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Beitrag The Da Vinci Code

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The Da Vinci Code oder: Gralssuche modern.


Der Film, der dieses Jahr für die meisten Schlagzeilen in Presse, Radio und Fernsehen gesorgt hat, nun als kuscheliges Louvreabenteuer für zu Hause - und erst noch in einer um über 20 Minuten längeren Fassung, sollte man sich für die Extended Edition entscheiden.

Nun ja, eigentlich gibt es ja kaum etwas, was man über den Film und seine Umstände noch schreiben könnte. Inzwischen wissen wir fast alles über Tempelritter und Illumnati, wieso Mona Lisa so hemisch lächelt und dass Da Vinci ein ganz knackiger Lenker und Denker war. So zumindest, wenn man sich den Theorien von Dan Brown hingibt, die ja bekannterweisen durchaus sehr umstritten sind. Über Kirchenpolitisches und Bibelgläubige möchte ich mich hier gar nicht auslassen. Die Diskussion würde ins Endlose führen.

Ron Howard hatte die nicht allzu leichte Aufgabe eine Buchvorlage auf Film zu bannen, die von langen Ausführungen, Erklärungen und Erzählungen zerrt. Ohne Vorwissen ist es nicht gerade einfach den Geschehnissen im Film zu folgen, das ein oder andere Fragezeichen taucht hurtigst auf. Denkt man dann einen Moment darüber nach, ist der Film auch schon wieder zwei Schritte weiter. Vorteil DVD: Rewind! The Da Vinci Code ist trotz oder eben gerade wegen der Dialogschwere ein komplexes Vehikel. Zum Glück wurden die Charaktere mit einprägsamem Schauspielermaterial besetzt, so bleibt mehr Gedächtnisvolumen für das Folgen der Story übrig.

Vom durchaus beachtlichen Darstellerstab muss ich meiner sonst so geliebten Audrey Tautou die rote Karte zeigen. Sie bleibt erstaunlich blass und agiert extrem zurückhaltend und unauffällig, leider aber im schlechteren Sinne. Ein weiteres Minus ist die ständig wabernde, ziellose Filmmusik von Hans Zimmer und die in Dunkelheit gehüllten Bilder sind über die zweieinhalb Stunden Filmdauer auch etwas ermüdend.

Zu den zusätzlichen 24 Minuten Film kann man wohl sagen, dass durchaus mehr Licht ins Dunkel gebracht wird als in der eh schon langen Filmversion. Aber man braucht nun eben auch ein bisschen mehr Sitzleder und ja, so zieht er sich schon ziemlich in die Länge.

Extras: 90% des Films spielt in Dunkelheit und düsterem Ambiente, keine leichte Aufgabe für Soft- und Hardware. Doch Details sind extrem gut wiedergegeben und Schwarz ist wirklich pechtiefes Schwarz ohne Gorbkörnigkeit oder Kontrastverlust. Die Tonspur hat ja vorab für jede Menge Diskussionen gesorgt (Rating, klangliche "Brutalität"), technisch gesehen, und das interessiert ja, vermag sie zu überzeugen. Hallende Schritte, das Klirren von Patronenhülsen, Fleisch zerfetzende Peitschenhiebe, das alles ist effektvoll umgesetzt. Da die Dialoge vor Fachausdrücken wimmeln, sind die Untertitel bei Originalton eine fast unumgängliche Hilfe. Die Extras der Extended Edition konzentrieren sich in erster Linie auf die Filmproduktion, natürlich immer mit dem Hintergrund, die Mystik des Stoffes zu streifen. Wer sich weitergehend mit der Thematk befassen will, ist also schon auf zusätzliche Literatur und spezielle Dokus angewiesen. Und die sind ja massig vorhanden. Die DVD präsentiert sich in einem edlen, buchartig gestalteten Umschlag, mal wieder was anderes als Kartonschuber und übliche Amrayverpackung. Neben den zwei DVDs liegt auch noch ein 20 seitiges Booklet bei, hübsch gemacht.

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pb's Wertung: 4 Sterne

soo schlecht war der film wircklich nicht. hie und da ein bisschen langatmig aber das verzeiht man. ich würde es durchaus als eine gelungene buchverfilmung bezeichnen und das bonusmaterial ist wircklich sehr intressant!

dreammaster's Wertung: 4.0 Sterne

ich bin ja etwas erschrocken als ich Jürgen Prochnow nicht erkannte. guck drei mal hin, noch 12x und hab so das gefühl, das ist doch, aber das muss doch... aber der gute sieht extrem alt aus. tja, man wird nicht jünger. b)

pb's Wertung: 4.0 Sterne


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