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Beitrag Astérix et les Vikings

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Astérix et les Vikings oder: Die spinnen, die Wikinger


Wenn Kinder- oder Trickfilme verschwiizerdeutscht werden, dann kommen so grauslige Sachen wie The Borrowers oder Babe raus. Bei Asterix und die Wikinger war die Gefahr ebenso gross, jedoch kann sich der Film gerade noch vor dem Absturt retten.

Die Geschichte basiert auf einem der vielen, guten Bücher (Asterix und die Normannen) und schafft es immerhin, für knapp 80 Minuten ein bisschen Comic-Feeling zu verleihen. Dass es nicht der ganz grosse Wurf ist, dürfte von Anfang weg klar gewesen sein. Jedoch sind die Trickfilmversionen noch immer besser einzustufen als die Realfilme, die wie Asterix und Obelix: Mission Kleopatra ganz einfach für die Katz sind.

Die beiden Gallier sind schön gezeichnet und erledigen ihre Aufgabe, den verwöhnten Stadtburschen "Grautvornix" zu retten, in unterhaltsamer Manier. Keine Schenkelklopfer, aber hin und wieder ein Lächeln entlocken sie dem Zuschauer schon. Ausserdem sind die Animationen solide gemacht und sogar die bekannten Schweizer Stimmen (Erich Vock, Mike Müller) passen überraschenderweise zu den Figuren.

Also einmal gucken kann man Asterix und die Wikinger sicherlich. Man wird unterhalten, braucht seinen Kopf nicht anzustrengen und kann das Feiertagsessen in aller Ruhe an der Hüfte ansetzen lassen. Mehr bietet der Film nicht, aber das sollte für den Jahresausklang reichen, oder?

Ein knapp 20minütiges Making-of bringt die Machart, die Charaktere und natürlich die Geschichte des Films ein bisschen näher. Natürlich ist es genau das gleiche Filmchen, wie man zum Kinostart auf diversen deutschen Privatsendern gucken konnte und hauptsächlich auf Filmwerbung aus ist. Unter dem Überbegriff "Featurette" bekommt man drei Minuten lang Stimmen von Sprechern zu ihren Rollen und zum Film an sich. Die ebenfalls angebotenen Interviews sind oberflächlich und haben ausser dem Schwärmen der Sprecher für die "eigene" Rolle keinen grossen Inhalt. Am witzigsten sind die Aufnahmen bei den Synchronisationsarbeiten, wo man u.a. Götz Otto mächtig am Stöhnen sieht. Der Trailer zum Film schliesst die Werbe-Extras ab, die, wie der Film selber, in gutem Bild und klarem Ton durch die Boxen flitzen.

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tam's Wertung: 3 Sterne


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