Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Shooter
Shooter oder: Einmal durchladen, bitte! Der Trailer zu Shooter sah nach einem coolen Actionfilm aus, mit Mark Wahlberg konnte man den Dauerflucher aus The Departed verpflichten und Verschwörungsfilme sind doch eh immer cool. Dazu hatte Regisseur Antoine Fuqua schon mit Training Day oder Bait bewiesen, dass er was von Action versteht. Über sein Tears of the Sun legen wir einfach mal den Mantel des Vergessens. Die Geschichte des kleinen Mannes, der für sein Land sein Leben (fast) opfert und dafür schlecht entschädigt wird, wurde schon in manchen Filmen verwurstet. Dass aber dieser Mann in Shooter selbst einer Fliege aus weiter Entfernung das Auge ausschiessen könnte, sollte eigentlich die Hauptfigur interessanter machen. Leider gelingt das wenig bis gar nicht und den guten Eindruck, den Mark Wahlberg in The Departed hinterlassen hat, versaut er sich hiermit wieder. Zwar zeigt er mehrfach seine super trainierten Oberarme, aber er tut sich schwer mit der Charaktertiefe seiner Figur. Die enttäuschen lahme Story tut ihr übriges dazu. Danny Glover ist (oder war?) eigentlich mal ein ganz guter Schauspieler. Immerhin hat er in Predator 2 seinen Mann gestanden und in The Color Purple war er auch toll. Was aber ist passiert mit ihm, dass er nun extrem nervend lispelnd durch einen Film wie diesen tapsen muss? Er scheint nur noch ein Schatten seiner früheren Tage zu sein. Und nicht alles davon darf man aufs Alter schieben. Michael Pena ist glücklicherweise schon fast ein Highlight dieses Films. Seine Figur des unerfahrenen FBI-Agenten, der auch mal einen lustigen Spruch bringt, lockert diesen ernsten und zu lang geratenen Waffenfilm auf. Fazit: Shooter braucht eine Weile, bis die Action los geht und steigert sich dann leider nur kurzfristig. Zu lang ist der Film geworden und dadurch werden einzelne Szenen halt einfach bis ins Unendliche gezogen. Dazu überzeugen leider nur die Schiess-Sequenzen, aber leider nicht die Darsteller. Schön aber, dass Altstar Ned Beatty (Superman 2, Deliverance) sich mal wieder einem grösseren Publikum zeigt. |
schade, wenn das ding nur mittelprächtig wurde... aber als ich las, das wahlberg den lee swagger gibt, hatte ich schon ziemlich bedenken. jänu, lesen wir halt das buch wieder mal. |
also ich kann dem review von muri nicht zustimmen. ich fand den ganzen film genial und dachte:"endlich wieder mal ein action-film der hält was er verspricht". |
ich kenne den film ja noch nicht, bin aber über die bewertung erstaunt weil gewisse tv zeitschriften den film absolut positiv bewerten und den film hoch loben. na mal sehen... |
^jo, werd micr den streifen wohl mal zu gemüte führen. ein marine-sniper, das verspricht zumindest einiges an guter action. |
Guter und spannender Action-Streifen, bei dem leider der Schluss ziemlich missraten ist; schade, denn die ersten 3/4 des Films haben mir wirklich sehr gut gefallen. |
Viel Action und Headshots gibts, was soll ein Film mit dem Namen "Shooter" auch anderes bieten. Überrascht war ich von der durchaus netten Inzenierung der ganzen Sniperaction und der Jagd. Mark Wahlberg spielt solide dem Film entsprechend. Dazu ist das ganze garniert mit vielen tollen Landschaftbildern und Kamerafahrten. Kommt zwar im Endeffekt nicht ganz an Topfilme rund ums Thema Sündenbock wie Bourne Supremacy heran, aber für einen effektgeladenen spanneden Kinobesuch reichts allemal! |
1 Std eine Sechs, die nächste 1/2 Std eine Vier und die letzte 1/2 Std leider fast nur noch eine Zwei. |
Shooter oder: Ihr kriegt mich nicht! Ein mit Action geladener Streifen der mit guten Schauspieler bestückt ist. Mark Wahlberg kann nach wie vor in einem Film mitmachen bei dem viel Action, Spannung und auch ein wenig Humor vorhanden ist. Nachdem ich bei The Departed ein wenig von ihm enttäuscht war, hatte ich meine Bedenken wie er sich hier machen würde. Doch ich war positiv überrascht. Nie wirkt seine Rolle als unglaubwürdig. Dies gilt auch für die anderen (ich sag jetzt mal wenig bekannteren) Schauspieler. Ganz gut hat mir auch Michael Peña gefallen; vom kleinen Möchtegern-FBI Agenten zum Mini-Hero. Als einziger konnte mich nur der schon älter gewordene Danny Glover nicht ganz überzeugen, ist aber halb so schlimm. Spoiler zum Lesen Text markieren
Für alle die Action-Filme mögen ohne dabei gross die Geschichte oder die Logik zu hinterfragen - für die anderen nicht wirklich. |
fuer mein geschmack viel viel viel zu amerikanisch (juhu waffen juhu militaer juhu ein held juhu ein praesident juhu ein attentat juhu FBI etc etc) und die kritik am boesen boesen system am ende hat den vogel ganz abgeschossen (und zwar aus einer riesendistanz). |
geiler film! macht wirklich laune, die military szenen sind wirklich gut. hat auch n paar echt gute lacher, auch gegen die aktuelle us-politik, fand ich gelungen. zudem hat die kleine einen absolut umwerfenden südstaaten (?) dialekt ;) und ihre szene mit der shotgun hat auch gefallen. gibs ihm, missy! abzug gibts für die zum teil unrealistischen sächelchen. ein beispiel: die pros schaffen es nicht, einen einzelnen mann, der zu fuss unterwegs ist, von einem heli aus mit dauerfeuer zu treffen aus einer distanz von wenigen metern? ja sicher... auch die ohrfeige, dies für den guten wahlberg setzt, ist schon fast peinlich gespielt. wennschon ihrfeigen, dann zieh auch durch! so bleibenb die figuren halt ein wenig grob gezeichnet. aber eben, wer über diese kleinen schwächen hinwegesehen kann, kriegt hochklassige action geboten! |
knallhart und stehts packend |
nach dem film hatte ich gemischte gefühle....wie schon gesagt, super landschaftsbilder, tolle kamerafahrten, ansehnliche action. aber der selbst-justiz schluss hätte nicht sein müssen. mir hat der ansatz besser gefallen dass man eben nicht immer gewinnen kann und die bösen auch mal davon kommen. aber trotzdem wircklich sehenswert. wobei natürlich swagger jason bourne nie und nimmer das wasser reichen kann |
Dieser Film ist genau auf meine Interessen abgestimmt. |
Zitat elgato88 (2007-04-24 07:48:20)
Mir gefiel der Schluss. Es bestätigt Swaggers Charakter nochmals als harten, rächerischen und selbstjustizergreifenden Kerl. [Editiert von S-E-A-L am 2008-07-30 11:16:41] |
Irgendwie hatten wir das doch alles schon? Nichts neues! Das nächste mal können Sie einfach den Bourne nehmen Matt Damon heraus schneiden Marki Mark copy paste rein, den hintergrund ein bisschen ändern, und schon steht der Film. Kommt doch viel billiger ;-) |
ich kann muri (redakteur dieses artikels) auch nicht zustimmen. für mich war dies wieder mal ein verdammt guter Film! Action, guter Film-Score (Soundtrack), interessante Schauspieler und ein sehr gelungener Mark Wahlberg! Zwar war der Film teils etwas voraussehbar (besonders der Anfang), aber danach spannend gehalten. Spoiler zum Lesen Text markieren
Dafür einen sehr guten Schluss! Zwar immer noch amerikanisch und patriotisch, aber find ich hier nicht so übetrieben und passt noch zur Story. Die 2h Film kamen mir vor wie 30min. Hatte eine sehr gute Unterhaltung! |

