Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Monster House
Monster House oder: "I'm sorry about your house. Your wife. Your... house-wife." - oder wie man Häuser zum Leben erweckt Gott sei Dank ist Monster House ein, mit der Motion-Capture-Technik erstellter, Animationsfilm. Die Vorstellung, das Drehbuch zu Monster House in einen konventionellen Film verarbeitet zu sehen, lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen. Steven Starkey, einer der Produzenten von Monster House, drückt es so aus: "Unser Dilemma war: Wie verbinden wir einen konventionellen Film mit einem Haus, das zum Leben erwacht?". Meiner bescheidenen Meinung nach am besten gar nicht! Die Wahl, einen Animationsfilm zu machen, der streckenweise an James and the Giant Peach oder The Nightmare before Christmas erinnert, war absolut richtig. Und obwohl mit der Motion-Capture eine Technik zur Verfügung stand, die eine möglichst realistische Animation ermöglicht, entschloss man sich dazu, Monster House stilistisch nicht ganz so nahe an der Realität zu gestalten. Jason Clark, ein weiterer Produzent, hofft, dass die Zuschauer erkennen werden, dass die Geschichte in einer traditionellen Vorstadtstrasse in einer ganz normalen Nachbarschaft spielt, aber dass die Zuschauer dieses Szenario gleichzeitig so unwirklich finden, dass den Filmern der dritte Akt abgenommen wird - dann nämlich wenn das Haus durch die Gegend wütet und die Kinder verfolgt. Dazu kann ich nur noch BRAVO! sagen. Häuser haben Gesichter, und man sagt, dass ein Haus atmet und lebt, wenn es bewohnt wird. Nun dieses ganz spezielle Haus entwickelt sein Eigenleben in dem Moment, in dem es verlassen wird, alleine gelassen wird. Das Kino kann auf eine lange Reihe unheimlicher Häuser zurückblicken; das Haus in Psycho ist da nur eines unter vielen. Aber das Psychohaus entwickelt kein so beseeltes Eigenleben wie das Gebäude in Monster House. Ganz zu schweigen davon, dass das Haus mit der mumifizierten Mutter im Keller niemals von seinem Hügel herunter gekommmen ist und Janet Leigh bis in ihr Motelzimmer verfolgt hat. Monster House ist ein Spass für jung und alt, mit einer Einschränkung: unter Zehnjährigen bereitet dieser Film vielleicht einige albtraumhafte Nächte und die "Alten" unter uns müssen bereit sein, das Kind in sich wieder zum Leben zu erwecken; zumindest für die Dauer von 91 Minuten. Danach kann man ja immer noch so tun, als ob man eben im neuen Almodovar oder Lee gewesen sei, sprich so tun, als ob man eben geistig und kulturell aufs Höchste gefordert worden sei. Ja, Monster House ist ein "Trickfilm", aber einer der mich begeistert hat, mich zum lachen brachte und der trotz all der Technik so vollkommen unrealistisch (und das im wahrsten Sinn dieser Worte) ist, dass er glatte sechs Sterne von mir bekommt. Ich wünsche allen "Kindern" unter euch ein "gruseliges" Vergnügen. |
Ein herrlicher Einstieg für alle Angsthasen, die sich bisher noch nicht so recht an Grusel, Spuk und zwinkernde Häuser gewagt haben. Spannende Geschichte, gute Auflösung (auch wenn der finale Kampf ein wenig "too much" war) und stimmlich hervorragend besetzt. Wohlig gruslig, wenn die Kids ins Haus steigen. Richtig lustig, wenn die Sprüche kommen. Steve Buscemi (wie immer) cool als griesgrämiger Nebbercracker und Kevin James als Polizist einen Brüller wert. S'ist nicht herzig, nicht schön und nicht unbedingt für Kinder geeignet. Und trotzdem machts einen Heidenspass. Einen Besuch im Monster House sollte man sich nicht entgehen lassen. |
Das war mal ein Kinobesuch nach meinem Geschmack: Monster House könnte man am besten mit Burtons Nightmare Before Christmas vergleichen: Der Film schafft dabei gekonnt den Spagat zwischen kurzweiligen Dialogen und actionorientierter Handlung, damit auch die Jüngeren nicht zu kurz kommen. Wobei MH wirklich kein Film für die Jüngsten ist, zweistellig sollte das Alter schon mindestens sein, denn die Macher gehen nicht gerade zimperlich mit den drei Hauptcharakteren um. Die Inszenierung allein ist schon düster und bedrohlich ausgefallen, von gewissen Handlungssträngen gar nicht zu sprechen. Technisch fand ich den Film ausgezeichnet. Wie schon gesagt erinnert er sehr an die Stop Motion Filme von Burton, verhältnismässig recht naturalistische Charaktere und Hintergründe, dazu noch einige sehr gelungene Spielereien mit Licht und Kamera. Fazit: 8/10 Plumpsklos :D |
Na da war ich mal überrascht. Obwohl mir einige Figuren tödlich auf die Nerven gingen und die Animationen der Figuren teilweise etwas schwerfällig waren, hat mir Monster House eigentlich sehr gut gefallen. Überraschend düster und gegen Ende wohl doch etwas zu brutal für die kleinsten doch eine gute Story mit einer nicht beschönigten und verträumten Auflösung. |
Aus dauert lange bis man sich auf diese PlayStation 2 - Animationsqualität gewöhnt hat und nur dank den verschiedenen tollen Kameraeinstellungen vergisst man die fehlende Gesichtsanimation. Die Geschichte hat mir sonst gefallen. 3.5* |
Dieser Film war nicht der beste ( auf gut Deutsch ).
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Es ist sicherlich nicht der Beste Animationsfilm, aber sicher ein guter. Er hat unterhalten aber mehr auch nicht. Fand die Geschichte mit der dicken Frau etwas überzogen...naja, wem's gefällt |

