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Beitrag Breath - Soom

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Breath - Soom oder: Like a lame Ki-Duk


Soom ist wohl das schlechteste Stück Film, das mir in Cannes bis jetzt über die Leinwand flimmerte. Surrealistisches Kino in Ehren, aber die ganze Geschichte ist völlig absurd. Man weiss nicht einmal, wie die Beziehnung zwischen Yeon und Jin in der Vergangenheit aussah. Jins Antwort "Exfreund" wird nachher nämlich wieder hinterfragt, und so muss man sich folgendes Szenario vorstellen:

Eine verheiratete Frau entscheidet, einen wildfremden Mörder zu besuchen, ihn zu besingen und mit ihm zu schlafen. Dabei watschelt sie leichtbekleidet bei unternull-Temperaturen herum, ohne überhaupt eine Gänsehaut zu kriegen. Der Gefangene kann Tage nachdem er sich eine Zahnbürste in den Hals gerammt hat, wieder vergnügt in seiner Zelle herumhüpfen. Und der voyeristische Gefängisdirektor, den man nie zu Gesicht bekommt, lässt Yeons Ehemann ohne Weiteres ins Besucherzimmer, wo er doch wissen muss, das dies das Ende der Besuche Yeons und somit auch das Ende seiner persönlichen Latenight-Show ist.

Dazu kommt, dass Yeons schrille Stimme bei ihren Karaokeeinlagen einfach unerträglich ist. Da die Dialoge in diesem Film ohnehin schon sehr sparsam gehalten sind, wirken die Gesänge wie eine Ohrfeige Richtung Zuschauer. Fazit: Ein absurdes Familiendrama mit massenhaft logischen Fehlern, einer grunddepressiven Stimmung, vielen langatmigen Szenen und einer sehr mässigen schauspielerischen Leistung.

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neh's Wertung: 1.5 Sterne


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