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Beitrag Garfield: A Tail of Two Kitties

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Garfield: A Tail of Two Kitties oder: Auf der Jagd nach der britischen Lasagne


Was haben wir gemotzt, als Garfield vor ein paar Jahren in die Kinos kam. Die Katze schlecht animiert, der Hund als reale Figur, das Herrchen als Frauenheld. Dazu eine langweilige Geschichte und kaum zündende Gags. In Garfield 2 bekommen wir leider keinerlei Verbesserungen dieser Vorwürfe zu sehen, sondern zusätzlich noch sprechende Tiere und einen Billy Connelly, der John Cleese zu imitieren versucht und glanzlos scheitert.

Die Geschichte der vertauschen Katzen hat jedoch insofern etwas Positives an sich, dass sich nämlich der Film praktisch nur um Garfield, respektive seinen Doppelgänger, dreht. Das heisst, wir bekommen nicht nur mehr Katzen-Animationen zu sehen, sondern hören auch Bill Murray öfters seine dieses Mal recht gelungenen Katzensprüche aufsagen.

Damit hat sich aber das Gute an Garfield 2 bereits erledigt. Der Rest kommt direkt vom Fliessband und sogar die herzige Jennifer Love Hewitt beginnt nach kurzer Zeit zu nerven. Von Breckin Meyer ganz zu schweigen.

Fazit: Garfield 2 ist nicht mal so gelungen wie der erste Teil über den verfressenen Kater. Zu lasch sind die Witze, zu kindisch die sprechenden Tiere (man wird unweigerlich an Babe erinnert) und zu tölpelhaft der Gegner, dem ein bisschen mehr Seriösität besser gestanden hätte.

9 Schritte einer Szene mit einer animierten Figur, oder wies im Menü steht "9 Lives of Garfield". beschäftigt sich mit der Szene, in welcher der Kater im Keller eingesperrt wird und entkommt. Ist interessant anzugucken. Der geistige Vater von Garfield, Jim Davis zeigt dann, wie er den Kater, den Hund Odie und den Teddybären Pooky zeichnet. Zum nachmachen sehr geeignet. Wie aufwändig ein einzelner Comicstrip mit drei Bildern ist, wird im nächsten Feature erklärt. Natürlich kriegt man den exklusiven Strip auch noch zu sehen. Wenn Tiere am Set sind, gibts meist auch einen Trainer dafür. Hier kriegen wir einen kurzen Blick in die Arbeit eines solchen Spezialisten, der Mäuse dazu bringt, genau das zu tun was sie sollen und der Enten genau dort landen lässt, wo sie dürfen. Ein kleiner Trip durch London mit den Erklärungen der wichtigsten Gebäude folgt auch noch. Natürlich ist dieses Feature angereichert mit Filmszenen. Dafür dauert es nur 2 Minuten... Ein Musikvideo zu einem extrem lahmen Song wird noch vorgestellt und zwei Spiele machen den Abschluss einer DVD, die durchaus angenehm ausgestattet ist und im Bereich Ton und Bild die bekannten Standards locker erreicht.

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muri's Wertung: 2.5 Sterne


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