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Beitrag Honour of the Dragon - Tom yum goong
Honour of the Dragon - Tom yum goong oder: Elefantastisch! 2003 machte ein Film namens Ong-Bak auf sich aufmerksam. Der Hauptdarsteller, ein Kampfsportexperte und Bewegungswunder namens Tony Jaa zeigt darin eine neue, brutale und halsbrecherische Kampftechnik und liess so manchen Zuschauer mit offenem Mund vor dem TV sitzen. Die Handlung geriet zur Nebensache, die Fights waren grandios. Regisseur Prachya Pinkaew sitzt nun auch bei Tom Yum Goong am Hebel und präsentiert uns praktisch die gleiche Story wie bei Ong Bak. Kalkül oder bodenlose Frechheit? Um es vorweg zu nehmen. Die Geschichte ist noch immer Guguus, die Handlung interessiert nur gering und man wartet auf die excellent in Szene gesetzten Kampfsequenzen, in denen Tony Jaa wahrscheinlich keiner etwas vormacht. Der Kerl macht die unglaublichsten Sachen und lässt Genrekollegen reihenweise alt aussehen. Dazu kommt eine unglaubliche Brutalität und deswegen auch Authenzität. Während in Hollywood die bösen Buben nach einem Handkantenschlag mit doppeltem Salto KO gehen, brauchts hier schon einen verbogenen Arm oder einen deftig krachenden Kopfschlag, bis der Mann sich nicht mehr bewegt. Ein Kämpfer ist meist nur so gut, wie ihn die Gegner aussehen lassen. Tom Yum Goong hat eine stattliche Anzahl solcher Gegner, die sich mit dem prügelnden Hauptcharakter in einer hervorragenden Choreographie die Köpfe einschlagen. Ich kenn die verschiedenen Stilrichtungen nicht, aber wenn ein Nathan Jones (schon in Fearless beeindruckend) erscheint, dann wackeln die Wände im wahrsten Sinn des Wortes. Fazit: Ausser Geprügel nix gewesen? Jein, denn die Kämpfe sind, wie angesprochen, ein Augenschmaus und lassen die dünne Story schnell mal verdrängen. Einen Award für die Innovation gibts zwar für Revenge of the Warrior nicht, dafür was fürs Auge der Kampfsportfreunde. Und das nicht zu wenig. Die erhältliche Doppel-DVD enthält auf Disc 1 zusätzlich zum Film eine Menge Trailer und Spots, ein paar beeindruckende Szenen vom Set und diverse Interviews, die näher auf die Kampfszenen eingehen. Biographien der Hauptkämpfer dürfen natürlich nicht fehlen, wie auch eine Trailershow zu genreähnlichen Produktionen. (Davon eine mit *taraaa* Chuck Norris). Auf der zweiten Disc werden dann wirklich interessante Features geboten. Natürlich dreht sich alles um Tony Jaa und seine Promotionstouren (USA, Taiwan, Korea, Japan), die er für (Achtung!) Ong Bak hinter sich bringen durfte. Eine Tour durch Korea für den hier besprochenen Film gibts auch noch. Wir sehen ihm bei seinem aufwändigen Work-Out, bei einer Veranstaltung mit über 1'000 Leuten (fürs Guiness-Book of World Records) und der Regisseur erklärt uns, warum die lange Szene ohne Schnitt so besonders schwierig war. Natürlich fetzts aus allen verfügbaren Boxen, wenn die Kämpfer ihren Aggressionen freien Lauf lassen. Somit kommt auch der Dolby-Sound herrlich zur Geltung. Das Bild hingegen macht vor allen in den dunkleren Szenen einen etwas schwammigen Eindruck. |
Achtung: Der Film wurde um ungefähr 20 Minuten gekürzt! |
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Also wenn der Rest des Filmes so geil ist, muss ich den wohl sehen! |
Zur Fassung: Die Cut-Fassung reicht bis auf eine kleine Stelle eigentlich völlig aus, da nur Inhalt entfernt wurde, der die Geschichte unnötig in die Länge zieht. Zum Film: Revenge of the Warrior ist schnell, gewaltig und kompromisslos. Die Fights sind grossartig, wenn auch nicht so stark wie beispielsweise in OngBak oder IpMan. Die Story ist eigentlich gar nicht vorhanden und auch ein paar Logiklöcher machten mir das Leben schwer. Fazit: Fights sind toll, wenn auch nicht spitze und der Rest ist knapp durchschnittlich. |

