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Hannibal Rising oder: Ein Männlein steht im Walde


Es musste ja kommen. Nachdem Silence of the Lambs ein grosser Erfolg war und durch das Sequel Hannibal an den Kinokassen sogar noch übertroffen wurde, mussten die Filmemacher die Kuh melken, solange sie noch Milch gibt. Red Dragon war ein erster Schritt in die Vergangenheit des Hannibal Lecter. Mit Hannibal Rising geht man sogar noch einen Schritt weiter zurück und präsentiert die Jugendjahre des Monsters. Allerdings ohne Anthony Hopkins, dem bekannten Gesicht von Hannibal. Leider.

Was auffällt ist die Tatsache, dass der ganze Film recht dunkel gehalten wurde. Kaum einmal helle, klare Bilder, sondern meist dunkle Ecken, stickige Räume und wenns mal nach draussen geht ists Nacht oder es regnet. Passend zu einem Film, der nie und nimmer auch nur ansatzweise an die bekannten Verfilmungen der Romanfigur Hannibal Lecter herankommt. Die Geschichte ist eine simple Rache-Story, die leider relativ gefühllos und langweilig vorgetragen wird. Keine grosse Spannung, nur vereinzelt interessante Szenen und einmal mehr zur Schau getragene Brutalität, die wir in den letzten Wochen und Monaten bereits diverse Mal auf der Leinwand vorgesetzt bekamen.

Anthony Hopkins fehlt an allen Ecken und Enden. Oder wenigstens jemand, der seine Ausstrahlung, seine Präsenz und seine Intensität ausstrahlen würde. Der junge Gaspar Ulliel ist sichtlich überfordert, aus den bekannten und zu grossen Fussstapfen zu treten. Zu Gute halten muss man ihm aber, dass er zwischendurch ein paar Mal aufblitzen lässt, dass der gute Hannibal tiergleich und animalisch vorgeht. Hätte man ihm ein besseres Drehbuch vorgelegt, hätte er die Figur wahrscheinlich sogar auf ein gutes Niveau ziehen können. Seine Partnerin, Gong Li, bleibt schönes Beigemüse und von den Bösewichten ist natürlich Rhys Ifans (Notting Hill) das bekannteste Gesicht. Leider bleiben auch diese bösen Jungs sehr blass und können nur wenig ausrichten.

Fazit: Hannibal Rising ist eine höchst durchschnittliche Rachegeschichte, der man durch den Namen im Titel und der Hauptfigur eine grössere Resonanz zumutet. Das hilft aber nicht darüber hinweg, dass die Geschichte meist langweilig, uninteressant und enttäuschend ist. Erinnerungen an unnötige, aber hochgepushte Filmteile in der Qualität von Basic Instinct 2 werden wach, wenn mit allen Kräften unbedingt noch das letzte Tröpfchen aus einer Marke gepresst werden muss. Schade.

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muri's Wertung: 3 Sterne

Na ja auch mit dieser Serie gings ja zimlich bergab, aber das es so schlimm kommt hätte ich nicht gedacht. Für mich jetzt schon fast die GURKE des Jahres. Oft nur noch lächerlich, blöd!

umbro's Wertung: 0.0 Sterne

die ausstattung ist auch nicht zeitgerecht.
beim bild mit der brennenden badewanne ist dieses rollmöbel aus chromstahl zu sehen.
das habe ich auch, es ist aus der ikea.

nur so am rande, interssiert wohl niemanden... ;)

elvis1's Wertung: Noch nicht bewertet

Hannibal Rising - Überflüssiger Film #23548

"Leider Nein" würde es wohl in den Castingshows heissen wenn sie so ein Brunz wie Hannibal Rising fortragen würde. Oder noch besser: Ratet diesen Film: Am Anfang ein hässlicher Mord und dann eine Vendetta, die mit Samuraischwertern durch die halbe Welt führt.... Kill Bill? Leider nein, es sind die Kindheitserinnerungen des wohl berühmtesten Kannibalen der Welt: Hannibal Lecter.

Wer's noch nicht bemerkt hat, den Film als schlecht zu bezeichnen wäre noch ein Kompliment: Der Hauptdarsteller ist völlig vercastet und neben dem ausdruckslosen Gesicht überzeugt er weder in seinem Schauspiel noch wird er der Rolle gerecht. Es ist zwar ein unfairer Vergleich aber wenn Anthony Hopkins den kleinen Zeh in ein Zimmer strecken würde hätte er noch mehr Präsenz. Einzig in den emotionalen Szenen garniert er Pluspunkte, wenn er animalisch auf seine Opfer herfällt, ansonsten nada. Genauso wenig überzeugen die Opfer, obwohl sie sich in den Kriegsszenen als Soldaten ganz Mühe gehen, versagen sie als Opfer und es ist auch recht egal, wenn sie ins Grass beissen.

Doch ein Film könnte auch gut sein, wenn die Schauspieler noch so schrottig sind, doch leider bleibt auch die Story an sich weit hinter den Erwartungen und ist schlichtweg enttäuschend. Obwohl in einigen Dialogen die geniale Boshaftigkeit von Hannibal Lecter aufblitzt und auch erwähnt wird, dass Unhöflichkeit eine Plage ist, erkennt man recht wenig vom späteren Kannibalen. Das gleiche gilt auch für die eigentliche Handlung, obwohl man viel Potential erkennen kann, bleibt vieles ungenutzt und so verzettelt er sich mit einer langweiligen Vendetta anstatt sich auf die Figur Hannibal zu konzentrieren. Wenigstens gibt es düsteren Drehorte und die gute Kameraführung welche es noch erträglich machen, den Film zu Ende zu sehen.

Fazit: Hätte die Hauptfigur in Hannibal Rising nicht den Namen des berühmtesten Kannibalen und nicht einige bekannte Elemente aus der Hannibal-Saga, wäre es einer von Tausend einfallslosen und schlichtweg langweiligen "Horrorfilme" die rechts hinten im Regal verstauben. Obwohl es einige Szenen enthält die durchaus gelungen sind auch die Krankheit von Hannibal aufblitzen lassen, bleibt es enttäuschend oberflächlich und zeugt von einem uninspirierten überflüssigen Schnellschuss, den die Serie wirklich nicht gebraucht hat.

Wer etwas Blut und eine Vendetta sehen will, der soll sich Kill Bill anschauen.

db's Wertung: 1.0 Sterne

Ich fand den Film gar nicht so schlecht, habe bei weitem üblere Prequels gesehen. Die Kriegsszenen, allgemeine Aufmachung der Sets und Kostüme waren toll. Das der Film so dunkel gehalten wurde, fand ich passend zu Lecters Charakter. In den meisten Reviews wird der Hauptdarsteller Gaspard Ulliel ziemlich verrissen. Aber hey, gibt es eine schwierigere Aufgabe als Hannibal Lecter auf dem Niveau von Hopkins zu spielen? In meinen Augen hat er sich gut geschlagen. Lecter ist in diesem Film praktisch ein Teenager, mit einigen kranken Zügen, die man dann aus den späteren Filmen kennt. Und das nimmt man Gaspard Ulliel ab.

_mel_'s Wertung: 4.0 Sterne

bin auch der meinung, dass der film unnötig ist und der filmfigur hannibal lecter sogar schaden zufügt. da will man mit seiner kinds- und jugendjahren etwas erklären, dass letztendlich den ganzen charme und die aura dieser figur kaputtmacht. hätte man der ganzen sache einen andren namen gegeben und als eigenständigen film betrachtet, wär es meiner meinung nach besser gewesen.

trotzdem kann man den streifen nicht nur plattmachen, vieles stimmt. die art direction, die locations, auch die schauspieler, obwohl gaspard ulliel wirklich den schwersten stand hat. aber es gibt momente, wo er den "hannibal"-blick wirklich gut draufhat. leider ist gong li auch hier nur zierde, wie schon bei miami vice. rhys ifans überrascht mich immer wieder und gibt einen widerlichen bösewicht ab.

letztendlich bleibt es aber nur ein netter versuch, der dem genre nicht gerecht wird und sich in eine lange reihe überflüssiger sequels, prequels und postquels einreiht.

lafrecciablu's Wertung: 3.0 Sterne

Hannibal Rising ist ein Film den man am besten alleine zu Hause schaut. So berühren einem die Szenen und man wird nachdenklich. Der Film ist am Anfang hochspannend und gut gemacht doch dann gibt es einige abschnitte die man genau so gut hätte herauschneiden können. Dioe Filmmusik ist ohne weiteres Genial und der Film hat sich eine gute Benotung verdient. Das Schweigen der Lämmer ist und bleibt trotzdem der beste Film aus diesem Kapitel.:)

budget5's Wertung: 5.0 Sterne

der anfang ist ja noch intressant, aber als es zur simplen rachestory reduziert wird wirds echt langweillig. irgendwie gabs da auch nicht viel zu sagen und vom dem her hätte man sich den film meiner meinung nach auch gleich sparen können. allerdings würde ich nicht sagen dass der hauptdarsteller schlecht gecastet wurde. wie schon gesagt gibt es momente in denen etwas animalisches in seinen augen aufblitzt, und das hätte so sicher nicht jeder hinbekommen. was auch noch gut in szene gesetzt war, war die düstere atmosphäre. aber ansonsten kann man nur sagen: sehen und vergessen.

dreammaster's Wertung: 2.0 Sterne

Es gab wohl nichts schwierigeres, als die Rolle des jungen Hannibal zu besetzen. Meiner Meinung nach ist dies aber sehr gut gelungen. Anfangs noch ein zerstreuter Junge ohne Familie, mit wirrem Haar und lausiger Kleidung, verwandelt er sich im Laufe der Geschichte in ein brutal-mordendes Monster mit Gel-Frisur, korrekter Kleidung und eiskalter Miene.

Die Verbundenheit von Hannibal, Frau Murasaki und dem Kommissar finde ich etwas einfach

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Familie im Krieg verloren

la_trulla's Wertung: 4.0 Sterne

Vor Kurzem habe ich mir seit längerer Zeit mal wieder The Silence of the Lambs reingezogen, was mich dann dazu veranlasst, hat die drei Fortsetzungen nachzuholen.

Hannibal Rising ist in dieser Kategorie klar der schwächste Teil der Reihe. Der Film beginnt recht vielversprechend. Durch den Verlust und Schmerz dem Hannibal in den ersten 20-30min zugefügt wurden, versteht man seinen Wandel zu Psychopathen viel besser. Leider sackt der Streifen danach immer mehr ab. Hannibals merkwürdiger Ausflug in die Samurai Welt passt meiner Ansicht überhaupt nicht. Dazu gibt es noch einen klischeehaften 0815 Rachefeldzug, welcher ein paar interessante Momente verbuchen kann, aber im Endeffekt nur mässig spannend ist.

1. The Silence of the Lambs 5.5 Sterne
2. Red Dragon 5 Sterne
3. Hannibal 4.5 Sterne
4. Hannibal Rising 3 Sterne

()=()'s Wertung: 3.0 Sterne

Ich finde, der Hauptdarsteller hat eine verdammt schwere Aufgabe übernommen. Einen so genialen Hannibal wie Anthony Hopkins kann man einfach nicht vergleichen. Ich finde den Film gar nicht mal sooo schlecht. Die tödliche Aura kam sehr gut rüber. Man konnte einfach nicht wegschauen. Auch die Rückblenden in die Kindheit als er seine Schwester an die Männer verlor, gingen mir sehr unter die Haut. Alles in Allem ein Film, den man zu Hause sehr gut schauen kann. Fürs Kino solala...

blackpant2's Wertung: 5.0 Sterne


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