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Beitrag The Missing Star - La Stella che non c'è
The Missing Star - La Stella che non c'è oder: Ein Italiener in China "Buonavolontà" - guter Wille. Der Name der Hauptfigur spricht Bände. Tatsächlich: Vincenzos Bemühen, ein repariertes Maschinenteil an den richtigen Ort zu bringen und seine Bereitschaft, dafür eine Odyssee durch China auf sich zu nehmen, zeugt von einer Menge gutem Willen und erscheint beinahe ein wenig rührend. Sergio Castellito, bekannt als Regisseur und Hauptdarsteller aus Non ti muovere, spielt seine Figur als einzelgängerischen, pflichtbewussten, manchmal auch forsch auftretenden Maschinenspezialist, dessen Verantwortungsgefühl so weit geht, dass er sich freiwillig auf die Reise in das Reich der Mitte begibt. China ist für die meisten Abendländer nach wie vor terra incognita. Gerade dies macht den besonderen Reiz des Filmes von Gianni Amelio aus: Der Zuschauer taucht zusammen mit Vincenzo in diese fremde Welt ein und kann diesem nachfühlen in seiner Mühe, einfachste Dinge zu erledigen, wie beispielsweise nach einem Zug zu fragen oder jemandem anhand von Zeichensprache verständlich zu machen, dass man gerne etwas essen möchte. Als Bindeglied zwischen den beiden Kulturen funktioniert die chinesische Dolmetscherin Lia Hua, verkörpert von der FilmdebutantinTai Ling, welche übrigens auch im realen Leben Italienisch studiert hat und als Dolmetscherin arbeitete. Die Schwierigkeiten, welche die beiden zu Beginn haben, miteinander zu kommunizieren, sind weniger sprachlich als auf der Ebene der kulturellen Differenzen zu verstehen. Das aufkeimende Liebesverhältnis von Vincenzo und Lia ist so auch dem besseren gegenseitigen Verständnis zuzuschreiben. La Stella che non c'è ist ein spannendes und für uns Abendländer lehrreiches Roadmovie, das beweist, dass China auch in Zeiten der Globalisierung noch immer ein Buch mit sieben Siegeln ist. Für uns Abendländer zumindest. |
Eine starke Darstellung der beiden Hauptfiguren! Auch wenn die Story an sich den Spannungsbogen nicht wirklich aufrecht erhalten kann, so sind es doch die Schauspieler sowie die Settings, die das Interesse aufrecht erhalten. Eindrückliche Szenen aus einem Land, über das man manches hört und liest... und das uns letztlich fremder als fremd ist. Guter, etwas stiller Film. |

