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Beitrag Pan's Labyrinth - El Laberinto del Fauno
Pan's Labyrinth - El Laberinto del Fauno oder: Wenn du dran glaubst, wirds passieren Wenn das mexikanische Schwergewicht Guillermo del Toro einen Film dreht, hat das ganz selten mal was "normales" an sich. Da sprechen Hellboy oder Mimic eine klare Sprache. Sogar Blade 2 durfte er 2002 in die seelischen Abgründe führen. Nun präsentiert der gute Mann mit El Laberinto del Fauno einen Film, der eine Mischung aus abgefahrenem und sehr fantasievollem Märchen und einer knallharten Inszenierung eines unnötigen Krieges ist. Bereits am Anfang des knapp 2stündigen Filmes wird die Gangart klar. Ein Krabbel-Surr-Viech trifft auf ein kleines Mädchen und das Märchen kann beginnen. Dass es keine "normale" Geschichte werden würde, darauf konnte man sich, nach Bekanntgabe des Regisseurs, eigentlich verlassen. Und so sind auch die Fantasiegeschichten mit dem Faun, der Kröte im Baum (eklig....), dem Mann ohne Gesicht im Keller (gruslig) und der Pflanze die Mensch werden will als Höhepunkte des Films anzusehen. Drumherum gibts Kriegswirren, brutale Zusammentreffen einer Nase mit einem Flaschenboden *knacks* und einen Bösewicht, wie er im Buch steht. Arrogant, kalt und irgendwie halt doch verrückt. Dieser Captain wird hervorragend von Sergi Lopez verkörpert, einem weltweit mit verschiedensten Preisen geehrter Darsteller. Auch die junge Ivana Baquero macht einen guten Eindruck und ihre Begegnungen mit den Fantasiegestalten sind, wie erwähnt, schon die halbe Miete. Auch wenn offensichtlich auf den Unterschied von Realität und Fantasie gezielt wird, entwickeln sich die beiden Handlungsstränge sehr unterschiedlich. Vor allem das Kriegstreiben im Wald kommt nicht so recht auf Touren und beschränkt sich auf Folterungen, kaltblütige Erschiessungen und den klaren Unterschied zwischen Schwarz und Weiss. Denn die "Rebellen" im Wald werden praktisch ohne näheren Background in die Geschichte eingeflossen. Da hats zwar den einen oder anderen Spannungsbogen (Überläufer, Spion) oder blutige Szene (Bein absägen *ratsch*), aber man lechzt förmlich nach den Figuren und dem Labyrinth. Fazit: El Laberinto del Fauno hat seine ganz starken Szenen mit den Fantasiefiguren, den Aufgaben des Mädchens und den Höhepunkt mit dem Mann ohne Gesicht. Hier bricht die Stärke von Guillermo del Toro visuell und inhaltlich durch. Der Rest ist Auffüllmaterial. |
Und hat das Teil ne Chance auf das Goldmännchen? |
IMO allemal. |
nett anzusehen,das poster artwork von mike mignola ... [Editiert von Fireclaw am 2007-02-19 16:41:00] |
Zitat Fireclaw (2007-02-19 16:40:14)
ist so eine art verdrehte und dunkle "alice in wonderland" geschichte. |
übrigens gaaaanz wundervolle musik und unbedingt empfohlen als CD. danke basil für den tipp! |
Ein Superfilm!!! |
ein wunderbar schöner film, mit einem tollen set und sehr gut ausgedachten fantasyfiguren. der soundtrack ist feinfülig und genial komponiert. achja: unbedingt im o-ton ansehen, in deutsch verliert der film einen teil seines zaubers... |
Sehr schöne Story mit einfallsreichen und liebevollen Fantasiewesen. Sehr spannend, schaurig, düster, schön, ohne triefenden oder gestellter Kitsch, brutal, wunderschöne Bilder, sehr gute Schauspielerin...Nur der "vor-schluss" ist ein bisschen komisch ausgefallen, obwohl er es nicht sein sollte, doch diese Szene ist nur etwa 1min lang, also nichts der Rede Wert. Die Musik ist wunderschön und das Haupt lied des Filmes ist unglaublich herzzerreissend...Ich kann diesen Film jeden weiterempfehlen(ausser Kinder, weil einige Szenen wirklich brutal sind!). Alle Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen!Exzellent! |
Pan's Labyrinth - Spieglein Spieglein an der Wand, wo ist der Weg ins Märchenland. Überraschend brutale, beinahe deprimierende und sehr düstere Geschichte, bei der nie wirklich positive Stimmung aufkommen kann. Selbst nach dem Ende vermag man sich nicht wirklich über den gerade gesehenen Film freuen denn obwohl es ein Märchen ist, über die ganze Spielzeit kommt vieles nicht so wie ursprünglich Erwartet. Das Pan's Labyrinth kein Kinderfilm an sich ist, war bereits bei den ersten Clips die veröffentlicht wurden klar, doch dass gleich so plakativ blutige und brutale Szenen gezeigt werden, hatte mich doch überrascht. Jedenfalls werden Kopfschüsse, Folterszenen und Schiessereien regelrecht zelebriert dass es Jack Bauer eine Freude wäre. Diese Brutalität beisst sich etwas mit dem ganzen verträumten Prinzessinnen und Feen Thema, doch da auch dort eher auf Realistische Darstellung gesetzt wird, ergänzen sich die düsteren Prüfungen und die brutale Realität perfekt. Die Darsteller überzeugen alle in ihren Rollen und vom eiskalten General bis hin zur bizarren Kreatur ohne Augen fügen sie sich nahtlos ins düstere Geschehen ein. Dass viele der Figuren eher gesichtslos bleiben und auch die Rebellen nur benötigt werden um einige Schiessereien und Folterungen in den Film zu bringen stört weniger, die Story von Ofelia braucht schon genug Aufmerksamkeit um alle Fassetten aufzugreifen. Fazit: Pan's Labyrinth ist die erwartete Bildgewaltige und perfekt inszenierte Adaption die im Trailer versprochen wurde. Die härte des Krieges und die damit Verbundenen Opfer wurden sehr Visuell eingefangen und überraschen einige Male mit der unerwarteten Brutalität. Dennoch die hohen Erwartungen wurden erfüllt und Guillermo del Toro beweist ein weiteres mal, dass er sein Handwerk versteht. |
Schon lange keinen derart beeindruckenden Film mehr gesehen - wow! Hatte zwar vom Marketing her (v.a. wegen des "Pale Man", der Kinderfresser mit den Augen in den Handflächen, der ja überall gezeigt wird) etwas horrorlastigeres erwartet, aber bin trotz dieser falschen Annahme meinerseits vom Endprodukt total begeistert. Verdient deshalb absolut die Höchstnote! Neben den herrlich-phantastischen Einfällen (etwa das Insekt, dass sich Ofelias Phantasie angleicht und die Gestalt einer Fee annimmt), den tollen Special-Effects (der Faun knarrt doch tatsächlich wie ein alter Baum! Das rätselhafte Buch mit den tollen Bildern! (die, soviel ich weiss, vom Regisseur selbst gezeichnet wurden)) und den gruselig-phantastischen Make-Up gefällt mir besonders der Aufbau der Story. Ein Vergleich mit Märchen kommt dabei absolut zu Recht immer wieder auf, da die Erlebnisse von Ofelia tatsächlich einem klassischen Märchenschema (etwa aus den russischen Zaubermärchen) entsprechen. Die drei Aufgaben etwa sind typische Elemente eines solchen Märchens (z.B. dass durch die erste gelöste Aufgabe ein Hilfsmittel zur zweiten erringt wird). Übrigens ist es absolut nicht so, dass Märchen reine Kinderunterhaltung darstell(t)en, denn wenn man sich Märchen in ihrer nicht nur von den Grimms erzählten Form genauer ansieht, merkt man, dass viele von ihnen bereits äusserst brutal sind und keineswegs dem schuckeligen Bild entsprechen, das uns Disney und Co. seit langem vorgaukeln. Den Gegensatz der phantastischen Welt des Fauns (zumindest in der spanischen Originalversion hat dieser übrigens keinen Namen, sondern wird nur als Faun bezeichnet) mit der farblosen, brutalen realen Welt im Kriegszustand fand ich dann auch sehr stark - auch dies übrigens ein Thema, das in phantastischen Stoffen, z.B. bei Kinderbüchern und -filmen immer wieder vorkommt. Ganz toll fand ich auch, dass letztlich nicht wirklich auflösbar ist, ob nun wirklich alles in Ofelias Phantasie geschieht, oder ob es wirklich einen Faun und eine phantastische Welt unterhalb unserer gibt. Natürlich kann man sich alles rational zurecht biegen, aber letztlich geht es nicht wirklich überall auf, und ich denke, das ist auch ein grosser Reiz des Filmes. That said: Manchmal merkt man schon, dass Guillermo del Torro durch Horrorfilme wurde. Zwar drückt er nicht derart überspitzt auf die "Grusel- und Horrortube", wie es etwa Peter Jackson bei einigen seiner Orks in LotR getan hat, doch stellenweise wird der Film doch sehr brutal. Vor allem die Szene mit der Flasche... igitt! Was aber nicht heissen soll, dass die Szenen nicht zum Film passen, ganz im Gegenteil: Die Gewalt und das viele Blut gehören mit ihrem Realismus als Gegensatz zur phantastischen Welt des Fauns zum Film wie der grausame Capitan, der als fast schon perfekter Filmbösewicht so böse ist, dass er einfach nicht sterben will (klassisch!), und man ihm vom Kinosessel aus einen möglichst raschen und schmerzhaften Tod wünscht, während man mit der kleinen Ofelia mitfiebert. |
ich hab ehrlich gesagt mehr erwartet und war von der geschichte etwas enttäuscht. die flucht in eine fantasywelt, weil die realität so grausam ist, ist leider nichts neues. von dem her gesehen ist die story etwas lau und verliert sich teils zu sehr in den wirren und figuren des bürgerkrieges. die gewalt ist mir teils zu hoch und zu grosskellig angerichtet. eine subtilere grausamkeit wär meines erachtens angebrachter gewesen und vielleicht auch emotionaler für den zuschauer. die fantasiewelten sind augenschmaus pur und bedrohlich wie das wirkliche leben. genial umgesetzt, vorallem die elfen und das augenlose kinderfresser-monster. auch darstellerisch gesehen hat man da ein glückliches händchen gezeigt. die schauspieler überzeugen in ihren rollen. eine aufgerundete 5. |
Ein super Film, dem die Höchstnote gebührt. Der düstere Grundton und die tolle Machart des Ein Fantasyfilm wie er sein sollte! |
El Laberinto del Fauno ist ein fantastischer Film, der den Oscar genau so wie Das Leben der Anderen verdient hätte. |
Phew. Hab ihn mir gerade auf DVD angesehen...Jesus! Wunderschöne Bilder. Herrliche Musik. Wunderbar gespielt. Der "Handfritz" war ja der Megahammer. SO stell ich mir Fantasy vor Aber das Ding ist ja brutal! Aber definitiv kein Kinderfilm... |
fantastische musik! aber die szenen sind mir teilweise etwas .. zugegeben, zu brutal. Besonders die mit der Nase und der Flasche! *gruuuuuuuus* Vielleicht bin ich auch einfach zu empfindlich! ^^ Ansonsten fand ich den Film super, hat mich echt berührt! |

