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Beitrag Monster House

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Monster House oder: Knock Knock, who's there?


Wenns einen Animationsfilm zu gucken gibt, sind Lacher an der Tagesordnung. Und wenns mal nicht so schampar lustig ist, dann darf, wie bei Castle in the Sky, immerhin gestaunt werden. Dass jetzt ausgerechnet ein Gruselfilm als Animation veröffentlicht wird, ist doch mal etwas anderes und bedarf einer genaueren Betrachtung.

Monster House ist dann auch ein überraschend guter, spannender und nicht zuletzt gruseliger Trickfilm geworden, welcher denjenigen Leuten einen guten Einstieg präsentiert, die auch mal einen "Gruselfilm" schauen wollen. Keine Angst, ist nur gezeichnet und vom Computer erschaffen. Zum Glück....

Die Handlung des Films erinnert natürlich an Amityville Horror, in dem ebenfalls ein Haus der Mittelpunkt war. Allerdings hat es hinter dem Monster House noch eine tiefere Geschichte, die im Film langsam, aber stetig ans Tageslicht kommt. Es geht um Freundschaft, Liebe, das Erwachsenwerden und natürlich um das Geheimnis des komischen Hauses. Dies wird in einem fulminanten Finale spektakulär erzählt und schliesst dann den Film optimal ab.

Was anfänglich sympathisch, lustig und witzig daherkommt, entwickelt sich zum dunklen, grusligen und (sogar) spannenden Film, der mit Steve Buscemi eine optimale Stimme zu bieten hat, der seine Figur zum Hauptereignis machen lässt. Gegen "sein" Haus kann auch der vom King of Queens gesprochene Polizist nur wenig ausrichten.

Fazit: Monster House ist ein überraschend gelungener Trickfilm, bei dem jegliche Art von Gute-Laune-Musik fehlt und der sich auch sonst als etwas "anders" präsentiert. Erfahrene Grusler dürfen sich ab den tollen Animationen freuen und ab den Sprüchen lachen. Angsthasen kuscheln sich auf dem Sofa an den Mitgucker und freuen sich, dass es doch "nur" ein Trickfilm ist. Oder?

Ton- und Bildmässig wird hohes Niveau geboten. Es kracht aus den Boxen wenn sich das Haus zum Schlussspurt begibt und die Qualität der Animation ist sehr deutlich zu sehen. Als Extras sind hauptsächlich die sieben Featurettes zu erwähnen, die den Film praktisch auseinandernehmen und den ganzen Werdegang beschreiben. Dazu gibts lustige Szenen mit Kevin James und einen Einblick in die komplizierte und aufwändige Machart von Monster House. Die Entwicklung einer Szene, angefangen von der Grundzeichnung bis hin zur finalen Animation ist immer wieder sehr interessant und lässt auch hier nur erahnen, wie aufwändig solche Filme, trotz Computerhilfe, noch immer sind. Ein paar Trailers machen den Abschluss einer gelungenen DVD-Version, deren Verpackung mit Drehrad auf der Seite schon alleine fast den Verkaufspreis gerechtfertigt.

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muri's Wertung: 5 Sterne


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