Forum Movies - Reviews: Kino
Beitrag Ultraviolet
Ultraviolet oder: ine Frau allein, was kann das schon sein... Etwas Resident Evil 2, etwas V for Vendetta, etwas Blade und noch ein grosser Löffel Equilibrium bilden die Basis für Ultraviolet, einen Science Fiction Film mit übertriebenem Comic-Look, schlechter Story und vielen spektakulären Szenen. Ja, spektakulär und pompös inszeniert sind die Adjektive, die Ultraviolet am besten beschreiben. Obwohl jede Szene mit einem penetranten Weichzeichner überzogen ist und ich schon lange nicht mehr so sterile Special Effekte gesehen habe, geht hier das Motto "Klotzen, nicht Kleckern" auf. In dieser Hinsicht überzeugt Ultraviolet und bietet mit der Unterstützung vom reissendem Soundtrack anfänglich einige recht interessanten Szenen. Damit ist aber bereits Schluss mit dem Lobgesang, denn sonst findet sich wenig Begeisterndes am Streifen. Nachdem in den ersten rund zwanzig Minuten des Filmes ein Paket sehr spektakulär aus Hauptbasis gestohlen wurde und man von einigen Szenen noch überrascht war, setzt kurz nach der Ablieferung des Paketes biedere Routine ein. Violet gerät mit dem Kind zwischen die Fronten der Mutanten und den Menschen und versucht alles um es zu retten. Die Story wird zum symbolischen, hauchdünnen Handlungsfaden, der es ermöglicht, eine Actionsequenz an die andere zu reihen. Was anfänglich zwar noch einige visuelle Reize mit sich bringt, wird schnell zur langweiligen Routine, die auch nicht dadurch gebrochen wird, wenn für jeden Kampf mehr Gegner generiert werden. Hier wird auch der Einfluss von Equilibrium deutlich: Mit möglichst kreativen Verrenkungen schnetzelt sich Violet ohne grosse Mühe durch die feindlichen Reihen. Mitfiebern und ernsthafte Gefahr sucht man vergebens, ausserdem klebt in diesen Sequenzen die Kamera unnötig auf Violet, was nur zur Folge hat, dass die Übersicht flöten geht. In den wenigen ruhigen Sequenzen versucht Violet, die Hintergrundgeschichte etwas zu beleuchten und dem ganzen einen Sinn zu geben, was aber nur als Entschuldigung für die nächste Actionsequenz erscheint. Letztendlich entpuppt sich auch das ganze Szenario als öde Klischeekiste, die schon zu Beginn erahnt werden kann und am Ende weder eine Überraschung noch eine wirkliche Auflösung bietet. Fazit: Ultraviolet überzeugt mit vielen visuell grandiosen Szenen und auch mit einer durchaus glaubwürdigen Welt, versagt aber kläglich, eine interessante Story zu erzählen, die man nicht nach zwei Minuten durchschaut hat. So degeneriert Ultraviolet nach kurzer Zeit zu einem blutleeren, inhaltslosen Aneinanderreihen von Actionsequenzen, die mit der Zeit genauso routiniert wie langweilig werden. Mangels Humor oder intelligenten Dialogen kommt auch hier nicht wirklich Funstimmung auf. Mein Tipp, schaut euch V for Vendetta an, der bietet Ähnliches, aber zehnmal besser. |
Zitat Skynet (2006-07-17 10:08:00)
Meinst du nicht 'Kotzen, nicht kleckern'? Da stellt man sich die Frage: Ist Kurt Willer in Wirklichkeit Uwe Boll? |
die visuellen Reize gehen eh nur von Frau Jovovich aus, kann ich mir vorstellen.. |
Zitat pb (2006-07-17 12:56:28)
Naja, ich kann der Dame (visiuell oder sonstig) sehr wenig abgewinnen. Brrrr |
Zitat pb (2006-07-17 12:56:28)
jedenfalls hat sie 90% Screentime, also wer Fan ist von Milla Jovovich, kommt ganz auf seine Kosten. |
Besonders viel konnte ich dem Film auch nicht abgewinnen. Nach Equilibrium hatte ich Kurt Wimmer doch etwas mehr zugetraut. Die Geschichte ist langweilig, sofern überhaupt vorhanden, die Charaktere sind allesamt mehr als oberflächlich gezeichnet. Die Sprüche wirken abgedroschen und wie billige Kopien. Dazu kommt der extrem künstliche Look des Films und die schlechten Special Effects. Zunächst könnte man meinen die SFx seien bewusst so "künstlich", aber ich glaube eher, dass der Grund dafür einfach nur das geringe Budget war. Vielleicht hätte man doch eher aus weniger mehr machen sollen, als umgekehrt. Was bleibt sind ein paar nette Actionsequenzen zumindest in der ersten Hälfte. In der zweiten wird es leider einfallsloser und unüberschaubarer. Da war Equilibrium besser. Und Milla Jovovich macht trotz allem wieder eine gute Figur und deswegen sei der Film allen Milla Fans empfohlen. |
Habe den Film nicht gesehen, aber den Bildli zufolge scheint dieser Junge, der in Birth mal mit der Kidmann in die Badewanne wollte, auf dem Vormarsch zu sein. Er spielt hier und in X-Men:The Last Stand den McGuffin und wird bald auch in Thank you for Smoking Lobbyist als Berufsziel erkennen. Was macht eigentlich Haley Joel Osment gerade so? |
Zitat rm (2006-07-18 09:14:04)
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definitiv enttäuschend. da kann auch milla jovovich nicht mehr viel retten... |
Ich habe die unrated Fassung gesehen und fand ihn noch OK, aber sehr weit entfernt vom genialen Equilibrium. |
tja, das wichtigste wurde schon gesagt, der film bleibt leider durchschnitt. der look des films fand ich aber klasse! und da die jovovich halt immernoch zu den atemberaubendsten frauen ever n paar gadgets fand ich auch sehr innovativ, wie das disposal phone, ihr suit und die "flammenschwerter" am schluss, 1a. was ich nie geschnallt habe, waren die chamäleon-effekte, warum z.b. ändern die farben der kleidung, wieso hat violet nur gerade in einer halben minute des films violette haare? fragen über fragen... der film hat meiner meinung nie ne chance gehabt, weil die story einfach zu flach ist, was schade ist, denn da wäre eigentlich viel mehr dringelegen -.- nachtrag: tjo, der film wurde augenscheinlich verstümmelt und auf teen-rating getrimmt, was einem wirklich negativ auffällt, schwertkämpfe ohne blut, und dass obwohl alle schneeweiss gekleidet sind machen einfcah keinen spass, auch hier nachzulesen http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraviolet zudem wurde die story durch das übermässige schneiden wohl noch zusätzlich in mitleidenschaft gezogen. kein wunder, weiss der film nicht zu 100% zu überzeugen.
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es gibt wohl keinen film in dem milla jovovich mehr sexy oder heisser aussieht als in dem, soviel ist sicher. allerdings ist der film dermassen steril und anspruchslos dass es schmerzt. wircklich schade drum |
Meine Fresse war das schlecht! Da passte überhaupt nichts zusammen. Das war eine pure Qual. Ich habe schon länger nicht mehr so einen Schmarren gesehen. Ich wollte eigentlich wieder einmal an einem Sonntagabend einen TV-Film sehen. Und weil ich schon alles gekannt habe was lief, blieb mir nur noch Ultraviolet übrig. Mir war schon bewusst, dass der Film bei mir maximum 3 Sterne holen würde. Nachdem ich überall diese schlechten Kritiken gelesen habe. Aber ich dachte halt, ein anspruchsloser Filmabend überdeckt diese schlechte Voraussetzung. Ich habe mich geirrt. Ja wo will ich da anfangen? Vielleicht mit den Effekten, die wohl zu dem schlimmsten gehören was ich je gesehen habe. Da kam mir die Grafik der Gamekonsole Nitendo 64 noch realistischer vor. Und das will etwas heissen. Die Story ist langweilig und sehr durchschaubar. UUh ein Virus droht der Welt wieder. Warte einmal, gibt es schon Filmen in denen es um einen Virus geht. Genau etwa in 1000 anderen Filmen und die waren meilenweit besser. Die ganze Inszinierung hier ist völlig ausgelutscht und grenzt an Lächerlichkeit. Zu den Schauspielern kann ich wohl auch nicht mehr sagen. Da spielen alle auf einem 0815 Niveau. Ultraviolet gehört zu den schlimmsten Streifen die ich je gesehen habe. Kaum zu glauben, dass der Regisseur Equilibrium drehte. Also Leute vermeidet den Film. |
Zitat ()=() (2008-12-14 22:12:59)
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What a Crap! Völlig steriller SCi-Fi Actionstreifen mit totalem Style-Overkill (ich meine nach 10 Spiegelungen von Sonnebrille zu Sonnenbrille zu Pistolenkugel wieder zurück zur Sonnebrille etc. ists einfach zu viel), der zudem extrem schlecht gemacht ist und eine völlig belanglose Story bietet. Die Effekte sind wirklich unterste Schubblade (z.B die Motoradszene, da triffts der N64 Vergleich wirklich). Als Regiesseur würde ich sowas nie veröffentlichen, geschweige davon erst übernehmen. Einzig ein Stern gibs für die gute Milla die mal wieder bauchfrei sich durch die Gegend kämpfen darf und dabei ne richtig gute Figur macht. Zu Glück hab ich damals beim schicken Steelbook nicht zugeschlagen. Ultraviolet prügelt sich zusammen mit Aeon Flux und Electra um den Titel der "überflüssigsten und miessten Comicverfilmung aller Zeiten". |
Zitat Chemic (2008-12-15 10:02:35)
"electra" hält also den thron der miesesten comic-adaption weiterhin alleine! |
Zitat gargamel (2008-12-15 08:55:41)
hehe, sehe ich auch so. schön überschätzter film... |

