Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Eragon
Eragon oder: One Part Courage, Three Parts Fool Sie kommen regelmässig von Übersee in unsere Kinos. Sie kämpfen um unsere Gunst und geben nicht auf. Drei- und Mehrteiler werden zur Weihnachtszeit präsentiert, beworben und hoffen, das skeptische und verwöhnte Fantasypublikum zu begeistern. The Chronicles of Narnia bekundete vor einem Jahr Mühe, darf aber dennoch nächstes Jahr mit Teil 2 einen weiteren Versuch starten. Dieses Jahr dreht sich das vorweihnachtliche Kino um Drachen, Schwerter mit Namen, schöne Landschaften, Elfenmagie und einen Jungen, der zum Drachenreiter aufsteigt. Willkommen bei Eragon. Christopher Paolini, ein blutjunger Schreiber aus Kalifornien (Geburtsjahr 1983) schrieb sich mit der Geschichte um den Bauernjungen Eragon und dessen Abenteuer mit einem Drachen in eine Fantasiewelt, die in literarischer Form bereits eine Fortsetzung fand. Teil 3 soll 2007 in die Bücherläden kommen. Und der Film zum Buch ist eigentlich ganz okay. Vor allem beeindruckt natürlich der Drache mit seiner Postur, dem Speien des Feuers und schlussendlich die Ausgangslage mit den Drachenreitern, dem verräterischen König und dem Aufstieg des neuen Helden. Sozusagen A New Hope. Das bringt den Zuschauer unweigerlich auf den grössten Kritikpunkt, den auch das Buch erleiden muss. Die Frage nach der Eigenständigkeit der Charaktere und der Geschichte. Die Parallelen zu anderen Filmen/Büchern sind so überdeutlich demonstriert, dass es fast unmöglich ist, diese zu übersehen. Da wandelt ein Mann im Umhang durch schlecht beleuchtete Gebiete und man wartet darauf, dass er sein Laserschwert zieht. Die im Film so gfürchigen "Gurgals" erinnern extrem an die Orks aus Lord of the Rings. Es gibt Elfen, dessen Sprache für "gute" Magie genutzt wird. Dann ist da ein Zauberer, der, Saruman-mässig, die Armee des Königs kommandiert. S'hätte nur noch gefehlt, dass der Löwe Aslan aus The Chronicles of Narnia seine Aufwartung gemacht hätte. Man bekommt wirklich das Gefühl, als hätten sich neben Christopher Paolini eine Menge Fantasy- und Sci-Fi-Bücher und Filme gestapelt, als er Eragon schrieb. Doch zurück zum Film an sich. Der ist, wenn denn Mal der Zapfen rausgenommen wird, recht gut und fetzig. Drachenaction zieht immer schön und wenn ein Jeremy Irons mit Brummelstimme von alten Tagen und neuen Gefahren erzählt, dann hängt man an seinen Lippen und wartet interessiert ab, was denn nun als Nächstes passiert. Sein Kollege John Malkovich bleibt (noch) im Hintergrund, wird aber wohl im nächsten Teil so richtig sauer werden. Fast nicht mehr wieder zu erkennen ist übrigens Robert Carlyle (The Full Monty, The World is Not Enough), der mit rotem Haar und fieser Visage als böser Zauberer so herrlich das Gegenstück zum sauberen, schönen und netten Helden gibt. Apropos. Edward Speelers, der Drachenreiter, wird wohl in den nächsten Monaten die Kinderzimmer mit seinen Fotos und Poster tapeziert sehen. Er ist ein hübscher Junge, der sich allerdings erst in einem solchen Vehikel beweisen muss. Gute Ansätze sind vorhanden, aber auch er hat mit der Geschichte zu kämpfen, die nicht so richtig auf Touren kommen will. Mal schauen, wie er sich in der Fortsetzung metzget. Der Drachen ist hingegen sehr gut animiert, macht einen stolzen Eindruck und lässt auf weitere Action in luftiger Höhe hoffen. Dumm nur, dass er mit der Stimme von Rachel Weisz spricht (in der deutschen Version übrigens *achtung* Nena *ächz*) und somit an Bedrohung verliert. Eine tiefe, männliche Stimme hätte da sicherlich optimaler gepasst. Wenn denn überhaupt ein Drache zu reden, oder in diesem Fall zum kommunizieren via Gedanken, hat. Ein einfaches und markerschütterndes Brüllen würde amigs auch reichen, oder? Fazit: Eragon ist Fantasy pur. Wie ein Märchen zieht sich die Geschichte durch die leider zu lang geratene Filmdauer und lässt in den actionreichen Szenen ahnen, was für ein Potenzial in einer solchen Story gelegen hätte. Leider werden immer wieder stille Momente eingeflochten, die dem Ganzen den Wind aus den Segeln nehmen. Trotzdem passts gut und man darf sich definitiv freuen, was denn nun in der Fortsetzung passiert. Denn König Galbatorix hat am Schluss noch eine nette Überraschung parat. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 57 Beiträge geschrieben.
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eragon -1/4 Inhalt, ¾ Füller So, die gross angekündigte und heiss erwartete Fantasytrilogie ist auch noch bei uns angelaufen und nach rund 100 Minuten Fantasy pur bin ich doch enttäuscht: Eragon bleibt weit hinter der Lord of the Rings-Referenz zurück und klassiert sich auf der Fantasy-Routine-Ebene von Narnia. Jep, leider wurde aus dem gross angekündigten Fantasy-Epos ein eher lasches Filmchen, das sich anfänglich enorm in die Länge zieht und den Zuschauer mit viel zu langen von A nach B-reiten-Szenen einschläfert. Da kann selbst die kurze aber knackige Schlacht am Ende nicht mehr aufwecken. Ja klar, es ist der erste Teil einer Trilogie, aber die erzählte Story ist enorm dünn und neben etwas Selbstfindung und "wie werde ich zum Helden" wird nur wenig geboten. Dazu kommt noch, dass der eigentliche Held Eragon alias Edward Speleers sehr schnell mit seiner arroganten AK-Art auf die Nerven geht und es schlichtweg lächerlich wird, wenn er sofort auf den mächtigsten Magier losgehen will. Eine Absolute Fehlbesetzung, welche der junge Darth Vader als schlechtester Schauspieler ablöst. Apropos Badguys. Es ist relativ schwer auf dem Fantasybereich noch etwas Neues zu bieten, spätestens seit Lord of the Rings beinahe alle erdenklichen Monster schon in ihrer perfekten Form gezeigt hab, doch Eragon bemüht sich gar nicht erst, etwas Gutes zu zeigen. Neben einigen unscharfen Klischee-CGI-Burgen, schwarzen Krieger, welche von fusselnden Maden überzogen sind, gibt es nur geschminkte Zauberer und langweilige Könige. John Malkovich mag ja ein guter Schauspieler sein, hier hat er als Klischee-König jedoch die Präsenz eines schimmelnden Butterbrotes und wirkt mehr lächerlich als bedrohlich. Der Zauberer alias Robert Carlyle, hat schon in The World Is Not Enough gezeigt wie man einen Gegner langweilig spielen kann, und überzeugt auch in Eragon nicht. Wenn die Spezial Effekte nicht wären, würde er gar nichts bieten. Viel läuft in Eragon nicht, trotz guter Sets und einem liebevoll gestalteten Drachen, döst man recht schnell ein und belächelt den eingebildeten Helden, der nicht nur mit den mächtigsten Gegner kämpfen will, sondern blind in die ihm gestellten Fallen läuft, obwohl es gar keinen wirklichen Grund gibt dazu. Die grosse Schlacht am Ende der Reise hat schliesslich wieder Züge von Narnia und ist genau so blutleer wie unübersichtlich geschnitten. Schusselige Kameraführung und ein unglaubwürdiges Duell zwischen Magier und Eragon retten den Film auch nicht. Fazit: Eragon enttäuscht und bietet viel zuviel Zeit um sich mit Plotlöchern und dem arroganten, schlecht gespielten und nervenden Hauptdarsteller zu beschäftigen, der weder überzeugt noch mitreisst. Trotz liebevoller Ausstattung der Sets, enttäuschen die Gegner auf der ganzen Linie und bieten nicht mehr als Klischeegegner aus der Schublade, die weder Präsenz haben, noch eine wirkliche Gefahr ausstrahlen. Viel verschenktes Potential, verheizte Hauptdarsteller und viel zuviel Leerlauf machen die Fantasyhoffnung leider zu einem durchschnittlichen Fantasystreifen, der leider nur eine gute Ausgangslage für Teil 2 und 3 bietet. |
Wer das Buch kennt - oder wie ich wenigstens versucht hat, das Buch zu lesen (nein, habs nicht bis über die Hälfte geschafft... sooo langweilig!) - erwartet wohl schon von Anfang an keinen Film im Kaliber von Lord of the Rings. Dafür ist der Film erstens auch ein bisschen zu klein geraten (die niedlichen kleinen Sets! Jö!), und die Buchvorlage einfach zu schlecht. Für Kids, die keine Ahnung von "guter" Fantasy haben (Tolkien, Tad Williams, George R. R. Martin) finden das Buch vielleicht toll, bis sie merken, dass der 15jährige Christopher Paolini für seine nette kleine Geschichte von überallher ein bisschen zusammengeklaut hat. Ein Teil Lord of the Rings, drei Teile Star Wars (oder umgekehrt), um Obi-Wans - äh, Broms Spruch abzuwandeln. Die Erwartungen meinerseits waren also praktisch gleich null, als ich in den Film reinging. Höchstens ein bisschen Vorfreude auf die Animation des Drachen. Und dann... war der Film gar nicht mal so schlecht. Die Geschichte ist zwar immer noch relativ dürftig, aber viele der laaaangen und vor allem sehr langweiligen Trainingsszenen aus dem Buch wurden gestrichen, Saphira wird schnell erwachsen, und auch sonst ist die Geschichte für den Film recht gestrafft worden. Ja, es hat immer noch jede Menge "epischer" Reitszenen durch das zugegebenermassen wunderschöne Ungarn drin, die man hätte streichen können, aber meiner Meinung nach ist es ein nettes kleines Fantasyfilmchen geworden. Und von denen gibt es halt immer noch viiiiel schlechtere Exemplare (ich sage nur: Dungeons & Dragons. Ganz überrascht hat mich der Hauptdarsteller Edward Speleers. Der ist nämlich nicht nur ein süsser blonder Kerl, der kann sogar noch schauspielern, sprich: er hat im Gegensatz zu Dan Radcliff und ja, leider auch Elijah Wood, mehr als nur einen Gesichtsausdruck drauf. Hmm... Alles in allem: sicher empfehlenswert für die Kleinen, und bedingt auch gute Unterhaltung für die etwas grösseren Fantasyfans. Einfach kein neues Lord of the Rings erwarten, dafür fehlts an der Vorlage, an der richtigen Machart, und auch am genialen Regisseur. Dafür hats aber nen blauen (weiblichen) Drachen. Auch nicht schlecht. |
Unaufdringlich-gediegene Langeweile. Nicht nur ein "LOTR-light". Da ist fast alles "light". Für Jüngere & Fans passt's. |
lord of the rings reloaded. jede zweite szene erinnert unweigerlich daran. ansonsten aber besser als erwartet - besonders der junge drache ist wirklich süüüüüüüss abgerundete 3.5 dracheneier von mir. |
Zitat th (2006-12-13 14:08:29)
Wobei die Schlüpfungsszene gnadenlos an Harry Potter erinnert hat, als Norbert bei Hagrid auf die Welt kommt. Habe nur gewartet, dass der Drache hustet und mit den Funken das Heu anzündet |
Zitat db (2006-12-13 14:57:12)
[Editiert von thatssno am 2006-12-13 15:27:33] |
Zitat thatssno (2006-12-13 15:26:11)
Eben, das Buch ist bereits nichts anderes als eine Aneinanderreihung von diversen altbekannten Fantasyzutaten. |
Eragähn! Ich bin nicht soooo der Fantasyfan, aber sogar ich ärgerte mich über die standardisierten Ingredenzien (Auserwähltes Waisenkind und sein Meister, verschollener Bruder, Prinzessin in Gefahr, Bösewicht mit Lakei) Halt eben wirklich was einem 12-Jährigen zur Materie einfällt. Die einzige Neuerung: Der Drache ist ein Weibchen und "redet" telepathisch, was aber zur Story nichts weiter beiträgt, ausser dass der hässliche "Michi" von einem Hauptdarsteller trotzdem mal eine reiten darf. Wenigstens nicht ganz so schlimm wie Narnia. |
Das altehrwürdige Spiegel-Magazin schwatzt auch über Eragon und ihre Meinung deckt sich gut mit der die des Raumes hier - und den Titel haben's sogar vom Servermeisters geklaut. Zitat spiegel.de (2006-12-14 15:42:00)
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Zitat rm (2006-12-14 10:56:20)
Tja, seit George Lucas, mit Star Wars genau diese Idee von Akira Kurosawa geklaut hat (Kakushi-toride no san-akunin (Hidden Fortress)) wird es immer wieder als Setting für Fantasy, Computer-Rollenspiele und Bücher genommen... Und ich könnte schwören, dass Meister Kurosawa auch nicht der Erste mit dieser Idee war. [Editiert von Markus am 2006-12-14 21:10:00] |
Eragon erinnert an Lord of the Rings sowie Dragonheart, und ich konnte mich nicht wirklich auf die Story einlassen. Warum bloss? Weder hatte ich das Buch zuvor gelesen noch den Trailer gesehen. Nur die unzähligen Posters und Reklamen in und um Zürich hatten im Vorfeld mein Interesse an dem neusten "Fantasy-Film" geweckt. Erwartet hatte ich nicht viel. Viel Hype um was? Dungeons & Dragons 3? Irgendwas hat die Story. Aber rein filmtechnisch ist's wirklich nicht speziell umgesetzt. Da sind einerseits die Augen des Baby-Drachen, die so schnuslig in der Weltgeschichte rumblinzeln, dass sogar der hinterletzte Gefühlsdusel den Jöööö-Effekt erwischt. Wie in Disneys Zeichentrickfilm kommt das Augenpaar daher. *naja* Hat mich mehr gestört als einen positiven Eindruck hinterlassen. Andererseits dauert der Film nicht lange genug, um die Geschichte mit einer konkret-guten Basis zu versehen. Es wird beinahe "pressiert", eine Story hinzubiegen. Und die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Eragon & der Tussi. Plump! Vielleicht sehne ich mich schlichtweg zu sehr nach LotR zurück, so dass ich auch mit einem Mindestmass an Fantasy zufrieden bin. 4 Sterne. Weil ich wissen möchte, wie der zweitletzte Drache stirbt und Jeremy Irons wieder zum Leben erwacht (... oder so). PS: Wollte das Buch kaufen, um noch etwas mehr Fleisch am Knochen zu erhaschen. Aber nachdem ich nun einige Stimmen zum Buch an sich gelesen habe (siehe oben), tu' ich mir das wahrscheinlich doch nicht an. |
Rate absolut vom Buch ab. Man merkt mit jedem einzelnen Satz, dass da ein 15jähriger seine Lieblingsbücher (und -filme) abgekupfert hat. Dabei ist das Ganze nicht einmal von sich aus grottenschlecht, sondern einfach derart unoriginell und soooo ausführlich geschrieben, dass es einfach nur zum Gähnen ist. Zeit und Geld sind da echt verschwendet. Und, ohne den weitern Plot der (noch nicht fertig geschriebenen) Trilogie zu verraten: Die Parallelen zu einer gewissen Weltraumsaga werden noch viiiiel deutlicher... ähem! Muss dann aber doch darauf hinweisen, dass der Film Eragon bei allen Schwächen den Vergleich mit Dungeons & Dragons wirklich nicht verdient hat, auch wenn Jeremy Irons in beiden Filmen mitmacht - D & D ist jetzt wirklich unter aller Sau! Eine echte Beleidigung für jeden, der nur ein bisschen am Fantasy-Genre interessiert ist! Und dann machen die noch ne Fortsetzung?! |
Danke für die Tix! Ich konnte selber nicht an die Vorpremiere, da ich ein Konzert besuchte, darum gab ich sie meiner Schwester, die mit ihrem Freund nach Dietlikon ging. Ihr hat der Film sehr gefallen, sie hat die ganze Zeit vom kleinen Drachen geschwärmt. Der Freund fand ihn nicht so toll. |
Gestern habe ich mir Eragon angeschaut und bin geteilter Meinung. Einerseits ist er recht gut gemacht aber es gibt Dinge, die mich unheimlich enttäuscht haben. Wie einige schon geschrieben haben erinnert einfach zu viel an Lord of the Rings, was mein absoluter Lieblingsfilm ist, ein Grund warum mich die meisten Fantasy-Filme (siehe Narnia) ebenfalls schwer enttäuschen. Für mich war es einfach ein langatmiges Gemisch aus Dragonheart und Lord of the Rings. Wie alt ist der Autor nochmal? Spoiler zum Lesen Text markieren
Brom gespielt von Jeremy Irons war dann doch der beste "gute" Hauptcharakter. Dieser Edward Speleers hat seine Rolle auch recht gut verkörpert, mich aber doch nicht vom Hocker gehauen. Und diese Elfe oder was das Mädchen war ist mir auch nur auf die Nerven gegangen. Wie ein anderer User geschrieben hat...Liebesgeschichten in Fantasy-Filmen sind einfach ätzend (siehe Star Wars). Es geht doch nichts über Arwen und Aragorn.
Und um meinen Betrag hiermit abzuschliessen nochmal das schlimmste: Saphira der Drache wird von Nena gesprochen! |
In deinem Beitrag wäre ein Spoiler angebracht gewesen... bitte noch korrigieren: Spoiler zum Lesen Text markieren
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oh, oh! jetzt habe ich mich so auf den film gefreut und ihr sagt alle er währe,na ja um es nett zu formulieren "enttäuschend"? |
Zitat eowyn44 (2006-12-16 16:28:29)
Aha, und trotzdem schon volle Punkte? Dann frage ich mich wessen Meinung deine Wertung denn wiederspiegelt, denn deine kanns ja in dem Fall nicht sein.... |
etwas belanglose fantasy-story mit wenigen höhepunkten. und die namen der figuren nerven (galbatorix ist doch ein bescheuerter name)! da reiht sich echt ein deja-vu aneinander. die animationen sind gut, doch die story bleibt blass. |
Eine Lanze muss an dieser Stelle einmal gebrochen werden für Eragon, das Vermächtnis der Drachenreiter. Vorweg: ich habe den Roman nur zum Teil gelesen, da allein der Schreibstil des damals 15jährigen Christopher Paolini, welcher lediglich in Hauptsätzen schrieb, ein Beispiel dafür ist, dass man erst einmal Schreiberfahrung sammeln sollte, ehe man einen Roman herausbringen lässt, der dann auch noch zum Bestseller wird. Und da hat wohl irgendwer die Kritik an Paolini auch auf den Film projiziert. Dass die Fans zwangsläufig entweder den Film hassen würden oder lieben, war eigentlich logisch. So ergeht es Eragon ähnlich wie dem ersten Herr der Ringe (nun, in diesem Falle ist es angebracht) von Bakshi, der zu Unrecht floppte. Schade. Etwas, dass man den Autoren des Drehbuchs vorwerfen kann ist, dass sie ein bisschen rasch viele Erklärungen für noch mehr Elemente der Welt Eragons liefern, die sicherlich nötig sind, leider aber etwas geballt daherkommen, wen Brom (Jeremy Irons), diese Eragon erklärt. Ein Minuspunkt sind wiederum einige der Sets und ebenso die Kleidung, die ein wenig zweitklassig wirken, aber das ist vielleicht auch nicht die Absicht der Produktionsdesigner gewesen. Käme man vom Design zu den Special-Effects, so ist es wahr, dass Eragon was fürs Auge ist, denn die sind wirklich gelungen. Natürlich an erster Stelle zu erwähnen wäre da Saphira, die erst süss und knuddelig ist, später dann als ausgewachsener Drache wirklich was hermacht. Sowohl die Animation, als auch die Interaktion mit den echten Akteuren wirkt nicht künstlich, was vermutlich auch dem Umstand zu verdanken ist, dass Fangmeier bislang vorallem für die Spezialeffekte in Filmen wie "Master & Commander" oder "Rätselhafte Ereignisse" zuständig war. Dann wäre schliesslich noch die Musik, die leider etwas unterging, nicht weil man sie nicht hörte, sondern weil sie einem nicht im Gedächtnis verhaftet blieb, was schade ist, denn gerade Musik zu Fantasyfilmen birgt viel Potential, man denke nur an James Horners Komposition zu "Krull". Fazit: PS: kleiner Tippfehler, der mir gern passiert Paolini mit "o" am Ende ist nun behoben ^^ [Editiert von jack1603 am 2006-12-18 21:48:23] |
tja, was soll man da noch sagen? die schauspieler sind teilweise echt gut (z.B Jeremy Irons) aber eben auch nicht alle. Die animationen sind eigentlich auch ziemlich überzeugend. und wenn es keine bücher davon gäbe, dann könnte man das ganze vielleicht sogar noch verkraften. aber sorry: wie wollen die denn die fortsetzung gestalten?! darum: wenn man ein buch verfilmen möchte, sollte man sich wenigstens daran halten und nicht die geschichte neu erfinden. (natürlich reicht das buch niemals an andere fantasy geschichten heran, aber wir wollen einen fünfzehnjährigen auch nicht mit einem professor vergleichen oder? |
das ist etwas, weswegen ich mich schonmal mit jemandem in die Haare bekommen habe: bei englischsprachigen Filmen steht grundsätzlich "Based on", also "basierend auf" dem Roman von XY und hat somit eine gaaaaaanz andere Bedeutung als das deutschsprachige "verfilmen" - zumindest was den englischen Wortlaut angeht so sind "Literaturverfilmungen" eigentlich keine Verfilmungen, sondern Filme, deren Basis ein Roman ist/war. Kurzum: als eine Verfilmung eines Romans, im Sinne des deutschen Wortes, kann kein Film auf dieser Welt gelten. Meine Schwester zu dem Film, die ein Eragon-Fan ist: der Film war, trotz Umstellungen und Weglassungen von Episodengeschichten, besser als das Buch. *achselzuck* |
Ich habe denn Film schon gesehen,und ich bin mehr wie Begeistert.Ich finde am besten Saphira der Drache, sie ist einfach nur süss, und total geil. Eure Wölfin |
Oukeyyy.... Ich bin mir jetzt plötzlich nicht mehr sicher, ob ich mich auf den Film freuen sollte. Ich lese hier eigentlich etwas zu viel Negatives. Aber Leuts, sind wir mal ehrlich: würdet ihr es hinkriegen mit 15 (!) einen Bestseller zu schreiben, der dann auch noch verfilmt wird?! Wohl kaum, sonst gäbe es nur solche Bücher... Ich sehe mir trotzdem noch den Film an, da ich Fantasy-Filme und -Bücher einfach unwiederstehlich finde! Und wenn da noch Drachen im Spiel sind, kann ich sowieso nicht "Nein" sagen! *grins* glg euer zubermaitli |
Bei Paolini war es wohl eher der Umstand dass er gleich zwei ambitionierte "Eiskunstläufer"-Eltern hatte. Soll heissen, Eltern die ihr Kind privat unterrichteten und von früh an den Jungen zu einem Schriftsteller erzogen. Mit solchen Eltern könnte so manch einer mit 15 ein Roman schreiben. Komm grad aus dem Film und will nicht zuviele Worte machen, der Film spiegelt recht gut das Buch wieder, nicht inhaltlich, aber qualitativ. Paar passable Szenen, durchwachsene Story, Charaktere an der Oberfläche tümpelnd. Die Effekte machen die wenigen brauchbaren Handlungsstränge wett die gestrichen wurden. Netter Prolog, sehr lauer Mittelteil, nett umstrukturierter Showdown. Grosse Effekthascherei zwar, aber war ja zu erwarten. 6/10Punkten [Editiert von goodspeed am 2006-12-17 21:24:53] |
Das Rotten Tomatoes Ranking ist ja brutal! Und der Kommentar ist ja goldig:
[Editiert von Markus am 2006-12-18 12:34:54] |
für leute, die das buch nicht gelesen haben ist es sicher ein gelungener film. für jemanden, der das buch jedoch gelesen hat, eine absolute katastrophe. nichts im film wurde aus dem buch übernommen, ausser die namen, den anfang und die grundidee der geschichte. meiner meinung nach würden zu viele dinge sinngemäss abgeänder, dass oft ein anderes bild der personen und der welt entstehet. schaut den film, wenn ihr das buch nicht lesen wollt, sonst lasst es besser sein! |
Ich schätze ähnlich wie bei anderen Komponisten scheiden sich die Geister, sagen wir John Williams, dessen Stücke immer gleich klingen und der in letzter Zeit nur in HP3 mal etwas Neues gerbracht hat, fehlte bei Patrick Doyles Musik in Eragon die persönliche Note des Films. Ein Titelthema oder ähnliches - gleiches war schon in HP4 nicht vorhanden, da natürlich einerseits durch Williams vorgegeben, andererseits auch nichts wirklich Eigenes womit man HP4 hätte assoziieren können ... hört man den Soundtrack von HP4 für sich, ist er besser als im Film, wo gute Sequenzen einfach untergingen. Vielleicht hört sich Doyles Eragon als purer Soundtrack auch besser an .. im Film fehlte mir da ein wenig was: eben etwas Grosses, nicht zwingend bombastisch, dass einem a la Shore die ohren wegfliegen, aber doch eben mehr Fantasy. |
Moin, so eine Verfilmung gehört verbrand, es stimmt fast nix überein, die Handkung ist so krass verändert, das es schon weh tut, wie kann man so ein Buch so versauen, Wo sind die Elfen, Zwerge usw. da wundert es schon einen das Drachen vorkommen. ganz mieses Kino, spart euch das Geld und lest lieber das Buch. |
Nun ja, wenn man schon im Buch über Anleihen aus sämtlichen bekannten Fantasy und Sci-Fi Filmen/Büchern stolpert, kan man sicher nicht erwarten, dass der Film das Ganze neu erfindet. Spoiler zum Lesen Text markieren
Das ist ein Film, zu dem man das Buch vorher besser nicht gelesen hätte... |
Zitat salazar slytherin (2006-12-22 10:35:23)
Im Original stirbt Obi-Wan ja auch. |
ähm, markus, du wirst hier doch nicht die originalität (im sinn von ursprünglich) von "star wars" feiern wollen, oder? weil, wenn's um's zusammenklauen von motiven und geschichten geht, dann steht die weltraumoper von herrn lucas ziemlich weit oben auf der liste der üblichen verdächtigen. oder glaubst du georgie-boy habe das thema des jungen mannes, der auszieht um seine bestimmung zu finden, oder den outlaw, der nur für sich selber schaut um sich dann für die richtige seite zu entscheiden, selber erfunden??? |
Zitat gargamel (2006-12-22 16:49:26)
Lies mal meinen ersten Post zu diesem Fülm Der Tod des Mentors hat eben gerade gepasst. |
Ich habe mir Eragon gestern Abend zu Gemüte geführt und war eigentlich positiv überrascht. Nun aber zu allem Positiven im Film: Also kommen wir mal zum Fazit, sonst dauert das alles wieder zu lange [Editiert von dienchen am 2006-12-23 11:44:19] |
Ich fand den Film absoluter Durchschnitt, hat mich weder angesprochen noch fasziniert. Ziemlich oberflächlich, ich weiss auch nicht, als Spielfilm im Fernsehen reicht er vielleicht. Die Landschaften und der Drache sind genial, aber sonst für mich ein absoluter Schwachsinn. Fortsetzung, bitte nicht |
Man nehme eine Star-Wars-DVD, den ersten Harry-Potter-Band, füge ein paar Seiten aus den Herr-der-Ringe-Schwarten dazu und einen VHS-Schnipsel aus Dragonheart. Das ganze 5 Minuten gut durchmixen und etwas "Gary Stu" dazu träufeln. Heraus kommt Eragon. Die Kritiken, die man bisher lesen konnte, waren ja schon vernichtend genug. Ich sehe von weiteren Breitseiten ab und lasse das Wrack würdevoll in den cineastischen Fluten versinken. |
muri, die monster heissen nicht "gurgals" sondern "urgals". nur eine kleine bemerkung am rande. [Editiert von prisgää am 2007-01-01 21:34:38] [Editiert von prisgää am 2007-01-01 21:34:54] |
so ein überflüssiger stuss! hat mich grad 1 Stunde und 33 min. meines lebens gekostet! zum glück hab ich den film illegal vom internet gezogen... [Editiert von Son Goku am 2007-01-02 00:20:06] |
gepriesen sei das internet und seine vielen verschiedenen anwendungen. |
Diese Beschreibung ist lächerlich... Natürlich gibt es einige Paralelen zu "Herr der Ringe". Könnte aber auch daran liegen das der Autor 15 war als er das 1. Buch schrieb, und Tolkien eins seiner grossen Vorbilder ist. Sein Ziel hat er jedenfalls erreicht. Sein Buch ist ein purer Erfolg und findet überall Anhänger und Fans. Leider hat der Autor selbst am Film nicht genug mitgewirkt. Im Film hingelgen sorgt der Schatten für eine Illusion in Eragons Traum, in dieser sie nach ihm ruft und ihn um Hilfe bittet. So lockt er ihn zu sich. Brom ist dagegen, folgt ihm aber doch. Eragon kommt als erster an und geht allein ins Gefängniss um ARya zu befreien. Er findet sie schnell, doch dann kommt der Schatten. Als dieser Eragon töten will stürzt Brom hinein und wirft sich vor ihn. Dann schiesst Eragon dem Schatten in den Kopf und dieser verschwindet als Rauch. Auf der Flucht sieht Eragon zum erstem mal Murtagh, der ihnen mit einigen Pfeilen hilft. Genauso am Ende des Films. Die grosse Schlacht. Alles gut und schön. Aber im Film ist der Aufenthalt bei den Varden viel zu kurz. Eigentlich sollte er laut Buch länger dort sein... der 1. Angriff bei Eragons ankunft stammt daher das ihn eine riesige Urgal Horde durch den Wald verfolgt und er und Murtagh sich trennen um ihnen zu entkommen... Murtagh wird bei den Varden nicht sofort festgenommen weil Eragon ihn schüzt. Ihr geist wird geprüfz doch Murtagh verweigert sich dem. Ebenfalls sind weder Nasuda noch der König bei Eragons Ankunft dabei, er trifft beide erst später. Dann greifen die Urgal an, mitsamt dem Schatten. Die Varden sind so früh gewarnt das sie die Tunnen der Zwerge zum grösstem Teil noch verschliessen können und sich einen Plan für die Schlacht machen können. Eragon besiegt mit Hilfe von Arya und Saphira am Ende Durzan, den Schatten. zieht sich hierbei jedoch eine lange Narbe zu, die ihm schmerz anfälle bereitet. Es sind massive unterschiede die mich teils sehr stören. Aber trotzdem ist der Film, wenn man ihn unabhänglich vom Buch betrachtet, gut gelungen. Nur eben zuviel Material für es in die Filmdauer reinzu hauen... Wie bei Herr der Ringe - Doch Herr der Ringe hat auch keine lächerlichen 1 1/2 stunden. Die Bücher sind übrigens grosse Klasse, sehr zu empfehlen für jeden der ein wahrer Fantasy Freak ist. Wer mir was hierzu sagen möchte muss dies über bebidoll_87@web.de tun oder in meinem Forum www.cherry-passion.de ... denn ich werd nicht oft hier vorbei schaun. Hab mich nur angemeldet um dieser lächerlichen Beschreibung meine Meinung hinzuzufügen ;D Noch etwas zu Spaphiras Stimme... Männliche Stimme? Bei einem weiblichem Drachen? Welch ein Verstand hat Gott den Menschen gegeben |
so, jetzt kann ich also auch mitreden, hab den film gestern gesehen. obwohl ich wusste, dass er wohl ziemlich enttäuschend ist, wollte ich ihn trotzdem sehen. tja. muss den kritikern leider recht geben. die verfilmung ist wirklich ziemlich schlecht. klar, buchverfilmungen sind heikel, doch nicht unmachbar, wie uns peter jackson mit lotr bewies. doch schon harry potter und narnia wiesen viele mängel auf. doch wohl noch nicht so viele wie eragon. schade, wirklich schade. wäre ne tolle story. pluspunkt: saphira, find ich echt gut. nur ihre deutsche stimme nervt:-) was man weiter den machern anrechnen muss: sie haben peinlich darauf geachtet, wenigstens ein bisschen mehr distanz zu lotr zu schaffen, indem sie die razac nicht verhüllt wie die nazgul auftreten liessen und die urgals wenigstens noch menschlich aussahen und nicht wie die orks oder uruks.und auch brom war kein gandalf verschnitt. troztdem bin ich ziemlich enttäuscht.zu viel handlung wurde gekürzt oder, was fast noch schlimmer ist, abgeändert. die varden finde ich sehr schlecht dargestellt, sie sehen aus wie aus einem schlechten bollywood streifen. leider sind auch dinge, die für den 2. teil wichtig sind, weggelassen worden, so gibt es schon jetzt einige hindernisse für den 2. film. der film is i.o. zum einmal gucken ohne erwartungen. aber naja, braucht die welt solche filme?? die frage sei in den raum gestellt. |
Hallo zusammen. |
Hallo zusammen. |
bei der musik kann ich dir nicht zustimmen. sie ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht gerade sehr abwechslungsreich. es sind oft nur die selben instrumente zur selben melodie zu hören. nach einpaarmal hören der grundmelodie, konnte ich die musik nocht mehr ertragen. |
@italia eigentlich ist es doch 99,9% der erdbevölkerung egal ob es sich hierbei um einen urgal, gurgel, ork oder urukhai handelt! fakt ist aber, dass der film nicht wirklich innovativ ist und auch keine neuen massstäbe setzt. zumal alles schon mal besser verfilmt wurde. sind wir doch ehrlich, wer will den schon einen mix von HdR, dragonheart und star wars sehen? 0.01% der weltbevölkerung? ausserdem glaube ich auch nicht, dass wenn der film noch ne stunde länger gedauert hätte besser geworden wäre! |
@son Goku. @prisgää |
Ich finde dieser Film ist die beste (ungewollte) Komödie des Jahres!! |
geb dir recht, es ist eine ungewollte komödie, nur blöd, dass es so gekommen ist. hab mich jedenfalls im kino halb tot gelacht.^^ |
Hab ja schon etliche Trailer zum Film gesehen, und hab den Kinostart nur so herbeigesehnt, dann habe ich jedoch die schlechten Kritiken gelesen und mich entschieden, zuerst das Buch zu lesen. Also habe ich es gelesen und ich finde es einfach toll. Da über-über-morgen der Film auf DVD kommt, werde ich ihn mir kaufen und sehen, ob ich zu den 99.9 Prozent gehören, die ihn schlecht finden, oder zu den anderen... Am meisten Freue ich mich ja auf Murtagh, der mir vom Buch her am besten gefällt. Ich hoffe sehr, das der Film nicht so schlecht ist wie ihr alle sagt... |
schlecht ist er nun nicht umbedingt, aber er hat einige Patzer, Filmfehler und Änderungen des Buches. Also aufgrund der Story ist er sehenswert, aber sonst naja.... |
So, ich hab ihn gesehen und muss jetzt natürlich noch meinen Senf dazu geben. Als allererstes finde ich, das man aus dem Buch durchaus mehr hätte machen können. Die Geschichte wird kurz und bündig runter erzählt. Ich hatte mir (selbst bei all den negativen Kommentaren) mehr erhofft. Nach meinem Geschmack fehlen sehr viele Teile, die das Buch so besonders gemacht haben (Überraschungsangriff der Ra'zac in Dras Leona, Tronjheim, Varden drohen Eragon, Murtagh umzubringen, wenn er nicht mitgeht usw) Dann natürlich finde ich es blöd, das einige Story-Elemente nach Lust und Laune vertauscht worde sind, und neues dazugedichtet wurde, während andere wichtige sachen fehlten, wie jemand vor mir schon geschrieben hat. Und natürlich hat mich gestört, dass Murtaghs Charakter vollkommen in den Hintergrund gestellt wurde, und diesem Milchbubi Platz machen musste. Und dann natürlich meine Frage: Und Nazuada hatte ich mir irgendwie anders Vorgestellt.... So und zum Schluss noch meine Bemerkung über Arya (warum zum teufel hat sie rote haare??) : Am Schluss erinnerte sie mich eher an eine Indianerin mit ihren Federn im Haar als an eine Elfe. Wo waren ihre Spitzohren? Es gab noch viele weitere Sachen die mich störten, aber ich verschone euch... Natürlich gab es einige gute teile in dem Film, z.B. die süsse Saphira als Drachenbaby, Durza (hähä) und Murtagh (*schmacht*) Ich hoffe trotzdem, dass irgendwann in ein paar Jahrzehnten jemand auf die Idee kommt, eine Neuverfilmung von Eragon zu machen, vielleicht mit ein bisschen mehr... Biss. So, ich geh jetzt Eragon zwei lesen ;) [Editiert von real_witch am 2007-04-19 19:45:21] [Editiert von real_witch am 2007-05-02 13:07:34] |
Als ich das Buch gelesen habe, war ich total begeistert. Ich konnte es kaum erwarten, den Film im Kino zu sehe. Als ich ihn dann gesehen habe war ich ein wenig enttäuscht. Wie schon gesagt wurde, hatte man einige wichtige Teile weggelassen oder umgedichtet. Angela habe ich mir total anders vorgestellt und die Reise durch die Wüste hat auch gefehlt. Und Durza war einfach lächerlich mit dieser Gesichtsfarbe und den langen Fingernägel. |
mein gott, diese stimme von saphira ist ja wohl das letzte! ansonsten fand ich den film schon okay, musste auch ein paar mal (ungewollt) lachen...
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ohhh...diesen Regisseur könnte ich... Ich habe das Buch gelesen, und freute mich auf eine Verfilmung auf dem Niveau von Der Herr der Ringe. Aber ich wurde hinsichtlich der Story, Schauplätzen und Charakteren sehr enttäuscht. Hoffe ein besserer Regisseur (mit mehr Budget ,und Ahnung) dreht diese super Story irgendwann nochmals. |
Ich habe sehr gehofft, dass Eragon ein Überraschungshit wird. Von dem war er aber Lichtjahre entfernt. An Eragon fehlt es an vielem. Erstens hat der Film kaum Tiefgang. Die Geschichte wird recht lahm und unspektakulär erzählt. Der Drachen ist gut animiert, dennoch nervt die Stimme gewaltig. Die Schauspieler bleiben auch alle auf einem recht bescheidenen Niveau. In endeffekt war es wohl ein Fehler dieses Buch zu verfilmen. Nämlich was man hier abgeliefert hat, ist nichts weiteres als ein unbrauchbarer Film. [Editiert von ()=() am 2009-04-12 14:49:28] |
Der Film ist gar sehr für die eher jüngere Zielgruppe. Joss Stones Szene ist sehr sehr peinlich ausgefallen und sie sollte lieber die Schauspielerei bleiben lassen. Die Story ist halt die übliche Aschenputtel Story, bloss mit männlicher Besetzung und mit mehr Gewalt und ner Menge Fantasie. |
tja auch wenn mir das alles zu bluutleer war, sprich für eine zu junge zielgruppe realisiert worden ist, kann der film trotzdem unterhalten. der drache und das feuer etc. machen laune, der gehilfe des oberbösen taugt endlich mal wieder was, und der showdown is etwas kurz aber okay. was leider aber klar ist, ist dass der gute autor der buchvorlage einfach schamlos überall abgekupfert hat, ohne die tiefe der vorlagen zu erreichen. schade, aber was solls. da es sich natürlich um eine serie handelt, ist der "schluss" des films natürlich kein wirklicher, und so bleibt abzuwarten, obs je einen zweiten teil geben wird. fazit: solide gemachte unterhaltung ohne viel tiefgang. aber das warten auf einen fantasy-bringer bleibt... |

