Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Severance
Severance oder: Nur nicht den Kopf verlieren! Meine Inhaltsangabe tut dem Film Unrecht: Severance ist in keinem Moment langweilig. Von der ersten bis zur letzten Einstellung bietet der Film Unterhaltung pur. Dabei bleibt der dunkelschwarze Humor auf einem erfrischend hohen Niveau. So ist denn auch der Vergleich als Scary Movie der Splatter-Filme unangebracht. Zwar werden die klassischen Horror-Filmelemente eingesetzt, aber nur selten mit den bekannten Ergebnissen. Aufgebaute Klischees werden ohne Wimpernzucken über den Haufen geworfen. Unpassend passend jeweils die Filmmusik, die sich nicht zu schade ist, bei Todesszenen eine fröhliche Melodie zu spielen. Die Drehbuchschreiber James Moran und Christopher Smith haben viel Wert darauf gelegt, dass die Charaktere dem Publikum gefallen werden. Diese sind für einmal extra stereotyp, sodass man ohne grosse Umschreibungen die verschiedenen Motivationen der Figuren versteht. Und kaum beginnt man sie zu mögen, beginnen sie bereits zu sterben... Severance ist keine stupide Persiflage, sondern verbindet gekonnt Komödie mit Horror, paart Galgenhumor mit expliziten Splatter-Szenen und Schreckensmomenten. Füsse werden abgeschnitten, Bäuche aufgeschlitzt und gar Köpfe rollen - wo dann auch Harris Theorie, dass Marie-Antoinette nach ihrer Köpfung ein paar Minuten weiterlebte, untermauert wird. Wem schon Shaun of the Dead gefallen hat, der wird Severance mindestens ebenso mögen. |
Englischer, schwarzer Humor, Klischee-Vernichter, Laura Harris, "Brutal-lustig", Bauchmuskeln stärken ==> gucken gehen, sofort, looooos! |
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auch Severance kommt um Klischeekisten nicht herum. Hauptstrasse blockiert. Nehmen wir den Umweg (*höhö* natürlich, mitten im Gebirge am Ende der Welt.) Das endet in einer abgeschiedenen Hütte in der Mitte von nirgendwo kaum ist's Nacht geht's auch schon los. Also von dem her, kaum eine Überraschung. Was wirklich überrascht ist der tiefschwarze Humor, der sich durch den ganzen Film zieht. Gruseln tat ich mich jedenfalls nicht und selbst die platzierten Schockmomente waren eher Routine, dafür muss man alle paar Minuten schallend loslachen, da es einfach köstliche Szenen gibt. Der Cast ist sehr gut gelungen und obwohl es einige Exoten dabei hat, geht keiner auf den Geist, wie es bei Wrong Turn der Fall gewesen ist. Fazit: Eine tiefschwarze Horrorkomödie, mit einem ultraklassischen Szenario aber viel makaberen Szenen, die absolut ein Blick wert sind. Must be seen! |
Erstaunlich brutal kommt Severance daher und manch einer hatte gestern morgen früh um 2.30 Uhr (als der Film zu Ende war) leer schlucken müssen. Trotzdem ists ein Heidenspass, den Angestellten der Palisade Defence bei ihrem Team-Weekend über die Schulter zu gucken. Natürlich ist die Kifflaus zuständig für die coolen Sprüche, aber auch jeder andere im Team hat seine "eigenen 5 Minuten", in denen er/sie zeigen kann, was er/sie drauf hat. Ein paar Szenen sind so abstrus, dass sie, trotz Anspannung, Blut, umherrugelnden Köpfen und Metzgereien, für lautes Gelächter sorgten. Als der Chef sein neues Rackrohr ausprobiert und dabei was ganz anderes trifft, als er eigentlich will. Als der Drogenexperte in ärgster Bedrohung erstmal den grad erst angezündeten Joint wieder ausmacht und süüferli in die Jacke steckt. Usw. Munter auch die Besetzung. Toby Stephens machte in Die Another Day James Bond das Leben schwer. Die Blonde war bei 24 und der vermeintliche Teamleader kochte Znacht für Julia Roberts in Notting Hill. Also echt jetzt. Severance ist herrlich. Ein Mords-Spass... 5,5* |
Ich bedauere, dass ich den überaus hohen Wertungen, die der Film hier bislang erhalten hat, nicht zu folgen vermag. Der Film enthält einige humorvolle und hintersinnige Szenen. Ansonsten lebt er von Klichees, einer verschupften Liebesbeziehung, Rache und viel Brutalität. Einen sinnvollen und logischen Handlungsablauf vermag ich aber nicht zu erkennen. Weshalb sind es letztlich genau die zwei Teilnehmer des Betriebsausflugs, welche überleben, und nicht andere? Spoiler zum Lesen Text markieren
Es handelt sich um einen Film, den man vielleicht einmal ansieht, der aber keinen bleibenden Eindruck zu hinterlassen vermag. |
Eine wirklich gelungene Horror-Komödie. Leider fehlt ein bisschen die Spannung. Aber der Mix mit Gags und Spannung ist sehr gelungen. |
"The Office" meets "Deliverance"? Kann das gut gehen? Offenbar ja, denn "Severance" ist definitiv einer der witzigsten Filme des Jahres! (mit dem besten Schlusswort in the history of ever!) Das Prinzip von "Zehn kleine Negerlein" ist natürlich auch ausserhalb des Horrorgenres längst bekannt, aber das mindert den Spass am Film keineswegs, nicht zuletzt da der schwarze Humor die (nicht allzu brutalen) Schockszenen perfekt ausbalancieren (obwohl.. das Bein... igitt! Aber wer den Trailer zum Film gesehen hat, war darauf bereits vorbereitet.) Ein Highlight des Films ist natürlich Danny Dyer als ewig bekiffter Steve, ohne ihn wäre der Film bestimmt nur halb so unterhaltsam. Film unbedingt im Englischen Original schauen! |
"Severance" ist ein intelligenter, unterhaltender Film, welcher kritische Verwicklungen aufzeigt und trotz abgetrenntem Kopf nicht unter der Gürtellinie landet. |
ein einer zeit, als die filme noch stumm waren, und die frauen noch stummer, da hats sowas wie severance nie gegeben, aber zum glück gibts ihn heute! der streifen ist wirklich ne lustige sache, die sprüche sind erste sahne, beissend und schwarz der humor. |
Cooler Streifen. Er gefällt. Auf der DVD steht, dass der Film eine Mischung aus "The Office" und "Deliverance" sei. Und sie passt. Obwohl ich nicht so auf Schockerfilme stehe, muss ich sagen, dass ich mich amüsiert habe. Russen metzeln Bürohengste im Wald ab... Aber eines müssen die Kiddies immernoch lernen: Nehmt die Machete mit, wenn ihr schon die Gelegenheit habt |
Was für ein guter Movie. Geniale Mischung aus Action/Horror/Komödie die x versteckten lacher sind einfach genial Danny Dyer wie immer fantastisch... Fazit: SEHENSWERT! |

