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Beitrag House of the Dead 2: Dead Aim

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House of the Dead 2: Dead Aim oder: Lobotomie und Zombieblut verträgt sich gut....


Zombiefilme gibt es wie Sand am Meer. Wem nichts Besseres einfällt, macht ein Zombiefilm, gruppiert ein paar TV-Schauspieler zusammen, und salzt das ganze mit viel Blood and Gore. Das Resultat kann sehr gut sein (siehe Land of the Dead) oder eben auch totaler Müll. House of the Dead 2 gehört definitiv zum letzteren.

Das Zombiegenre hat den Vorteil, dass man kaum irgendwelche Überlegungen an die Story verschwenden muss. Man nehme in diesem Falle einfach eine Vorlage wie 28 Days later, fackelt beinahe die gleiche Story im Rahmen einer Militäroperation ab und schon hat man House of the Dead 2. Ein Film, bei der eine strunzdoofe Soldatentruppe einen Schulkomplex infiltriert, um irgend eine Blutprobe zu finden, die ein Heilmittel ermöglichen soll. Die Charaktere sind stereotyp, beinahe 1:1 aus dem Handbuch für angehende Filmemacher übernommen und verhalten sich auch entsprechend. Schon nach kürzester Zeit lässt sich erahnen, wer etwa wann ins Gras beisst.

Spannung an sich kommt selten auf, selbst die Szene, welche aus Resident Evil übernommen ist, wirkt eher wie ein müder Abklatsch und bringt nur etwas Action in ein sehr lasches Machwerk. So schlägt man sich mit öden Dialogen rum, ärgert sich über die völlig depperten Fehler und über die Storyline, welche sich im letzten Drittel noch einmal wiederholt.

Fazit: House of the Dead 2 gehört zu den Zombiestreifen, welche nicht nur schlechte Qualität haben, sondern auch saublöd sind. Da nützt es auch nicht, wenn die grobe Story aus einem erfolgreichen Zombiestreifen stammt. In wenigen Szenen blitzt aber ein tief schwarzer Humor auf: Wenn zum Beispiel Paris Hilton als Zielscheibe benutzt wird oder der Soldat ein Bild mit sich und einem Zombie machen will, muss auch ein gelangweilter Zuschauer lachen. Das sind seltene Highlights, welche aber den Film auch nicht empfehlenswerter machen.

Die DVD präsentiert den Film mit gutem Ton und Soundeffekten, aber körniger Bildqualität. Das Bonusmaterial fällt rudimentär aus. Neben dem obligatorischen Audiokomentar gibt es einige entfallene Szenen und ein paar Horrortrailers. Dazu gibt es noch ein Making Of, das einen Einblick gibt, wie der Film gedreht wurde, und was sie sich dabei überlegt haben. Das einzige, was hier hängen bleibt, ist ein Hut-ab, wenn sie den Film tatsächlich in achzehn Tagen gedreht haben.

» Die komplette DVD-Kritik lesen

db's Wertung: 2 Sterne

Gottseidank sind Filme ja immer Geschmackssache und auch immer subjektiv zu betrachten. Ich für meinen Teil, als alter Zombie Fan, hab mich von diesem Film sehr gut unterhalten gefühlt und dürfte sagen nach Dead and Breakfast, ein weiterer überraschend guter Zombiefilm, von dem ich eigentlich nichts erwartet hatte.
Klar kann man so einen Film nicht mit Klassikern wie Dawn of the Dead vergleichen, allerdings ist es endlich mal wieder ein Zombiefilm, der nicht versucht auf blöd und lustig zu machen. Hier gibt es eine einfache Story, gutes Gemetzel und nette Effekte, das ganze ist ausserdem Handwerklich (Kamera etc) noch vollkommen zufriedenstellend gemacht.
Ich weiss nicht wer bei euch die Kritiken über Zombiefilme schreibt aber wenn ich mir das so durchlese hat diese Person keinerlei Bezug zu diesem Genere. Sorry aber wenn ich einen Zombiefilm sehen will, erwarte ich keinen Film bei dem mich die Story betrifft und in entzücken versetzt, sondern schönen Grusel und mit verlaub gesagt Litern von Blut.
Für mich ist dieser Film auch um Klassen besser als Teil 1 der House of the Dead Reihe, den ich persönlich z.B. ziemlich entäuschend fand.
Was an diesem Film allerdings echt lustig ist, er hat eigentlich mehr mit der Resident Evil Thematik zu tun, als die eigentlichen Resident Evil Filme.

Frettchen's Wertung: 4.0 Sterne

Wem der doofe erste Teil nicht reicht, kann sich hier gleich den Nachschlag holen. Aber Vorsicht, man könnte schnell merken, was für ein Stinker da im DVD Player liegt. Sid Haig ist der einzige positive Bonus, das war es dann aber auch. Denn der Film wirkt eine Spur billiger und setzt ganz auf die Tradition des Vorgängers.Diesmal muss ein Haufen Knallchargen von der Army ein Schule (!?) infiltrieren.Dabei gehen schnell viele hopps und nach etlichen teils zahmen Metzeleien, gehen den Machern die Ideen aus und so wird die Story wiederholt. Als Schlaftablette allemal zu empfehlen.x(

mülltonne's Wertung: 0.0 Sterne


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