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Beitrag Night of the Living Dead
Night of the Living Dead oder: Horror in Schwarz Weiss Night of the Living Dead oder einfach, die Mutter aller Zombiefilme der Neuzeit, ist ein Kultfilm unter den Horrorstreifen, und noch heute ist seine Erbschaft in den Zombiefilmen zu finden. Er wurde als Kunststück in das Museum of Modern Art aufgenommen und um mehrere Sequels und Remakes erweitert. Night of the Living Dead wurde 1968 als Freizeitprojekt von Regisseur George A. Romero gedreht, der inzwischen auch als Vater der modernen Zombiefilme gilt. Warum ist der Film so wichtig? Er bot bisher ungesehene Brutalität, völlig neue Storywendungen und lenkte auch das ganze Zombiegenre in eine neue Richtung. Obwohl die Zombies schon lange vorher in den Filmen auftauchten, sind sie in Night of the Living Dead nicht mehr durch Zauber erweckte Kreaturen, sondern einfach Untote, die auf der Suche nach Fleisch sind. Das wird auch durch Medienberichte und durch wissenschaftliche Erklärungen möglichst glaubwürdig dargestellt. Zum Film selber: Night of the Living Dead ist alt, mit seinen beinahe vierzig Jahren ein historisches Artefakt aus einer Zeit, wo der Horror noch jung und vieles technisch nicht möglich war. Darum ist es auch schwer, aus heutiger Sicht ein Urteil mit den Kriterien zu bilden, die für die heutigen Blood and Gore Orgien gelten, denn im Vergleich ist er schlichtweg harmlos. Night of the Living Dead bedient sich eher einfacher Mittel und vermag vor allem wegen des düsteren schwarz-weiss Looks, dramatischer Musik und der immerwährenden Drohung der Zombies eine dichte Atmosphäre aufbauen. So kann er auch trotz der Hänger in der Mitte mit seiner recht rohen Brutalität bis zum überraschenden Schluss packen. Wer die Zombiefilme etwas kennt, wird während des ganzen Filmes bemerken, wie Night of the Living Dead in vielen Szenen der neuen Filmen Pate gestanden hat, denn das Szenario ist klassisch und greift Elemente auf, die auch heute noch gebraucht werden: Gruppe mit mehreren Leadfiguren auf engem Raum zusammen geschlossen, Fluchtversuche, innere Konflikte und die ausweglose Situation sind klassische Bestandteile. In der Jubiläumsedition von Night of the Living Dead ist der Film einerseits im schwarz-weissen Original und andererseits in einer digital restaurierten Fassung in Farbe zu betrachten: Schwarz-weisse Originalversion: Für die restaurierte Fassung wurde bisher ungezeigtes Material zu einer neuen Fassung zusammen geschnitten und das Bild wie auch der Ton tüchtig aufpoliert. Durch den Originallook sieht man ihm das Alter deutlich an und so vergibt man ihm auch einige deutliche Fehler oder die etwas plump inszenierten Kampfszenen. Dennoch bleibt der Ton durchwegs klar und, wie schon gesagt, baut er eine dichte Atmosphäre auf. => Wertung: 5 Sterne Digital bearbeitete, eingefärbte Version: Die zweite mitgelieferte Version hinterlässt einen weniger begeisternden Eindruck. Die Einfärbung wirkt aufgesetzt, hat starke Qualitätsunterschiede und schwankt von scharf und sauber eingefärbt bis hin zu unscharf und sehr matt eingefärbt. Ausserdem verliert er den Charme des alten und so wirken einige Szenen aufgesetzt und lächerlich. Meine Empfehlung: Original geniessen und die überflüssige Neueinfärbung ignorieren, die auch im Ton schwach ist. => Wertung: 4 Sterne Bonusmaterial: Auf der schwarz-weiss Edition gibt es das übliche Bonusmaterial mit Bildern, einem kurzen Making of und einigen Textbeiträgen über Fehler und Produktionsnotizen. Die umfassende 78 Minuten lange Dokumentation "Reflection of the Living Dead" gibt einen tiefen Einblick in die Produktion des Low-Budget Streifens und wer von den Fans auf welche Weise von dem Horrorstreifen beeinflusst wurden. |
Ein absoluter Klassiker! |
Zitat Chemic (2006-07-07 14:09:30)
hab meine dead-reihe heute unterschreiben lassen |
Habe ich schon am Donnerstag gemacht! |

