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Beitrag 24, Season 4

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24, Season 4 oder: Jack, the ultimate Warrior!


Bereits zum vierten Mal dürfen wir dem unglaublichen, tatkräftigen und dauertelefonierenden CTU-Helden Jack Bauer dabei zu sehen, wie er die Welt (also die USA) vor bösen Terroristen rettet. Anfangs war es ein Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten, dann ein Bombenanschlag und schlussendlich ein Virus. Und in Staffel 4 gehts um Atomkraftwerke, deren Aktivierungscodes in falsche Hände geraten und deren Explosion, im schlimmsten Fall, Millionen amerikanischer Bürger in den Tod reissen kann. Wiederum dürfen wir einen Tag mit viergeteilten Bildschirmen beobachten, einem Countdown folgen, der unwiderruflich tickt und uns wundern, was Superman Jack Bauer nicht alles hinkriegt. Da fährt der Teufelskerl doch innerhalb von 10 Minuten quer durch Los Angeles. Von den anderen coolen Dingen (Handyverbindung grad direkt ins gestohlene Militärflugzeug um den Dieb zu besänftigen...) ganz zu schweigen.

Wenn man aber all diese "Zufälle" und "genialen" Ideen der Hauptfiguren weglässt, so entpuppt sich Staffel 4 eigentlich als recht banaler Leerlauf. Denn nicht nur ist man dem Hauptverdächtigen bald auf der Spur und identifiziert ihn auch bereits nach etwas mehr als der Hälfte der Folgen, sondern man merkt, dass sich der Rest der Staffel einfach nur noch in die Länge zieht, damit man auch ja dem Titel der Serie gerecht wird. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Katz- und Mausspiel mit der Mumie, das sich wie ein roter Faden durch die Episoden zieht und bei dem die fleissigen Polizisten mehr als einmal einfach einen Schritt zu langsam sind.

Natürlich steht und fällt diese Serie mit deren Hauptdarsteller Kiefer Sutherland. Er macht dann seine Sache auch durchaus souverän und gut. Die besten Szenen hat er sicherlich, wenn er die "Sau" rauslassen kann und recht brutale Methoden anwendet, um an die von ihm gesuchten Infos zu kommen. Überhaupt, macht sich der Mann der in Phone Booth praktisch nur zu hören war, halt immer noch besser, wenn er den vermeintlich irren Blick einschaltet und auf böser Bube macht.

Für Fans der Serie ist es natürlich schön, altbekannte Gesichter zu sehen. Da wird ein Tony Almeida wieder aus dem Suff geholt und zum rettenden Anker der Operation gemacht. Ausserdem taucht seine, inzwischen von ihm getrennte, Ehefrau Michelle Dessler auf, um die CTU zu übernehmen und grad wieder heftigst mit ihrem Verflossenen zu flirten. Und zu guter Letzt darf man den aktuellen (filmischen) US-Präsidenten hassen und innerlich jubeln, wenn der Vorzeige-Präsi Palmer die Sachen in die Hand nimmt. Keiner ist so verständnisvoll, so nett und so sympathisch wie unser David. Vote Palmer!

Fazit: Staffel 4 macht da weiter, wo die anderen Staffeln aufgehört haben, kann aber nicht mit einer gleich interessanten und spektakulären Geschichte aufwarten. Dafür waren die ersten drei Staffeln zu gut und diese hier zu lahm. Es hat einige Episoden, die trotzdem enorm spannend sind, aber der Gesamteindruck bleibt eher fad. Neue Ideen braucht die Fanschaft! Eine weitere Staffel ist in den USA bereits abgelaufen und ein Kinofilm steht als nächstes auf dem Programm. Doch was wollen sie uns auftischen? Wie lange gehts, bis Amerika von ausserirdischen Mächten auf real wirkende Art angegriffen wird. Jack Bauer vs. E.T.? Wir werdens sehen.

Wenn man eine ganze Staffel einer TV-Serie in die Finger bekommt, darf man genüsslich auf die DVD-Features schielen, welche sich in diesem Fall vor allem mit enormen Audiokommentaren zu diversen Episoden auszeichnen. Ebenso werden noch nicht veröffentlichte Szenen zu praktisch jeder Folge automatisch hinzugefügt, wenn man das den so will. Auf einer separaten Disc sind dann noch einige Features mehr abrufbar, von denen man natürlich zuerst den Ausblick auf die nächste Staffel anklickt. Was man da zu sehen bekommt, ist ein Kiefer Sutherland mit fettigen, langen Haaren, der nach einem Gespräch mit Chloe, sich gegen einen ihn verfolgenden Autofahrer zur Wehr setzt. Ein 10-minütiges Filmchen, das ausser dem neuen Look der Hauptfigur so gut wie gar nichts aussagt. Ausserdem ist genau die Machart dieser neuen Szene ebenfalls einen kleinen, knapp 7 minütigen Bericht wert. Wie der Bürokomplex der CTU entsteht und wie die Explosion mit dem Zug (am Anfang dieser Staffel) gefilmt wurde, scheint den Machern am Herz zu liegen. Denn beide Arbeiten werden mit einer Reportage belohnt. Natürlich gibts Making-ofs über Actionsequenzen und viele (und ich meine wirklich viele) Deleted Scenes, die man aber in den einzelnen Episoden ja schon zuschalten kann.

Wer auf seinem Handy die Verschwörungen, Intrigen und Abenteuer der CTU gucken will, der konnte das in Amerika tun. "24 Conspiracy" zeigt 24 einminütige Episoden, die für eine Handy-Promotion der Serie gefilmt wurden. Ist natürlich Quark mit Sauce. Ebenso der Videoclip, indem das Thema der Serie vermixt wurde. Das Thema? Ja genau, das *PiepPiepPiep*, das jeweils am Anfang zu hören ist. Einen lahmen Trailer für das PC-Game und einen Inside Look zu Kiefer Sutherlands neuestem Film The Sentinel runden das quantitativ beeindruckende Material, das qualitativ höchst bescheiden ist, ab.

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muri's Wertung: 4 Sterne

Bis zur siebten oder achten Folge hatte ich wirklich Spass mit 24-4. Aber dann..

Der Rest war furchtbar.

Hm, was würde die US-Regierung (oder nur schon die Stadt LA) mit einer Waffenfirma machen, die mitten in LA ein EMP zündet und somit in etwa 25 Wohnblocks alle Stromgeräte zerstört?

Da würde der Enron-Prozess wie ein Nachmittag auf dem Ponyhof aussehen.

Und immer wieder die bösen Araber. Ich kann's nicht mehr sehen.

Hey, da fällt mir ein. Ich hab da noch was rumliegen von Staffel 5...

Markus' Wertung: 1.0 Sterne

ihr macht alles schlechter als es ist. die schwächste staffel war klar die dritte. der spannungslevel der vierten staffel ist wieder sehr hoch! klar, es war alles schon mal da, aber schon allein wie sie die ausgeschiedenen schauspieler der letzten staffel wieder einbauen war super. ich fands gut und freue mich auf die 5. staffel. allem gejammer zum trotz! :-)

dreammaster's Wertung: 5.0 Sterne

Als grosser Fan von 24 fühle ich mich auch zu einem Kommentar verpflichtet. Meiner Meinung nach, haben sich das Niveau und die Machart der Staffeln von 1 - 3 konsequent gesteigert, und sind nun bei Nummer 4 auf hohem Niveau stagniert.
Die Tatsache, dass die Staffeln bei den Zuschauern unterschiedlich ankommen (z.B. finde ich Nummer 3 am Besten), spricht ganz klar für die Originalität der Serie.
Die Erwartung, das sich die Serie von Staffel zu Staffel immer "übertreffen" muss, führt zwangsläufig zu Entäuschungen. Vor allem hinsichtlich der Tatsache, dass uns noch mindestens drei Staffeln bevorstehen ist diese Haltung nicht ratsam. Nebenbei ist genau diese Erwartung (bei den Produzenten) auch der Grund, wieso Sequels von Kinofilmen selten an das Original herankommen.

Objektiv betrachtet ist und bleibt 24 sich selbst. Spannung, Action und Dramatik sind im Vergleich mit anderen TV - Serien und sogar Kinofilmen unvergleichbar.
Ob die einzelnen Staffeln nun persönlich gefallen oder nicht, ist letztendlich subjektiv und sollte niemanden davon abhalten, sich eine eigene Meinung zu bilden.

's Wertung: 5.0 Sterne

24, Season 4 - hossa bin ich da in einem Soap?

So wieder einmal ein "längster Tag im Leben" von Jack Bauer und im vierten Teil hat er nur noch am Rande mit Thriller zu tun und dümpelt zu 90% im Soap-Genre rum.

So erstmals das Positive: Die vierte Staffel hat enorm abgespeckt und beinahe alle Subplots über Bord geworfen. Demnach gibt es einen roten Faden, der auch am meisten Screentime hat. Dazu kommen noch viele andere Orte, und Personen, die aber nur ins Spiel kommen, wenn sie auch etwas dazu beitragen. Das macht den Plot erfrischend Linear, und konzentriert sich auf das wesentliche.

Damit ist das Positive jedoch schon vorbei und im Vergleich zu den vorhergehenden Staffeln, sinkt Staffel 4 gnadenlos ab und vermag weder im Szenario noch in der Umsetzung wirklich mitreissen geschweige denn begeistern. Warum? Es ist der Zeitpunkt gekommen, wo die Serie pausieren müsste um neue Ideen zu sammeln und auch einen frischen Wind in die Serie bringen. In der vierten Staffel werden nicht nur die gleichen Formeln wiederholt, sie werden noch mit viel Tränendrückermomenten verwässert und der Soap hält Einzug. So gibt es kreuz und Quer Beziehungen, dort wird ein Kind importiert, da eine Mutter umgebracht und das ganze lang und melodramatisch ausgewalzt.

Auf ähnliche Art und weise geht es auch mit der Story voran, die gleichen ausgelutschten Intrigen innerhalb der Agency, die in dieser Staffel ohne Probleme durchschaut werden können. Desweiteren entfällt auch der Wiedererkennungseffekt der Serie denn nur noch sehr wenig bekannte Gesichter finden sich unter den Mitarbeiter von CTU und die übrigen sind durch Smalspuragenten ersetzt worden. Erst spät in der Serie kommt etwas 24-Feeling auf, aber Spannung bleibt weiterhin nicht vorhanden.

Noch ein negativer Punkt? Gerne: Es werden nicht nur die schon 2 Mal verheizten Gegner verwendet, sondern auch immer wieder die klassischen Handlungswendungen. "Geniale" Einfälle entpuppen sich als die übliche "Jack tut alles Alleine-Masche" oder technische Unmöglichkeiten.

Fazit: 24, Season 4 ist schwach und das in jeder Hinsicht. Die Story ist leicht durchschaubar und ein müder Abklatsch der Staffeln 1-3, indem sie einfach die Meistvorkommenden Elenente schlecht kopieren und diese mit viel Herzschmerz und Tränendrücker zuspachteln. Für Fans der Serie beschränkt ein Blick wert, für Neueinsteiger absolut nicht zu empfehlen.

db's Wertung: 3.0 Sterne

24, Season 4 - Eine Folterung pro Stunde muss sein!

Nun ja, im Prinzip 24 wie mans kennt. Da hat man das Gefühl, das endlich mal neue Actors am Start sind, das mal was neues in die Serie hereinkommt als Mobbing am Arbeitsplatz, böse Araber, Chloe und Co. Schön das einem da nach 10 Stunden bewusst wird, das da einfach nur faule Storyschreiber am Start waren, die sich Gedanken mache, wie viele Folterungen man in 18 Stunden Filmmaterial einspannen kann.

Zuerst aber einmal Big Respect an Jack "Maniac" Bauer, der definitiv in Season 4 den Ruf als völlig durchgeknallter, glaubwürdiger "Einmal Geheimdienst immer Geheimdienst" Typ mehr als gefestigt hat. Kennt man Season 1-3 ist die Charakterentwicklung von Jack eigentlich ganz gut nachvollziehbar. Das trifft dann aber auch nur auf Jack zu! Der Rest der CTU-Spasstruppe ist einfach nur zu Haare raufen. Da wäre mal Tony, der innerhalb von Stunden von einem Arbeitslosen mit Mordskater zum CTU-Chef ernannt wird :d. Über das Thema Chloe müssen wir wohl nicht reden.

Dann die Presidenten bzw. Vices. OMG wie dämmlich ist das denn. Da wäre Kim Bauer noch glaubwürdiger gewesen. Das da plötzlich Palmer wieder ins Office spaziert (wohlgemerkt der Wiedersacher aus dem letzte Wahlkampf) geht da schon im Sumpf der Lächerlichkeiten unter!

Das absolut nervenste ist aber Kim Raver. Die Frau hat die angewohnheit in jeder Serie einen absoluten Antiphatiecharakter zu spielen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Turteltäubchen schiesst so ziemlich alle Vögel ab.

Abschliesend gesehen ist 24 Season 4 ab Stunde 18 einfach nur noch für die Katz. Aber sind wir mal ehrlich, genau das wollen wir doch sehen!!!!

Ich freue mich auf Season 5!!!!!

Chemic's Wertung: 4.0 Sterne


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