die Lautstärke, die sich im Finale recht steigerte und somit viele aus dem Schlaf riss und zwang in die Glotze zu schauen. Der Schluss löste bei mir wirklich nur Kopfschütteln aus. Ich habe mich schon oft an Bund Spencer und Terence Hill Schlägereien erfreut, doch die Schlussszene bewirkte das pure Gegenteil. Und plötzlich erschien mit dem Ko-Schlag der " The End" Schriftzug. Ein Blick auf den Stundenzeiger meiner Uhr liess mich überraschen. Ich hätte schwören können, dass die Car-Fahrt nun schon drei Stunden angedauert hatte. Doch es waren seit unserer Abfahrt nur knappe zwei Stunden vergangen. Die Schuld für diesen Irrtum durfte ich problemlos dem miserablen Streifen zu schieben. Hätte wirklich nicht gedacht, dass Tarantino eine solche "Death Boring" Produktion macht. Kann froh sein, dass ich mir die DVD nicht gekauft habe, sonst hätte ich für diesen Mist auch noch bezahlen müssen.

Dafür gibt es nur ein Sternchen für den einzigen Lichtblitz des Filmes; Kurt Russel. Trotzdem. Das Beste war wohl doch die Trailer Vorschau zu "Planet Terror" (hat mir irgendwie gefallen). Kann wirklich nur hoffen, dass Robert Rodriguez seine Arbeit besser macht als sein Kollege. Könnte da aber wiederum enttäuscht werden, da Tarantino und Rodriguez anscheinend sehr ähnliche Filme machen. v

nick*'s Wertung: 1.0 Sterne

@nick*
Naja man kann ja nicht eine mühsame carfahrt für den film verantwortlich machen. ich persönlich fand "death proof" ja auch nicht gerade herausragend, aber wer bisher keinen film von tarantino gesehn hatte, der sollte sein mund nicht soooo weit aufreissen. Tarantino hat 500x mehr filme als du gesehen und in "death proof" sind davon unzählige anspielungen versteckt, welche dem Film doch noch eine gewisse Substanz geben.
Noch eine Frage: hast du den Film in original-ton gesehen?

nonsense's Wertung: 4.0 Sterne

Klar schaue ich mir Filme lieber im Original an (tönt natürlich viel besser). Aber da gab es ein "klitzekleines" Problem, dass mich daran hinderte. 1. Viele der Leute im Car wären wohl einfach zu müde gewesen um den eingeblendeten Untertitel "toujours" lesen zu müssen. Schliesslich können nicht alle perfekt Englisch und hätten dem Film nicht einfach problemlos folgen können. Und 2. hätte man den Untertitel sowieso (fast) nicht lesen können, da der Bildschirm eine nicht sehr grosse Bildfläche abgab. 3. fällt mir im Moment dazu gerade nichts ein. Es hätte also wohl eine Protest-Welle ausgelöst, wenn ich mich zu Beginn des Films aus meinem (unbequemen) Sessel erhoben hätte um den Ton zu verändern. Das Original kam also irgendwie nicht in Frage, wenn du mich verstehst. Nähme mich aber wunder, was du vom Original Ton halltest.
Mag ja gut sein, dass ich einen schlechten Tarantino Start erwischt habe. Ich glaube ohne weiteres, dass seine Vorgänger Filme um einiges besser sind als Death Proof (Pulp Fiction etc. wurden auf OutNow ja hauptsächlich positiv bewertet). Wenn es irgendwie geht, werde ich mir vielleicht seine anderen Werke ein Tages auch zu gemühte ziehen. Und natürlich bestreite ich überhaupt nicht, dass Tarantino viel mehr Film Erfahrung hat als ich (ist ja logisch). Aber er kann von mir aus soooo manchen Film mehr gesehen haben als ich. Ich fand Death Proof leider immer noch soooo schlecht. Aber ja, jedem das Seine. Du fandest gewisse Substanzen im Film die ihn sehenswert machen. Ich konnte sie leider nicht entdecken. Aber vielleicht fallen sie mir nach ein paar weiteren Tarantino Filme dann auch irgendwo auf.

Ach ja, da wäre dann noch etwas. Könnte sein das du dich ein bisschen vertippt oder einen mathematischen Fehler begangen hast. Ich gebe ja zu, dass ich noch keine sehr grosse Erfahrung mit Filmen habe (bin ja noch nicht der Älteste). Doch so ein paar wenige hab ich schon gesehen (würde sagen, 400 sind's mindestens). Aber wenn ich da so nachrechne, hat Mr. Tarantino, nach deiner Aussage gegenüber mir, 200'000 Filme in seinem ganzen Leben gesehen. Finde ich jetzt eine ziemlich gewagte Bemerkung. Ich habe da ein wenig recherchiert. Klar, Tarantino hat sich sicher schon so manchen Streifen rein gezogen. Arbeitete ja schliesslich mal in einer Videothek und hatte somit Zugang zu so vielen verschiedenen Werken der Filmgeschichte. Und er ist ja jetzt 44 Jahre alt (kann man übriges alles bei Wikipedia nachlesen).Wenn er sich also von Geburt an (das glaube ich zwar eher nicht) bis heute jeden Tag einen Film angeschaut hätte, würde das rein Mathematisch bedeuten, dass er auf eine Filmzahl von ca. 16'000 käme. Sicher hat er sich an so vielen Tagen mehr als einen angesehen, aber er würde dann immer noch sehr, sehr weit von deiner geschätzten Zahl entfernt sein. Ich würde also die Bemerkung "500 mal mehr als du", die du erwähnt hast, noch ein Mal überdenken.


[Editiert von nick* am 2008-03-22 15:59:22]

nick*'s Wertung: 1.0 Sterne

500x mehr ist, da hast du natürlich recht, sehr übertrieben. Ich konnte ja nicht ahnen, dass du mathematische überprüfungen durchführst...naja sollte jedenfalls nicht beleidigend gemeint sein.

nonsense's Wertung: 4.0 Sterne

No problem.:d

nick*'s Wertung: 1.0 Sterne

interessante diskussion... :o

pb's Wertung: 3.0 Sterne

Irgendwie versteh ich nicht wie so viele Leute diesen Film sooooo schlecht bewerten können. Kein Top-Tarantino Film, aber immer noch klasse ! Es wimmelt hier irgendwie nur von Action-Freaks, die geniale Dialoge nicht schätzen.

Micholos' Wertung: 5.0 Sterne

Zitat Micholos (2008-04-22 12:54:32)

die geniale Dialoge nicht schätzen.


welche genialen Dialoge?

db's Wertung: 3.0 Sterne

Sorry, aber mit solchen Dialogen kann ich überhaupt nichts anfangen. Na ja. Werde mir nächste Woche mal Pulp Fiction rein ziehen. Vielleicht werde ich ja dann doch noch ein Fan von Tarantinos Dialogen.;) An den Kommunikationen in Death Proof werde ich aber wohl nie gefallen finden, denn die waren meiner Meinung einfach grotten schlecht. Bin eben ein Action-Freak;)

nick*'s Wertung: 1.0 Sterne

Ist natürlich geschmackssache. Pulp Fiction ist aber unbestritten einer der besten Filme aller Zeiten !

Micholos' Wertung: 5.0 Sterne

Naja, das meiste was in Death Proof runtergeleiert wurde, ist geschnorre auf Superbad-Niveau, womit ich nunmal überhaupt nichts anfangen kann.

db's Wertung: 3.0 Sterne

Ich kann verstehen warum manche death proof nicht gut finden. Es ist sicher kein film den man sich mit freunden ansehen sollte um spass zu haben(im gegensatz zu planet terror) Aber mich hat der film beim zweiten mal schauen umgehauen. Ganz klar geschmackssache doch an der finalen verfolgungsjagd kann nieman etwas aussetzen.
Die hauptsache ist: mir hats gefallen und alles andere ist mir eigentlich egal.

mr.wolf's Wertung: 5.0 Sterne

Es kommen ja einige charaktere von planet terror auch in death proof vor. z. B. Earl McGraw und das spital ist ja auch das selbe. Aber kann es sein, dass die zwei jungen frauen, die beim lapdance im hintergrund stehen die Babysitter aus planet terror sind? Bin mir nicht sicher aber könnte doch sein. Wenn euch noch mehr solche dinge aufgefallen sind könnt ihr ja darüber schreiben. Würde mich interessieren was sonst noch in beiden filmen vorkommt.

mr.wolf's Wertung: 5.0 Sterne


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