Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Superman Returns
Superman Returns oder: Helden in Strumpfhosen gibt es wirklich Mit Superman Returns kommt eine weitere Comicadaption ins Kino, die nicht nur im Vorfeld grosse Erwartungen weckte, sondern auch die Rückkehr des Strumpfhosenhelden auf die grosse Leinwand nach rund zwanzig Jahren bedeutet. Ohne die bisherigen Kinofilme gesehen zu haben und nur mit dem Vorwissen der TV-Serie Lois & Clark: The New Adventures of Superman ging ich eher neutral an den Streifen heran. Erstmals das Positive: Bryan Singer, der bereits mit den ersten beiden X-Men-Filmen bei den Comicadaptionen Monumente gesetzt hatte, nutzte die rund 250 Mio Dollar entsprechend und zaubert nicht nur Hochglanzbilder, sondern viele perfekt choreographierte Sequenzen auf die Leinwand, die ein wahrer Augenschmaus sind. Obwohl es einige Anlehnungen an Filme wie Terminator 2 gibt, hebt er sie auf ein neues Level und fackelt in Metropolis eine Effektorgie ab, dass sprichwörtlich die Wände wackeln. Dennoch, Chronicles of Riddick und auch die neuen Star Wars Episoden haben bereits bewiesen, dass Special-Effect-Orgien und das beliebte Motto "Lieber Klotzen statt Kleckern" nicht immer aufgehen. Obwohl einige bei Superman Returns wohl von Nostalgie erfasst werden und sich an frühere Zeiten erinnern, kann er deutliche Schwächen schlichtweg nicht übertünchen: Die Schauspieler, die sich hinter Superman aufreihen, dümpeln meistens auf Routine-Niveau herum und vermögen ihren Rollen kaum Tiefe verleihen. Die Nebencharaktere bleiben flach - es macht beispielsweise Lois' Verlobter kaum etwas aus, dass er plötzlich einen "ernsthaften" Konkurrenten hat. So kämpft sich Superman Returns wie auch Spider-Man über weite Strecken durch das Thema der verlorenen Liebe und hält sich viel zu lange mit beinahe peinlich kitschigen Szenen auf, die weder der Story noch der Spannung helfen. Wenigstens sorgen die Bad Guys für Bonuspunkte. Kevin Spacey und seine Kumpels heben beinahe alleine den Film aus dem langweiligem Untergrund hinaus. Dank Spacey erhält er erfrischend köstliche Szenen, die den Film wieder sehenswert machen. Dennoch bietet der Film keinen ernst zu nehmenden Kampf zwischen den Gegnern Superman und Luthor, da nun mal einer der beiden unverwundbar ist. Letztendlich schläft der Streifen ein und nach einem kurzen Kampf mit Luthor geschieht in den letzten rund 20 Minuten nicht mehr viel. Fazit: Superman Returns ist die pompös inszenierte Rückkehr des Helden im hautengen Anzug, die zwar mit Spezialeffekten überzeugt, leider aber grosse Schwächen hat, welche ein herrlicher Bösewicht alleine auch nicht kaschieren kann. Superman Returns hat nicht nur mit Überlänge, sondern auch mit einer Story zu kämpfen, die knapp einer TV-Episode gerecht wird. Trotz viel Nostalgie und grossem Budget bleibt der Film Standardkost, die sich weit hinter den anderen "...-Man"-Verfilmungen einordnet. |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 48 Beiträge geschrieben.
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hoppala, das schraubt die erwartungen dann doch nochmals tiefer... obwohl ich ja als fan des originalen superman - the movie schon auch mal für langsamkeit plädiere... |
Nur noch kurze Zeit: Der Wettbewerb zur Vorpremiere am 8. August 06! |
mmh, skynet findet ihn müll... dann ist er ja vielleicht tatsächlich nicht so schlecht... meine erwartungen steigen... |
Ich habe den Film gestern hier im iMax in den States gesehen. db hat natuerlich recht, ohne Spacey waere der Film nur Muell. Wie auch schon von db erwaehnt, ist die Lovestory einfach nur peinlicher Kitsch, der auch noch zuesaetzlich langweilig ist, da Superman und seine Geliebte doch herzlich mittelpraechtige Schauspieler sind (und das ist noch nett ausgedrueckt). Die Szene auf dem Hochhaus als Beispiel, ist so kitschig und so laecherlich ernst, dass sich schon unfreiwillige (?) Zweideutigkeiten ergeben ("I want to show you something.."). Fazit: Wer einen durch und durch spannenden Film erwartet und Spass haben will, ist bei Pirates of the Caribbean 2 wesentlich besser aufgehoben. Oder besser noch einmal Batman Begins angucken, als einen mittelmaessigen Schauspieler in Strumpfhosen. Aber eben: |
@db Eigentlich eine ordentliche Kritik. Nur ist sie für mich schwer einzuschätzen da du offensichtlich nicht viel Ahnung vom Superman-Universum hast wie du ja auch selber zugibst. Da der Film eine Fortsetzung ist und kein Neubeginn natürlich eine schlechte Voraussetzung. Einen Widerspruch in deiner Kritik hab ich gefunden:
Schön und gut, aber dann schreibst du am Ende:
Wie kannst du die anderen Superman Verfilmungen einordnen wenn du diese nicht gesehen hast? Ein Faux-Pas der dir eigentlich nicht passieren sollte ;) Ich bin auch skeptisch was den Film betrifft. Gut 20 Jahre sind vergangen, Christopher Reeve ist nicht mehr...der neue Darsteller wirkt zu gelackt, ebenso die Lois Darstellerin. Mal sehen. Ich mag den Richard Donner Original Superman. Die Lovestory war schon dort recht kitschig wenn Superman mit seiner Lois rumfliegt. Hat mich nie gestört. Bin mal gespannt was Bryan Singer draus gemacht hat und werde am 17.8 im Kino sitzen. [Editiert von Swizzer am 2006-08-02 20:40:40] |
ja, der Direkte Vergleich zu den vorherigen Teilen hat gefehlt, darum habe ich auch die klassierung mit einem Vergleich zu den anderen aktuellen Comicadaptionen gezogen und da geht Superman nunmal baden. der Nostalgieeinschub ist aus dem Gespräch mit anderen entstanden die die ersten Teile kannten aber auch nicht von Superman Returns begeistert waren. Um noch zu erwähnen, die "-Man" Streifen sind eigentlich nicht die bisherigen Superman-Streifen gemeint gewesen sondern SuperMAN, BatMAN etc. |
Naja, aufgrund von hören-sagen soll Garfield 2 ein ungemein tiefsinniger Film sein... ;) Ne, im ernst. Deine Rezi liest sich gut, aber zumindest die längjährigen Supermanfans (zu denen ich mich auch zähle) können sie nicht wirklich ernst nehmen. Zumindest in den bisherigen Filmen, den Serien und natürlich in den Comics, wies bei SR sein wird kann ich noch nicht ermessen, aber die bisherigen Fan Reaktionen lassen mich gutes erwarten :) |
Der Punkt der Lovestory stach mir einfach ins Auge, weil sie zwischen all den ausgewalzten Actionsequenzen wirklich nur noch aufgesetzt wirkte und nur als weitere Entschuldigung erschien um zusätzliche CGI-Szenen abzufackeln. Ja klar es gehört zu seiner Persönlichkeit und stellt seine zweite wirkliche Schwäche dar, aber schon auf der Basis, dass er meint nach 5(!) Jahren sei alles noch beim alten, weckt bei mir Kopfschütteln. Natürlich hat dieser Punkt den Film nicht wirklich verschlechtert, doch er fiel negativ auf, und bei X-Men hat Singer gezeigt, dass er es viel besser einfädeln kann, als das was in Superman Returns geboten wurde. |
Wo finde ich Bilder der Original Comic Figuren? Gibt's da eine besonders empfehlenswerte Webseite? Möchte gerne einen optischen Vergleich zwischen Film- und Comic-Bildern machen. |
Ui, ist das ein langweiliger, aufgeblasener und nicht endenwollender Schmarrn, der uns da aufgetisch wird. 150 Minuten Liebeswirren, Versprechungen, bombastische Musik und ein Held, der so glatt und voll fehlender Persönlichkeit, dass man das Schaudern bekommt. Superman ist IMO sowieso einer der langweiligsten Superhelden (kann alles, weiss alles, kriegt alles), wird aber in Superman returns von einem Brandon Routh dargestellt, dem es an Charisma, Ausstrahlung und Tiefgang fehlt. Ein Posterboy im blauen Strampelanzug, auf den die Welt irgendwie gar nicht gewartet hat. Dazu eine Geschichte, die mindestens 45 Minuten zu lang ist, sich endlos in die Länge zieht und sich zu 80% um die Situation Supie/Lois dreht. Hats auch gutes? Klar! Kevin Spacey als Lex Luthor macht Spass und er spielt JEDEN locker aus dem Hüftgelenk an die Wand. Ausserdem sind die Effekte recht gelungen und auch die Titelmelodie lässt Freude aufkommen. Den Rest kann man getrost vergessen. Ich fühle mich an Hulk zurück erinnert, der auch mehr sein wollte, als eine normale Comicverfilmung und ebenfalls nicht überzeugend war. Hey Bryan Singer! Du hast doch mit X-Men und X-Men 2 gezeigt, dass du Comics verilmen kannst. Welches Kryptonit hat man dir bloss vor die Nase gehalten, als du Superman returns gedreht hast.... Film: Enttäuschung |
@ Muri: Deine Rezi wirkt abgesehen von den negativen inhaltichen Aspekten zum Film auch sonst nicht besonders unvoreingenommen. Wie schon erwähnt, wird wohl der teuerste Fanfilm ever geworden sein. Umso mehr freue ich mich drauf! :) |
- Alle Superman Filme gesehen, alle Serien ebenfalls (begeisterter Smalvillegucker...) Leider ist der Film auf einem Fan-Niveau, der keinerlei Vorkenntnisse verlangt. Keine Andeutungen, keine *huch, das wird mal ein böser* oder so ähnlich. Es dreht sich alles um den aalglatten Traumschwiegersohn, der seine (sicherlich vorhandene) innerliche Zerrissenheit einfach nicht rüberbringt. |
Wenn man bedenkt, wieviele verschiedene Superman-Versionen es inzwischen gibt - mehrere TV-Serien, von denen die meisten wohl mindestens "Die Abenteuer von Lois und Clark" und "Smallville" kennen, 4 Kinofilme und jede Menge Revamps bereits in den Comics - ist es überhaupt schon ein Riesenunterfangen, einen Film wie "Superman Returns" auf die Beine zu stellen, ohne dass die Zuschauer total verwirrt aus dem Film herauskommen. Und das schafft der Film wie ich finde doch wirklich gut. Inhaltlich schliesst er zwar an "Superman 2" an, aber man muss den Film wirklich nicht gesehen haben, und ein bisschen was von Superman weiss doch jeder, oder? Ich habe die alten Superman-Filme etwa sicher seit 10 Jahren nicht mehr gsehen, und ich fand es absolut nicht schwer, den Anschluss zu finden. Zum Film selbst: Ich habe den Film - dank Tickets vom Superman-Wettbewerb von outnow.ch - gestern an der Vorpremiere gesehen, und ich fand ihn einfach... ja, ich muss leider kalauern: Super. Bryan Singer hat und ja schon mit den ersten beiden X-Men Filmen gezeigt, dass gute Comic-Verfilmungen mit Superhelden möglich sind (der dritte X-Men-Film von Brett Rattner war dafür grottenschlecht, eine richtige Beleidigung für Fans!), und Singer setzt hier meiner Meinung nach dem Ganzen gleich noch eins drauf. Die Schauspieler sind echt klasse (auch wenn Kate Bosworth doch etwas zu jung für die Rolle ist und ziemlich schlecht gefärbte Haare hat...), allen voran Brandon Routh, der wirklich wie ein junger Christopher Reeve aussieht und einen echt tollen Superman gibt. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Film ständig mit den Schemas und Stereotypen solcher Superheldenfilme spielt: viele Szenen, die man so schon kennt, aber immer wieder spannend inszeniert (Superman rettet abstürzendes Flugzeug) oder sogar derart gebrochen, dass sich der Film augenzwinkernd über das Ganze lustig macht (Lois Lane versucht, Superman "gesund zu küssen") - aber die Geschichte bleibt doch immer typisch Superman, also nicht zu düster oder zu "campy" bzw. kitschig (wie es beides schon mit "Batman" versucht wurde). Neben den vielen Anspielungen auf den Kanon hat es dann aber auch immer wieder Wendungen in der Handlung, die ich persönlich nicht erwartet hatte. Ich habe mich jedenfalls wirklich sehr gut unterhalten hoffe eigentlich fast schon auf eine Fortsetzung. Wer beim Wort "Superheld" nicht gleich Fluchtgedanken hegt, soll dem Film ruhig eine Chance geben. |
Ich wurde 140 Minuten auf höchsten Niveau unterhalten. Die Special Effects sind genial, der Film ist spannend und von kitschigen Szenen, wie sie vom Trailer versprochen wurden, spürt man im Film zum Glück nichts mehr. Es macht Spass Superman zuzuschauen und vor allem hat er diesmal ernsthafte Probleme. Von Brandon Routh war ich übrigens sehr überrascht, in meinen Augen bewiesen die Produzenten ein gutes Händchen bei der Schauspielerwahl. Der Score gefällt mir sehr gut, einzig die Soundeffekte habe ich vermisst, aber ich glaube das lag am Open-Air Kino. Werde mir den Film auf DVD nochmals zu gemüte führen. @db Du hast Recht, wenn du schreibst, dass es ein bisschen unglaubwirdig ist wenn der Ehemann (Patrick Nuo) seinen Nebenbuhler buhlen lässt. Doch er weiss vielleicht auch, dass er gegen Superman nicht ankämpfen kann oder, dass sich seine Frau nicht in ihn verlieben kann. Ich war jedenfalls froh, dass es nicht noch zu einer Beziehungstragödie gekommen ist. [Editiert von sj am 2006-08-12 11:28:15] |
Zitat sj (2006-08-12 11:27:32)
*LOL* |
das neuste abenteuer ist einfach nur lasch. zwei actionsequenzen, die sich sehen lassen, und 90min langeweile drumherum. irgendwie fühlte ich mich in die tv-serie zurückversetzt. schade... |
Das lange Warten hat nun endlich ein Ende, Open Air Vorpremiere sei dank. Superman Returns ist ein Film der polarisiert. Für manche (wenige) ist es eine filmgewordene Offenbarung, für andere die teuerste Zeitverschwendung seit Menschengedenken. Für mich ist es die Verschmelzung des teuersten Liebesfilm ever einerseits mit einer der gelungensten Comicumsetzungen andererseits. Des Weiteren muss man sich bewusst werden, was Superman eigentlich verkörpert. Gemeint sind nicht seine übermenschlichen Fähigkeiten oder seine beinahe Unantastbarkeit, sondern seine Charakterzüge, was macht ihn zu dem was Clark Kent und Superman im Wesen gleichermassen verkörpern? Also, um Enttäuschungen vorzubeugen, SR hat mit klassischen Liebesfilmen mehr gemein als mit artverwandten Filmen des Comic Genres. Man kriegt Action zu sehen, teils sogar atemberaubende Sequenzen, doch diese dauern vielleicht gerade mal 50min. Die restlichen 100min sind eher im Zeichen einer Charakterstudie oder einer altmodischen Dreiecksbeziehung einzuordnen. Und genau das ist meiner Ansicht nach der Schwachpunkt des Films. So gut die Lovestory funktioniert, so schwach wirkt der Kampf zwischen Luthor und Superman. Das ganze kränkelt an der sehr schwachen Story und der zu überdrehten Motivation Luthors (im Grunde dieselbe Geschichte wie in Teil 1). Dazu kommt dass gegen Ende keine wirkliche Spannung mehr aufkommt, da man die wesentlichen Entwicklungen schon vorhersieht (Supermans Überlegenheit sei dank). Die wesentlichen Fakten auf einem Blick: + Effekte sind erwartungsgemäss over the top. Vorallem die kleinen unscheinbaren Effektshots wie sämtliche Flugsequenzen, Matte Paintings oder Darstellung von Metropolis wissen zu gefallen. - Teil der Haupthandlung mit Luthor ist schwach entwickelt und spannungsarm. Fazit: Daher (von mir als Fan) provisorische 9/10 aufgespiesste Gertruds. Nach digitaler Sichtung in einem Multiplex kommt dann die endgültige Wertung. P.s |
Zitat goodspeed (2006-08-13 16:43:14)
übrigens heute abend im TV |
Zitat goodspeed (2006-08-13 16:43:14)
Naja, mich hat das ganze viel zu fest an New York erinnert. Irgendwie hatte ich sowas wie bei Gotham in Batman Begins erwartet, eine Riesenstadt nur eben nicht so dreckig. Das einzige was wirklich neu war, war das Daily Planet-Gebäude der rest ist aus Vorlagen aus New York übernommen. |
Ja, aber genau wie Chicago bei Batman Begins gepasst hat passt NY zu Superman Returns, zumal der Big Apple ohnehin für Metropolis Pate gestanden hat (in den Comics). |
Die Kinospezialisten und unabhängigen Redaktoren von Bild.de haben den Film scheinbar auch gesehen: Fazit: 204 Mio. Dollar, die man sieht: Action, Kämpfe, Computer-Zauber. Super-Cinemascope. Ein Abenteuer mit Herz. Zum Lachen und Schluchzen. Fliehen Sie zu Superman! Der beste, den es je gab (sorry, Christopher Reeve).
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Entweder habe ich den Film einfach nicht verstanden oder er hatte wirklich keine Story - ich ging ziemlich enttäuscht aus dem Kino raus muss ich sagen. Irgendie hatte ich nach Xmen und Batman mehr erwartet von einer Comic-Verfilmung. Weder der in den alten Filmen - wie auch bei der Flattermaus und den Gen-Veränderten - vorhandenen gesellschaftskritischen Touch noch eine durchgehende schlaue Story hat der Film. Ich fasse mal kurz zusammen: Spoiler zum Lesen Text markieren
Schade. Man hätte mehr machen können. |
Zitat db (2006-08-02 21:55:11)
Für mich ist Superman der grosse Unbekannte, wenn man mal davon absieht, dass ich weiss, dass die Blasmusikadaption des Titelthemas für eine Jugendmusik ein bisschen zu schwer, weil im Trompetenregister zu hoch ist... Ich schalt um bei Lois und Clark, wusste lange nicht dass Smallville was mit Supes zu tun hat und die Donnerfilme habe ich letzten Samstag bei Kabel 1 und am Dienstag bei ORF gerade wieder verpasst. Und deshalb hilft es mir wenig, wenn der Bösewicht Lex Luthor genauso böse ist wie früher, wenn Marlon Brando auftaucht etc. Der (neue?) Superman in seinem Köstum, das aus dem selben Material wie die Schlumpffiguren gegossen zu sein scheint, ist einfach superbrav. Die meisten Fragen hatte ich zum Jungen. Gibt's denn keine ordentliche Kinderkrippe beim Daily Planet? Fragen zu Lois Lanes Gebärmutter hat ja Kevin Smith in Mallrats schon beantwortet. |
Zitat rm (2006-08-18 12:01:51)
die sich eigentlich nicht auf die vorhergehenden Supermanfilmen bezog, sondern auf die Spiderman und Batman Verfilmungen. |
mit wenigen erwartungen rein und durchschnittlich gut unterhalten wieder raus. wie schon oft bemängelt, der film hat seine länge und hänger. die special effekte sind super, das make-up von superman "superdick" aufgetragen. es hapert an der story, ein paar sehr gute gags. der held selber ist etwas flach rausgekommen. wie wär es mit einer supermouse verfilmung? |
superman ist auferstanden. brandon sieht nicht aus wie superman, er ist superman, er hat potential, nun sollte er noch ein wenig an seiner mimik arbeiten. das darf er dann sicher im nächsten teil besser machen. spacey, posey und die anderen kriminellen machen ihre sache superb, die haben mir allesamt gefallen. die daily planet typen wirken reichlich flach, und der beinahe-eheman von lois ist schlichtweg n witz! und die gute lois, was soll man da sagen? die zwei unterschiedlichen augen machen sie spannend, aber an manchen stellen schauspielert sie höchstens mittelmässig. dafür hat der kleine junior seine momente, die klavierszene ist formidabel! der film ist eye-candy, die effekte sind erste sahne (irgendwohin müssen die scheinchen ja auch geflossen sein...). und die dialoge sind zum teil wirklich geil, viele unterschwellige sachen, die spass machen, wirklich gelungen. auch die "erretter-optik" des filmes hat mich persönlich überzeugt, einsehr interessanter und auch spassiger ansatz, singer hats diesbezüglich drauf! es wurde genügend material für einen nächsten teil eingestreut (kristalle, lex und die insel, der junior, etc.), evtl. werden die schwächen des films ja in einem neuen teil ausgemerzt, das würd was geben! fazit: solide unterhaltung, die aber an den (bei mir) viel zu hohen erwartungen (teilweise) gescheitert ist. trotzallem sehenswert. |
Ich hab den Film gestern gesehen und war komplett begeistert. Ich muss dazu sagen, dass ich das Original von Richard Donner liebe und verehre. Für mich ein absoluter Genre-Klassiker der dem ganzen Comicverfilmungswahn den Weg geebnet hat. Ausserdem mit einem genialen Christopher Reeve in der Hauptrolle und ner super Mischung zwischen Action/Humor/Story. Dazu einfach enorm viel Charme und die typische 70er abgedrehtheit was sich in Lex Luthors Handlagern widerspiegelt. Der zweite Superman wäre sicher auch grandios geworden wenn Richard Donner damals nicht gefeuert worden wäre. Lester hat daraus leider nur etwas halbgares gemacht. Trotzdem noch viel besser als die trashige Komödie Superman 3 und der grottige Superman 4. Und genau auf diesen zweiten Teil baut nun Bryan Singer auf. Returns ist also eine Fortsetzung und kein Neubeginn. Das Problem daran ist: Superman Returns fühlt sich an wie als wäre er direkt den 70ern entsprungen einfach mit viel besseren Effekten. Für mich funktioniert das aufgrund meiner Liebe zum ersten Teil hervorragend. Aber für viele Leute, vor allem ganz junge im ALter zwischen 10 und 16 wird das wohl überhaupt nicht funktionieren. Es ist denen wohl zu altmodisch. Denn entgegen heutigen Effektorgien gibt es in Returns wie auch im Originalfilm viele ruhige Momente und nicht dauer Effektfeuer. Und ganz ehrlich: Bryan Singer hat das alles so hervorragend und mit Feingefühl inszeniert das mir mehrmals Warm ums Herz wurde und ich auch einige Gänsehaut-Momente hatte. Dass zu Superman Pathos und Kitsch gehört war im Original nicht anders und ist für mich kein Kritikpunkt. Es passt halt einfach nicht mehr in die heutige Zeit. Aber ich bin froh ist man nicht dem Trend gefolgt und hat Superman als Mann mit innerem Konflikt bezüglich seiner Superhelden-Identität gezeigt. Und die Lex Luthor Story find ich gar nicht lächerlich und absurd. Ich meine hey, man schaue sich mal an was für Pläne er im Originalfilm hat. Der Mann ist jetzt einfach komplett verrückt. Genau deswegen find ich ihn so geil. Die anderen Charaktere: Lois, Clark und der Rest wurde ebenfalls etwas der heutigen Zeit angepasst und weniger schrill gemacht. Dies ist eine künstlerisch hervorragende Entscheidung da der Film dadurch mehr Tiefe erhält und die emotionalen Szenen viel besser funktionieren. Vielleicht merkt mans schon: Ich gebe die volle Punktzahl weil ich keinen einzigen Kritikpunkt habe. Grüsse |
Ein wirklich genial umgesetzter und würdiger Nachfolger zu Superman 1 & 2. Die Schauspieler sind allesamt grosse Klasse und die Story war eigentlich auch wirklich gut. Die Actionsequenzen und CGI sind nur einsame Spitze und die Verbindung der nostalgischen 70er Jahre und der modernen heutigen Zeit ist einfach der Hammer. Ansonsten hat mein Vorschreiber alles wunderbar umschrieben.... [Editiert von Son Goku am 2006-08-20 10:05:00] |
Entäuscht: |
Zitat filmsüchtig (2006-08-21 14:25:17)
Lol, zum Glück hat man keinen Revolutionär wie dich an die Verfilmung gelassen, denn sonst hätte die Comicfancommunity mit blauen Strumphosen vorm Gesicht dein Haus gestürmt, dein Kopf in bester Luthor Manier kahl geschoren und dich nackt per Eilpaket in Richtung Festung der EInsamkeit geschickt. ;) Als Normalsterblicher kann man sich bei SR an vielem stören, aber eine Neuerfindung die in keinem (Comic-)Buche steht wäre eine Kriegserklärung an die DC Fangemeinschaft und die Macher hätten damit ihr eigenes finanzielles Grab geschaufelt. Superman ist schon dermassen gefestigt in der heutigen Popkultur, dass der Titel allein schon eine Selektion schafft. Denn wer mit der Figur ansich (oder Comics allgemein) nichts anfangen kann, macht automatisch einen Bogen um den Film, warum also versuchen neue Zielgruppen zu erschliessen? |
Zitat goodspeed (2006-08-21 17:26:32)
#2, superman ist und bleibt superman, hier rumzupfuschen erachte ich als ein sakrileg. |
Zitat goodspeed (2006-08-21 17:26:32)
ein bisschen mehr Mut - leichtes Facelifting - etc. hätte sicher dem Film gut getan. Mit dieser Mutlosigkeit haben sich die Macher das finanzielle Grab geschaufelt (wie Du es nennst), denn der Film ist z.B. in Deutschland und bei uns schlecht gestartet.... Auch in den USA war der Film kein Überflieger - in Relation zu den Kosten. |
Zitat filmsüchtig (2006-08-22 10:02:54)
[Editiert von thatssno am 2006-08-22 10:16:14] |
Zitat thatssno (2006-08-22 10:16:01)
aber auch nicht "sehr gut" |
@filmsüchtig Dass der Film nicht optimal läuft hat aber rein gar nichts damit zu tun, dass man zu wenig mutig war. Es ist schlichtweg so, dass der grossteil der Leute keinen neuen Superman-Film sehen wollte. Eine Filmserie die seit den 80er "stillgelegt" ist wieder zu beleben ist schwer. Superman Returns läuft ähnlich wie Batman Begins (der durch 2 schlechte Teile auch einenn schweren Stand hatte)=. Da hat man zwar nen kompletten Neuanfang gemacht aber auch der lief nicht besser, bzw. nur ein ganz kleines unwesentliches bisschen. Deine Vorschläge sind absolut absurd (sorry) und hätten wohl alle verärgert. Ich gehe mal davon aus, dass du allgemein mit Superman nicht viel anfangen kannst. Oder zumindest mit den Superman-Filmen wenn du Reeves schon nicht leiden konntest. Dann machst du ganz einfach einen Bogen um diese Filme und brauchst dich nicht mehr aufzuregen. Man kann ja nicht alles mögen. Aber den Revoluzzer spielen mit Ideen die wirklich absurd sind ist da nicht so angebracht. Superman hat ne Vorlage der er gerecht werden muss. Ob man das mag ist ne andere sache. Aber ich sage mal wenn man es nicht mag hat man allgemein keine Freude an Superman. Ist ja auch absolut ok. Na ja, dein Beitrag war witzig zu lesen, aber wenn ich mir vorstelle dass du das alles ernst meinst schüttelt sich bei mir alles. Silikonmasken a la M-I3..brr..schon allein bei dem gedanken wird mir schlecht. Der Film erhebt ja auch nicht den Anspruch realistisch zu sein. Gruss [Editiert von Swizzer am 2006-08-22 15:58:06] |
Zitat Swizzer (2006-08-22 15:56:58)
Ich war Fan der alten Filme - die haben zur Zeit gepasst. Den neuen finde ich nicht grottenschlecht - aber eben nur Durchschnitt und das hat mich entäuscht. Mit Batman Begins hast Du recht. Ein hervoragender Film - sicher einer der besten Comicverfilmungen. Es gibt wohl kein Rezept für Erfolg. |
die Lager scheinen ja gespalten zu sein. Ich begebe mich dann mal auf die positive Seite. Der Film ist visuell berauschend und hat ein grosses Herz. Der Herrn Routh und die Frau Bosworth halte ich nachwievor für ziemlich daneben besetzt, doch de Film konnte mich trotzdem packen. |
Wenn man ihn nicht gesehen hat, hat man nichts verpasst. Man kann sich auch getrost mit dem Trailer begnügen. Superman rettet die Welt. Thats it. Mehr fällt mir dazu nicht ein. |
Zitat Adriqn (2006-08-29 17:34:13)
Stimmt, ähnlich verhält es sich mit Jaws, grosser Thunfisch futtert Touristen. usw...ich hoffe man versteht auf was ich hinaus will ;) Wenn man Superman schon reduzieren will dann bitte auf die Lovestory, denn diese nimmt wenigstens den Hauptteil der Handlung ein. Also, Strumpfhosenjunkie drückt sich vor Alimentszahlungen ;) |
Zitat goodspeed (2006-08-30 00:20:06)
Ich hab wohl einfach ein bisschen mehr Tiefgründigkeit oder eine etwas unvorsehbarere Handlung erwartet. Aber der Film ist von der Handlung her genauso oberflächlich, wie die alten Filme. Ja, ja. Er ist Superman und ist vor allem Kult. Da fällt es natürlich schwer eine objektive Kritik zu äussern, ohne jemanden auf die Füsse zu treten. Ich reduziere Superman nicht auf die Lovestory, sondern auf die Special-effects. Soll nicht heissen dass die Special-Effects schlecht wären, im Gegenteil. Superman Returns ist für mich das gleiche wie die Fortsetzungen von Star Wars, der Unterschied ist nur, dass die alten Filme von Stars Wars ein Niveau hatten. |
Hmm, ich hab ihn leider nocht nicht gesehen... Die Reeves Filme hab ich gerne gsehen. Schwierig so was noch zu toppen.. (find ich jedenfalls).. Die Trailer sehen gar nicht so übel aus. Ich werd ihn mir sicher noch ansehen.. bin gespannt! |
Superman Returns krankt halt einfach daran, dass die Figur des Superman viel zu eindimensional und langweilig wirkt, als dass sie wirklich mein Interesse wecken könnte. Ausserdem gibt die Story viel zuwenig her, um einen solch langen Film rechtfertigen zu können. PS: SR hat bislang 377 Mio $ eingenommen und befindet sich auf Platz 90 des All Time-Rankings. [Editiert von thatssno am 2006-09-05 08:30:19] |
Fand Geschichte & Schauspiel fad (ausser Spacey), einige Dinge erinnnerten mich gleich an andere Filme (das Springen des jungen Burschen über die Maisfelder an Hulk; der Bösewicht ["ich bin kein Gott, ich möchte nur meinen Anteil haben";] an den Prof. X aus X-Men [sowohl AUssehen wie gewisses "brit. Understatement"]; der "Power-ON-Kuss" am Schluss an Matrix 2), die SFX erste Sahne, aber IMHO "Resultat:Budget" unverhältnissmaessig. |
Also für mich ist diese Superman Verfilmung eine Katastrophe. Die Vorgeschichte in 5 Sätzen zu erzählen und sich dann nur auf das "wesentliche" zu Konzentrieren find ich ein bisschen Schade, da die Originale auch schon eine Weile her sind. Die Beziehung von Clark und Lois so distanziert aufzuzeigen finde ich auch nicht wirklich gelungen, vor allem das Sie jetzt in einer anderen Beziehung ist und ein Kind hat ist für mich sehr Gewöhnungsbedürftig. Nun da das "Superkind" schon da ist, und es auch klar wird das es von Superman ist, finde ich es schade das dieses Kind keine grössere Bedeutung im Film bekommen hat. Jedoch kann man davon ausgehen das sich dies im zweiten Teil ändern wird. Die Besetzung der Darsteller konnte nicht schlimmer sein. Den Superman hätte ich mit einem gebrochenen Bein besser gespielt. Und die früher so elegante Lois Lane ist nun einfach nur noch 0815. Einzig und allein ist Kevin Spacey! Einfach genial dieser Kerl, wie er den arroganten Lex Luthor darstellt. Zur Geschichte kann/will ich nichts sagen, ausser das sie eine Enttäuschung war, und irgendwann wohl in einem betrunken Zustand geschrieben worden war. Den Superman zu animieren fand ich zudem für nicht notwendig, obwohl es sehr real ausgesehen hat. Schade dass diese Comic Verfilmung den Anschluss an Spiderman, X-Men, V for Vendetta, etc. nicht halten konnte. |
Zitat Adriqn (2006-08-29 17:34:13)
du sprichst mir aus dem herzen ;). |
Tja nach den Erfolgen von Batman Begins und natürlich auch Spider-Man, war es für mich auch nur eine Frage der Zeit, wann der Mann aus Stahl den nächsten Versuch startet. Der Versuch ist nicht geglückt. Superman Returns ist ganz klar einer der schwächeren Comicverfilmungen. Das grosse Problem lag für mich in der Entwicklung der Figur. Superman hat sich kaum verändert. Immer noch der gleiche konservative Held. Er benützt nie seine Fäuste. Er prügelt sich niemals herum. Und über seinen Pyjama Anzug will ich jetzt nichts sagen. Das sind jetzt einfach mal Probleme die mich bei Superman schon immer gestört haben. Dazu ist der Streifen die ganze Spieldauer hindurch extrem kitschig. Es hat zu viel Love-Story die den Film immer wieder unnötig abbremsen. Der grösste Teil der Schauspieler sind meiner Meinung nach auch fehl am Platz. Bei den Positiven-Punkten reiht sich eigentlich als einziges Highlith Kevin Spacey ein. Der Typ spielt den Bösewicht einfach Klasse, mit viel Ironie. Dazu ist Superman Returns pompös insziniert. Mit wirklich guten Special-Effects und schönen Bildern. [Editiert von ()=() am 2008-11-16 17:30:56] |

