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Beitrag The Devil's Rejects

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The Devil's Rejects oder: Metzgerei on Tour


Rob Zombie hat nicht nur einen gefährlich klingenden Namen, sondern macht auch ähnliche Musik. Ausserdem sind seine Songs in diversen Filmen zu hören und trotzdem scheint sein Name noch immer bekannter zu sein, als seine musikalischen Werke. 2003 brachte er sein Regie-Debüt House of the 1000 Corpses in die amerikanischen Kinos und die Fans schwärmten, dass diese Schlachterei der intensivste Film der Geschichte sei. Ein paar Jahre später kommt also die Mörderfamilie von damals zu ihrem zweiten Auftritt. In The Devils Rejects zeigt der Regisseur, was mit Captain Spaulding und Co. weiter passiert. Und das ist nicht alltäglich.

Ohne den ersten Film gesehen zu haben, eröffnet sich dem recht ahnungslosen Zuschauer ein ekliges Bild. Ein upgefucktes Haus, gleichgesinnte Leute und ein paar verstreute Tote. Da atmet man doch auf, wenn die Cops anfahren. Auch wenn klar ist, dass die Sippe nicht schon in den ersten paar Minuten dingfest gemacht werden wird. Die Szenen verlagern sich in ein Motel, wo harmlose Touristen gequält, gefoltert und gedemütigt werden. Einige werden das cool finden, andere weniger. Geschmacksache ist es definitiv. Die Frage nach dem Sinn des Ganzen bleibt allerdings weiterhin bestehen.

Dass nach all dem Gefolter, Geschlachte und Gemetzge auch noch ein ebensolches Finale kommen muss, dürfte niemanden überraschen. Allerdings gibts zum Schluss noch ein Auftauchen einer Figur, die eventuell überraschen könnte. Trotzdem ist The Devils Rejects kein Film für die ganze Familie, sondern nur für abgebrühte Fans oder Angeber, die sich eh vor nichts gruseln oder ekeln.

Schauspielerisch bekommt man solide Hausmannskost geboten, auch wenn zwischendurch ein gutes Spässchen eingeflochten wurde, für dessen Verständnis man allerdings schon eine gute Portion schwarzen Humors braucht. Positiv fallen Sid Haig und Sherry Moon auf, während Danny Trejo (der coolste Mexikaner seit Speedy Gonzales) auch in die Jahre kommt. Wrestler Diamond Dallas Page ist mit schwarzem, fettigem Haar erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Fazit: The Devils Rejects ist ein Horror-Road-Movie-Metzgermeister-Lehrstück, das nicht so richtig in Gang kommt und schlussendlich einen faden Beigeschmack hinterlässt. Fans des Genres werden sich kaum in die Hosen machen ab den Szenen im Film und auch nette, liebe und gute Menschen brauchen keine Atmungsgeräte oder sonstige Hilfsmittel beim Betrachten dieses Films. Irgendwie ist man sich, wenn man einen "Horror-/Brutalo-Film" anguckt, doch schlimmeres gewohnt.

Die vorliegende DVD hat leider keine Extras auf der Disc. Jedoch diejenige, die als Doppel-DVD im Handel ist, wurde mit Extras überhäuft. Neben den üblichen Audiokommentaren, den Trailern, den Kurzfilmchen und Testscreenings ist sicherlich das über zweistündige Making-of einen Blick wert. Dort soll in aller Gründlichkeit die Geschichte der Mörderfamilie aufgearbeitet werden und auch die (blutigen) Effekte genauer unter die Lupe genommen werden.

» Die komplette DVD-Kritik lesen

muri's Wertung: 3 Sterne

The Devil's Rejects - ein kleines bisschen Horrorshow

Rob Zombie, einer der härteren Metaller, liefert seinen zweiten Film ab, und ohne den Vorgänger gesehen zu haben, hatte ich keine Ahnung was mich erwartet und wurde zum einen positiv überrascht aber auch enttäuscht. Ohne jetzt alle Filme aufzuzählen, deren Elemente alle im Film vertreten sind, nur einige Kommentare zum Film selber.

Die Handlung ist primär simpel. Nach einer spektakulären Stürmung des Familienhauses, bei der so einige Leichen im Keller gefunden werden, fliehen drei der Familie und schlachten sich quer durch Amerika. Dabei werden sie vom fanatischen Sheriff verfolgt, der über Leichen geht um sie zu schnappen. Durch den ganzen Film bleibt der abgefuckte Look erhalten und was bei den Darstellern selber beginnt, setzt sich auf den abgewrackten Sets und den anderen Protagonisten fort.

So baut der Film eine erstaunlich dichte Atmosphäre auf und mischt einige etwas intensivere Szenen mit einigen blutigen und auch netten Splattersquenzen. Obwohl einige davon eher fragwürdige Naturen sind, kommt der Humor nicht zu kurz und dank einigen überraschenden Wendungen wird's auch selten langweilig. Ja klar, er hat auch einige Hänger, bei denen primär der Fuck-Counter in die Höhe schnellt und insgesamt ist er doch nicht die erwartete Hardcore-Spatterorgie aber irgendwie hat er auch eine gute Balance getroffen.

Fazit: Sicher eine positive Überraschung mit einigen genauso blutigen wie intensiven Szenen, die sich dann gegen Ende immer Intensiver werden, aber dann doch einem etwas laschen Finale enden. Man kann ihn zwar auch als sinnlose Gewaltorgie abstempeln, aber mir hat er mit seinem schwarzen Humor gefallen und wem gefällt es nicht, einmal die Sau raus zu lassen.

db's Wertung: 5.0 Sterne

Das einzige was ich an diesem Film geil fand waren die Szenen wo es den Fireflys ans Leder ging. Ich sag nur Fotos...

Ansonsten Müll hoch 10.

CodyMaverick's Wertung: Noch nicht bewertet

Hat mir sehr gut gefallen, der "Lustfaktor" ist höher angesiedelt als der Horror- oder Splatteranteil.Visuell ist der Film klasse und sein zynischer Humor entspricht genau meinem Gusto...

http://youtube.com/watch?v=tMxUaeJxNuY

euros' Wertung: Noch nicht bewertet

Blutige Mixtur aus Road Movie und hyper Gewaltsatire. Rob Zombie schlendert zwar diesmal geradliniger auf das Ziel zu, lässt aber keine bitterböse Anekdote aus, um den Zuschauer zu verstören. Hinzu gesellen sich ein paar Genre - Veteranen wie Michael Berryman ("The Hills Have Eyes 1 - 2"), Danny Trejo ("From Dusk till Dawn 1 - 3", "Halloween"), William Forsythe ("The Rock") und Bill Moseley ("The Texas Chainsaw Massacre 2" und "Armee der Finsternis").}:)

mülltonne's Wertung: 5.0 Sterne


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