Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Mr. Bean's Holiday
Mr. Bean's Holiday oder: Der neue Bean und das Meer Wer heute nach einem männlichen Komiker mit B fragt, der nicht ganz versteht, wie die Welt funktioniert, und immer den selben, leicht altmodischen Anzug trägt, bekommt wohl eher den Namen Borat zu hören als Bean. Der kasachische Reporter alias Sacha Baron Cohen ist der Comedian der Stunde. Rowan Atkinsons weltweit wiedererkennbare Figur des kindischen Fieslings ward lang nicht mehr gesehen. Zehn Jahre ist es her seit dem letzten Bean-Film. Atkinson, der nie einen Hehl draus machte, dass er seine erfolgreichste Schöpfung nicht sonderlich mochte, hat ihn lange eingemottet. In Mr. Bean's Holiday holt er seine Tweed-Jacke und die dünne rote Kravatte ein allerletztes Mal aus dem Schrank. Anders als in Bean: The Movie spricht Mr. Bean hier wieder weniger. Es ist eine Rückbesinnung auf die alten Stärken der visuellen Gags. Obwohl russisch und französisch gesprochen wird, bräuchte der Film praktisch keine Synchronisation. Der Plot ist nichts mehr als die Aneinanderreihung einiger Sketche. Bean zitiert die Besten: den schon im Titel offensichtlichen Jaques Tati, Sesselhüpfer Roberto Benigni und sich selbst. Dass dabei ein paar seiner eigenen Witze von früher wiederholt werden, sei Atkinson verziehen. Beans Krawatte muss einfach mindestens einmal eingeklemmt werden. Aber einige der Witze sind unglaublich spassig. Ein Running Gag beschreibt, wie Bean eine ganze Reihe von Telefonnummern ausprobiert, um den Vater des Jungen zu benachrichtigen. Wen er da alles gerade stört, ist - Handy sei dank - sehr originell. Auch in Sachen Videokamera ist Bean auf der Höhe der Zeit. Der Einsatz selber geschossener Bilder ist gekonnt. Atkinson hat seine Figur im Griff wie in den besten Tagen. Der junge Husky sieht nett aus und ist gar nicht mal so schlecht als Mini-Bean. De Caunes (neben Gainsbourg die andere süsse Französin in The Science of Sleep) ist supersympathisch. Ein kleiner Scenestealer ist aber Willem Defoe. Er mimt einen Scheissfilmer im Stile von Vincent Gallo, der mit egozentrischem Hardcore Arthouse das versammelte Cannes-Premierenpublikum vergrault. Solche Seitenhiebe auf den internationalen Festivalbetrieb machen allen klar: Hier geht es um Feel-Good-Unterhaltung. Und Mr. Bean gehört nicht umsonst zu beliebtesten in diesem Fach. Auch wenn die Figur schon siebzehn Jahre auf dem Buckel hat, mit Borat mithalten kann Bean immer noch. Ein Sequel das besser ist als Teil 1 muss Sacha Baron Cohen erstmal noch nachlegen. |
was stimmt nun?? http://www.moviemaze.de/filme/1761/mr-bean-macht-ferien.html bin gespannt auf den film... |
Zitat rm (2007-03-26 15:22:00)
Gestern Abend, 25.03.07 auf Ich mochte die Serie Mr. Bean nicht wirklich. War mir zu sprachlos, das Ganze. Doch als Johnny English fand ich Atkinson (r)echt gut. Nach rms Review ist mein Interesse jedenfalls geweckt... Either you love it, or you don't. |
Zitat Blaque2 (2007-03-26 18:18:53)
Die Kritiken von moviemaze.de kann man nun wirklich nicht ernst nehmen... |
Zitat nd (2007-03-26 20:01:54)
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Ein witziger Bean, doch der Plot ist etwas zu gekünstelt und hält nicht wirklich zusammen. Trotzdem ist die Kinoszene und der Film des Regisseurs extrem witzig. [Editiert von El Chupanebrey am 2007-06-06 21:24:53] |
Das Gute vorneweg: Willem Dafoe ist wirklich klasse! Und die Szenen in Cannes sind das Lustigste am ganzen Film. Mehr solcher Phasen und der Film hätte es geschafft, mich 90 Minuten lang zu unterhalten. So bleib ich bei meinem Standpunkt, dass Mr. Bean in seinen Kurzfilmen absolut grandios und klasse ist, jedoch über längere Zeit rasant an Faszination verliert. Mit der Unschuld eines Kindes reist er hier durch Frankreich (übrigens schöne Bilder, die sie da geschossen haben...) und geht allen (dem Publikum inklusive) je länger je mehr auf den Senkel. Es hat ein paar ganz witzige Szenen (Restaurant, Cannes, Einschlafen im Auto), aber die Mehrheit ist leider Rollband-Komik und verwässert den Film zunehmend. Also nochmals: In den Kurzfilmen ist Mr. Bean optimal aufgehoben. Alles, was über 25 Minuten dauert, wird mühsam. Da helfen auch Auftritte von Jean Rochefort (cooler Klingelton...:) nicht. |
eigentlich müssten komödien ein trailer-verbot bekommen. den 80% der witze sind dann eh schon gezeigt und wer lacht schon gerne wegen dem gleichen gag ein zweites, drittes oder viertes mal? ein paar starke szenen retten den film vor einer wirklichen katastrophe. aber sonst dümpelt es im mittelmass dahin. monsieur bean funktioniert als tv-kurzversion sicher gut, aber im kino wird es einem obwohl der "kurzen" filmlänge schnell langweilig - ausser - und das ist wohl ein muss - man ist ein grosser Bean-fan. Was ich (un)glücklicherweise nicht bin. also, ihr lieben bean-fans, nicht böse sein, wenn ich eure sympathie nicht teile. i was NOT amused. |
Ich möchte diesen Film jetzt mal zum Anlass nehmen, um ein schleichendes Malaise in der derzeitigen Filmlandschaft auszusprechen. Der erste Bean-Film war ganz einfach sehr schlechtes Kino, aber das hier ist ein sehr schlechter Werbespot für eine Digitalkamera. Hat sich jemand darauf geachtet, wie oft der Markenzug dieses Geräts auf der Leinwand erscheint, und dass es von der ersten bis zur letzten Minute penetranter in Szene gesetzt wird als der Mann, der es mit sich herumträgt? Und braucht Mr. Bean inzwischen den PR-Dollar wirklich so dringend, dass er als eines seiner wenigen Worte "Dunlop" ausspricht? Sorry, aber meiner Ansicht nach geht man ins Kino, um aich einen Spielfilm anzusehen, und nicht, um sich Produkte andrehen zu lassen. |
Wann sagt Bean im Film denn Dunlop? |
Zitat rm (2007-03-31 13:42:30)
Bevor er zum ersten Mal in Sabines Wagen einsteigt, tanzt er ums Auto und freut sich an den Pneus. |
Zitat juz (2007-03-31 16:33:08)
er sagts AFAIK sogar 2x. Für alle die, die es beim ersten mal nicht verstanden haben |
Wegen Dunlop: Irgendwie muss sich ja die Filmindustrie noch finanzieren, wenn immer mehr Leute die Filme runtersaugen statt ins Kino gehen. |
naja. bei dem schrott, der zum teil im kino läuft, erstaunts doch nicht, dass die jüngeren das geld lieber andersweitig ausgeben. das raubkopien tatsächlich für einen signifikanten umsatzrückgang verantwortlich sind, ist alles andere als bewiesen. je nach dem wer die studie bezahlt, ist das resultat mal wieder so, dann so. es geht nämlich auch andersrum: eine theorie ist: die meisten die sich einen film runterladen, würden den eh nie im kino gucken gehen. wenn sie aber so ihren filmischen horizont erweitern, ist die wahrscheinlichkeit grösser, dass sie sich dann tatsächlich auch mal ins kino hocken oder ne dvd kaufen. auch wenn die kopierer sicher ihren teil dazu beitragen - für jeden mist verantwortlich sind sie sicher nicht.
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Der Verleih hat Freude:
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Also ein wenig mehr habe ich nach dieser positiven Review ja schon erwartet. Irgendwie sieht man es Atkinson an, dass er seine Figur nicht (mehr) ausstehen kann. Während der frühe Bean aus den TV-Serien in erster Linie durch seine unmöglich kindische und verklemmte Art Kultstatus erreichte, begnügt er sich hier grösstenteils mit albernem Herumgekasper, das ein durchschnittlich begabter Komiker locker hinkriegen würde. Mir ging das jedenfalls ziemlich bald auf den Keks. Dass die Story nicht viel hergibt, nun gut, das durfte ja erwartet werden. Aber zuweilen passieren derart hanebüchene Dinge, dass man sich an den Kopf greift. Beispiel gefällig? 1) Der Sohn des russischen Regisseurs weiss also die Handynummer seines Dads nicht auswendig und hat sie auch sonst nirgendwo notiert?? Das kann sich ja kaum jemand ernsthaft vorstellen... Klar, Story ist Nebensache. Aber solche lächerlichen Unstimmigkeiten vermiesen einem den Film schon etwas. Lustig waren die Szenen in Cannes mit Wichtigtuer Defoe, dessen Scheissfilm eine unerwartete Wendung nimmt sowie Beans Playback-Opernarie. Für mehr als 2 Sterne mag ich mich allerdings nicht erwärmen. |
Laut lachen muss man zwar selten, aber immer wieder grinsen und schmunzeln |
Zitat elgato88 (2007-04-14 14:43:57)
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Hab den Film diese Woche angeschaut und muss zugeben dass er nicht so schandbar schlecht ist wie manche sagen. Er kommt zwar nicht ganz an den "Katastrophen-Film" ran, gut is er aber trotzdem. Die erste Hälfte des Films ist eigentlich glatt zum einpennen, die Gags sind lanweilig etc, aber bei der zweiten Hälfte wird er auch zunehmend lustiger. |
Ich fand den Film noch sehr witzig.Der Film ist wahrscheindlich witziger wenn man ihn mit Kollegen gesehen hat. |
Ich fand den Film noch sehr witzig.Der Film ist wahrscheindlich witziger wenn man ihn mit Kollegen gesehen hat. |
Nerviger gehts nicht. Mr Bean ist so dumm, dass es nur noch nervt. Nur noch die sympathische Nebendarstellerin macht es einem ein bisschn angenehmer und william Dafoe ist wirklich lustig (im Gegensatz zu Bean). |
Ich bin überrascht, dass der Film hier so gut abschneidet, da ich wirklich gedacht habe, dass Mr. Bean's Holiday ein Flop wird. Aber dass ihn diverse Leute besser als den ersten Film finden, kann ich nicht verstehen... |
Atkinson überzeugt mit seiner Mimik und auch die Nebendarsteller sind gut. |
also ich fand den 2.bean nicht speziel. |
Der Film hat wirklich die unterschiedlichsten Kritiken. Deshalb war es schwierig sich schon bevor man den Film gesehen hat, eine Meinung zu verschaffen. Ich stelle mich eher zu den positiven. Aktinsons Gesichtausdrücke sind es schon nur wert den Streifen anzusehen (spielt einfach hervorragend). Man kann sich 90 Minuten lang hinsetzen, abschalten und sich wunderbar amüsieren. Für mich eine gelungene Komödie. |
Mr. Bean als Serie = GENIAL und Top, einmalig. Abgesehen von ab und zu schönen Bildern (Landschaft) hat der Film vielleicht 2 Lacher und sonst nur Müll und schwachsinnige Story. Weder für Kauf, noch zum Vermieten geeignet oder empfehlenswert! Kauft euch lieber die alten Serien, die waren 10 von 10! |

