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Beitrag O Brother, Where Art Thou?

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O Brother, Where Art Thou? oder: Garantiert Warzenfrei


Regisseur Joel Cohen und sein Bruder Ethan Cohen haben sich in den letzten Jahren eine guten Namen gemacht, in dem sie immer wieder spezielle Filme ins Kino brachten, die sich dann als gelungen und kultig herausgestellt haben. The Big Lebowski oder Fargo sollen hier stellvertretend für alle Werke dieser beiden stehen. Mit O Brother Where Art Thou verpflichteten sie diverse Darsteller, die regelmässig in ihren Filmen auftreten und schufen ihre eigene Version von Homers "Odyssey". Dazu entdeckte man den Sound des Südens neu, brachte die Songs auf CD in den Handel und konnte auch in den Musikcharts mit den Soundtrack unerwartete Erfolge einfahren.

Die Geschichte der drei Flüchtigen ist im heissen und schwülen Süden der USA angesetzt. Das merkt man nicht nur an den herrlichen Akzenten der Hauptfiguren, sondern auch an den ebenso schönen Landschaftsaufnahmen. Die Anspielungen auf den klassischen Text und die Geschichte sind zahlreich. Teufel, Sirenen, Überschwemmungen oder Einäugige Wesen. Wer sich mit dieser alten Geschichte befasst, wird noch viel mehr Anspielungen finden.

Unsere drei Hauptfiguren sind herrlich. Gespielt werden sie voller Leidenschaft und von hervorragenden Akteuren. Natürlich wird George Clooney als Hauptperson genannt und die Besorgnis um sein Haar, inklusive "Dapper Dan" Pomade, der er fast mehr Aufmerksamkeit widmet, als allem anderen. Seine Partner sind ebenso toll und natürlich stiehlt, wie fast in seiner Filme, John Turturro allen die Show. Bekannte Gesichter tauchen im ganzen Film regelmässig auf und wenn John Goodman die Szene betritt, kann sowieso fast nichts schief gehen.

Zu der lustigen, teils etwas gar schrägen Geschichte kommt ein Soundtrack, der sich im Lauf des Filmes sehr gut entwickelt und an dem man, nach anfänglichem Zögern und Skepsis, durchaus Gefallen findet. Der Song, den unser Trio zum Besten gibt, ist sogar ein richtiger Ohrwurm...

Fazit: O Brother Where Art Thou ist schräg, kultig und definitiv einen Blick wert. Man mag sich an den Erzählstil des Regisseurenduos erst gewöhnen müssen und teils Szenen wirken künstlich in die Länge gezogen, aber der Film passt als ganzes Produkt einmal mehr, wie die Faust aufs Auge. Wer den etwas anderen George Clooney erleben will, der ist mit diesem Film sehr gut aufgehoben.

Die vorliegende DVD bietet leider keine Extras. Ausser den verschiedenen Sprachfassungen und den dazu gehörenden Untertiteln.

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muri's Wertung: 4.5 Sterne

freaky sache. bleibt aber streckenweise etwas lahm.

Ghost_Dog's Wertung: 3.0 Sterne

denke jeder der die story kennt dachte " der klukluxpfahl landet irgendwo anders" ;)

papp's Wertung: 5.0 Sterne

Sorry, aber das war nix Coens! Schreibt wieder bessere Bücher.

[Editiert von henker am 2007-04-30 16:58:29]

psg's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat henker (2007-03-28 18:05:13)

Sorry, aber das wahr nix Coens! Schreibt wieder bessere Bücher.

Der Film ist ganz nett, aber nicht genial. Jedoch hat man bei den Coen-Brüdern leider auch zu grosse Ansprüche, viele Kritiker erwarten von denen immer einen Streifen welcher auf Fargo-Niveau läuft.

Die Musik passt wieder einmal blendend und dabei bin ich eigentlich absolut kein Countrymusik-Fan. Das Drehbuch ist wieder einmal sehr originell, eine Art modernes Odyssee á la Homer wurde hier erzählt. Dafür hat mich die Handlung ein Bisschen enttäuscht, da der Film irgendwie wie ein gewöhnlicher Road-Movie aufgebaut ist. Dennoch, der Film hat seinen Charme, daher darf man ihn getrost ansehen.

PS: George Clooney bestätigt wieder einmal, dass er jeder Rolle gewachsen ist.

[Editiert von First It Giveth am 2007-04-30 14:00:24]

First It Giveth's Wertung: 4.0 Sterne

Wie kann die Handlung entäuschen, wenn das Drehbuch originell ist?

psg's Wertung: 3.0 Sterne

Zitat henker (2007-04-30 16:59:46)

Wie kann die Handlung entäuschen, wenn das Drehbuch originell ist?

Nun ja:

Ein Film mit den Elementen von Homer's Odyssee, welcher zurzeit der Wirtschaftskrise in den Südstaaten spielt... das ist originell.

Ein typischer Road-Movie bei dem sich drei Knackis auf die Reise eines Schatzes machen...

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...und am Ende alles zum Guten überläuft (was zu einem Coen-Streifen irgendwie auch nicht passt)...

...ist mMn nach eine eher enttäuschende Handlung. Die Idee ist super, doch während dem Film wird nichts Neues gezeigt. Ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, im Grossen und Ganzen hats mir gefallen.

First It Giveth's Wertung: 4.0 Sterne

Ich fand den Film zwar nicht brilliant, doch ein Totalflop ist es auch wieder nicht. Der Soundtrack ist cool und George Clooney ist überraschend gut. Und John Goodman ist gewohnt witzig.
Fazit: Fargo oder The Big Lebowski sind besser, doch O Brother, Where Art Thou? ist es wert, einmal zu sehen.

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Zu meinem vorherigen Kommentar muss ich doch noch etwas hinzufügen. Ich habe mir im Zuge meiner Maturaarbeit nun O Brother, Where Art Thou? nochmals angesehen und muss sagen, dass der Film hervorragend funktioniert. Und das auf zwei Ebenen: 1. Homers Odyssee wird auf fantasievolle Weise aufgearbeitet und 2. ist der Film ein nostalgischer Abgesang auf das "Old-timey America". Entsprechend wirken die Bilder recht vergilbt, nur am Ende,

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als die Flutwelle sozusagen den alten Süden wegspült,

gibt es wieder konventionelle Bilder zu sehen. Zudem hat der Film viel von Down by Law. Ich werde in meiner Arbeit sehr gut darauf eingehen können. :)
Gute 5 Sterne.

El Chupanebrey's Wertung: 5.0 Sterne

Solltest dir mal "electric mist" ansehen, da spült die Flutwelle den "alten Süden" hervor...

euros' Wertung: Noch nicht bewertet


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