Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag The Pursuit of Happyness
The Pursuit of Happyness oder: This is me telling you about the movie Der italienische Regisseur Gabriele Muccino (in seiner Heimat hochgelobt für L'ultimo Bacio) begibt sich auf die Spuren des Klassikers seines Landsmanns Frank Capra: It's a wonderful life. Basierend auf der wahren Geschichte von Chris Garner, der nach einem Ausflug in die Gosse heute für seine Holding Büros in New York, Chicago und San Francisco führt, lässt er Will Smith und seinen Sohn Jaden Christopher Syre Smith in die Scheisse schlittern, ohne dass sie jemals die Hoffnung verlieren. In The Pursuit of Happyness (Der Schreibfehler ist gewollt, und wird während der Handlung erklärt) stellen sich Smith dabei in einem auf Dauer leicht ermüdend werdenden Schema immer weitere Probleme, nach deren vermeintlicher Lösung er immer noch ein bisschen tiefer im Schlamassel steckt. Die medizinischen Scanner, unhandliche Boxen, die aussehen, als könnte man darin sein Büsi zum Tierarzt bringen, bekommen dabei praktisch eine Nebenrolle im Film. Beim unvermeidlichen Happy-End ist man dann wieder so gerührt, dass man kleine dramaturgisch-kommerzielle Schluckaufs auf dem Weg dorthin, gerne übersieht. Smith ist zum Beispiel nie ein richtiger Penner und immer der Einzige in Anzug und Krawatte und ohne Bart in der langen Schlange vor der Gassenküche. Und die göttlich spirituellen Vorkommnisse auf dem Weg zur Besserung sind gerade so dezent, dass sie das atheistische Publikum nicht vergraulen, aber den gottesfürchtigen trotzdem den Glauben nicht klauen. So wird der Film zu Star-Vehikel mit erhebender Message, ohne das Will Smith ins Blödeln kommen muss. Dafür darf er dann von reifer Leistung sprechen. Und auf seinen Sohnemann kann er auch stolz sein. |
Will Smith spielt den Vertreter Chris Gardner, der verzweifelt versucht sein Gerät zur Bestimmung der Knochendichte an den Mann zu bringen. So beginnt die Geschichte, die das typisch amerikanische Märchen vom Tellerwäscher zum Multimillionär erzählt. Ich denke die Antwort ist klar. Glückselig ist Chris Gardner den ganzen Film über, auch wenn alles nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Das Problem ist, dass er es anscheinend nicht bemerkt. Fazit: |
Sie haben den Titel falsch übersetzt die Idioten... "Happyness" hätte man mit "Glükk' übersetzen sollen....soll ein Wortspiel wegen dem im Film geben...GRRRR |
Zitat Markus (2007-01-21 16:02:49)
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Zitat rm (2007-01-21 21:45:26)
Uhhhhhh! Tiefschlag mein Lieber. Nicht nett! Also nochmals...Diesesmal langsam... Happyness ist falsch geschrieben (happiness heisst's ja richtig)...Grund dafür ist ein Wortspiel am Schluss des Films (wird jedenfalls immer wieder gesagt)... Die Übersetzer haben den Fehler nicht übernommen und dem Titel ein nettes Features ("Uhhh, der Titel des Films ist ja falsch geschrieben") beraubt... That's all...20er runtergefallen? |
Die Schauspieler betreffend, ob die grossen oder kleinen, gibt's nix zu bemängeln. Humorvolle Szenen gibt's zum Glück gebenso wie tragische. Die halten sich mehr oder weniger die Balance. Manche Sequenzen sind etwas zu lang(weilig). Ansonsten gut, solid (gäll, D!) und sehenswert. Montags, wenn's günstiger ist. Hier in der Schweiz. |
4.5* Toller, wirklich guter Will Smith. Vielleicht sogar den Besten, den man bisher gesehen hat. Das Zusammenspiel Vater/Sohn ist ebenfalls erste Sahne und der Knirps mit der Wuschelfrisur könnte herziger kaum sein. Was ein bisschen auf die Wertung drückt sind die einzelnen Szenen, die nicht enden wollen und natürlich der fehlende Überraschungs- oder Spannungseffekt. Die Geschichte ist bekannt und auch wenn sie auf wahren Tatsachen beruht, manchmal wird schon etwas gar dick aufgetragen. Dennoch, ein sehr eindrücklicher Film, welcher dem Prince von Bel-Air zu Recht eine Oscarnominierung (oder gar mehr?) eingebracht hat. |
Ich fand den Film gut. Leider, wie schon muri geschrieben hat, fehlt der Überraschungs- bzw. Spannungseffekt. Was mich persönlich etwas enttäuscht hat, ist, dass der Film schon so früh aufhört. Ich hätte mir gewünscht zu sehen, was Vater und Sohn aus ihrem Leben machen *alle, die den Film noch nicht gesehen haben: wegschauen!*, nachdem Chris es geschafft hat... vielleicht ein Wiedersehen mit der Frau? Wäre noch ein schöner Abspann geworden, finde ich. Auf der anderen Seite, wenn ich Ejup's Kommentar lese: es geht ja eigentlich nur um das Glück zusammen sein zu können und von da her waren sie ja schon immer glücklich, auch ohne Geld... Aber Aber echt, super gespielt! Der Knirps ist echt gut! Nur mit dem langen Namen?!? |
Mir hat der Film einen tiefen Eindruck gelassen. Vorallem weil es von einer wahren Geschichte stammt (wird ja zu Beginn vom Film angezeigt). Es mag sein dass vieles im Film fiktiv ist (ist ja auch bei vielen Hollywood Filmen der Fall), jedoch wird die Geschichte gut erzählt. Was den schluss betrifft kann ich nicht fribu einer Meinung sein. Was er mit seinem Leben macht wird durch die Texteinblendungen erleutert. Ob er sich mit seiner Frau wieder versöhnt, wird zwar nicht gesagt, aber mann kann davon ausgehen, dass es nicht der Fall war..... (stammt ja von einer wahren Geschichte). Greetings |
...gepflegte Langeweile... |
Genialer Film. Hat mich tief berührt. Der kleine Knirps macht seine Sache wirklich mehr als nur gut, bedenkt man, dass Jaden Smith ja gar kein Schauspieler ist. Klar, einige szenen sind gar langwierig und die überraschungsmomente bleiben aus, der film lebt einfach von den emotionen allein. Deshalb gibts von mir ebenfalls die höchstwertung, da alle meine Erwartungen an den Film erfüllt, ja sogar übertroffen wurden. |
Mich hat dieser Film sehr berührt. Auch wenn er manchmal in die Länge gezogen scheint, so braucht es doch all diese Momente, um sich der Situation bewusst zu werden, in der Chris sich befindet. Besonders berührt hat mich die Szene in der Bahnhofstoilette und natürlich die Schlussszene im Chefbüro. Will Smith beweist mit diesem Streifen, dass er ein sagenhafter Schauspieler ist. Sein Sohn scheint ebenfalls auf dem richtigen Weg zu sein, ein toller Schauspieler zu werden. Bei den Special Features auf der DVD sah man, wie der echte Chris Gardner bei den Dreharbeiten dabei war. Will hat ihn mit seinen Szeneumsetzungen anscheinend immern wieder unheimlich berührt. Ein Beweis mehr, dass dieser Film das wirkliche Leben von Gardner darstellt, und keineswegs überspitzt daherkommt. Daumen hoch für einen tollen Film! |

