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Beitrag I'll always know what you did last Summer
I'll always know what you did last Summer oder: Flashback der wüsten Sorte I know what you did last Summer entstand in der Teenieslasherwelle, welche nach Scream ausgelöst wurde und diese im Akkord vom Stapel gingen. I'll always know what you did las Summer ist der dritte und hoffentlich letzte Teil der Candyman Klone und in Zeiten, wo brillante Killer wie Jigsaw über die Leinwände spuken, wirken solche Pseudogrusler genau so lächerlich wie deplatziert. Wie schon der erste Teil beginnt der dritte mit einer Gruppe von Freunden, die ein düsteres Geheimnis verbindet. Lächerlicherweise haben sie genau die gleichen Charakterprofile aus dem ersten übernommen und von dem Missgeschick im Ausland und dem verlassenen Freund ist alles dabei. Der Cast geht schnell auf den Senkel und Freund und Freundersatz sind genau so überflüssig wie der ganze Rest. Der Film selber folgt dem Schnittmuster eines Teenieslashers von der Stange, konstruiert irgendwelche Suspensemomente, die weder funktionieren noch interessant sind und wartet viel zu lange, bis es wirklich blutig wird. Bis dahin schlägt man sich mit fünf Jungschauspielern rum, die sich alle so blöd verhalten wie es nur geht und wer schon einen Horrorfilm gesehen hat, wartet nur, bis es wieder einen erwischt. So dümpelt der Film voran, versucht ein Scream-Artiges "Wer ist der Täter" aufzubauen und liefert dabei aber nichts mehr als neue Opfer. Der Fischerman selber bleibt weiterhin eine lasche Kopie von Candyman und rauscht auch in diesem Teil im typischen Boogeyman Stil durch den Film. Soweit so gut. Lächerlich wird es erst, wenn sie dem düsteren Killer den Hut abnehmen und sein Gesicht gezeigt. Fazit: I'll always know what you did las Summer ist der überflüssige Abschluss einer überflüssigen Serie, der weder eine Spannung aufbaut noch etwas anderes bietet, als Handbuchhorrorroutine. Die Schauspieler sind durchwegs schlecht, die Geschichte ist ein 1:1 Abklatsch vom ersten Teil, selbst die Figuren und ihre Entwicklung ist beinahe identisch. Wer an dem Film etwas Gutes sehen will, der schaut sich die letzten fünf Minuten vor dem Abspann an, ansonsten wir da nur langweiliger Grusel geboten. Wenigstens haben sie durch die Beleuchtung und teilweise gute Kameraführung ganz düstere Atmosphäre geboten. Wer wirklich etwas vom Fisherman sehen will, kauft den ersten Teil, da war es wenigstens noch einigermassen neu und hatte etwas bessere Schauspieler. Die DVD selber präsentiert den Film zwar mit gutem Ton aber sehr körnigem Bild, was zwischendurch recht störend ist. Im Bonusmaterial findet man ausser einem kurzen Making Of nichts wirklich Bemerkenswertes. |
einfach nur eine billige und lächerliche fortsetzung. |

