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Beitrag V for Vendetta
V for Vendetta oder: remember, remember... was, schon wieder? V for Vendetta, ein Film, der zu einem eher ungünstigen Moment ins Kino kam und entsprechend viele Parallelen zur Realität hatte. "Die Sprengung eines Gebäudes kann die Welt verändern.", ein Statement, das mit der Aussage "Ideen sind kugelsicher" auch verdächtig an die aktuellen Terroranschläge erinnerte. Dennoch, losgelöst von diesen Parallelen und nur als Film betrachtet, überzeugt V for Vendetta absolut. Wie schon in der Matrix Trilogie hatten die Brüder Wachowski auch bei V for Vendetta das Gefühl für ein gutes Szenario. James McTeigue hat es auch geschafft, die recht düstere Vorlage in sehr eindrücklichen Bilder umzusetzen und diese in einer glaubhaften Welt anzusiedeln. Dennoch, von den drastischen Änderungen merkt man enttäuschend wenig und in London hat sich so gut wie nichts verändert. Neben einigen zusätzlichen Fahnen, Plakaten und Kameras sieht die Stadt gleich aus wie heute. Obwohl die Sets absolut glaubwürdig und auch eindrücklich sind, hätten sie durchaus viel weiter in die Zukunft gehen und drastischere Änderungen machen können. Immerhin hat es einige Flashbacks, welche die wüsten Entwicklungen bebildern. Der Film teilt sich in drei Handlungsstränge auf. Während jene von Evey Hammond und V absolut überzeugen, genial gespielt sind und auch viele köstliche Dialoge bieten, enttäuscht das dritte Segment. Der Handlungsstrang mit Inspektor Eric Finch (Stephen Rea) und dem Ratsgremium zieht sich wie Kaugummi in die Länge. Da er primär nur Informationen über die Vergangenheit liefern muss und dazu noch schlecht gespielt ist, häufen sich die die auf-die-Uhr-guck Momente in diesen Passagen. Zumindest kann John Hurt als grössenwahnsinniger Kanzler absolut gefallen. Dennoch fügen sich die Elemente der Hintergrundinfos, der Flashbacks aus V's Vergangenheit und den vielen, beinahe philosophischen Szenen zu einem sehr eindrücklichen Ganzen zusammen, das mit den regelmässigen Handlungstwists während der ganzen Spielzeit bei der Stange halten kann. Was V for Vendetta vor allem von den Routine-Actionstreifen der letzten Zeit abhebt ist, dass er eine gute Balance hat zwischen Action und Story. Obwohl es Handlungsparallelen zu Aeon Flux oder Ultraviolet gibt, ist V for Vendetta sicher der Beste dieser Gruppe. Fazit: Der sehr düstere V for Vendetta hat mehr Inhalt als er zuerst vermuten lässt, brilliert visuell, wie auch mit gekonnten Dialogen und grandiosen Actionszenen und gehört sicher zu den qualitativ besseren Actionstreifen der letzten Jahre. Die getestete 2-Disk-Special-Edition liefert den Film, wie zu erwarten war, in sehr guter Bild und Tonqualität. Es ist wie immer zu empfehlen, den Film auf Englisch zu betrachten, da nur so Hugo Weavings Leistung als V wirklich zur Geltung kommt. Das Bonusmaterial verzichtet grösstenteils auf die gegenseitigen Lobeshymnen und berichtet sachlich über die Gestaltung der Zukunft, der eigentlichen Legende des 5. Novembers und des Comics, der als Vorlage diente. Obwohl die Hintergrundinfos sehr umfassend sind, gibt es nur wenige Schnipsel von den eigentlichen Dreharbeiten, was enttäuschend ist. |
für mich absolut der film des jahres! da stimmt für mich einfach alles |
Zitat db (2006-10-04 15:26:00)
[Editiert von gargamel am 2006-10-05 08:51:38] |
Zitat gargamel (2006-10-05 08:50:51)
Hab' mich zwar für das Review etwas über den Hintergrund informiert, aber bei den 400 Jahren kam es wohl zu einem missverständniss... |
Zitat db (2006-10-04 15:26:00)
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Zitat gargamel (2006-10-05 09:50:55)
und beim dritten zeichen der siebten zeile im zweiten wort fehlt das i-tüpfli, imfall! oh, das ist ja ein h und h's haben ja gar keine i-tüpfli... was ich damit sagen will ist, das trotz diese irrtums der review gut ist, und das fehler halt mal passieren können. man muss doch dann nicht auf allem rumreiten... |
Zitat gargamel (2006-10-05 08:50:51)
naja, das ist ja klar und wird sicher nicht bei jeder rezi mehr angemerkt... grundsätzlich gilt doch: film immer im original und heja, bei den dvds kann man ja oh wunder sogar untertitel einblenden. |
ist immer so eine sache mit den untertiteln. zum einen geben die auch nicht immer denn sinn und wortlaut des englischen originals wieder (manchmal nicht mal den der synchronisation) und mit untertiteln bekommt man vom film zuwenig mit. das ist jedenfalls meine meinung |
natürlich. aber besser als eine synchronisierte fassung ist eine ofassung mit UT sicher. |
Zitat gargamel (2006-10-05 09:50:55)
ich sehs übrigens als eine düstere zukunftsvision mit vielen gegenwärtigen szenarios. |
naja, es spielt nicht in einer alternativen gegenwart sondern in einer alternativen (jaaa wer weiss, vielleicht ja bald mal auch nicht |
Zitat Shihan (2006-10-09 00:37:43)
ok, ich kann mich nicht erinnern, ob's im film mal eine exakte datierung der ereignisse gab... der comic jedenfalls spielt 1997 (erschien allerdings auch bereits 1982 zum ersten mal)... |
so, dann klär ich mal auf, damit man dann sich getrost anderen dingen zunwenden kann: Zitat filmkritik
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Zitat th (2006-10-09 08:36:27)
eben: gegenwart. (allerdings sind's eben vermutlich nicht exakt 400 jahre, sondern etwa 400 jahre...) |
st. marys geschah laut film,wenn ich es richtig in erinnerung habe, 2005 oder 06. |
Für mich eine leichte Entäuschung, weil ich den Comic absolut liebe, aber man hier nicht sehr konsequent war. Immer noch ein guter Film, trotzdem ist er nicht auf dem gleichen Level wie der Comic. Dabei hätte man mit Natalie Portman und Hugo Weaving so ein gutes Darsteller-Duo gehabt! |
Habe den Film nun endlich auf DVD nachgeholt - und bereue es noch mehr, dass ich ihn im Kino verpasst habe. "V for Vendetta" ist ein überzeugend geschriebener, wuchtig inszenierter Zukunftsthriller, der in seiner düsteren Intensität durch Mark und Bein geht. Viva la Revoluzion! |
Meine Güte, war ich überrascht von diesem Film! Habe nichts erwartet und habe enorm viel bekommen. Stylische Comicverfilmung mit viel Geist und tollen Schauspielern. Weaving ist ein Erlebnis. [Editiert von El Chupanebrey am 2010-04-18 02:10:54] |
Grossartiges Erlebnis auf allen Ebenen. V for Vendetta ist Superheldenkino für anspruchsvolle Filmfans. Weaving und Portman sind unglaublich. Die Story beginnt etwas wirr und unkonventionell, doch im Gesamtpaket passt bei V for Vendetta dann wieder alles zusammen. Sci-Fi-Gehalt, politische Message, Geschichtsunterricht usw. - hier hat alles seinen Platz. V for Vendetta ist neben Watchmen der Superhelden-Film für Anspruchsvolle und mich hat er völlig in den Bann gezogen, immer und immer wieder. |


