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Beitrag The Pursuit of Happyness
The Pursuit of Happyness oder: Lebe den amerikanischen Traum Wir wissens inzwischen. Die Geschichte des "echten" Chris Garner ist kein Fantasiegespinst irgendwelcher Drehbuchschreiber, sondern Realität. Vielleicht ein bisschen zusätzlich dramatisiert, aber der Mann soll es wirklich von ganz unten bis an die Spitze geschafft haben. Will Smith hat sich diesem Thema angenommen und hat seinen leiblichen Sohn Jaden Smith grad mitgenommen. Im Amerika ist The Pursuit of Happyness hervorragend gelaufen und konnte über 160 Millionen Dollar einspielen. Ja, so Geschichten vom Underdog, der sich an die Spitze kämpft, kommen gut an. Das hat auch die Jury der Academy-Awards gedacht und Will Smith mit einer Nomination für die beste männliche Hauptrolle bedacht. Gewonnen hat dann zwar The Last King of Scotland, aber Will Smith darf sich attestieren lassen, selten einmal so gut über die Leinwand, respektive den TV-Bildschirm gespielt zu haben. Der Schritt vom Actionjungen mit grosser Klappe zum "ernsthaften" Schauspieler ist ihm hiermit definitiv gelungen. Herzig ist Jaden Smith, der mit seiner Steckdosenfrisur den Erwachsenen fast die Show stiehlt. Den Jungen will man definitiv in den Arm nehmen und so richtig durchknuddeln. Unsympathisch ist dafür Thandie Newton, aber das liegt natürlich an ihrer Rolle, die sie überzeugend meistert. In einer Nebenrolle ist übrigens Dan Castellaneta zu sehen, den man wohl besser als Stimme von Homer Simpson kennt. Wers gern etwas kitschig mag, sich dem amerikanischen Traum nicht verschliesst und auf gute Schauspiel-Leistungen steht, der macht mit dem Erwerb von Pursuit of Happyness auf DVD einen guten Zug. Zeitweise etwas gar dick aufgetragen, kämpft sich unser Mann mit Schnauz durch die Gesellschaft und trotzt allen Widerständen, die sich ihm in den Weg stellen. Aus diesem Material sind Helden gemacht. Das kann Chris Gardner bezeugen, wenn er in der letzten Szene des Films persönlich durchs Bild läuft. Die Extras der DVD befassen sich natürlich mehrheitlich mit der Person Chris Gardner, der in einem Gespräch und in einem speziellen Feature mehr als genug zu Wort kommt. Das Vater/Sohn-Gespann Smith wird ebenfalls kurz beleuchtet und die Geheimnisse zur Lüftung des Rubik-Würfel werden ebenfalls vorgestellt. Respekt denjenigen, die das Teil innert Sekunden zusammendrehen können. Der Audiokommentar vom Regisseur ist angenehm und sicher eine Alternative für zusätzliche Infos. In Sachen Ton und Bild wird hohes Niveau geboten, obwohl das Dolby Digital 5.1 bei einem eher ruhigen Film nicht so richtig zur Geltung kommt. |


