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Beitrag The Exorcist - Director's Cut
The Exorcist - Director's Cut oder: Das bettlägrige Kotzfest Ein Kultstreifen wird wiederbelebt. D.h. eigentlich war er gar nie richtig tot. Regisseur Friedkin hat ganze Arbeit geleistet. Schon damals, 1973, als The Exorcist zum ersten Mal gezeigt wurde. Und jetzt ist er noch besser, noch gruseliger, noch regisseur-tauglicher als vorher. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Original Exorzisten nie gänzlich gesehen hatte. Sozusagen hab' ich endlich, nach all den verlorerenen Nicht-Exorzist-Jahren zum Kult gefunden. Viele werden sich noch daran erinnern, wie sie damals im Kinosessel erschreckt und ganz winzig klein der 12jährigen Regan ins Fratzengesicht geblickt hatten. Insofern bleibt alles beim Alten. Die Qualität ist re-newed, Bild, Ton und und und sind einfach "wie neu"... und einige Szenen mögen auch endlich ihren wahren Zweck erfüllen. Für alle angefressenen Exorzisten ein absolutes Goodie-Goodie. Der Grusel-Film-Fan-Rest wird sich auch köstlich unterhalten... weil Kult vergeht nicht!!! |
Zu diesem Thema wurden insgesamt 32 Beiträge geschrieben.
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Ich finde den Film lustig und irgendwie langweilig!!! |
Die heutige Generation lässt sich durch nichts mehr schocken... Schade |
Nun, ich vermute, dass wir heutzutage von erstklassigen Filmeffekten nur so überhäuft werden. Früher - 1973 - vermochten das teuflische Makeup von Regan und ihre berühmte Schwebeszene die Gruselfans noch zu begeistern. Heute wird eine seichte Story mit Hyper-Computereffects wettgemacht (oder man versucht's zumindest)... Daher: Auch wenn The Exorcist in unseren "verwöhnten" Augen eher "lustig" resp. "billig gemacht" daherkommt... Er ist und bleibt ein Klassiker, der in der Filmgeschichte einen wichtigen Platz einnimmt. ... natürlich darf zu keiner Zeit vergessen werden: Die Geschmäcker sind verschieden! Und das ist gut so |
Teil 4 ist soviel ich von meinem Kollegen Joe (www.cinemaimages.net) weiss in Post Production... Gruss, Ich bin kein wirklich grosser Fan des ersten Teils... Klar, |
Teil IV gab's schon als TV-Film. Nun in Post-Production ist ein Prequel mit Stellan Skarsgård |
Stimmt... The Beginning : Glaube es geht darum, als der Austreiber noch http://www.upcominghorrormovies.com/movies/exorcist.jpg Reservoir Dog [Editiert von 'Reservoir Dog' am 20 Jun 2003 11:45:58] |
Ich glaube es geht darum wie Father Merrin (im Original Max von Sydow) den Dämon in Afrika vertreiben muss. Sein Schüler ist Barry Pepper |
Glaube auf Jeden dass er gut wird... Mindestens ein 7/10... Mir wird er eh gefallen... Gruss, |
Ich hoffe doch, die Menschen gucken sich mit Teil 0 im Kino auch mal wieder das Original an. Ich hatte ein Exorzisten Wochenende hinter mir und endlich Teil 1 auf DVD geguckt. Nicht der Director's Cut, um den es in diesem Thread eigentlich ich gehen sollte, sondern die Version, wie sie 1973 in die Kinos kam. Die Werbespots von damals, die es auf der DVD gibt, sind deshalb eher lachhaft. Aber sehenswert. Das wird mir ein Gekreische gewesen sein damals in den Sälen. Wobei wir beim Thema DVD wären. Das gibt es Auswahl, da sowohl Director's Cut (The Exorcist: The Version You've Never Seen Before) und die Originalversion (The Exorcist: Special Edition) noch zu kaufen sind. Die Wahl fällt nicht leicht, da beide Version ihre Vorteile haben. Nur eins ist sicher: Finger Weg von der Deutschen Fassung der Originalversion? Da fehlen alle Extras. Die UK-Version zum 25-jährigen Jubiläum hat die spannende BBC-Doku The Fear Of God: 25 Years Of The Exorcist drauf. Die ist aber dort aus unerfindlichen Gründe 20 Minuten kürzer als auf der US-DVD. Ansonsten sind die beiden bis auf die Untertiteloptionen identisch. Die Doku liefert Interviews mit allen Beteiligten und zeigt die unterschiedlichen Ansichten zum fertigen Film von Regisseur Friedkin und Autor Blatty gut. Ausserdem hat sie zwei sehr gute Audiokommentare. Einer von Friedkin, der sich sehr gerne reden hört, was hier aber nicht schadet und der zweite von Blatty und der Frau, die dem Dämon die Stimme leihte, Mercedes McCambridge. Der zweite dauert nicht über die ganze Filmlänge an. Zuerst redet Blatty. Dann kommen Tontests von McCambridge. Die Frau wurde zum Rauchen und Whisky Saufen genötigt und krächste dann 20 Minuten ins Mikro. Und all das ist zu hören. Eine Supertrack um der kleinen Schwester und anderen leicht zu erschreckende Zeitgenossen den Schreck fürs Leben zu liefern. Beide diese Audiokommentare fehlen auf der Version You've Never seen. Da dort durch die neu eingfügten Szenen, der Film länger wurde, passen die Gespräche nicht mehr. Ein neuer Track mit Friedkin wurde angefertig, der aber die Qualität der früheren DVD nicht mehr erreicht. Z.B werden die Änderungen von Friedkin nicht angesprochen. Die eingefügten Szenen sind aber auf der Special Edition auch zu sehen. Einfach nur als Bonusmaterial. Es handelt sich unter anderen um den famosen "Spider Walk" und ein Happier Ending. Ausserdem sind ein paar CGI Fratzen da und dort neu zu sehen. Ich kenn diese nur aus Standbildern, und sie überzeugen mich nicht wirklich. Aber der restaurierte Sound auf dem Director's Cut soll ganz toll sein und auch der Grund warum man auch diese DVD empfehlen kann. Neu auf dem Markt ist auch eine Box mit allen drei Teilen, der erste ist dabei der Director's Cut. Da Teile 2 und 3 ganz schlecht sein sollen bringt es die Box, trotz fairem Preis, wahrscheinlich nicht wirklich. |
Samstag, 6. November, 23:10, SF1 |
Hab natürlich auch zugegriffen und gebe die Höchstnote. Mag halt "alte" Horrorfilme wie Exorcist und The Thing etc.... |
Das kleine Mädchen spielt gut und überzeugend und die Effekte sind auch gut gemacht. Doch trotzdem kann der Film keine Angst erzeugen |
ach? dann hättest du mal vor 30 jahren im kino sein sollen... |
Zitat pb (2006-02-09 17:03:50)
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Zitat pb (2006-02-09 17:03:50)
jagut, da war auch die Hemmschwelle viel tiefer, und die Zuschauer waren noch nicht so abgehärtet wie heute. Nachdem man alles gesehen hat, ziehen heute eben die älteren Horrorfilme nicht mehr wirklich... |
das mit der hemmschwele ist falsch, "rauhere" horrorfilme gabs damals auch, bloss war die verbreitung schwierig die ersten beta-, vcr- und vhsgeräte kamen erst ende der siebzigerer. ein überblick "normale" kinofilme der siebziger waren, was nun gewalt und sex angeht, weit weniger prüde als manches was heute gedreht wird.als beispiele: nach 1977 waren dann mehr die "kinderspektakel" - star wars, superman, saturday night fever, halloween und sonstige riders und spülbergs angesagt... |
Zitat Skynet (2006-02-10 00:43:48)
das kann ich nicht unterschreiben. ich meine dass filme wie the exorcist oder the omen auf einer psychologischen ebene mit heutigen mithalten können, ganz ohne probleme. und diese filme hatten oft auch eine grosse besetzung (Rosemary's Baby) und ziehen auch da andere register als heutige horrorfilme. |
Gewalt und Sex möglicherweise, Exorzist habe ich ja auch mal gesehen, und der war zwar gruselig, zugegeben, aber ein Schocker war das nicht(mehr). Uhrwerk Orange ist zwar sehr Sexuell betont, aber wirklich ein Horrorfilm in dem Sinne wie ich eigentlich darauf anspielte, war das nicht. Ich meinte eher, die Splatter und gore Richtung, die meines wissens so gegen 1980 seinen Boom Erlebte. Last House on the Left, Friday the 13th und Nightmare on Elm Street. Diese bluthaltigen Teenie-Slasher waren, so wie ich es in den Dokus gesehen habe, der absolute Renner und Shockten recht, da es bis dahin diese Effekte gar nicht gab. In der heutigen Zeit kann man so viel mit dem Computer machen (siehe Final Destination 2) das man eine Person ohne zu Schneiden zerstückeln kann, darum ist es nichts spezielles mehr und vermag auch nicht wirklich beeindrucken. Weshalb man auch in die Extreme gehen muss um wirklich zu berühren. Die alten Grusler setzten einfach andere Prioritäten. Atmosphäre, und intensives Setup. Darum ging es auch mehr unter die Haut, als die heutigen beinahe lustigen Blutorgien, wirken aber heute, nachdem man alles gesehen hat eben auch sehr lasch. Heisst zwar nicht, dass sie schlecht sind, ihre aufgabe des schockens ist werden sie eben nicht mehr gerrecht. ihmo |
ja das ist eben ansichtssache. wenn was noch schockt hängt wohl von der abgestumpftheit bzw. gewohnheit ab. mich kann ein exorzist/omen immer noch mächtig erschrecken. so ganz allein, im dunklen heimkino... |
Das kommt durchaus auf die Dichte und die Atmosphäre des Filmes an. Bood and Gore erreichen inzwischen jedenfalls das Ziel nicht mehr, meistens ist es so übertrieben, dass es zwar "wää" ist, aber dafür eher ungewollt komisch auf schwarzer Humor Basis. Final Destination 2 zum Beispiel, hatte zwar viel Gore war aber gewollt/ungewollt einfach nur zum lachen. Darum warte ich im Moment auf Hills have Eyes, der verspricht etwas old-school Atmosphäre die nicht mit gore schockt sonderm mit intensivität und guten Schockmomenten. (Darum wurde ihm auch die "R" wertung verweigert) Wird sicher noch interessant. |
Zitat Skynet (2006-02-10 09:31:45)
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Zitat papp (2006-02-11 12:15:09)
@papp, er WAR nc-17 und MUSSTE umgeschnitten werden jetzt IST er "R". Hat mal nBeitrag im Gruselkabinett gegben: http://outnow.ch/forum/topic/5469/s#59945 und jo hohe wertungen sagen inzwischen nur aus, dass der Film gut ist, der rest ist Symbolisch... |
nochmals gaaanz langsam: die mpaa gibt kein qualitätsurteil ab, sinn dieses etwas obskuren gremiums ist eine altersfreigabe die dann us-weit bindend sein soll. |
ach darauf woltest du hinaus. Jäjo da muss ich dir recht gegeben, die US Bewertung ist sowieso so verzerrt, dass man sie gar nicht erst nehmen kann. Blut kann es sehr viel haben und der Film hat noch eine niedrige Wertung, sieht man eine halbe Brust ist es sofort "R" also bitte. Ausserdem mit dem "gut", meinte ich eher, dass man sicher genügen blood and gore sieht bei einem Rated "R" Film, als wenn es ein PG13 Film ist. aber back zum Exorcisten. |
ich gebs auf, ne etwas indiskrete frage, wie lange dauerts noch bis du (skynet) 1000 wochen alt bist ? |
Zitat papp (2006-02-12 21:49:53)
ich werde mich jetzt nicht auf ein Streit einlassen, dafür bin ich zu müde und würde auch nur den Thread verstopfen, aber dieses Alter habe ich schon überschritten. Wollte eigentlich nur auf den Hintergrund von Hills have Eyes eingehen und nicht irgend ein Bewertungssystem von Filmen bewerten oder gar hinterfragen das mir sowieso egal ist... |
Der ist so richtig gruselig |
Einmaliger Horrorfilm. Wenn nicht sogar DER Horrorfilm überhaupt. Als der Film im Director's Cut im Kino lief, hab ich mir fast in die Hose gemacht. Das muss man erstmal schaffen. |
Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann, dann, dass er für ein klassisches Horrormovie zu dialoglastig ist. Ansonsten geht der Film unter die Haut, ist sehr hervorragend gespielt und schön aufgebaut. Einen Extrastern gibt's nur schon für die Tatsache, dass der 35 Jahre alte Film erschreckender ist als viele Horror-Streifen, die heute produziert werden! |
Der Einstieg in den Film ist wirklich sehr lahm. Es braucht für die ersten 35-40min recht an Sitzfleisch. Aber als Regan die Wandlung durchmacht wird der Streifen sackstark. Die Atmosphäre ist bedrückend, die Story fesselnd und das Schauspiel von Linda Blair geht unter die Haut. |
Hab mir endlich die BluRay Director´s Cut reingezogen. Logischerweise kann man die ins Alter gekommenen Effekte auch mit HD nicht aus dem Weg räumen, aber dennoch sorgt die BD für Modernität. The Exorcist an sich ist starkes Gruselkino, dass mir aber stellenweise einfach zu lange dauert. Minutenlange Dialoge und einen ziemlich, im meinem Sinne, überflüssigen Anfang. Die letzte Viertelstunde fand ich auch nicht mehr so dermassen prickelnd, wie das noch vor 10 Jahren war, als ich den Film zum ersten Mal gesehen hatte. Die Exorzisten haben sich ja auch in der neuen Generation breit gemacht und das eigentlich nie wirklich schlecht. Dass The Exorcist der Gründer dieser Welle ist, merkt man. Dazumal ein echter Schocker, heute leider nur noch eine durchgekaute Thematik, die man langsam gesehen hat. |

