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Beitrag The Fly

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The Fly oder: *summsumm*


Vincent Price steht mit seinem Namen für klassischen Grusel aus den guten alten Zeiten von Hollywood. Die Originalversion von The Fly war nur einer davon. Damals erzählte man die Geschichte eines Mannes, dessen Kopf mit demjenigen einer Fliege ausgetauscht wurde und der seinen menschlichen Kopf dafür auf dem Körper einer Fliege fand. Die Version von David Cronenberg geht das Thema etwas anders an und hat sich durch die Jahre zu einem Kultfilm entwickelt, der 1987 sogar mit einem Make-Up-Oscar ausgezeichnet wurde.

Der Film hält sich glücklicherweise nicht lang mit irgendwelchen Vorgeschichten auf, sondern zeigt schon nach ein paar Minuten die verhängnisvollen Teleportationskammern. Die ersten Tests (mit blutigem Resultat) passieren auch bald und der Film wird richtig schön lanciert. Und sobald der gute Jeff Goldblum selber in die Kammer steigt, nimmt auch der Gruselfaktor stetig zu, bis man sich im Finale bewiesen bekommt, dass der damalige Oscar richtigerweise an diesen Film ging.

Zwei junge und bis dahin noch nicht gross erfahrene Schauspieler durften die beiden Hauptrollen übernehmen. Jeff Goldblum spielt hervorragend und verliert auch in der schwierigsten Lage nicht seinen Sinn für Sarkasmus. So richtig auf den grossen Durchbruch musste der Lange dann aber bis 1993 warten, als er in Jurassic Park endlich und verdienterweise sich der Masse in Erinnerung rufen konnte. Seine Filmpartnerin Geena Davis mischelte zwar schon in Tootsie mit, konnte aber immerhin nach dem hier besprochenen Film noch ein paar Mal schön auf der Leinwand gesehen werden. Inzwischen scheint sie sich mehrheitlich für TV-Rollen zu interessieren.

Fazit: The Fly ist ein stimmungsvoller und teilweise recht ekliger Gruselfilm, der für einmal eine sehr interessante Geschichte erzählt und am Schluss auch für die Hartgesottenen etwas zum gucken gibt. Ein interessantes Thema, ein guter Film und für Regisseur David Cronenberg ein weiterer Schritt zum ganz grossen Meister hin. Einzelne, ein wenig gar blöde Szenen, verzeiht man drum gern.

Die DVD hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, bietet aber mit vielen Interviews der Beteiligten eine schöne Erinnerung an die damalige Zeit. Die damals noch jungen Akteure haben sichtlich Spass daran, von den Dreharbeiten zu erzählen und im ausführlichen Making-Of kriegt man ausserdem ein paar Szenen zu sehen, welche die Dreharbeiten in einem recht sympathischen Licht erscheinen lassen. Der Trailer zum Film macht den Abschluss.

Die deutsche Synchroversion tönt ein bisschen gar dumpf, während die Originalfassung sauber und klar daherkommt. Das Bild ist zollt hingegen dem Alter des Films Tribut und lässt die ansonsten gewohnte Qualität vermissen.

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muri's Wertung: 5 Sterne

Sehr interessanter und tragischer Film, welcher vor allem in der letzten halben Stunde mächtig aufdreht. Besonders Jeff Goldblums Verwandlung zur Fliege fand ich schlichtweg Genial.

()=()'s Wertung: 5.0 Sterne


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