Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Ghost Rider
Ghost Rider oder: Der Weg zum Hitzkopf Wenn Stan Lee und die Verantwortlichen des Comic-Verlages "Marvel" ihre Schatztruhe öffnen, dann springen sie heraus. Die schier unzähligen Superhelden, welche die Welt retten, spektakuläre Action garantieren, aber in ihren Rollen meist grausam unten durch müssen. Spiderman, Hulk, die Fantastic Four oder auch der Daredevil. Alle entsprangen dem Comicheft und fanden auf der grossen Leinwand ein neues, meist finanziell lohnendes, Dasein. Nun kommt die nächste Figur aus der Schatzrtruhe. Der Kopfgeldjäger des Teufels. Der Mann mit dem heissen Ofen. Er ist heisser als heiss. Er ist der Ghost Rider. Im Gegensatz zu seinen Kollegen ist der gute Feuermann auf seinem wirklich sackcoolen Töff bei uns nicht grad so bekannt, dass jedermann wüsste, um was es denn beim Ghost Rider geht. Drum lässt sich der Film auch anfangs etwas mehr Zeit, die Geschichte von Johnny Blaze zu erzählen. Sam Elliott als Sprecher mit dunkler Stimme passt dazu hervorragend. Es funkt an allen Ecken und Enden, die Geschichte wird interessant. Ein junger Bursche verkauft seine Seele, rettet damit seinen Vater, der dann aber (Teufel sei Dank) doch stirbt und muss alles zurücklassen, was ihm lieb und teuer ist. Tönt ja tragisch. Ist es auch. Denn durch diese Tragik wird die eigentliche Geschichte erst so richtig lanciert. Was dann folgt ist recht actionreich, teilweise erfrischend komisch (Nicholas Cage versucht seine "Kraft" einzusetzen, um eine Nadel zu desinfizieren...) und immer schön mit rockiger Musik unterlegt. Soweit so gut. Was leider kaum über den Durchschnitt kommt, ist die Basis der Geschichte. Ein Mann (Feuerkopf) muss vier böse Jungs vernichten, die ihm eh nicht gewachsen sind. Da kann noch so viel mit Special-Effects gearbeitet werden, der Ghost Rider kommt grad gar nie in die Bredouille, diese Kämpfe zu verlieren. Und das macht die Sache dann doch relativ langweilig. Über die Spezialeffekte kann man geteilter Meinung sein. S'hat ein paar ganz schöne Szenen drin. Leider wechseln die sich mit lächerlichen Momenten ab, die (unfreiwillig?) den Zuschauer zum lachen bringen. Schön aber, dass der Film ein paar Western-Elemente beinhaltet, die in ihrer Machart irgendwie an From Dusk till Dawn erinnern. Solide ist das Schauspiel. Nicholas Cage, seit World Trade Center und Wicker Man wieder in Frage gestellt, absolviert seinen Auftritt als heisser Supermann ganz sympathisch und passabel. Was die (Männer-)Welt jedoch an Eva Mendes findet, ist mir schleierhaft. Ausser ihrem tiefen Ausschnitt trägt sie kaum was zum Film bei. Da ist mir Peter Fonda schon lieber, der seiner teuflischen Figur sogar einen Hauch Sympathie verleihen kann. Und Sam Elliott ist sowieso der heimliche Star des Films. Fazit: Ghost Rider ist ein solides Comicabenteuer, das besser reinkommt, als es die ersten Trailers vermuten liessen, dann aber doch einige Schwächen offenbart. Eine Fortsetzung ist wohl nur eine Frage der Zeit und wenn dann auch mal ein anständiger Gegner präsentiert wird, und nicht so eine Gruftimütze, könnte es sogar richtig cool (sorry, "heiss") werden. Für Fans der Comics ist ein Besuch des Films allerdings Pflicht. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 29 Beiträge geschrieben.
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Yahoo.com meldet ein schönes Einspielergebnis für den Film am ersten Weekend:
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Jedesmal wenn ich den Kino-Trailer sehe, kommt mir 'DareDevil' in den Sinn... Wieso um alles in der Welt muss jeder B- oder C-Superheld einen eigenen Film bekommen? Und da Marvel ja Milliarden von diesen Typen aus dem Boden gestampft hat, wird's wohl bald noch mehr Filmchens geben... Da lob ich mir DC...Die haben zwar auch Superhelden, die niemanden stören, aber abgesehen vom wirklich langweiligen "Supi Retörns" sind deren Filme in letzter Zeit an Qualität gestiegen. (Batman Begins oder V als Beispiele).. |
Zitat Markus (2007-02-20 08:53:52)
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Zitat Markus (2007-02-20 08:53:52)
au ja! ich will einen 8-ball-film!!!
na? das tönt doch fantastisch! |
Ghost Rider - der Mann mit dem rauchenden Colt .. ä Kopf Yo hab' ich den auch gesehen, viel erwartet hatte ich nicht, denn die Clips die vor der Veröffentlichung im Internet kursierten sahen einfach schrottig aus. Für den Film haben sie den Flammenkopf jedoch sehr gut hingekriegt und wie erwartet macht es durchaus Freude dem obercoolen Flammenbändiger zuzuschauen. Zuhören dann eher weniger, denn das dünne Stimmchen passt überhaupt nicht zum Körper. Der Film selber. Wie schon im Trailer werden auch in der langen Fassung viele Stunts gemacht, und geprügelt das sprichwörtlich die Köpfe rauchten. Da konnte zwischendurch schon was ins Auge gehen, und bei den einen war dann wirklich Feuer im Dach. Aber irgendwie sprang der Funke nicht so rüber und wenn sich auch der vierte Gegner nach wenigen Minuten in Rauch auflöste konnte dies das Feuer der Begeisterung auch nicht entfachen. Nein im ernst, so cool das ganze optisch auch ist und so oft man über das machohafte Getue grinsen musste, das ganze bleibt einfach lustlos. Irgendwie erinnerte es mich auch an einen George Lucas Streifen: Seelenlose Figuren die nur durch die heutige Technik zu leben begannen und sich durch eine Story hampelten die so linear wie voraussehbar. Routiniert schlägt sich der Geister Reiter durch die Gegner und serviert den Braten ab bevor er überhaupt warm werden kann und selbst bei den Stunts kommt nie das Gefühl von Gefahr auf. Wenn dann noch ein Finale kommt, dass die kaum mehr ist wie eine Budgetversion des letzten Kampfes von Blade, macht sich endgültig Ernüchterung breit. Die Schauspieler geben sich in ihren Rollen recht mühe aber wirklich mitreissen kann keiner. Amüsant wird es bei der Romanze von Nicolas Cage und Eva Mendes, die etwa die gleiche Chemie haben wie wenn Dakota Fanning eine Beziehung mit Bud Spencer darstellen müsste. Irgendwie nimmt man es ihnen einfach nicht ab. Fazit: Ghost Rider gehört zu den Streifen, welche das Feuer primär mit Zeitungen (Spezial Effekte) entfachen und dabei vergessen, dass es noch andere Elemente braucht um anhaltende Flammen zu entwickeln. Schlechte Dialoge, einfach gestrickte Story und ein lasches Finale sind letztendlich die Stichworte die hängen bleiben. So gut der Film auch aussieht und obwohl man sich von Zeit zu Zeit durchaus amüsiert springt der Funke nicht rüber und zurück bleibt mehr Schall als Rauch. Wem Comicverfilmungen gefallen, kann den Streifen angucken, für die anderen ist es nice to see. |
Zitat db (2007-02-22 21:46:21)
Deshalb schaut man sich ja einen Cage-Film auch nur mit der deutschen Stimme Martin Kessler an und nicht mit Cages extrem lahmer Originalstimme. Gerade für coole Actionrollen ist Kessler prädestiniert und sogar nur wegen Kessler ist Cage einer meiner Lieblingsschauspieler. Im Original finde ich Cage total langweilig. Etwas das gleiche kann ich auch von Bruce Willis sagen. Ohne Manfred Lehmann fehlt mir bei Willis was. So gehts mir mit Kessler/Cage. Kessler ist für mich Cage genauso wie Lehmann eigentlich Willis ist. Ich werde mir den Streifen am Samstag Abend ansehen als alter Cage-Fan und erwarte einen hirnlosen No-Brainer der aber sehr spass macht und bei dem im Gegensatz zum O-Ton mit dem dünnen Stimmchen auch die Sprüche sitzen werden ;) Grüsse |
Also meines Erachtens hatte der Ghost Rider (die Skull-Version, nicht Cage) keinesfalls ein "dünnes Stimmchen".... |
Peter Fonda als Bösewicht - so wie ich das verstanden/gelesen habe - hat aber ganz schön gealtert.... Nicolas Cage passt gut in die Hauptfigur, Eva Mendes denke ich weniger. Aber immer diese Rock-Sound, das nervt langsam. Bereits in Punisher kommt immer dieser Hardrock scheiss daher... Gebe dem Swizzer übrigens recht, Nicolas Cage wäre ohne Kessler ein langweiliger Typ. Genauso Bruce Willis ohne Lehmann, exakt! so ist es |
Hat den Martin Kessler ihn auch synchronisiert? weiss das jemand. Hab den Streifen noch nicht gesehen |
Zitat Fabi7 (2007-02-24 22:14:40)
Freue mich schon auf die Version wo der Soundtrack nur noch aus Ländler besteht, das passt dann wirklich wie die Faust aufs Auge.... Wie dem auch sei der Regisseur ist jedoch bereit für ein Ghost Rider 2
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4 Sterne für guten Trash.... Wieso man den "Ich kann einen Gesichtsausdruck - darum bin ich Schauspieler" Cage Ansonsten gute Unterhaltung....darum 4 Sterne.... |
Comic-Verfilmungen finde ich ja eigentlich ganz gut. Also die, die ich schon gesehen habe. Besonders die von Marvel konnten mich eigentlich immer gut überzeugen und Action hatte es immer genug. Spoiler zum Lesen Text markieren
PS: Schaut dem Ghost Rider bloss nicht in die Augen ... es tut höllisch weh! |
Also ich find den Film absolut gute Unterhaltung und was mich am Meisten gefreut hat: Endlich mal ein Film ohne sch**** Hip Hop Soundtrack!! WUNDERBAR!!! Musik auch für die Ohren und Nicolas Cage finde ich eine gute Besetzung! Für das Alleine sind meine 5 Sterbe. Eva Mendes hingegen war eine Enttäuschung und rennt nur mit einem super tiefen Ausschnitt rum und die "Beziehung" zwischen den beiden ... da kommt kein Feeling auf. [Editiert von V8 Power am 2007-02-26 01:42:37] |
Zitat elgato88 (2007-02-25 11:20:33)
Der beste Lacher des Tages! Danke dafür. Herrlicher Wochenstart. Wie um alles in der Welt soll Cage als Ghost Rider überzeugen wenn sein Kopf ein CG-Totenkopf ist. Da kann er nicht mehr gerade viel schauspielern oder so ;) Da geht es um die Stimme. Und im deutschen war die Toll dank Mr. Genious Martin Kessler. Cages Originalstimme ist aber gänzlich ungeeignet. Dafür kann der gute Mann aber nichts. Grüsse |
Schade schade schade- der erste von Marvels Antihelden, quasi ein Zugeständnis daran, dass sie Saubermänner wie Spiderman und Konsorten nicht immer die passende (endgültige) Lösung für einen Verbrecher parat haben, hätte wesentlich mehr Potenzial gehabt. Leider wurde ein weiterer wirklich interessanter Charakter aus dem Marvel Universum völlig verdreht und uninteressant dargestellt- als Fan definitiv enttäuschend. Das war nicht der Ghost Rider, sondern ein Kerl in Lederklamotten, einem schicken Bike und mittelmässigen CGI Effekten. Das verstümmelte etwas, das von dem Protagonisten des Comics übrig bleibt, überzeugt weder als Held (der er nicht ist) noch als Antiheld. Ghost Rider kann sich auf eine Stufe mit Spawn stellen- beide Regisseure und Produzenten sollten sich dafür Schämen, nicht mal ansatzweise das Potenzial einer Figur auszunützen, sondern eine halbgaren, mainstreamtauglichen Einheitsbrei aufs Kino loszulassen. Cage überzeug zwar als Johnny Blaze und auch dieser leiche pseudo-Western Brise hat etwas erfrischendes, das alles sind allerdings nur Spielereien, die nicht zuende gedacht wurden. Als Film völlig losgelöst vom Comic war das Drehbuch eine Katastrophe- in den Plotlöchern hätte man ganze Jumbojets landen können und die Gegner waren ungefähr so gefährlich, wie die T Zielscheiben in der RS am Schützenhang. Drei Sterne- einen für Cage, einen für das coole Bike und einen für die Brüste von Mendes... |
Zitat Swizzer (2007-02-26 16:14:46)
Es passt einfach nicht, dass sich Cage auf seinem Chopper von Johnny Blaze in den Ghost Rider verwandelt und dabei "Let's ride" ausspuckt. Andere Schauspieler wären da viel besser und würden auch besser überzeugen! So hatte ichs gemeint... |
ich finde, dass der film gut anfängt. mit der ganzen vorgeschichte und so. aber danach weiss ich nicht so recht. cage (ohne cg-kopf) ist doch einer der besten schauspieler unserer zeit (meine meinung), aber was hat er bei diesem drehbuch wohl positives gefunden?? |
Ach.... ich finde den Film, den "Helden" und den Soundtrack cool. Lockere Unterhaltung, etwas Schalk und gute Effekte... bis auf den Scull. Von daher 4 Sterne! |
Zitat Fabi7 (2007-02-24 22:14:40)
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Hm hab ihn Heute gesehen.. Mein erster Gedanke war: "Schade hat man nicht mehr daraus gemacht". Irgendwie hat der Film gute ansätze, manche Szenen kommen ziemlich "Cool" rüber doch sind diese Szenen auch wieder zu schnell vorbei. Ist einer der wenigen Filme die ein wenig mehr Filmlänge vieleicht gut getan hätte, es kommt mir vor als hätte man einige Szenen zu schnell beendet. Ein netter aber zu simpler zusammengesetzter Film. Verglichen mit Constantin (ist IMO möglich) zieht Ghostrider in sachen Unterhaltung den kürzeren. Schade, hätte wirklich mehr drin gelegen. |
Zitat db (2007-02-25 08:09:50)
Ländler? Nein Mann! Real Hip-Hop Mother-Gangsta-Underground-Chäppli verkehrt unterm Hoody anhab-Sound! Jo! Bitches! |
hab den film letzten Samstag im Kino gesehen. aber leider gibts da noch dieses brennde Totenkopf-Männchen..... |
Zitat Cowboy Joe (2007-03-26 10:15:57)
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der ghost rider ist ein saugeiler charakter! |
Nun ja der Streifen wahr eigentlich wirklich ungewöhnlich gut wenn man an vorherige Comic pleiten denkt die ins Kino kamen. Etwas mehr Fights in dehnen er mehr gefordert wurde hätten dem Streifen noch den Nötigen kick gegeben. |
Der Film versprach was ich erwartete. Eine durchschnittliche Comic-Verfilmung. Ghost Rider kam mir etwas platt vor. Die Story ist träge. Aber wenn Cage sich verwandelt geht der Film von 0 auf 100 und macht riesen Spass. |
Das ist mal ein Beispiel für schlechte filme. |
Naja... |

