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Beitrag The Black Dahlia

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The Black Dahlia oder: Mord im Showbiz


Der Film hätte das Zeug, um richtig gut zu sein. Der Plot ist vielleicht etwas überladen, aber es gibt wohl nicht viel spannendere Themen als einen grausamen, unaufgeklärten Mord an einem Möchtegern-Hollywood-Starlet in den Zeiten der Gangster und knallharten Bullen. Auch verfügt Brian de Palma über das nötige Talent, wie er beispielsweise mit dem gelungenen Boxkampf zeigt. Dennoch erreicht The Black Dahlia nie das Niveau einer anderen Ellroy-Verfilmung, die in einem ähnlichen Milieu angesiedelt ist: L.A. Confidential. Mag sein, dass The Black Dahlia zu sehr auf visuellen Hochglanz getrimmt ist und so etwas die Schummrigkeit vermissen lässt, die einen Film-Noir sonst ausmacht.

Vielleicht liegt es auch an der Besetzung. Johansson und Hartnett wirken irgendwie zu blass und jung, Swank dagegen, pardon, zu wenig sexy für eine Verführerin. Am meisten Spass macht es denn auch Mia Kirshner zuzuschauen, wie sie sich auf Videobändern von Castings, die die Polizei inspiziert, räkelt, flunkert, flirtet, weint und träumt. Nicht gerade schmeichelhaft für die übrigen Darsteller, wenn einem eine Tote die Show stiehlt.

Wie schon erwähnt, versucht De Palma zu viel Stoff in die zwei Stunden zu packen und so verkommen einige Handlungsstränge zu nutzlosem Beigemüse. Auch kommt es immer wieder zu verwirrenden Stilbrüchen. Der Einsatz von Froschperspektiven, das Kippen von Thriller in absurde Komödie, mit Madeleines Mutter in der Hauptrolle, der sinnlose Einsatz von übertriebener Brutalität und einem geisterhaften Backflash à la Horrorfilm.

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mazemaster's Wertung: 4 Sterne

The Black Dahlia - ein Mord, wiiiie speziell....

The Black Dahlia war der Film, bei dem ich noch die höchsten Erwartungen hatte, von dem was in letzter Zeit in die Kinos kommt doch leider wurde es wieder mal eine Enttäuschung.

Von den ersten Bildern her erwartete ich einen düsteren Thriller, mit guter Besetzung und eine spannende Verfolgungsjagd des brutalen Killers. Eine gute Besetzung hat es, eine gute Kameraführung und einen guten Soundtrack auch, aber der Rest überzeugt nicht wirklich.

So braucht The Black Dahlia recht lange bis er endlich mit dem Thema anfängt und ab da hüpft er zwischen Pornofilm, Bettszenen und irgendwelchen Tatorten hin und her und versucht eine überladene und wirre Story mit vielen Nebenfiguren zu erzählen. Vieles hat nur am Rande mit dem eigentlichen Mord zu tun haben und gipfelt letztendlich in einer enorm gesuchten Auflösung.

Die Schauspieler bieten eine recht solide Leistung, mitreissen können sie jedoch kaum. Scarlett Johansson kultiviert wieder das dümmliche, blonde und naive Anhängsel, das irgendwie nicht zu begreifen scheint um was dass es eigentlich geht.

Fazit: The Black Dahlia ist ein Flickwerk aus vielen Informationen die irgendwie aneinander gereiht werden und schliesslich mit viel Kombination zur Auflösung führen. Diese überrascht jedoch kaum und bietet auch kein wirkliches Finale. Schade, dachte wirklich das könnte ein guter Film werden....

2.5

db's Wertung: 3.0 Sterne

Ab und zu verwirrlich und zu schnelle Story Wendungen, aber gute Schauspieler(bis aus Scarlett) und schöne Bilder, gute Atmosphäre und ein bisschen ein Independent Film.

fearing is believing's Wertung: 4.0 Sterne

An der Story liegts nicht das Black Dahlia als eher mittelmässiges Werk daher kommt. Ellroys Geschichte bietet einiges an Spannung, Begierde und ein hohes Mass an Brutalität, so wie man das von Ellroy erwarten kann. Nur wird einem leider ziemlich schnell klar wie der Hase läuft so dass sich überaschende Storytwist in Grenzen halten. Die Inzenierung der Geschichte mit gut gemachten Rückblenden fand ich aber ganz gut gewählt und verpasst der Story schon den eigentlichen gewollten grausamen Touch, obwohl wie angesprochen am Schluss viel unfreiwillige Komik vorkommt.

Nur filmisch ist das ganze gar lahm umgesetzt. Das fängt damit an das der ganze Look zu künstlich und zu sterill für diese Zeit wirkt, aufwändig aber halt doch zu unreal. LA Confidental gefiel mir einiges besser. Der Cast hebt sich auch nicht gerade mit Meisterleistungen hervor. Swank ist ne Fehlbesetzung und zieht schon mal aus optischen Gründen nicht als Femme Fatale, Scarlett ist blass und muss nichts zeigen, schade (die Girls hätten besser ihre Rollen getauscht). Josh Harnett ist einfach nicht der Typ für harte Coprollen. Einzig Aaron Eckhardt spielt seine Rolle solide und glaubwürdig.

Fazit: Mittelmässige Verfilmung eines durchaus guten Buches.

Chemic's Wertung: 3.0 Sterne

guter film, kann unterhalten, wenn auch die cast etwas seltsam besetzt ist, der swank nimmt man die rolle nicht ab, und hartnett ist einfach zu weinerlich und nett für die cop-rolle.

Ghost_Dog's Wertung: 4.0 Sterne

Der Film ist ganz ok, auch wenn er mir durch die vertrackte Story leicht aufgebauscht vorkommt. Aber er ist gut gespielt und besticht durch eine schöne Ausstattung und atmosphärische Bilder.
3,5

El Chupanebrey's Wertung: 4.0 Sterne


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