Forum Movies - Reviews: DVDs & Blu-rays
Beitrag Superman Returns
Superman Returns oder: Mind over Muscle! Regisseur Bryan Singer hat Erfahrung in Sachen Comics und Film. Hat er doch bereits zweimal Mutanten in X-Men und X-Men 2 auf die Leinwand gebracht. Und das mit grossem Erfolg. Mit Superman returns wollte der Mann, der uns The Usual Suspects bescherte, direkt an Superman 2 anschliessen und die weiteren zwei Teile der Filmreihe ignorieren. Und erstaunlicherweise wollte das US-Kinopublikum den Film nicht richtig gucken gehen. Denn bei einem Budget von fast 270 Millionen Dollar wurden "nur" etwa 200 Millionen Dollar wieder eingespielt. Natürlich hat sich der Film mit der weltweiten Vermarktung ins "Plus" geschwungen und auch die DVD-Verkäufe werden ihren Teil zum Gewinn beitragen. Das vertuscht aber nicht die Tatsache, dass Superman returns nicht der finanzielle Erfolg war, der er eigentlich hätte sein sollen. Die Gründe für dieses Nichterreichen der Ziele sind eigentlich ganz einfach. Die Geschichte von Superman returns ist nämlich grundsätzlich stinklangweilig. Es wurde verpasst, dem Superhelden der alles kann (fliegen, kämpfen, schnell rennen, mit Hitzeblick operieren, durch Wände sehen, super hören, etc.) eine Aufgabe zu stellen, für dessen Lösung er sich wirklich anstrengen müsste. Aber nein, man holt den ewigen (und menschlichen) Rivalen Lex Luthor aus der Versenkung und setzt somit bereits am Anfang des Filmes klar, dass der Bösewicht eigentlich keine Chance gegen den Strahlemann im Strampelanzug hat. Was zusätzlich zu kurz kommt, ist leider die Action. Es hat eine herrliche Szene mit einem abstürzenden Flugzeug, die verdammt cool gemacht ist. Doch leider wars dass dann schon fast. Das grosse Finale, wo es eigentlich krachen und bummsen soll, verkommt zum langatmigen Szenario. Und dazwischen werden wir Zeuge, wie Superman versucht, eine Frau von sich zu überzeugen. Man rätselt mit ihm, ob der "Seuchen-Sohn" sein eigener ist und wartet ständig auf irgendwelche lustigen Momente, die einfach nicht kommen wollen. Hat Superman denn etwa kein Spass-Gen, oder was? Die Höhepunkte des Filmes sind ganz klar die Auftritte von Kevin Spacey, der aus seiner Rolle das Maximum herausholt und mit Sprachwitz zu glänzen weiss. Ganz im Gegensatz zu ihm schwebt der Posterboy Brandon Routh ohne Ausstrahlung und glatt wie ein Aal durch die Geschichte. Er ist zwar gut gebaut und kann niedlich gucken, aber reicht das für einen Superhelden? (Ja, ich weiss, Christopher Reeve war auch nicht viel besser, aber trotzdem...) Der Rest des Casts vermag zwar mit bekannten Namen aufzuwarten, geht aber in der langweiligen Geschichte ziemlich unter. James Marsden (oder ists etwa doch Patrick Nuo?) ist nett, Kate Bosworth als Lois Lane ziemlich unsympathisch und Parker Posey (die Irre aus Blade: Trinity) stöckelt und jammert als "Kitty" durch den Film, dass es spätestens nach fünf Minuten nervt. Hier fehlen klar die starken Figuren, die interessanten Nebencharaktere, die den Film auch mal vorantreiben können, wenn Superman nicht im Bild ist. Fazit: Superman returns hätte richtig cool werden können, verliert sich aber in einer zu lang geratenen Liebesgeschichte und vermag damit überhaupt nicht zu punkten. Wenn Kevin Spacey nicht gewesen wäre, das Ganze wär zum ultimativen Fiasko geworden. Da sieht man sich also lieber nochmals die Klassiker an. Da gabs wenigstens was zu lachen. Top hingegen die Ausstattung der DVD. In einem (Achtung!) dreistündigen Making-Of kriegt der Fan sämtliche Infos über den Film, die Machart und die Schauspieler um die Ohren gewatscht. Das startet beim Moment, als Regisseur Bryan Singer erzählt, wie er damals im Hotelzimmer um die Freigabe der Rechte gekämpft hat und erzählt fast akribisch die ganze Arbeit am Film bis zum schlussendlichen Release. Das Design der Kristalle, deren Hintergründe und Fähigkeiten werden detailiert erklärt. Die Drehorte (Farm, Stadt und New-Krypton) werden beleuchtet und erklärt. Das Meisterstück dieser langen und interessanten Dokumentation ist aber die Reportage über Lex Luthor und Kevin Spacey. Irgendwie passend, dass der Mann im, vom Golfwagen in ein Lex-Mobil umgebauten, Gefährt (mit Kryptonitstreifen an der Seite und einen Puppen-Superman nachziehend) durch das Set fuhr und mit Megaphon immer wieder "Superman must die" in die Menge rief. Auch sonst ist dieser Teil des Features herrlich anzuschauen. Ein kurzer Rückblick auf Supie im Wandel der Zeit schliesst das imposante Extra ab. Doch damit nicht genug. Wenn schon Altstar Marlon Brando virtuell zum Leben erweckt wurde, will man wissen, wie das geht. Ein eigenes Feature ist dieser Technik gewidmet. Sechs Deleted Scenes und der Original-Trailer schliessen diese vollbepackte DVD ab. Eine Disc die sich in Sachen Extras von ihrer besten Seite zeigt, da auch Ton und Bild ein Augen-, respektive Ohrenschmaus sind. Wär der Film doch nur besser geworden, man hätte von einer fantastischen Edition sprechen können. Jänu. |
ich fands einfach komisch, dass in Superman Returns, einem Film der NACH den ersten vier spielen soll, der Eispalast im Nordpol noch steht und Lex alles vergessen hat, was er bereits in Teil 2 gehört hat. Als Film alleine hätte er knappe 3 Sterne verdient, aber wenn man ihn in die Serie pflanzt, dann ist er mangels Kontinuität 2 Sterne und tiefer. |
1. Der Film spielt nicht nach allen vier, sondern nur nach den ersten Zwei Drum macht der Film von der Einbindung her schon Sinn. Über den Rest legt man jedoch lieber den (Super-)Mantel des Vergessens. |
aber der Reset macht er doch nur im Donner Cut, in der Kinoversion löscht er doch nur das Gedächtniss von Lois. |
mir hat der film als alter superman-the movie fan gepasst. der film knüpft an die traditionen des sehr sympathischen donner-films an. fein auch die einarbeitung der musikthemen von john williams in den score, das wertet den film deutlich auf. toll: die anfangstitel! |
Zitat muri (2006-12-27 19:35:00)
Danke muri ;) |
Zitat sj (2006-12-28 17:51:59)
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patrick nuo...??? |
Wiedermal hat es Hollywood geschafft eine Legende einzustampfen. Singer hätte bei X-Men bleiben sollen. Dort hat er wenigstens Ahnung....Das hier war einfach nur Geldverschwendung. Der Film kommt daher wie eine Hollywood-Celebrity...Schön anzusehen aber keine Seele. Diese Seele hatten die Reeve'schen Supermans (und sind meines Meinung nach noch immer weit dieser Bestie sicherlich überlegen Die beiden Hauptdarsteller waren ja unterste Schublade. Dieses Mädchen und dieser Bueb, die nicht mal annähernd die Rollen von Lane und Supi verdient haben, nervten BIG TIME. Was für eine Story? Das hatte ja schon fast Van Helsing-Qualitäten Spoiler zum Lesen Text markieren
Und natürlich muss man den dummen Zuschauern erklären, was Kryponit ist und woher Superman seine Energie bezieht, damit auch ALLE im Film dann drauskommen, wenn etwas 'komisches' passiert. Und jedesmal wenn jemand zu sterben drohte, kam Superman (ausser die drei Supi-Verprügler auf der Kristallinsel) vorbei. *gähn* Spacey war cool und ist ein würdiger Nachfolger von Hackman. Auch die kleinen Homagen an die früheren Filme/Comics waren süss. Aber mehr als 2 Sternchens gibts für das Ding sicher nicht. [Editiert von Markus am 2007-01-12 07:43:18] |
Superman Returns oder: Schlechter als Batman. Viel schlechter. Als Fan von Comicverfilmungen war es endlich mal an der Zeit sich diesem Superman zu widmen. Superman? Ja genau, dieser coole Held der sozusagen zwei Leben führt, als Clark Kent gute Storys bei irgend so einer komischen Zeitung schreibt und natürlich als Superman, der all die tollpatschigen Menschen retten muss welche sich in unmittelbarer Lebensgefahr befinden. Zeitgleich versucht er dann noch seine Mitarbeiterin Lois Lane um den Finger zu wickeln. So, das ist Superman. Aber war das wirklich Superman in diesem Film? Eher nicht. Von Anfang bis Schluss kann diese Figur im Film überhaupt nicht überzeugen. Das Gesicht fängt nach einer halben Stunde an zu nerven (was soll eigentlich diese dumme Frisur Wie hier auch schon erwähnt wurde, könnte dieser Streifen als Romanze verkauft werden. Für einen Action Film ist definitiv zu wenig Action vorhanden. Die Special Effects sind im Vergleich zu anderen Film extrem schlecht geraten. Eigentlich schade, nach dem Trailer freut man sich so richtig auf den Film und dann kommen 154 Minuten Schwachsinn. Schade. Fazit: Bis auf ein paar wenige lustige Momente konnte mich dieser Film nicht wirklich überzeugen. Die meisten Schauspieler wirken extrem unglaubwürdig und die Highlights des Films sind alle schon im Trailer vorhanden. Wenn es also mal einen weiteren Teil geben sollte, muss viel geändert werden. Sehr viel. Die HD-DVD kann dann aber mit einer grossen Menge an Extras trumpfen. So sind fast noch weitere 3 Stunden dem Making-Of gewidmet und einige nicht verwendete Szenen dabei. Zum Schluss noch zwei Trailer und eine Dolby TrueHD Tonspur welche der Disc immerhin fast die Bestnote geben. Das Bild ist auch top, doch sieht man schnell was wirklich am Set gedreht wurde und was nicht. |
eins vorneweg. der film ist sehr gut gemacht. sehr gut animiert und detailverliebt. ich finde, dass brian singer zu sehr mit dem pathos von superman herumgespielt hat. irgendwie ist der film sehr langatmig und versucht den zuschauer (gewollt?) zu bedrücken. oder ging's nur mir so?. die extras auf der bonus-dvd, die fand ich besser als den eigentlichen film. 5 sterne für die extras, 2 für den film. macht 3 abgerundete. |


